Was wird aus unserem Klima?

28 05 2012

Wer die Nachrichten aufmerksam verfolgt und die richtigen Schlüsse zieht aus dem, was die Agenturen so an nichtssagendem Geschwurbel verbreiten, dem kann, mit Blick auf den Klimawandel, nur noch Angst und Bange werden.

Das, was viele schon vorher wussten (oder wissen konnten, wenn sie sich nur dafür interessierten!), darunter auch wir, die wir die bundesdeutsche Politik kritisch begleiten und immer bestrebt sind, unsere schmutzigen Finger in die offenen Wunden des Kapitalismus und des Neoliberalismus zu legen,tritt nun ganz offen zu Tage – die Bundesregierung, allen voran die liebe Frau BundeskanzlerIn Merkel, scheren sich einen Dreck um unsere Zukunft, interessieren sich nicht die Spur für den Schutz der Umwelt und gehen in ihrem Bestreben, der Wirtschaft willfährig zu dienen und so ihre Macht und ihre Pfründen zu sichern, buchstäblich über Leichen!

Noch sind es zwar “nur” die Leichen der Menschen in der sog. Dritten Welt, die unter dem steigenden Meeresspiegel leiden, die in Trockenheit und Wassermangel verdursten und im Kampf um die letzten schlammigen Wasserlöcher sich gegenseitig die Kehlen durchzuschneiden bereit sind. Menschen also, die schon heute unter Erosion, Ausbreitung der Wüsten, Waldbränden, Rodung des Regenwaldes, Vergiftung der Flüsse und Seen, Ausbeutung sämtlicher Ressourcen und des Verlustes der Ackerflächen zu leiden haben.

Seit den 80er Jahren ist eine Entwicklung im Gange, die schlimmer ist als die Jahrhunderte der Kolonisierung der welt durch die Völker Europas. Und es zeichnet sich ab, dass neben den Europäern, Russen und Angloamerikanern, auch die “aufstrebenden” Schwellenländer Indien, China, Brasilien usw. sich ein Stück vom globalen Kuchen abschneiden wollen, bevor nichts mehr da ist!

Anstatt sich zu besinnen und die Weichen für eine Rettung des Klimas zu stellen, anstatt die Wirtschaft zu zwingen, die Ressourcen zu schonen (und das betrifft neben den Rohstoffen vor allem die Energie), die Belastung der Atmosphäre deutlich und nachhaltig (nicht nur während und bedingt durch die Rezession) zu senken. Aber das genaue Gegenteil ist der Fall! die Wirtschaft muss – aus welchen Gründen auch immer – beständig wachsen und expandieren und ist dabei bereit, die gesamte Welt und vor allem die Menschen auf dem Altar des Profits zu opfern!

Zwar sagte schon Martin Luther, er würde heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen, selbst wenn er wüsste, dass morgen die Welt unterginge. Ob er damit gemeint hatte, dass dies auch für die Wirtschaft gilt nach dem Motto…

...”selbst, wenn wir wissen, dass morgen die Welt durch unsere Gier untergeht, so wollen wir heut noch einen ordentlichen Profit erzielen!”…

…darf getrost bezweifelt werden. Dennoch wird nach genau dieser Prämisse gehandelt und die Regierungen, insbesondere die deutsche Regierung, tun alles in ihrer Macht stehende, um diese für uns alle tödliche Gier zu fördern!

Es ist völlig egal, ob die Menschen das wollen, noch was sie überhaupt wollen. Die Politiker sind mittlerweile soweit von den Menschen entfernt, dass sie deren Sorgen und Nöte nicht einmal im Ansatz verstehen können. Sie haben sich so weit von den Realitäten entfernt, dass sie nicht nachvollziehen können, warum sich Menschen durch diese Art der Politik bedroht fühlen! Und das zurecht!

Die Neigung der Konzerne, jede sich bietende Ressource anzueignen und hemmungslos bis zur völligen Erschöpfung auszubeuten, ist eines der Grundübel des kapitalistischen Systems. Die Konzerne sind quasi die Axt, die den Ast absägt, auf dem die Menschheit sitzt! Der Kapitalismus wird letztlich dafür verantwortlich sein, wenn die Menschheit elend zugrunde geht!

Wir können den Schutz der Atmopshäre, der Ressourcen und Rohstoffe, des Wassers und des Ackerlandes nicht dem “freien Spiel des Marktes” überlassen. Es gibt keinen “freien Markt” – die Konzerne sind in kapitalistischen Systemen stets darum bemüht (und zwar mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, auch hochkriminellen), Monopole und Kartelle zu bilden, um die “freien” Märkte zu beherrschen und Preise diktieren zu können. Und sie finden in den Regierungen und deren Politikern immer willfährige Helfer!

Heute scheint sich die Auffassung durchgesetzt zu haben, dass man Staaten führen kann, wie unternehmen! Das ist ein Trugschluss! Schon Herbert Wehner hat klar erkannt, dass es in derOrganisation eines Staates Dinge gibt, die kann man einfach nicht nach dem kapitalistischen Prinzip der Kosten-Nutzen-Rechnung organisieren. Es geht einfach nicht, dass eine Regierung zu Teilen ihrer Bevölkerung sagt:”Sorry Leute, es is nix persönliches, aber ihr seid unrentabel und wenn Ihr nich in der Lage seid, Euch eigenverantwortlich (das heisst nichts anderes, als auf eigene Kosten und eigenes Risiko), dann habt Ihr eben Pech gehabt!” Gerade im Bereich der Altersvorsorge, der Krankenversicherung, der Arbeitslosenversicherung, der Energieversorgung, wird das aber genauso gehandhabt!

Ein Staat kann nicht den “unproduktiven” Teil seiner Bevölkerung einfach aus seinem Staatswesen entlassen, um Koste zu sparen, wie das bei Unternehmen, egal welcher Größe, gang und gäbe ist! Und doch drängt man die Menschen, die “nur” Geld kosten (Langzeitarbeitslose, Kranke, Alte, behinderte!) und dem Staat keinen Profit in Form von Steuern bringen, aus der Gesellschaft hinaus, nimmt ihnen die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe, reduziert die Ernährung und Gesundheitsfürsorge auf das unbedingt notwendige Minimum, ebenso wie die Bildung, Kleidung und Wohnung, nimmt ihnen alles, was sie bisher in ihrem Leben erworben haben (wenn sie je die Möglichkeit dazu hatten, was bei weitem nicht auf alle Betroffenen zutrifft) und kümmert sich nicht weiter um sie.

Obwohl, in gewisser Weise kümmert man sich schon noch um sie, wenn man den Zwang, jeden und sei er auch noch so schlecht bezahlten Job anzunehmen, den man ihnen anbietet, als “kümmern” bezeichnen mag!

Und damit man mit dieser Art asozialer Politik auc Erfolg habe, spielt man seit einigen Jahren die unterschiedlichen Bevölkerungsschichten gegeneinander aus, so dass sie möglichst nicht auf die Idee kommen, gegen die Regierung zu rebellieren und auf die Straßen zu gehen, die die Verantwortung dafür tragen. Um das zu erreichen, schreckt man auch nicht davor zurück, die im Grundgesetz verbrieften Grundrechte systematische einzuschränken und zu beschneiden. Die jüngsten Verbote der Demonstrationen gegen das Banken- und Finanzsystem durch die Bloccupy-/Occupy-Bewegung in Frankfurt, sind ein beredtes Beispiel dafür. Kritik ist nicht erwünscht und schon garnicht wird sie geduldet!

