Vertical Gardens/Vertikale Gärten

7 06 2009

Ein sehr wichtiges, weil existentielles Thema ist die Reduktion der CO2-Emissionen, die dazu führen, dass sich unsere Atmosphäre in eine Art Treibhaus verwandelt. Das Ergebnis kann man heute schon beinahe täglich in den Nachrichten sehen: Unwetter bisher unbekannten Ausmaßes, enorme Niederschlagsmengen in kürzester Zeit, die von den steinharten, verfestigten und versiegelten Böden nicht mehr aufgenommen und schon garnicht gespeichert werden können. So reissen die Fluten den noch vorhandenen Boden mit sich fort und sorgen dafür, dass nur nackter Fels, unfruchtbar und ungeeignet für das Gedeihen von Pflanzen zurückbleibt!

Was wollen wir dagegen unternehmen? Oder besser gefragt, was können wir dagegen unternehmen? Nun,  so schwer ist es nicht, hier Lösungen anzubieten. Viel schwerer ist es, die Umsetzung dieser Lösungen und Lösungsansätze auch durchzusetzen. Seit Anfang Juni diesen Jahres lamentieren in Bonn mehr als 3.000 Delegierte aus 190 Nationen über die Rettung des Klimas. Besitzt irgendeiner von Euch genug Mumm, darauf zu wetten, dass sie sich einigen werden? Ich nicht! Greenpeace hat bereits reagiert, als die Konferenz startete, und 100 Jugendliche auf die Teilnehmer losgelassen, um ihnen klar zu machen, dass es um ihre Zukunft geht. Hier ist der Link zu der Petition unser Klima – unsere Zukunft!, die den Delegierten überreicht werden sollte! Seit Kyoto weiss man allerdings, was bei Konferenzen heraus kommt, an denen tausende von Politikern und Wissenschaftlern, und was weiss ich wer noch, teilnehmen – nichts außer noch mehr heißer Luft und die können wir nun wahrhaftig nicht gebrauchen!

Was also tun gegen die Erwärmung des Klimas durch CO2? Fakt ist, dass die Holzindustrie schneller und effektiver die letzten Urwälder vernichtet, als jemals zuvor und Fakt ist ebenfalls, dass die Ölindustrie sich in einer Art und Weise auf die letzten vermuteten Reserven stürtzt, dass einem Angst und Bange wird. Und keiner von diesen Umweltschweinen zeigt auch nur die Spur von Einsicht, oder gar Verständnis für die Ängste, Nöte und Rechte der Menschen, die davon betroffen sind („Peru: Indios geben ihre Blockade auf“, Artikel auf FAZ.NET vom 7.6.2009). Aber das ist noch lange nicht alles. Die Tierwelt stirbt, weil man ihr die Lebensräume entzieht, die Wälder sterben, weil man sie absägt, die Flüsse vergiftet und den Boden beiseite schiebt, um an die letzten Ressourcen zu gelangen!  Ich weiss, ich habe es schon unzählige Male erwähnt, aber jedesmal, wenn ich dieses Thema anschneide, rege ich mich dermaßen darüber auf, dass ich gänzlich aus der Fassung gerate und noch mehr ärgere ich mich darüber, dass es nach wie vor Menschen gibt, die der Meinung sind, die Erde ist ein Platz, der über unerschöpfliche Ressourcen verfügt und es sei scheißegal, wenn man alles, bis auf den letzten Rest dem Boden entreisst und der Gier der Konzerne überlässt!

Würden in dem gleichen Maß, wie der Wald gefällt wird, neue Bäume gepflnazt  und so die enormen Verluste ausgeglichen, wäre das Problem sicher nicht so groß, wie es sich uns heute darstellt. Aber bedauerlicherweise ist es nun einmal so, dass ein Baum, bis er ausgewachsen ist und Früchte trägt, so dass er sich selber fortpflanzen kann, bis zu mehreren hundert Jahren Zeit benötigt! Abgesägt ist er in 5 Minuten – ein Wunder der Natur, vernichtet in nur 5 Minuten! Aber der Ausgleich für den tragischen Verlust der Wälder, deren gigantische Biomasse unglaubliche Mengen an CO2 bindet, kann nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden. Wir müssen jetzt etwas tun! Nicht morgen oder gar erst übermorgen oder nächstes Jahr. Wir müssen sofort beginnen, oder unser wunderschöner blauer Planet wird in 50 Jahren nur noch eine ferne Erinnerung alter Leute sein!

