Ein Hoch auf das "Verbraucher-des-informationsgesetz"

Nun ist es endlich soweit, nach 6 langen Jahren Gezerre, Geschwafel und Gelaber wird am 1. Mai das Verbraucherinformationsgesetz in Kraft gesetzt. Wer allerdings gedacht hat, der hochgestochene Namen würde halten, was er verspricht, der sieht sich enttäuscht.
Statt Information ist eher Desinformation angesagt. Wer an allgemeinen Informationen interessiert ist, der kann sicher halbwegs zufrieden gestellt werden, vorausgesetzt, er findet überhaupt die für seine Frage zuständige Behörde. Die variiert nämlich von Bundesland zu Bundesland. Anstatt, wie das in andern Ländern längst der Fall ist, die Informationen über Schadstoffe zum Beispiel in Lebensmitteln für jeden zugänglich ins Internet zu stellen, muss man – und das ist mal wieder typisch deutsche Bürokratie – seine Frage schriftlich, per Email oder Fax stellen. Und wer dann statt allgemein gehaltener und damit mehr oder weniger wertloser „Informationen“ genauere Auskünfte will, den bitten die Behörden dann gnadenlos zur Kasse, mit Gebühren zwischen 50 und 500 €. Na wenn das nicht dafür sorgt, dass der Bürger in Zukunft top informiert ist, dann weiss ich auch nicht mehr!
Nun, ich will es mal so formulieren: Wenn irgendein Gesetz beschlossen wird auf Grund eines Kompromisses zwischen verschiedenen Interessengruppen, dann hat man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geeinigt. Kleinster gemeinsamer Nenner bedeutet nicht mehr und nicht weniger als das schlechtestmögliche Ergebnis. Nichts Halbes und nichts Ganzes! Allen Wohl und keinem Wehe, oder um es klar zu sagen, das Gesetz ist Scheisse! Es dient den Interessen der Industrie und wiegt den Verbraucher in einer Scheinsicherheit.
Wenn jemand sich Erdbeeren gekauft hat und wissen möchte, ob die Erzeugnisse der betreffenden Firma mit Schadstoffen belastet sind, dann kann er eine Anfrage stellen. Allerdings hat die Behörde 4 Wochen Zeit um zu antworten und wer will dann noch seine Erdbeeren essen, ob nun unbelastet oder nicht? Nach 4 Wochen sind alle Erdbeeren genau das gleiche, was dieses Gesetz schon von Anfang an ist: ein Haufen Scheisse!

Bäume sind Leben

Was ist ein Baum doch für ein wunderbares und phantastisches Geschöpf in Gaias Garten? Er filtert mit seinen Blättern Staub aus der Luft. Mit seinen Wurzeln hält er den Erdboden, die fruchtbare Krume fest. Seine Krone ist ein Biotop für unzählige Tierarten, angefangen vom winzigen Insekt, bis hin zum Vogel, der sein Nest in die Äste hineinbaut. Er bindet CO2 in seiner Biomasse und gibt Sauerstoff an die Atmosphäre ab.
Sein Holz ist ein wertvoller Rohstoff, den wir nutzen können und er spendet uns Früchte und Schatten unter seinem ausladenden Blätterdach. Wo Bäume sind, ist Leben! Wenn die Bäume sterben, stirbt der Mensch!
Ein Baum ist ein einzigartiges Kunstwerk, jeder Baum ein Unikat, nicht zwei sind gleich! Jeder Baum ist es wert geschützt zu werden. Denn er schützt uns!
Ich habe einige interessante Homepages gefunden bei meinen Recherchen im Netz. Ihr solltet sie Euch anschauen und dann, geht raus und pflanzt einen Baum! Es ist unglaublich, was sich aus lebendigen Bäumen lles herstellen und bauen lässt. Alles was man braucht, ist Zeit! Haltet es mit Martin Luther, der einst gesagt hat: „Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, so würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen!“
Peter Cook hat in Australien einen Garten mit Baumskulpturen angelegt, den Pooktre Garden, in dem er zeigt, was möglich und machbar ist. P. J. Wilkin hat ebenfalls in Australien einen Garten mit Baumskulpturen angelegt. Leider wurde seine Site zuletzt im März 2001 aktualisiert. Dr. Chris Cattle in England lässt Möbel aus Bäumen wachsen – sehr interessante Homepage. Auch die Site von Dr. Lois Walpole, ebenfalls aus England, ist schön gestaltet und beschäftigt sich mit dem gleichen Thema.
Fab Tree Hab zeigt ein sehr utopisches Wohnhaus aus lebenden Bäumen. Diese Homepage der Firma „Naturbauten“ ist sehr informativ und zeigt sowohl Bauwerke aus lebenden Gehölzen, als auch gewachsene Möbel. Aharon Naveh ist in Israel aktiv und hat dort Baumskulpturen gepflanzt, die geradezu unglaubliche Wuchsformen besitzen. Man hält es kaum für möglich, dass so etwas geht! Das Unternehmen „Plantware“ aus Israel zieht aus lebenden Bäumen Gegenstände. Und last, but not least, Dann Ladd mit seinen living scupltures.
Die Aufzählung dieser Homepages erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei Gelegenheit werde ich weitere interessante Seiten nachreichen. Holt Euch Anregungen und tut es den Männern und Frauen gleich, die gemeinsam mit der Natur, gemeinsam mit Mutter Erde nach neuen Wegen für eine lebenswerte Zukunft suchen!