Nachdem auch die kürzlich zu Ende gegangene Klimakonferenz in Bonn zur Vorbereitung des Klimagipfels, nicht die kleinste Hoffnung darauf gemacht hat, dass sich an der grundsätzlich nachrangigen Einstellung des Themas Klimaschutz zu ökonomischen Interessen bei den Regierungen dieser Welt irgendetwas geändert hat, sollten wir uns keinerlei Illusionen hingeben. Wenn wir, so wie heute, vor der Frage stehen:”Schützen wir die Umwelt und das Klima, um das Überleben der Menschheit zu sichern, oder sorgen wir lieber dafür, dass kurzfristigen ökonomischen Interessen rechnung getragen wird?”, so können wir sicher sein, dass die Antwort darauf lautet:”Ganz klar, ökonomische Interessen sind uns wichtiger!”

Im Angesicht dieser Tatsache, sollten wir uns innerlich darauf einstellen, dass uns der Klimawandel, obwohl seit langem bekannt mit allen Folgen und Konsequenzen, “kalt” und natürlich “völlig überraschend” erwischen wird.

Wir werden enorme klimatische Veränderungen erleben. Wir werden Hungerkatastrophen und Trinkwasserknappheit bisher unbekannten Ausmaßes erleben. Es wird Kriege um Wasser, Nahrung und Ackerboden geben, Millionen von Menschen werden dadurch sterben! Aber die Konzerne werden gleichzeitig Rekordergebnisse einfahren (vielleicht mit Ausnahme der Versicherungskonzerne) und die Regierungen werden Unruhen und Aufbegehren gegen die Ungerechtigkeit mit Gewalt und einer konsequenten Entwicklung hin zu autokratisch-faschistischen Politstrukturen beantworten!

Dem gilt es entgegen zu treten. Widerstand ist unsere verdammte Pflicht! Es ist unsere Pflicht, die Regierungen in ihre Schranken zu weisen und die Weichen zu stellen, solange das noch möglich ist! Und es ist nie zu spät, um Veränderungen zu bewirken, und wenn es das Letzte ist, was wir tun können, denn das Einzige, was unsere BundesmerklerIn für die Menschen und den Klimaschutz tut ist, dass sie uns mit ruhiger Hand dem Abgrund entgegen regiert!!

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Lest euch schlau – und handelt!

20 05 2012

Vor einiger Zeit fand ich einen interessanten Blog, der sich einem meiner Lieblingsthemen widmet – der Permakultur. Es handelt sich um PermaculturePower, in dem sich sehr viel interessante Postings zum Thema finden lassen.

Eine besonders wichtige Ressource fand ich in dem Artikel “100 Best Permaculture & Homesteading Books: The Ultimate Reading List for Sustainable Living”, welcher am 5.12.20122 veröffentlicht wurde und eine dicke Liste Literatur über die Permakultur umfasst. Zwar sind die Werke in englisch geschrieben, aber mit etwas gutem Willen und dem Google-Übersetzer, kann man äußerst wichtige Informationen extrahieren und in seinen Projekten umsetzen.

Die Liste findet Ihr auch direkt unter Permaculture Media Blog und darin enthalten sind echte Klassiker von Masanobu Fukuoka, Bill Mollison und David Holmgren. Einige sind im Vottext zu lesen, andere als kostenlose eBooks down zu loaden, insgesamt mehr als 60 Stück. Also greift zu und informiert euch. Fangt an, Eure Umgebung nachhaltig zu verändern und Euch von der industriellen “Nahrungsmittel”produktion abzukoppeln. Mit Eurem Geld könnt Ihr doch sicher besseres anfangen, anstatt es bis zum letzten Cent den großen Konzernen in den gierigen Rachen zu schmeissen, um deren großtechnisch erzeugten Genfraß zu erwerben und Euch daran krank zu essen, oder?





Essbare Städte sichern die Zukunft

19 05 2012

Schaut man sich an, wie es in den Städten Deutschland aussieht, dann bietet sich einem meist einziemlich trotsloses Bild. Beton- und Asphaltwüsten, vielstöckige Häuser, Fabriken und autobahnbreite Straßen, gesäumt von schmalen Bürgersteigen, hin und wieder eine Fußgängerzone, die aber auch nicht von Grün überflutet ist, sondern die Leute lediglich in die Geschäfte bringen soll um zu konsumieren und die Wirtschaft anzukurbeln. Man will Profit machen, um jeden Preis, auch um den Preis unserer Gesundheit, weiter nichts! Vielerorts, wie zum Beispiel in Karlsruhe, rauschen Straßenbahnen, wie an einer Schnur gezogen, so dicht nacheinander durch die Mitte der Fußgängerzone, dass man bisweilen kaum von einer Seite auf die andere wechseln kann.

Geld ist der Treib- und Schmierstoff, der unsere Gesellschaft am Laufen hält.

Aber es gibt genug Menschen, die können an diesem Rennen und Streben nach dem Konsum nicht teilnehmen, einfach, weil ihnen das Geld dazu fehlt. Sie sind arbeitslos, gehören zu den Geringverdienern, oder kriegen nur eine sehr bescheidene Rente. Andere wiederum wollen einfach nicht Teil dieses Konsumwahnsinns sein und koppeln sich ab.

Und während sich die meisten Menschen gut dabei zu fühlen scheinen, wenn sie ihr Geld in die Geschäfte tragen (jedenfalls redet man ihnen das täglich ein) und es dort für Dinge ausgeben, die sie eigentlich nicht brauchen (was die Werbeleute natürlich ganz anders sehen), kämpfen die anderen um´s Überleben mit den wenigen Ressourcen, die sie zur Verfügung haben.

Bekanntermaßen leiden Menschen mit geringen Einkommen häufiger unter ernährungsbedingten Erkrankungen, starkem Übergewicht und anderen Begleiterscheinungen eines Lebens am Rande des Existenzminimus, was vermutlich auf die Tatsache zurück zu führen ist, dass sie sich nur die allerbilligsten Nahrungsmittel (wenn man die überhaupt so nennen kann) kaufen können und die sind in aller Regel viel zu fett, enthalten ungeheure Mengen Zucker und chemische Zusatzstoffe und sind qualitativ derart minderwertig, dass bei ihrer entsorgung eigentlich die Gesetze und Regelwerke zur Behandlung und Entsorgung von Sondermüll angewenet werden müssten.

Obst gehört meist nicht zum Speiseplan der unterprivilegierten Schichten, nicht nur, weil sie es sich kaum leisten können, wenn sie es nicht gerade bei einer Tafel erhalten (so spart sich der “Spender” die Entsorgung als Restmüll und verschafft sich ein “gutes Gewissen”), sondern weil sie auch oft garnicht darüber im Bilde sind, welche wichtige Funktionen Obst und Gemüse in einer ausgewogenen Ernährung spielen. Und was nciht in Form von Obst und Gemüse auf dem Esstisch landet, das wird durch Fast Food, Chips und Süßigkeiten ersetzt, mit den bekannten Folgen für aussehen, Wohlbefinden und Gesundheit!

