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Wie helfen wir Gaia?


Diese Frage beschäftigt mich schon beinahe ein Jahrzehnt, unterschwellig sicher noch viel länger. In jedem von uns schlummert (meist verborgen unter den Sorgen und Nöten des Alltags), die Frage nach dem woher und wohin des Menschen und nach dem tieferen Sinn des Lebens.
Nun ist es sicher nicht der Sinn des Lebens, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu konsumieren. Es ist auch ganz sicher nicht der Sinn des Lebens möglichst teure Markenklamotten zu tragen, ganz egal, ob man sie sich leisten kann oder nicht.
Der eigentliche Sinn dürfte darin liegen, der Gemeinschaft in der wir leben, und dazu gehört auch Gaia, etwas zurück zu geben. Wir müssen irgendetwas sinnvolles für diese Gemeinschaft tun, um inneren Frieden zu erlangen.
Wir alle kommen von Mutter Erde, von Gaia. Sie schenkt uns das Leben und alles, was wir brauchen um zu überleben. Es liegt an uns, etwas daraus zu machen. So sind wir alle Kinder der Gaia und jede Frau ist eine Priesterin der Großen Mutter, denn wie Gaia schenkt sie Leben.
Wenn wir Gaia als unsere Mutter betrachten und ihre Gaben dankbar annehmen, die sie für uns bereit hält, müssen wir uns stets der Tatsache bewusst sein, dass diese Gaben nicht völlig umsonst sind. Nehmen wir von ihren Ressourcen, erwartet sie dafür unseren Respekt und Schutz. Respekt bedeutet, dass wir ihre Gaben weder verschleudern, noch zur Gänze ausbeuten, ohne an die Bedürfnisse unserer Nachkommen, unserer Kinder und Enkel zu denken.
Respekt bedeutet die Natur weder zu verbrauchen, noch zu verschmutzen oder gar zu vergiften. Was wir von Gaia nehmen, müssen wir ihr in anderer Form zurückgeben. Ihre Liebe und Fürsorge müssen wir mit Liebe, Fürsorge und Dankbarkeit beantworten.
Wir dürfen nicht länger dem falschen Weg folgen, der da lautet: „Machet euch die Erde untertan!“ Vielmehr sollten wir den Weg der Liebe, des Friedens und der Harmonie gehen. Das ist der Weg, der zu Gaia führt, zu unserer Mutter Erde. Denn wir haben nur diese eine Mutter und ihre Liebe und Zuneigung zu ihren Kindern ist grenzenlos!
Jeder Mensch auf dieser Erde hat ein Anrecht auf einen angemessenen Anteil an den Ressourcen, die uns Gaia schenkt. Sei es nun Nahrung, Energie oder sauberes Wasser. Diese Ressourcen stehen jedem Menschen zu, damit er ein Leben in Würde und Freiheit führen kann. Eröffnen wir den Menschen den uneingeschränkten Zugang zu diesen Ressourcen, so geben wir ihm die Freiheit! Leben die Menschen frei und ohne Not, so wird es keinen Extremismus und Terrorismus mehr geben, weder politisch, noch religiös motiviert, keine Kriege und keine Gewalt.
Entscheiden die Menschen sich für die Freiheit, so entscheiden sie sich für den Frieden.
Die Entscheidung für Frieden und Freiheit ist eine Entscheidung für Gaia!
Was kann es schöneres geben als eine freie, friedliche Welt?

8 thoughts on “Wie helfen wir Gaia?

  1. Nach jahrelangem Lernen unserer Theologie- und Kulturgeschichte bin ich gewiss,

    wir helfen Gaie erst, wenn wir darin nicht eine alte Göttin oder nur eine natürliche Vernunftigkeit in der Ökologie sehen, sondern dort die schöpferische Wirk-lichkeit in der Welt: das Wort verstehen, eine evolutionäre/kreative= „schöpfeirsche Vernünftigkeit“ die der Papst als biblischen Jesus bekennt.