Wohnen im Baum

Einige von euch haben sicher schon das wunderbare Buch des Autoren Konstantin Kirsch gelesen, welches unter dem Titel „Naturbauten aus lebenden Gehölzen“ erschienen ist. Dort schildert er wie – angelehnt an einen Ingenieur mit Namen Arthur Wiechula, der in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts bereits das „Bauen“ von Häusern aus speziell dafür angepflanzten Bäumen propagierte – Gebäude errichtet und bewohnt werden könnten. Da sind ein paar niedliche Sachen dabei, die einem Träumer wie mir gerade recht kommen. Dort würde ich sofort reinziehen, wenn es nicht 20 oder 30 Jahre dauerte, bis diese wachsenden und gewachsenen Häuser bezugsfertig sind.
Jetzt hat sich auch die „richtige“ Wissenschaft dieses Themas angenommen und möchte Bäume als Baumaterial nutzen, vorwiegend Weiden und zwar wenn sie noch wachsen, also lebendig sind und nicht, nachdem sie das Sägewerk in Form von Balken und Brettern verlassen haben. Das Fachgebiet nennt sich Baubotanik und es ist, so wage ich zu behaupten, ein Schritt in die richtige Richtung.

Unerschöpfliche Energien

Unerschöpfliche Mengen an Energie, sauber und umweltfreundlich. Wer träumt nicht davon, ohne schlechtes Gewissen seinen – eigentlich überflüssigen – Eierkocher mit sauberem Strom zu betreiben? Wohl jeder! Jetzt macht man uns, in Zeiten astronomischer Rohöl- und Benzinpreise, wieder den Mund wässrig, vermutlich nur um uns hinterher wieder wie der Ochs vorm Berg stehen zu lassen. Lest Euch mal diesen Artikel durch, den ich auf Spiegel-Online gefunden habe und macht Euch einen eigenen Reim darauf. Angeblich will jeder, der an dieser Lösung beteiligten das nötige tun, so schnell wie möglich, nur die Politik, die will wieder mal nicht! Warum? Wer weiss das schon so genau? Vielleicht wollen sie ja nur vermeiden, dass wir uns aus der Abhängigkeit vom Erdöl und den Scheichs befreien, die bekanntlich in politisch eher unruhigen Weltgegenden sitzen. Als Alternative zu den Ölfeldern in Saudi-Arabien, Irak und den Vereinigten Arabischen Emiraten, steht uns die Möglichkeit offen, unsere wunderbaren Solarkraftwerke in so vertrauenswürdigen Staaten wie Algerien, Libyen oder Ägypten aufzubauen und darauf zu vertrauen, dass die uns nach dem Ölhahn nicht auch noch das Stromkabel zudrehen bzw. abschneiden!