Der Wunsch nach gutem, ausgewogenem Essen, wird einem nicht in die Wiege gelegt. Essen ist eine frage der Erziehung, besonders richtiges essen und wer sich mangels ausreichendem Einkommen nicht angemessen nähren kann, der gibt das damit verbundene Mangel- und Halbwissen an seine Kinder weiter. Adipositas und Diabetes, sowie Herz- und Kreislauferkrankungen schon in jungen Jahren, sind die tragischen Folgen!

Und wie kann man dem entgegen wirken, frage ich mich schon seit geraumer Zeit und ich habe darüber sehr intensiv nachgedacht. Das brachte mich auf einen, na sagen wir mal etwas unkonventionellen Gedanken, den man als “essbare Stadt” bezeichnet. Natürlich ist damit keine wirklich “essbare Stadt” gemeint, nach dem Motto “knusper, knusper, knäuschen, wer knuspert an mei´m Häuschen?” Schließlich sind wir keine Hexen und Zauberer, die kleine Kinder fressen, oder sich von aufsässigen Bälgern in den Backofen stecken lassen, um ein grausiges Ende zu finden.

Eine “essbare Stadt” könnte aussehen wie eine ganz normale Stadt. Jedenfalls in weiten Teilen, nur nicht in den Grünanlagen, oder dem, was die Stadtverwaltungen als solche bezeichnen. Warum, diese Frage stelle ich mir immer wieder, warum pflanzt man in den Grünanlagen, statt irgendwelchen Gestrüpps und anderem nutz- und sinnlosem Grünzeug, nicht einfach Obstbäume (Äpfel, Birnen, Quitten usw.), Obstbüsche mit allerlei leckeren Beeren (Johannisbeeren, Stachelbeeren usw.), oder gar ein- und mehrjärige Gemüse darunter und drumherum? Sicher finden sich Menschen, die sich nebenbei ein wenig um diese Gewächse kümmern und sie gelegentlich schneiden und pflegen. Damit das Ganze aber auch einen ökologischen Sinn hat, kann man für diese Bepflanzung Obstsorten verwenden, die früher regional weit verbreitet waren und heute durch die industriell angebauten Einheitssorten beinahe ausgestorben sind.

Besonders anbieten würden sich Halb- und Hochstämme, die eine Größe erreichen, die sie davor schützt, einfach von Vandalen umgetreten, oder ausgerissen zu werden. Die blühenden Bäume und Pflanzen würden Bienen und andere Insekten anziehen, die in oder um die Städte mit ihren ausgeräumten Fluren kaum noch Nahrung finden und so die Biodiversität erhöhen. Die Ernten könnte man den Bewohnern der umliegenden Gegenden kostenlos für den Eigenbedarf zur Verfügung stellen, ebenso Menschen, die es sich auf Grund ihres geringen Einkommens nicht leisten können, diese wunderbaren und gesunden Gaben der Natur im Laden zu kaufen.

Man kann Kindern die Natur nahe bringen und sie darüber aufklären, wie wichtig es ist, die Ernährung abwechslungsreich und mit viel Obst und Gemüse, anstatt mit Pommes und Ketchup zu gestalten. Vielleicht bietet ein solcher großer öffentlicher Obstgarten auch die Möglichkeit, die Nachbarschaften zusammen zu bringen, sie zu solidarischem Handeln zu ermuntern und sich mit ihrer Stadt und ihrem Stadtteil auseinander zu setzen. So kann eine Gemeinschaft zusammen wachsen, die heute eher als Ausnahme, denn die Regel zu betrachten ist!

Gleichzeitig kann man mit Guerilla Gardening-Aktionen ungenutzte und brach liegende Flächen in kleine Gärten verwandeln, die Nahrung liefern, Raum zum entspannen bieten und ebenfalls eine wichtige ökologische Funktion erfüllen, manchmal eben auch nur für eine kurze Zeit. Schlecht zu erreichende, eventuell hoch liegende Flächen, bombardiert man heimlich mit Seedbombs/Seedballs, deren Inhalt eine Mischung aus Blumen- und Gemüsesamen enthalten kann. Sie sind leicht selbst herzustellen, unauffällig zu transportieren und jederzeit einsatzbereit.

Zusammen mit einem Netzwerk aus Kleingärten (das einzige störende am Kleingärtnern ist die damit einher gehende Vereinsmeierei, die sicher nicht jedermann´s Sache ist) rund um die Städte herum, kann ein dichtes soziales Netzwerk entstehen, von dem alle, ganz besonders aber die ärmeren Schichten und die Bedürftigen profitieren können! so weckt man sicher mehr Verständnis für die Notwendigkeit des Natur- und Umweltschutzes, als durch abstrakte Gesetze gegen den Klimawandel, der insbesondere Menschen betrifft, die ein Auto fahren und sich bei einer Neuanschaffung ein sparsameres Modell zulegen sollten (was allerdings den deutschen “Premium”-Marken” wenig bis garnicht gefällt). Wer als Geringvedeiner ein Auto fährt, leistet sich aus nahe liegenden Gründen keinen Neuwagen, sondern kauft gebrauchte CO2-schleudern und fährt sie, bis sie auseinander fallen, ganz genau so, wie wir früher die getragenen Klamotten unserer älteren Geschwister auftragen mussten, oder anderer naher und ferner Verwandter.

Lasst uns also beginnen, unsere Städte grüner, gesünder und eßbarer zu machen, zu Oasen für Pflanzen und Tiere, zu echten grünen Lungen und zu Orten der Erholung und ausgewogener Ernährung.

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Schützt den Wald!

17 05 2012

Wenn es darum geht, über Waldschutz und den Kampf gegen die Vernichtung von Waldflächen zu reden, denkt jeder sofort an den Schutz des Regenwaldes im Tropengürtel unseres Planeten. An den Amazonas-Regenwald zum Beispiel, oder die Urwälder Zentralafrikas und Südasiens, in denen die letzten Oran Utans durch Brandrodungen im Auftrag der Palmölkonzerne vom Aussterben bedroht sind!

Dabei  brauchten wir garnicht so weit zu reisen, um gegen die Waldvernichtung zu kämpfen. Die Frevler sägen direkt vor unseren Haustüren die wertvollsten Buchenwälder, Eichen- und andere, seltene alte Wälder einfach ab und verscherbeln das Holz für´n Appel und´n Ei nach Asien, um Scheißhauspapier oder Essstäbchen daraus herstellen zu lassen!

Wälder sind nicht nur die Lungen unserer Erde. Wälder sind auch extrem wichtig, um Kohlenstoff in ihrer Biomasse zu binden und je rücksichtsloser die Waldvernichtung in den Tropen voran schreitet, desto mehr müssen wir unsere Wälder schützen und gerodete Flächen wieder aufforsten. Und dabei ist es nicht damit getan, irgendwelche schnell wachsenden Baumarten zu pflanzen, wie z. B. Fichten, Kiefern oder Pappeln, sondern solche, die langsam wachsen und sehr alt werden, Buchen eben und Eichen und dergleichen.

Aber alles, was langlebig ist in Wald und Flur, ist den Konzernen und vermehrt auch den Landesregierungen ein Dorn im Auge. Denn nur, was schnell in die Höhe schießt, kann man auch schnell zu Geld machen. Wenig Geld zwar, weil lediglich das geschlagene Holz billigst verscheuert wird und noch nicht einmal Lande weiter verarbeitet wird, aber das scheint den verantwortlichen scheißegal zu sein. Hauptsache es werden ein paar lumpige Euros in die klammen Kassen gespült, die allerdings genauso schnell wieder ausgegeben sind.