In unseren Städten gibt es ein Potenzial an Flächen, dass bisher noch kaum ausgeschöpft ist. Die Dächer der Gebäude, die Wände und Fassaden der Häuser und Fabriken, die Plätze und „Parkanlagen“! Ja klar, es gibt hin und wieder ein paar Häuser, an denen ranken Efeu und Wilder Wein an Klettergerüsten herum, aber das war´s dann auch schon. Unten, wo sie aus den Kübeln oder aus dem Boden wachsen, pinkeln die Hunde dran und düngen das Ganze sehr stickstoffreich und der restliche Erdboden, der nicht zubetoniert worden ist, dient als Abfalleimer. Niemand ist zuständig, keinen interessiert´s. Deutschland ist bekanntermaßen ein Land, in dem alles reguliert und geregelt ist. Warum nicht mal eine sinnvolle gesetzliche Regelung schaffen, die die Hausbesitzer verpflichtet, wenigstens Teile der Fassaden und Dächer zu begrünen und/oder mit Solaranlagen zu versehen? Dabei müssen natürlich Kommunen und Behörden mit gutem Beispiel voran gehen, aber das ist auch schon der Haken – es kostet alles Geld und ja, in Zeiten wo alle verfügbaren, ebenso wie die nicht vorhandenen Geldmittel in die „systemrelevanten“ (das ist mein persönliches Unwort des Jahres!) Konzerne und Banken gepumpt werden müssen, hat der Staat nicht mal Geld, um in ein paar Energiesparlampen zu investieren.

Fassadenbegrünungen sind aber nicht nur schön und nützlich, weil CO2-bindend, sie sind auch insofern von nutzen, als sie die Heizkosten senken und das Raumklima verbessern können. Und sie sorgen für ein erheblich besseres Aussehen der Gebäude. Das Blattwerk wirkt gleichzeitig als Staub- und Schadstofffilter für die mit Abgasen belastete Luft der Innenstädte und dürfte so dazu beitragen, dass unsere Städte wieder wesentlich attraktiver werden! Und es gibt da einiges an Möglichkeiten. Schaut Euch mal die Homepage Vertical Garden by Patrick Blanc an. Hier sieht man, welches Potenzial in diesem Prinzip steckt. Das sind tolle Bilder!

Dieses Video zeigt den Typen, der hinter der Idee steckt und einige seiner Arbeiten in Paris…

Wände und Fassaden sind eher zu begrünen als  Dächer, die nicht immer die notwendige Statik aufweisen. Aber zumindest die Installation einer Solaranlage sollte auf keinem Dach ein allzu großes Problem darstellen. Aber auch eine teilweise Begrünung erfüllt schon ihren Zweck und trägt zur Bindung von CO2 bei. Jedes kleine bisschen hilft!

Ein Vertical Garden in Bordeaux

Ein weiterer Punkt, der sehr ärgerlich ist, sind die sogenannten Parkanlagen innerhalb der Städte. Diese sind sehr spärlich und mit irgendwelchem „pflegeleichten“ Gestrüpp bedeckt, dass ausser als Unterkunft für fette Stadtratten, kaum einen nachvollziehbaren Zweck erfüllt. Hier sollten die Stadtverwaltungen dazu gebracht werden, mehr und artenreichere Bepflanzungen vorzunehmen. Um Insekten ein Überleben in unseren Städten zu ermöglichen, sollte man auch davon Abstand nehmen, jeden freien Fleck mit Rasen einzusäen. Hier gibt es keine Blüten und auch sonst nix, woran sich das Auge oder die Insekten erfreuen können. Schnaken und Stechmücken, die einem während der lauen Sommerabende die schlechte Laune verderben, gibt es sowieso, ob wir sie nun wollen oder nicht. Also warum nicht aus jedem Park ein buntes blühendes Paradies machen? Bäume pflanzen in den Parks kann doch nicht so schwer sein, oder? Und warum keine Obstbäume? Warum kein Gemüse, dass sich selber aussät? Blumen, die ihre Samen dem Wind überlassen und sich so verbreiten? Hat man wirklich einen Grund, sich vor der Natur in den Städten zu fürchten? Ich glaube nicht! Denn so sehr wir auch gegen die Natur in unseren Betonwüsten ankämpfen, besiegen können wir sie nicht und auch nicht vollständig verdrängen. Also lassen wir ihr doch mehr Raum und treten ein klein wenig beiseite. Wenn wir dann ein bisschen regulierend eingreifen, können wir selbst in unseren Städten in der Natur und mit ihr leben!