    • Friede sei mit Dir Gerhard,

      danke sehr für Deinen Kommentar im Tempel der Gaia. Nachdem ich mir die von Dir verlinkte Seite ein wenig angeschaut habe, sehe ich schon, dass gewisse Parallelen zwischen dem bestehen, was ich hier propagiere, nämlich dem Schutz unserer Mutter Gaia den Vorrang vor allem anderen zu geben, damit wir als Menschen auf diesem Planeten überleben können und dem was da auf dieser Homepage visionär betrachtet wird.
      Ehrlich gesagt schreckt mich, als nicht gerade christlichen Menschen, schon ein wenig der Bezug auf Jesus ab. Ob er nun gelebt hat oder nicht, ob sein Leben und Leiden nun metaphorisch gemeint ist oder nicht, möchte ich jetzt nicht diskutieren. Das ist weder mein Bestreben noch reizt es mich irgendwie sonst. Ich vertrete die Meinung, dass Glaube eines jeden Menchen privateste und intimste Sache ist und jeder soll und muss frei entscheiden können, was und an wen er glaubt.
      Lege ich mich aber in dieser Beziehung auf Jesus oder den chrsitlichen Glauben fest, schließe ich Menschen anderen Glaubens aber bewusst aus. Nichtchristen machen aber in ihrer Zahl einen weit größeren Teil der Menschheit aus, als es die Christen (gleich welcher Konfession) tun. Wollen wir Gaia helfen – und wir müssen ihr helfen, denn sonst stehen wir in kürze vor dem gähnenden Abgrund der Vernichtung – müssen auch Menschen anderer Kulturkreise (Moslems, Buddhisten, Hindus usw.) um die Problematik verstehen und erkennen, dass wir den eingeschlagenen Weg verlassen müssen um in eine ganz andere Richtung zu gehen. Dabei ist jede Art von Fundamentalismus abzulehnen. In diesem Sinne hat die christliche Kirche sich in den vergangenen 2.000 Jahren nicht gerade mit Ruhm bekleckert und der Islam genauso wenig. Darum ist es mein Bestreben, einen Weg jenseits der eingetretenen Pfade zu suchen und zu finden und genau darum sehe ich die Lösung darin, die Verehrung Gaias als lebendigem Organismus das Wort zu reden.

      Ich wünsche Dir einen schönen und angenehmen Sonntag,

      andrejo

  2. @andrjo,
    mir ist schon klar, es harter Tobak für Dich sein muss, wenn ich jetzt plötzlich von Jesus rede, den ich genau dort wahrnehmen will, wo Du Gaja als lebendigen Organismus verehrst.

    Doch da Gaja bzw. alte Göttinen in unserer Kultur nicht mehr gelten, sich keine an die ökologische Ordnung hält, obwohl er weiß, dass dies notwendig für seine Brutpflege (evolutionsbiologische Bestimmung) wäre, mach ich mir weiter über das Gedanken, was die Juden ewiges „Wort“ kosmische „Weisheit“, die Griechen Logos allen Werdens nannten und wie das auf zeitgemäße, aufgeklärte Weise wieder freie Menschen mündig verant-wort-lich machen könnte.