Besonders unangenehm fallen die Verantwortlichen für Wals und Umweltschutz in Bayern auf und aus diesem Grunde wurden dem bayrischen Forstministerium von Greenpeace am 12.4.2012 rund 2.000 Douglasien aus einem europäischen Schutzgebiet im Spessart auf, um zu demonstrieren, wie fahrlässig und unverantwortlich die bayrische Staatsregierung mit dem Eigentum der BürgerInnen umgeht!

In den bayrischen Breiten sind ursprünglich Buchen zu Hause, die einst weite Teile des Landes mit ihrem dichten Grün bedeckten und eine einzigartige biologische Vielfalt unter ihrem Blätterdach bargen. Heute steht dem Staat der Sinn nach industrielle verwertbaren Hölzern, ganz egal, ob die sich für die klimatischen Bedingungen oder den vorhandenen Boden eignen oder nicht. Also wird eifrig drauflos gepflanzt, nachdem man die letzten alten Buchen der Motorsäge geopfert hat! An die Zukunft der Wälder, das sich wandelnde, trockener und wärmer werdende Klima denkt man dabei nicht. Denn scheinbar gehen die Uhren in Bayern immer noch anders, als im Rest der Republik und was nicht sein kann (weil es der bayrischen Staatsregierung nicht in den Kram passt), das darf nicht sein…

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9 08 2011
Wieder rauschen umweltpolitische Horrormeldungen durch die News-Feeds. Im Monat Juni 2011 wurden sage und schreibe 310 qkm brasilianischen Regenwaldes abgeholzt! Für was, fragt Ihr? Für Rinderweiden und Sojafelder!
Die Rodungen erfolgen in aller Regel illegal und sind in die Höhe geschnellt, seit die brasilianische Regierung ein neues “Waldgesetz”, welches Waldbesitzern eine Amnestie für illegale Rodungen ind er Vergangenheit anbietet.

Es ist wirklich kaum zu fassen, wie kurzsichtig die Menschen handeln! Und wie dämlich sich Regierungen (und nicht nur in Brasilien, sondern grundsätzlich überall auf der Welt) bei der Formulierung von Gesetzen anstellen. Man könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre und so furchtbar in den Auswirkungen.

Aus dem frommen Wunsch der brasilianischen Regierung, auf dem Weltklimagipfel zu Kopenhagen im Jahre 2009, die Abholzung des Regenwaldes um 80% zu reduzieren (bis zum Jahr 2020), wurde in der grausamen Realität des Jahres 2011 eine Zunahme der Rodung um 79% im Vergleich zum Vorjahr! Saubere Leistung kann ich da nur sagen. Seid Ihr eigentlich noch zu retten? Amnestien zu versprechen für Umweltverbrechen, ist an Kurzsichtigkeit kaum noch zu überbieten. Wann wird Euch endlich klar, dass Umweltkriminalität immer auch Verbrechen gegen die Menschheit ist?

Aber für Euch ist es nur interessant, dass Ihr die Fähigkeit besitzt, die Erde mit Euren Atombomben zu zerstören. Das sind Dinge, die Ihr für wichtig und erstrebenswert haltet! Viel wichtiger aber sind Frieden und die Wahrung der Menschenrechte. Aber Ihr seid noch nicht einmal in der Lage, jedem Menschen das Recht auf Würde zuzuerkennen, weil Ihr Angst habt, das könnte Forderungen nach sich ziehen, die womöglich Geld kosten. Lieber schmeisst Ihr den Banken Abermilliarden hinterher, die durch Dummheit und kriminelle Energie, gepaart mit fehlendem Unrechtsbewusstsein, an den Rand des finanziellen Abgrunds spekuliert wurden. Denn weil sie “systemrelevant” seien, muss man ihr verwerfliches Tun hinnehmen und sie auch noch retten – mit dem Geld des Steuerzahlers!

Zur Zerstörung der Welt fähig, aber nicht zu ihrer Rettung?

Wie lange wollen die Menschen es noch hinnehmen, dass ausschließlich wirtschaftliche Interessen die politischen Entscheidungen beeinflussen? Wie lange können Politiker die Bedürfnisse der Menschen ignorieren, bis man ihnen ihre abgeschnittenen Eier vor die Füße wirft? Die gesamte politische Klasse ist zu einem Haufen korrupter, willfähriger und unfähiger Halunken verkommen, die nur noch auf die Wahrung eigener Interessen und die Sicherung ihrer fetten Pfründen schielt.

Dabei verlieren sie völlig aus dem Auge, dass sie trotz ihres Geldes und ihrer möchtigen “Freunde” aus den oberen Etagen der großen Konzerne, ebenso die Leidtragenden ihrer eigenen verwerflichen Entscheidungen sind, wie die Nieten in Nadelstreifen, die um des persönlichen Gewinns und um des Profits ihrer Konzerne (vor allem Banken, Versicherungen, aber auch Energie-, Chemie-, Gentechnik und Automobilkonzerne, um nur einige Sparten zu nennen) zu mehren, buchstäblich den Untergang der Welt und den Tod unzähliger Menschen in Kauf nehmen.

Während die Konzerne danach trachten die Gewinne zu erhöhen, während Spekulanten auf Lebensmittel- und Rohstoffpreise wetten und sie damit in die Höhe treiben, verrecken in Somalia und den angrenzenden Staaten am Horn von Afrika Menschen vor Hunger, weil durch die furchtbare Trockenheit nicht der kleinste Grashalm mehr wachsen mag! Sollen sie Sand fressen, während ihr Euch darüber wundert, dass Euch mit 130 kg Lebendgewicht der Diabetes plagt? Sind sie selber Schuld an ihrer Situation? Nein, Schuld sind die reichen Staaten, die Konzerne und alle, die als arschkriechende Steigbügelhalter des Kapitals nur zu dessen Vermehrung beitragen, anstatt mit dem Geld die Not zu bekämpfen!

Die Menschen haben durchaus das Wissen und die Möglichkeiten, den Hunger zu besiegen und dafür Sorge zu tragen, dass alle Menschen sauberes Trinkwasser zur Verfügung haben. Sie haben weiterhin die Möglichkeit, die hygienischen Verhältnisse auf ein akzeptables Niveau zu bringen und die Umwelt zu schützen, oder die Artenvielfalt zu erhalten! Leider fehlen den meisten von ihnen dazu sowohl der Charakter, als auch die Menschlichkeit!

Wohin werden sie gehen, die Bankster, wenn die Umwelt völlig verseucht ist? Ihre Welt ist auch die unsere! Welche Luft werden sie atmen, wenn der letzte Baum abgesägt und zu Zahnstochern verarbeitet worden ist? Was werden sie essen, wenn der Ackerboden überdüngt, versalzen, hart wie Beton und anschließend von der Erosion fortgeschwemmt und davon geblasen wurde? Fressen sie dann ihr Geld?

Da kann ich Euch nur guten Appetit wünschen, Ihr Idioten, und möge Euch der Blitz beim Scheißen erschlagen…

Es ist sicher nicht übertrieben, wenn man sagt…

…wäre die Welt eine Bank, hättet Ihr sie längst gerettet!

(Greenpeace)

Wäre die Welt eine Bank, hättet Ihr sie längst gerettet!

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Vertical Farming – Nahrung für die Zukunft der Menschheit?