Aber bewegen wird sich nur was in dieser richtung, wenn wir dazu übergehen, einen „Guerillakrieg“ zu führen. Einen „Green Guerilla Gardening War“. Nachts ausschwärmen und Seed Bombs schmeißen, wo man geht und steht und das so lange, bis die Stadtverwaltungen kapitulieren! Kämpfen um jeden einzelnen Baum, der gefällt werden soll, denn die Bäume sind unserer Freunde! Wir müssen die Grüne Revolution ausrufen und dafür sorgen, dass unsere Kinder und Enkel auf dieser Erde noch eine Zukunft haben!

weiterführende Links:

  • EasiestGarden .com (Ist eine Firma aus den USA, die Pläne und DVD´s verkauft. Hier gibt es auch ein Video zu sehen, das zeigt, wie man einen Hydroponic Vertical Garden bauen kann. Sieht ganz interessant aus)
  • Flowall – Pflanzenwand (ein kleines System aus Kunststoff zum an die Wand hängen. Sieht neckisch aus, ist aber meiner Meinung nach mit 49,- € recht teuer geraten. Aber wer Ideen sucht, die er in den eigenen vier Wänden umsetzen kann, holt sich eben ein paar Anregungen zur Inspiration)
  • Bio Tecture Ltd – „Green wall systems and vertical facade greening“ (Ein Unternehmen aus Großbritannien)
  • Grüne Welle (Seed Bombs/Seed Balls-Rezept der GartenPiraten)
  • GuerillaGardening-Forum (hier können sich GuerillaGärtner austauschen und Tips und Trick finden oder veröffentlichen. Is eigentlich in Englisch, es wird aber auch auf deutsch gepostet. schaut mal vorbei!)





Neues Erscheinungsbild?

11 02 2009

Tempel der Gaia hat nun – natürlich habt Ihr es sofort bemerkt – ein anderes, ein neues Erscheinungsbild! Nachdem ich mich selbst einige Zeit auf meinem Blog herumgetrieben habe, musste ich feststellen, dass die hin und wieder zurückhaltend geäußerte Kritik an den doch etwas grellen Farben berechtigt war.

Weil ich nicht möchte, dass Ihr beim Lesen meines Blogs an Augenkrebs erkrankt, hab ich das Theme geändert. Ich hoffe, Ihr kommt damit klar und bleibt mir weiterhin treu, wenn die Lesbarkeit jetzt besser ist als zuvor. Ein neues Bild wird auch noch im Header eingebunden. Dann geht der wilde Ritt gegen den Gentech-Wahn, die Atomkraftlobby und den ganzen anderen Mist weiter! Vielen Dank!





Soo, da binnich wieder!

10 08 2008
Den ein oder andern wirds vielleicht freuen, bei allen anderen interessiert michs nich wirklich aber, nu bin ich wieder zurück aus dem Urlaub, erholt und erquickt, bereit zum Lästern und Meckern und zum Finger in offene Wunden legen.
Nachdem ich tausende ungelesener News in meinem Reader vorfand, die in der Zeit meiner Abwesenheit aufgelaufen waren, hab ich kurzerhand alle gelöscht und beschlossen mich den aktuellen Meldungen zu widmen und nur ab uns zu ein etwas älteres Thema aufzugreifen. Die Meldungen häufen sich ja sowieso täglich und ich käme mit dem Aufarbeiten eh nicht nach. Also sei’s drum. Ich tu einfach so, als sei nix passiert und hau nu umso heftiger in die Tasten




Öhm, ich bin dann ma wech!