    Ich hab die Hoffnung noch nicht aufgegeben
    Gerhard

    • Hallo Gerhard,
      danke für Deine neuerliche Antwort. Starker Tobak kann man in dem Zusammenhang nun auch nicht sagen. Mir fehlt lediglich der Bezug zuJesus, den Du offenbar gefunden hast. Das macht Dihc aber in meinen Augen keineswegs zu einem Menschen, der dadurch mehr oder weniger Recht hat. Ich halte es da mit dem „Alten Fritz“, der einst sagte, ein jeder solle nach seiner Fasson selig werden! Letztendlich ist doch nur wichtig, dass wir die Probleme, die wir auf unserem Planeten haben, als solche erkannt haben. Und wir sind uns auch darüber einig, dass es so nicht nur nicht weiter geht, sondern auch was wir ändern müssen, um überleben zu können. Wenn das wirklich geschieht – ich meine, dass die Menschen ihre Fehler erkennen und umkehren auf ihrem falschen Weg – dann ist es mir letzlich völlig gleichgültig, unter wessen Flagge sie das tun. Das wir das Ziel erreichen die Erde zu retten, ist das was mir wichtig ist. Und wir sollten es nicht alle nacheinander erreichzen, sondern möglichst gleichzeitig. Ob auf dem Weg zur Erkenntnis nun das Kreuz voraus getragen wird, oder das grüne Banner des Propheten, oder aber eine Statue von Gaia, ist mir dabei sowas von gleichgültig. Es gibt viele Wege, die zum Ziel führen. Nur sind sie unterschiedlich lang. Aber das Ziel ist für alle das Gleiche, oder sollte es zumindest sein!

  3. Ich frage nur, was im Rahmen unserer kultuellen Vorprägung im 21. Jahrhudnert tauglicher wäre: In der ökologischen Ordnung erneut ein ewiges Wort wahrzunehmen, das gemeinsam zur Verant-wort-ung ruft oder sich nur weiter sich gegenseitige Vorhaltungen zu machen?

    Nein, ich will Dich nicht zu irgendeinem Glauben überreden. Aber ich halte es ganz und gar nicht für gleichgültig, ob wir nur die eigene Vernunft vor uns hertragen, grüne Plakate, Gaja-Statuten oder ob wir das natürliche Werden, die wissenschaftliche Weltbeschreibung von ökologischer Ordnung bzw. evolutionärem Werden als „schöpferische Vernunftordnung“ in Glaubenssprache „Wort“ nachdenken.

    Gerhard

    • Sei mir erneut gegrüßt, Gerhard,

      ich empfinde das keineswegs als Versuch, mich zu einem Glauben überreden zu wollen. Die Freiheit nehme ich für mich in Anspruch, über meinen Glauben selbst zu entscheiden, so wie ich das jedem anderen Menchen ebenfalls zugestehe. Die Diskussion ist – im Gegenteil – sehr erfreulich, finde ich, zeigt sie mir doch, dass die Probleme, die uns beherrschen nicht nur mich bewegen. Damit hat mein Blog eigentlich schon viel erreicht und das freut mich natürlich.
      Wenn ich gelegentlich ein bisschen mehr Zeit habe, werde ich mich gern ein wenig mit Deiner (?) Homepage und den darin angedeuteten Visionen beschäftigen. Man lernt ja schließlich nie aus, nicht wahr? Allerdings muss ich gestehen, dass mir die Texte, wenn ich das richtig sehe, von der Dialektik und der Sprache her ziemlich schwer verdaulich erscheinen. Vor allem, wenn man sich mit den christlichen Glaubensvorstellungen weder auskennt, noch damit identifizieren kann.

  4. Eben bin ich gerade anlässlich einer blödsinnigen Bibelzitatediskussion auf eine meiner Seiten gestoßen, die sich mit „kreativer=schöpferischer Weisheit“ beschäftigt, die auch im AT ein Thema war. Ich denke, Gaia wurde damals nur als schöpferische Weisheit weitergedacht. (Könnte Anregung geben, unter: Weisheit)

    Gerhard

    • Danke für Deinen Hinweis, Gerhard!
      Gelegentlich werde ich mir das gern mal reinziehen, wie ich schon angekündigt habe. Einen kurzen Blick habe ich heute schon gewagt, allerdings muss ich sagen, dass auf Grund des dort verwendeten theologischen Sprachduktus´ (das würde ich jetzt als starken Tobak bezeichnen, wenn ich das so sagen darf), sich mein Verständnis der Definitionen und Erläuterungen eher in Grenzen halten dürfte. Nichtsdestotrotz werde ich mich trotzdem mal reinlesen. Danke nochmals und viele Grüße sendet
      andrejo

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