25 07 2011

Am Horn von Afrika herrscht Dürre! Somalia ist eines der am heftigsten von der verheerenden Trockenheit betroffenen Gebiete, in dem mehrere Regenzeiten hintereinander ausgeblieben sind. Täglich verhungern Menschen, fliehen zehntausende Hungernde in die ebenfalls nicht von üppigen Ernten gesegneten armen Nachbarstaaten Äthiopien und Kenia.

Die Lage in den Flüchtlingslagern wird immer dramatischer, auch dort leiden die Menschen unter Mangelernährung, den unsäglichen hygienischen Zuständen und den Folgen des Hungers. die Industrienationen haben seit mehreren Jahren die Mittel gekürzt, mit denen die notleidenden Menschen unterstützt werden könnten und heute dürfen wir uns aus berufenem Politikermund anhören, es sei 5 vor 12!

Aktionismus ist angesagt und so erhöht die Bundesregierung prompt ihre “Hilfe” auf 30 Mio. Euro, die EU insgesamt auf “satte” 160 Mio. Euro. Angesichts der von der UN veranschlagten 1,6 Mrd. $ (Hungerkrise: “Horn von Afrika braucht 1,6 Mrd. $ Hilfe” – Artikel auf FAZ.NET vom 25.7.2011) ist dieser Betrag nachgerade lächerlich und entspricht von daher genau der Einstellung kapitalistisch geprägter Staaten wie dem unseren, die eher hunderte von Mrd. Euro als Rettungsschirm über die gebeutelten systemrelevanten Banken aufzuspannen bereit sind, als das Hungerproblem der Welt schnell, effektiv und vor allem nachhaltig zu lösen!
Denn eines scheint klar – Nahrung ist genug vorhanden, aber nicht so verteilt und vor allem nicht so preiswert, dass jeder Mensch sich das kaufen kann, was er zum Leben benötigt. Nahrung ist, dank des kapitalistischen Wirtschaftssystems, zum Spekulationsobjekt geworden. Wer sich die Preise nicht leisten kann, der hat eben, nach kapitalistischer Lesart, Pech gehabt!

Ein weiterer Aspekt in diesem System der knappen, aber teuren Nahrungsressourcen ist, dass die reichen Industriestaaten ihre eigenen Ackerflächen mehr und mehr für den Anbau hochprofitabler Energiepflanzen (für sog. Biosprit und Bioenergie) nutzen, um die angestrebten Ziele für die CO2-Einsparungen zum Schutze der Umwelt zu erreichen.

Um aber die Nahrungsversorgung sicher zu stellen, kaufen die reichen Länder gleichzeitig die Nahrungsproduktion in den Ländern der Dritten Welt auf, während große Agrarkonzerne überall in den armen und ärmsten Ländern dieser Erde die besten Ackerflächen auf Jahrzehnte hinaus pachten, oder gar kaufen (nachdem korrupte Regierungen die einheimischen Kleinbauern enteignet und vertrieben und so die gewachsene landwirtschaftliche Kultur zerstört haben) und diese Flächen so der Nahrungsproduktion für die armen Einheimischen entziehen (Geschäfte mit Ackerland: Investoren haben Landlust – Artikel auf FAZ.NET vom 18.7.2011). Hier werden Produkte angebaut, die sich teuer in den Industriestaaten vermarkten lassen, die sich die einheimischen Hilfsarbeiter aber nicht leisten können!

Ist das fruchtbare Land erst weg, verloren an die ausländischen Konzerne, roden die hungernden einheimischen Bauern die letzten verbliebenen Reste des tropischen Regenwaldes, um ein bisschen Ackerland zu gewinnen. Auslaugung und Erosion lassen die Erträge aber rasch sinken und nach wenigen Jahren müssen die Menschen weiter ziehen, noch tiefer in den sterbenden Urwald hinein. Und je mehr sie die Bäume fällen oder abbrennen und neuerdings mit Agent Orange vergiften, desto weniger Regen fällt und lässt das Land verdorren!

Was übrig bleibt eignet sich kaum noch als Weide und doch nutzen große Fleischkonzerne die dürren Halme um Rindviecher für WurgerKing und McDoof zu züchten. Wir fressen nicht nur unsere eigenen Haare vom Kopf, sondern auch die der Menschen in den Ländern der Dritten Welt. Und was übrig bleibt, verheizen wir in unseren Porsche Cayennes, wenn wir sonntags morgens zum Brötchenholen zu Backshop um die Ecke brettern – da ist Allradantrieb auf Extrembreitreifen und 560 PS unbedingt “state of the art”.

Somalia ist bei alledem aber sowieso außen vor. Zerrissen von einem furchtbaren Bürgerkrieg, der seit nahezu dreißig Jahren in dem Land tobt und der den gesamten Staat unregierbar gemacht hat, in dem Terror, Folter, religiöser Extremismus und Fanatismus an der Tagesordnung sind, in dem Warlords und dutzende fanatisierte Milizen (Horn von Afrika: Tödliche Konsequenzen – Artikel auf FAZ.NET vom 25.7.2011) gegeneinander und gegen alles kämpfen, was vermeintlich westlich ist, wo Kinder zu Mördern abgerichtet werden und das islamische Gesetz der Scharia mit seinen furchtbaren Körperstrafen selbst für die geringsten Vergehen herrscht, müssen die Menschen verhungern, weil sie selbst dann keine Nahrung anbauen könnten, wenn sie die Möglichkeiten dazu hätten!

Nahrungsmangel und extrem gestiegene Preise für Grundnahrungsmittel führten in den letzten Jahren schon häufiger zu Hungerrevolten und bürgerkriegsähnlichen Unruhen fast überall im Tropengürtel unseres Planeten!

Wie aber kann dieser verzweifelten Situation sinnvoll begegnet werden?

Ist der Plan der großen Agrarkonzerne eine tragfähige Lösung für die künftige Ernährung der Menschheit, der eine durch und durch industrialisierte Landwirtschaft unter Verwendung gentechnisch veränderten Saatguts (selbstverständlich patentrechtlich geschützt und für jede Aussaat neu beim Gentechnikkonzern ihres Vertrauens für teures Geld zu erstehen!), schwerer landwirtschaftlicher Maschinen (die natürlich jede Menge Energie benötigen und extrem teuer sind), Unmengen von Düngemitteln, Wasser (mit Hilfe von gigantischen Bewässerungsanlagen bis zur restlosen Versalzung der Böden in heißem Klima über den Ackerflächen versprüht!) und, weil sie so empfindlich sind, mit jeder Menge Herbi-, Fungi- und Pestiziden (bevorzugt dem von Monsanto hergestellten Unkrautvernichtungsmittel Roundup (ein wichtiger Bestandteil von Roundup ist Glyphosat), gegen das praktischerweise die von Monsanto gelieferten GVO-Saaten resistent sind!).

Dass bei dieser Art der “Landwirtschaft” nicht nur die Ressourcen an Grundwasser geplündert werden und weitere Teile des Landes deshalb von Trockenheit heimgesucht werden und die ehemaligen Landbesitzer nun als billige Hilfskräfte für die Ernte der Agrarerzeugnisse missbraucht und ausgebeutet werden, oder (weil plötzlich landlos geworden) auf der Suche nach Arbeit und Auskommen für ihre Familien in die großen Städte ziehen und dort in gigantischen Slums in Dreck und Unrat, Not und Elend vegetieren müssen, sei hier nur am Rande erwähnt!