24 07 2008
Also, ich möchte mich zu allererst mal bei allen Lesern bedanken, die relativ regelmäßig – oder auch nicht – dieses Blog hier besuchen und auch schon mal den ein oder anderen Kommentar hinterlassen haben. Das ist auf jeden Fall inspirierend für mich gewesen.
Ich habe relativ viel geschrieben, wobei ich mich auf Informationen verlassen konnte, die auf die ich beim Lesen in anderen Blogs aufmerksam wurde. Den ein oder anderen Artikel habe ich auch selbst beigesteuert. Wenn Euch mein Schreibstil nicht gefällt, dann bedaure ich das. Wenn Ihr ihn gut findet ist es natürlich ok!
Der Grund, warum ich jetzt hier sitze und rumdruckse, ist aber ein ganz anderer. Ich will nicht mit dem bloggen aufhören, aber ich brauche eine Pause und dazu fahre ich für ca. 2 1/2 Wochen in Urlaub an die Nordsee, mal so richtig ausspannen. Vielleicht habe ich mir das verdient, vielleicht aber auch nicht. Auf jeden Fall brauche ich die Zeit für mich und meine Familie. Ich will neue Ideen sammeln, Fotos machen (und zwar jede Menge) und die Batterien neu aufladen, Danach will ich wieder loslegen mit der „verdammten“ Bloggerei, die so was wie ne Sucht geworden ist! Aber da bin ich ganz sicher, wenn ich wieder da bin, hau ich wieder auf die Tasten ein, bis mir das Keyboard um du Ohren fliegt!
Also wünsch ich Euch und mir einen schönen Urlaub. Bis zum 9.8.2008, denn dann bin ich zurück und Online!




Das Buch der Synergie des Achmed Khammas

15 05 2008
Bei meinen Recherchen zur alternativen Energiegewinnung bin ich bei Wikipedia auf diesen interessanten Mann gestossen. Achmed Khammas macht mit seinem Buch der Synergie Mut, unorthodoxe Methoden zur Energiegewinnung zu erforschen und die ausgetretenen Pfade zu verlassen um die Aufgaben der Zukunft meistern zu können.
Hier werden einige unorthodoxe Ideen vertreten, abseits vom Mainstream. Auf jeden Fall sehr interessant zu lesen. Schaut Euch das Buch mal an und lasst Euch inspirieren! Mir gefällt die Auflistung der verschiedensten Möglichkeiten, die sich als Alternativen zum Verbrennen von fossilen Rohstoffen anbieten, sehr gut und es zeigt sich, dass der Möglichkeiten durchaus viele sind.
Alle haben jedoch einen entscheidenden Fehler, wenn ich das mal so nennen darf. Sie haben das Bestreben, die Monopolisierung der Energiebereitstellung abzuschaffen und darüber werden vor allem die großen Energiekonzerne nur wenig erbaut sein!




Per Anhalter durch die Galaxis?

15 05 2008
Die Europäer wollen, nach einer Meldung der Welt Online von gestern, nicht mehr länger als „Anhalter“ von den USA oder Russland mit ins All genommen werden, sondern sich einen eigenen Zugang zur bemannten Raumfahrt schaffen. Dazu soll der Raumfrachter ATV zu einem bemannten Raumschiff umgebaut werden.
Die Kosten für die Entwicklung eines Prototyps veranschlagt der Chef des europäschischen Raumfahrtkonzerns EADS, Evert Dudok, mit weniger als 1 Mrd. €, aber natürlich wolle man nicht in ein solches Desaster hineingeraten, wie das beim Transrapid geschehen sei. Wer’s glaubt wird selig! Das DLR-Vorstandsmitglied Thomas Reiter spricht dagegen, vermutlich etwas realistischer, von unter 10 Mrd. €!
Wie viel Geld schon in halb durchdachten Raumfahrtprojekten vergeigt worden ist, kann man sich denken. Man muss nur kurz an das Projekt des Raumtransporters „Sänger“ erinnern, das Anfang der 80er Jahre entwickelt wurde. Das vielversprechende System wurde eingstampft mit der Begründung: zu teuer (nachdem schon mehrere Millionen DM in die Entwicklung geflossen waren) und zu umweltschädlich für die Atmosphäre. Also starb das vielgepriesene Raumfahrtprogramm heimlich still und leise im Jahre 1995. Es darf getrost bezweifelt werden, dass die heute gängigen Raumschifftypen weniger umweltschädlich für die Atmosphäre sind als frühere Projekte.