Ist das wirklich die “schöne neue Welt”, die wir uns erträumen? Oder ist es nicht vielmehr so, dass die Gentech- und Agrarkonzerne weder die Ernährung noch die Gesundheit der Menschheit im Focus haben, sondern ihre (und nur ihre) Profitinteressen?

Der Planet kann eine solche Art der Landwirtschaft nicht lange verkraften. Monokulturen fördern Pflanzenkrankheiten, der Einsatz der riesigen Maschinen die Bodenverdichtung, was wiederum den Einsatz noch größerer Maschinen bedingt und noch tieferes Pflügen. Diese Art der Landwirtschaft geht auf Kosten des Planeten und der gesamten Menschheit! das Prinzip lautet dabei:

Den Profit für die Konzerne, die Folgen für die gesamte Menschheit! (das altbekannte kapitalistische Prinzip der Privatisierung von Gewinnen und Sozialisierung von Verlusten, mithin also dasselbe Prinzip wie das der Rettung der Banken in der weltweiten Finanzkrise!)

Wie aber sehen die Möglichkeiten aus, die Erzeugung von Nahrung für die stetig wachsende Zahl der Menschen auf der Erde in allen klimatischen Zonen sicher zu stellen? Kann man die Ernährung mit Vertical Farms sichern?

Vertical Farm

Was ist überhaupt Vertical Farming? Kurz gesagt handelt es sich dabei um eine Technik, Landwirtschaft in Gebäuden zu betreiben, wobei man die Umweltbedingungen mit Hilfe technischer Anlagen kontrollieren und sich damit von den klimatischen Bedingungen der Gebiete, in denen die Vertical Farms errichtet werden, unabhängig machen kann! entwickelt hat diese Idee der US-Professor Dickson Despommier von der Columbia Universität in New York City im Jahre 1999 mit einigen seiner Studenten. Und die Idee an sich ist einfach bestechend, finde ich!

Vertical Farming Energiegewinnung

Die Kontrolle der Bedingungen in Vertical Farms bezieht sich sowohl auf die Temperatur, als auch Luftfeuchtigkeit, Lichtverhältnisse usw. und lässt sich auch auf andere Bereiche ausweiten wie z. B. Kontrolle und Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten, Ungezieferbefall. Dünge- und Pflanzenschutzmittel lassen sich effektiv nutzen und dosieren, Umweltkatastrophen bleiben weitestgehend ohne Einfluss auf die Nahrungserzeugung in den Vertical Farms.

Natürlich kommt auch hier Technik zum Einsatz und es werden auch große Mengen an Energie benötigt (die aber zumindest zum Teil in und mit der Vertical Farm gewonnen werden kann, indem man Sonnenkollektoren, Windkraftanlagen und aus Biomasse erzeugtes Biogas zur Stromgewinnung nutzt). Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit, Pflanzen ohne Erde (also in Hydrokultur, in einem Substrat wachsend) anzubauen und damit die Umwelt zu schonen. Die Technik ist theoretisch bereits weitgehend zur Nahrungserzeugung nutzbar. Weiterer Forschungsbedarf ist dennoch erforderlich um die Vertical Farms effektiver und energieeffizienter zu gestalten.

Vertical Farming

In solchen Vertical Farms könnten auch, wenn sie als aquaponisches System ausgelegt sind, neben der Erzeugung pflanzlicher Nahrungsmittel, Fische gezüchtet und für die menschlichen Ernährung genutzt werden. Theoretisch kann eine Vertical Farm auch als Zuchtbetrieb für die Massentierhaltung genutzt werden. Aber nach meinen Vorstellungen widerspricht das dem Prinzip einer ausgewogenen und gesunden menschlichen Ernährung, sowie den Prinzipien des Tierschutzes, artgerechter Haltung und einem Leben ohne Leid für die Tiere, die der Ernährung der Menschen dienen sollen. Auch Tiere haben Rechte und dazu gehört ein Leben in Würde, in freier Natur und eben ihrer Art und ihrem Wesen gerecht. Das aber kann eine Haltung in Gefangenschaft niemals sein!

Wir können die monokulturelle Landwirtschaft in den Industriestaaten einschränken und die frei werdenden Flächen sinnvoll nutzen, beispielsweise um Wälder zu pflanzen, die dem Klimaschutz dienen. Wir können uns aus der Fläche zurück ziehen und der Natur mehr Raum geben. Aber wir müssen den Boden und die Nahrung der Spekulation entziehen. Das gelingt uns, wenn wir den Großteil der Nahrung in Vertical Farms anbauen, die wir so konzipieren, dass sie weitgehend geschlossene Systeme bilden, die die Umwelt nicht belasten und in denen die Ressourcen sparsam und schonend eingesetzt werden!

Vertical Farms sind teuer. Sie erfordern große Investitionen. Sie sind geeignet für reiche Länder, die über die entsprechende technische Infrastruktur und eine gesicherte Energieversorgung verfügen. Man kann sie mitten in den Ballungszentren der Städte errichten und erpart sich und der Umwelt so Transportwege über hunderte und tausende von Kilometern oder gar mit dem Flugzeug um die halbe Welt. aber genau da, wo sie am dringendsten benötigt würden, in den Hungergebieten der Erde, wo die größte Not, Dürre und Hunger herrschen, kann sie niemand finanzieren, nutzen oder unterhalten!

Um Menschen zu retten, die in Ländern wie Somalia (als Staat kann man dieses Gebilde aus rivalisierenden islamischen Milizen, Privatarmeen und religiöse Fundamentalisten wohl nicht mehr bezeichnen) dem Hungertod entgegendämmern, ist zunächst die Versorgung mit Nahrung und sauberem Trinkwasser gefragt. Die herrschenden Gruppen wollen westliche Hilfe nicht ins Land lassen, weil sie vermutlich gern selber als Retter in der Not dastehen wollen. Gibt man ihnen aber Geld um die Menschen zu versorgen, kaufen sie sicher Waffen damit ein! Tausende werden die rettenden Flüchtlingslager nicht mehr erreichen, elend verreckt auf der Flucht vor Hunger und Verzweiflung! Wie lange wollen wir dem Sterben noch zusehen? Bis es zu spät ist, so scheint es, denn es ist nicht 5 vor 12, nein, es ist bereits 5 NACH 12 und die Politik ist Schuld!!!

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Die Wälder erobern Europa zurück…

19 06 2011
…konnte man heute in einem Artikel der Welt Online lesen. Darin wird beschrieben, wie die Wälder in den meisten europäischen Staaten immer mehr Fläche bedecken. Damit können sie ihre wichtigen Funktionen, beispielsweise als die grünen Lungen unseres Planeten immer besser ausüben. Das heisst, das könnten sie, wenn nicht zeitgleich am Äquator die letzen Regenwälder mit einer Geschwindigkeit abgeholzt werden, dass es einem vor Angst übel wird!
Schwarzwald zwischen Pforzheim und Calmbach

Niemand im tropischen Regenwaldgürtel scheint auch nur einen müden Gedanken an die wichtige Funktion der Wälder sowohl für das Klima, als auch den Sauerstoffgehalt in der Luft zu verschwenden. Die Bäume eines Waldes sind fantastische biologische Luftfilter, die ungeheure Mengen Staub und Schadstoffe aus der Luft filtern und diese dem Waldboden als Nährstoffe zuführen. Jeder Wald bildet ein eigenes Ökosystem, das in sich praktisch geschlossen ist und besonders empfindlich reagiert, wenn Teile davon abgeholzt werden.

Sehr schöner, alter Baum am Bahnhof in Gäufelden (Württ.)

Wer das Klima retten will, der muss zu allererst die Wälder retten. Ohne Wald wird es keinen Regen mehr geben und das Land und seine Menschen werden verdorren. Aber das scheint, wie gesagt, bis in die Äquatorialregion noch nicht vorgedrungen zu sein. Dort wird abgeholzt, als gäbe es kein Morgen! Das muss gestoppt werden! Es darf kein illegal geschlagenes Tropenholz mehr verkauft werden, noch fertige Produkte aus diesem Holz. Die Waldfrevler müssen mit aller Härte des Gesetzes verfolgt, zur Strecke gebracht und unnachsichtig bestraft werden! Es geht uns alle an! Denn die grünen Lungen Gaias nutzen der Menschheit nur dann etwas, wenn sie mehr oder weniger gleichmäßig über den Planeten verteilt sind!Nicht nur Masanobu Fukuoka hat sich für die Aufforstung einst bewaldeter und schon in der Antike abgeholzter Gebirge eingesetzt und genau dafür seine Seesballs entwickelt, die er z. T. mit Flugzeugen und Hubschraubern über den entwaldeten Bergzügen Griechenlands ud Portugals ausbringen ließ. Auch anderweitig finden sich sehr eifrige menschen, die ihre ganze Kraft für die Begrünung von Wüsten und die Wiederaufforstung einst bewaldeter Gebiete einsetzen. Sie verdienen unsere vollste Unterstützung
Plan-Verde e. V. in Peru, der grüne Plan
Als Beispiel möchte ich hier Plan-Verde e. V. nennen, eine Initiative, gegründet von Elke und Stephan Krüger, die in Peru dafür arbeiten, dass die völlig verarmten menschen dort eine Zukunft bekommen, die lebenswert ist. Ihr Mittel gegen die furchtbare Armut ist die Aufforstung von Wüstengebieten mit schnell wachsenden, schattenspendenden und als Rohstoffquelle dienenden Neem- oder Niembäumen, einem Mahagonigewächs und Moringa oleifera, auch wunderbaum genannt, ebenfalls ein sehr schnell wachsender Baum. Solche Initiativen gibt es viel zu wenige auf der Welt, denn das Elend ist so weit verbreitet, dass der Kampf dagegen eine wahre Sysiphusaufgabe ist!
Plan-Verde e. V. zeigt den Menschen, wie
sie ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen
können
Menschen wie Elke und Stephan haben unsere vorbehaltlose Unterstützung verdient und wenn der ein oder andere ein paar Euro entbehren kann, so sind sie bei Plan-Verde e. V. nicht nur willkommen, sondern auch sehr gut angelegt…zum Wohle der armen Landbevölkerung in Peru!
Elke Krüger von Plan-Verde e. V. bei der
Ernte in einem 5 Jahre alten Neembaum
Wälder bedeuten also nicht nur Luft zum Atmen, einen wahren Schatz an unersetzbaren Ressourcen an Flora uns Fauna, Regen, sie sind auch eine natürliche Klimaanlage, deren Funktion für unser Überleben auf diesem Planeten wichtig ist. Wälder bedeuten Leben! Und ganz nebenbei liefern sie auch noch Holz, Rohstoffe, Nahrung und, sie binden Unmengen des klimaschädlichen CO2 in der Biomasse. Das ist allemal ungefährlicher und sicher auch sinnvoller, als dieses Gift in der Erde unter unseren Füßen zu verpressen, wie man es in Deutschland vorhat.

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Über allen Gipfeln Ist Ruh’…

23 05 2011
…In allen Wipfeln Spürest Du
Kaum einen Hauch;

Die Vögelein schweigen im Walde

Warte nur, balde Ruhest Du auch.

Dies schrieb einst der berühmte Johann Wolfgang von Goethe, nach einer Wanderung im September 1780, als er sein müdes Haupt in der Hütte auf dem Kickelhahn (was für´n niedlicher Name) zur Ruhe bettete, auf eine Holzplanke an der Wand. Er wanderte gern und oft im Thüringer Wald und er liebte den Wald und die Bäume, wie man seinen gefühlvollen Worten entnehmen kann!
Vermutlich war diesem Genie der deutschen Sprache und Universalgelehrten die Bedeutung der Wälder bewusst, ganz anders als heute, wo der Wald nur noch eine auszubeutende Ressource ist. Gnadenlos werden die Wälder in industriellem Maßstab abgeholzt und gewinnbringend vermarktet. Wo der Nachschub herkommt, interessiert niemanden!