Gorillas – die sanften Riesen

14 05 2008
Die Nachrichtenagentur dpa meldet, dass sich die Zahl der in Zentralafrika lebenden Gorillas, trotz der ständigen gewaltsamen Auseinandersetzungen in dem Gebiet, deutlich erhöht hat. Das passierte, obwohl Teile des Virunga-Nationalparks von Rebellen kontrolliert werden.
Eine Nachricht, die sicher die „Mutter der Gorillas“, Jane Goodall freuen dürfte, die sich seit Jahrzehnten um den Schutz dieser Tiere bemüht. Ihre Arbeit dürfte zu einem grossen Teil dazu beigetragenhaben, dass sich die Population der Gorillas langsam von dem Abgrund fortbewegt, an dem sie lange Zeit stehen geblieben schien.
Seit Jahrzehnten befinden sich die Menschenaffen im Kreuzfeuer zwischen Regierungstruppen und Rebellen, die offenbar nichts besseres zu tun haben, als die friedlichen Tiere abzuschlachten und ihre Hände und Füsse als Reisesouvenirs an gut zahlende Touristen, überwiegend aus Europa und Amerika, zu verscherbeln. Aber diese guten Nachrichten werden wieder getrübt, wenn man bedenkt, dass der Lebensraum der Menschenaffen durch Abholzung und Rodung immer kleiner wird. Sicher kommt bald jemand auf die glorreiche Idee, man müsse die Gorilla-Population aus humanitären Gründen durch Jagd dezimieren, weil ihre Siedlungsgebiete übervölkert sind.




Der Wind, der Wind, das himmlische Kind!

12 05 2008
Auf dem best-practice-business.de/blog habe ich diesen interessanten Link zu einem jungen Afrikaner aus Malawi gefunden, der im Alter von 14 Jahren aus Müll und Abfällen eine funktionierende Windmühle gebaut hat. Wind ist bekanntlich fast überall und dauerhaft verfügbar. Es bedarf nur der Phantasie eines jungen Menschen um Lösungen für gravierende Probleme in den Entwicklungsländern zu finden, die wenig mehr kosten, als die aufgewendete Arbeit.
Mit der Energie, die so gewonnen wird, kann man sicher keine Industrieanlagen betreiben, aber zur Versorgung eines Hauses mit Licht und Strom zum Radio hören, reicht es allemal aus!
Das Potenzial der Windenergie und der Windenergieanlagen ist noch lange nicht ausgeschöpft. Die Entwicklung schreitet schnell voran. Man muss sich immer wieder was neues einfallen lassen, wie die Firma Motorwave Limited aus Hongkong beweist. Mit ihren kleinen und billigen Windturbinen wollen sie den Markt erobern.




Was haben Ameisen mit Autos gemeinsam?

11 05 2008
Vermutlich nicht viel , werdet Ihr sagen, aber da habt Ihr euch gewaltig getäuscht. Mit Hilfe von Ameisensäure soll es möglich sein, Wasserstoff bereits bei Zimmertemperatur zur Verbrennung in Brennstoffzellen bereit zu stellen und damit Autos anzutreiben. Bislang ist ein recht hoher Einsatz von Energie notwendig, damit der gespeicherte Wasserstoff freigesetzt werden und in der Brennstoffzelle in Energie umgewandelt werden kann. Das bedeutete natürlich eine erhebliche Herabsetzung des Wirkungsgrades.
Wenn es gelingt, dieses Verfahren in absehbarer Zeit zur Serienreife zu entwickeln, könnten die absehbaren Versorgungsengpässe mit Treibstoffen durch sinkende Rohölproduktion ausgeglichen werden. Vielleicht kann Wasserstoff als Benzin- und Dieselersatz tatsächlich innerhalb der nächsten 20 oder 30 Jahren den Bedarf an Treibstoff decken, der die Räder unserer Welt am Laufen hält.




Ne gute Nachricht: Ein freier Wolf in Hessen!

10 05 2008
Zum ersten Mal seit 150 Jahren, gibt es wieder einen wildlebenden Wolf in Nordhessen. Da wird es doch Zeit, gleich die Flinten durchzuladen und auf die Pirsch zu gehen. Wie es uns das Beispiel von „Bruno“ in Bayern gelehrt hat, sind die Behörden nicht zimperlich, wenn es darum geht derartig gefährliche Bestien in unserem zivilisierten Land auszumerzen.
Der Ruf des Wolfes als wilde, kinderreissende Bestie, ist seit dem 18. und 19. Jahrhundert, als die letzten Exemplare in Deutschland von „mutigen“ Jägern ausgerottet wurden, aufs engste mit diesem schönen Tier verbunden. Dabei sind Wölfe eher scheue Geschöpfe, die wie jedes andere heimische Tier ein Recht darauf haben, in ihrem angestammten Verbreitungsgebiet zu leben.
Es schadet uns Menschen sicher nicht, wenn wir auf unsere Mitgeschöpfe Rücksicht nehmen, Rücksicht nehmen müssen, damit sie ungestört existieren und ihren Nachwuchs aufziehen können.
Schaut euch diese schönen Bilder vom „bösen Wolf“ an und entscheidet, ob wir uns so viel Natur wirklich nicht leisten können oder wollen!