Urwald am Altrhein bei Leopoldshafen

Besonders schlimm ist der Raubbau in den tropischen Regenwäldern, die sich einst als ein gigantisches Band um den gesamten Globus zogen und die ihnen von der Natur zugedachte Funktion als Lunge des Planeten erfüllten!
Aber der Mensch betrachtete die Natur schon immer gern als einen Feind, den es zu besiegen galt, um sich seiner Schätze bemächtigen zu können und so zog er aus und begann Krieg gegen den Wald zu führen, als wäre es möglich, einen Sieg zu erringen! Dabei scheint niemand zu begreifen, dass dies ein Krieg gegen unsere eigenen Lebensgrundlagen ist und hier kann man nur verlieren.
Aber die Tropen und die Regenwälder sind weit weg und die Gewinne, die durch das halblegale und illegale Schlagen von Tropenhölzer sind ähnlich verheißungsvoll und märchenhaft, wie der Drogenhandel und dementsprechend engagiert sich die eine gut organisierte Mafia im illegalen Holzeinschlag und dem Schmuggel in die Industriestaaten, wo man meint, nicht auf die Vorzüge tropischer Hölzer verzichten zu können und nicht verzichten zu brauchen. Schließlich ist Teak oder Mahagoni etwas, mit dem man den Nachbarn neidisch machen und seinem Hang zur Dekadenz nachgeben kann!
War es vor ein paar tausend Jahren noch eine relativ faire Auseinandersetzung zwischen Mensch und Baum, in der der Wald eine gute Chance hatte, die Versuche des Menschen, ihn zu vernichten, durch das Wachstum neuer Bäume mehr als auszugleichen, begann sich das Verhältnis zu Ungunsten der Wälder zu verschieben, als der Gebrauch von Stahlwerkzeugen, Sägen und letztlich der Motorsäge in Mode kam! Heute wird der Wald mit Hilfe großer, raupengetriebener Maschinen “geerntet, die in den Wald hineinfahren und die Bäume fällen, entrinden, ablängen und gleich auf geländegängige LKW verladen – alles in einem Arbeitsgang! Wie soll der Wald da eine Chance zur Regeneration haben?
Aufforstung kostet Geld! Was Geld kostet, schmälert den Gewinn! Also verlässt man sich darauf, dass die Gesellschaften der Industriestaaten, teils getrieben von schlechtem gewissen, teils getrieben von Angst vor der völligen Zerstörungund Verwüstung der Erde ihre Kröten springen lassen und damit Wiederaufforstungsprogramme bezahlen!
Oft ist es allerdings zu spät, denn wenn der Nährstoffarme Waldboden ohne jede Bedeckung durch Vegetation den Kräften von Wind und tropischem Regen ausgesetzt sind, beginnt die Erosion unaufhaltsam den entblößten Waldboden fortzuschwemmen. Zurück bleibt eine steinige, tote und trockene Wüste, auf der kein Strauch mehr wachsen kann! Landwirtschaft und Viehzucht ist ebenfalls nicht möglich. Im Gegenteil, die Haltung von Rindern und Schafen beschleunigt die Zerstörung des Bodens nur noch mehr, Landwirtschaft ist nur unter Einsatz großer Maschinen und enormer Mengen an Kunstdünger, Pestiziden und Herbiziden, sowie den “Spitzenprodukten” so “sozial” eingestellter Gentechnikkonzerne wie Monsanto, Bayer, oder Pioneer. Nicht umsonst ist Südamerika der weltgrößte Produzent gentechnisch veränderter Soja, die wiederum in aller Welt zur Tiermast eingesetzt wird!
In den letzten 8.000 Jahren soll der gesamte Waldbestand unserer Erde um 1/3 geschrumpft sein. Davon dürfte der Großteil in den letzten 30 Jahren gefällt und/oder in Rauch aufgegangen sein. Jahrhundertealte Bäume und jahrtausendealte Wälder, geopfert für die Profite der Kapitalisten! Die Folgen tragen wir alle und wie wir heute mehr als deutlich sehen, kümmert sich die Wirtschaft einen Scheiß um die Menschheit und deren Recht zu Überleben! die Vernichtung des Regenwaldes im Amazonasbecken, hat nach einer kurzen Phase der Erholung (und Erholung heißt in diesem Zusammenhang nicht, dass sich der Waldbestand etwa erhöht hätte, sondern lediglich, dass die Geschwindigkeit der Abholzung über einen kurzen Zeitraum hinweg ein wenig gesunken ist!).
Im Parlament Brasiliens wird nun auch noch darüber diskutiert, ein neues Waldgesetz zu verabschieden, das diesen Namen sicher nicht verdient. Es müsste Abholzungsgesetz heißen und soll den “Wünschen” und “Bedürfnissen” der Agrarindustrie und der Holzkonzerne entgegen kommen und was das heißt, kann sich jeder selbst ausmalen – Abholzung, Rodung, Vernichtung, Zerstörung und Erosion. In besonderer Gefahr ist jetzt der letzte Rest des Küstenregenwaldes Brasiliens (Mata Atlantica), der einst nahezu die gesamte Küste säumte. Heute sind nur noch kärgliche 7% des einstigen Waldbestandes übrig geblieben und genau diese letzten Schutzgebiete sind den Konzernen ein Dorn im Auge. Zwar wollte Brasilien bis zum Jahr 2020 sowohl die CO2-Emissionen um 39%, als auch die Waldabholzung um 80% reduzieren, aber so wie es aussieht, wird sich die Geschwindigkeit der Entwaldung erst dann reduzieren, wenn der gesamte Wald vernichtet und nix mehr übrig ist! Von einer Verringerung der CO2-Emissionen braucht man in diesem Zusammenhang garnicht mehr reden.
Und so habe ich, als mich der Zorn gestern überkam, des ollen Goethens wunderbares Gedicht ein wenich umgeschrieben, scheint es mir doch in den erläuterten Zusammenhang so besser hiein zu passen…

Über allen Gipfeln ist Ruh´

Da, wo einst Wald war, spürest Du

Kaum einen Hauch;
Kein Vöglein im gerodetem Walde
Warte nur, balde verreckst Du auch.

weiterführende Links:

Bei den genannten Organisationen könnt Ihr Euch engagieren und an Aktionen teilnehmen, oder auch selber welche auf die Beine stellen. Auf jeden Fall gibt es jede Menge Möglichkeiten, gegen den Mainstream und für Natur und Umwelt zu kämpfen! Jede Stimme hilft!





Online-Petition gegen Agro-Gentechnik!

28 03 2011

Liebe Freunde und Leser von Tempel der Gaia. Bis zum 19.4.2011 ist noch Zeit, sich dieser Petition anzuschließen, deren Ziel das Verbot von gentechnisch veränderten Organismen in der Landwirtschaft ist. Unter der Pet-ID 16941 könnt Ihr gerne Online teilnehmen, nachdem Ihr Euch kurz registriert habt! Petitions-”Profis” nutzen die Möglichkeit der Online-Petition regelmäßig und werden oft von Social-Networks und Freunden auf laufende Petitionen aufmerksam gemacht. Oder sie erfahren selber von wichtigen anstehenden Petitionen zu Themen, die sie beschäftigen und die ihnen viel bedeuten.

Die laufende Petition wurde vom NABU veröffentlicht, mit der Bitte um (recht zahlreiche) Unterstützung! Dieser Bitte schließe ich mich ausdrücklich an und habe – selbstverständlich – bereits die Petition unterzeichnet!

Petitionen sind wichtig. Warum? Weil sie die Parteien und auch die Regierung dazu zwingen, sich mit Themen und Themenkomplexen zu befassen, die ihnen auf die Nerven gehen, oder auf den Sack, je nachdem! Und da eine Petition von jedem, absolut jedem, eingebracht werden kann, nutzen wir diese Möglichkeit der politischen (und für die Politik meist unbequemen) Teilhabe gern und oft und zwar für Themen, die die Regierung am liebsten unter den Teppich kehren möchte, weil sie sich bereits diversen Lobbyvereinigungen und Interessenvertretern angedient und unterworfen haben!

Also Leute, macht bitte mit und zwar recht zahlreich! schaut euch mal die umfangreiche Liste der laufenden Petitionen an und unterstützt das, was Ihr für unterstützenswert haltet. Oder diskutiert eifrig mit, wenn Ihr den Eindruck habt, da macht jemand aus ner Mücke einen Elefanten (oder wie heißt das Tier mit dem langen Hals?). Ich danke Euch von Herzen für Eure geschätzte Unterstützung.

weiterführende Links:





Weltweit größte Messe für ökologische Produkte in Nürnberg

18 02 2011
In Nürnberg begann am 15.2.2011 die weltweit größte Messe für Bio-Produkte. Hier wird nach neuen Trends gesucht und manchmal findet man sie auch. Ebenso macht mal wieder die Erkenntnis die Runde, dass der gewöhnliche Feld-, Wald- und Wiesendeutsche nich nur beim Discounter einkaufen will, weil Geiz eben nicht immer nur geil zu sein scheint.
Im Gegenteil, man ist uzu der bahnbrechenden Erkenntnis gelangt, dass der Mensch oft bereit ist, mehr Geld für seine Nahrung zu bezahlen bereit ist, wenn er sicher sein kann, dass die Produkte aus biologischem Anbau stammen. schließlich will man sich gesund und nachhaltig ernähren und der ein oder andere hat sich sogar dazu verstiegen, die Bedürfnisse derer anzuerkennen, die seine Nahrungsmittel produzieren! Wer nicht auf Chemotherapie für die Äcker und nicht auf Massentierhaltung unter unsäglichen Bedingungen für die geschundenen Kreaturen steht, weiss, dass er mehr für seine Nahrung hinlegen muss, als bei Aldi und Lidl.
Sorgen bereitet mir in diesem Zusammenhang nur das Interesse der Agrarindustrie an der Tatsache, dass deutsche Konsumenten mehr zu zahlen bereit sind – für die Agrarfabriken offenbar (wenn überhaupt) der einzige Grund, auf Bio umzusteigen und das geht eindeutig am Sinn von Bioproduktion und Nachhaltigkeit vorbei!

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