Alles Leben entsteht aus einer Zelle

Da verkünde ich nichts Neues, wenn ich sage dass alles Leben aus einer Zelle entsteht. Das trifft auch auf das Prinzip der Permakultur zu. Nicht die zentral gesteuerte und angeordnete Permakultur bringt den Erfolg bei der Umstellung auf eine nachhaltige Wirtschaftsweise. Es ist die regionale und dezentralisierte nachhaltige Landwirtschaft, die auf die Bedürfnisse der Menschen verschiedener Regionen Rücksicht nimmt, sich auf die Erhaltung und Vermehrung alter, einheimischer Haustiererassen und Nutzpflanzen konzentriert.
Damit schützt und erhält sie nicht nur den Genpool dieser wertvollen Tiere und Pflanzen für die Nachwelt, sondern vermeidet oder vermindert zumindest den notwendigen Einsatz von Medikamenten und „Pflanzenschutzmitteln“, da diese alten Arten eine sehr hohe Widerstandskraft gegen Krankheiten besitzen und außerdem an die spezifischen klimatischen Bedingungen angepasst sind. Wir müssen also Vereine unterstützen, die sich der Zucht und der Erhaltung alter Rassen widmen, oder gegebenenfalls solche Vereine selber gründen, wenn es in unserer Region keine solchen gibt. Ebenso müssen wir danach streben, einheimische Obstsorten und Gemüse zu kultivieren und in unsere Gärten zurückzuholen. Dabei entstehen überall einzelne Zellen, Permakulturzellen quasi, die sich mit Hilfe des Internet vernetzen und verbinden sollen und mit der Zeit einen großen lebenden Organismus bilden, der das ganze Land überzieht und schließlich das Rückgrat für die Umwandlung der konventionellen Landwirtschaft in eine flächendeckende Permakultur bildet.
So kann die Wende in der Landwirtschaft gelingen! So können wir uns in der Zukunft gesund und ausgewogen ernähren, ohne den gentechnisch veränderten Einheitsfrass, den uns die Lebensmittelindustrie vorsetzt, in uns hineinstopfen zu müssen und dann hinterher feststellen zu müssen, dass wir davon krank geworden sind, weil zuviel Fett, zuviel Zucker, zuviele Konservierungsstoffe und, und, und……..darin gewesen ist.
Ja, auch wenn man mich nun als altmodisch beschimpfen wird – damit kann ich übrigens ganz gut leben – behaupte ich hier und jetzt, dass es ein großer Fehler ist, seine Nahrung im Supermarkt zu kaufen und nicht wie früher diese im Garten anzubauen und mit den verschiedensten Methoden für den Winter haltbar zu machen. Derjenige unter euch, der eine Mutter oder Oma hat, die aus den Früchten des Gartens die köstlichsten Marmeladen und die leckersten eingelegten Gurken zaubern kann, der sollte vor ihr niederknien und für diese Kunst dankbar sein! Es soll sogar heute noch Menschen geben, die ihre Wurst nicht im Supermarkt (abgepackt als putzigen Scheibchen zum Preis von 2,98 € für je 5 oder 6 Stück ), oder sogar beim Metzger kaufen, sondern diese selber herstellen.
Und das sollte das eigentliche Ziel und der tiefere Sinn der Permakulturzellen sein. Selbstversorgung für die daran beteiligten Menschen. Wenn nicht zu 100%, so doch wenigstens zu großen Teilen.
Warum wir das tun sollten? Weil wir dann wissen, was in unserer Nahrung drin ist und weil sie einfach ganz anders und wunderbar schmeckt. Wir sollten nicht unsere Selbstständigkeit aus der Hand geben und die Verantwortung für unsere Ernährung und damit für unser eigenes Leben, obwohl dies zu großen Teilen schon geschehen ist. Holen wir uns also die Verantwortung für unser Leben zurück und zeigen wir den Lebensmittelkonzernen das, was sie verdienen: unseren hässlichen Mittelfinger!

Brennstoffzellentechnologie

Hier ist ein interessanter Artikel von Martin Koelling über die künftige Nutzung von Brennstoffzellen zur Stromerzeugung in privaten Haushalten in Japan. Dabei wird aus Erdgas der notwendige Wasserstoff zur Erzeugung von Strom gewonnen. Die Brennstoffzellen, die mit staatlichen Zuschüssen entwickelt und vermarktet werden, sollen ein neuer Exportschlager der japanischen Wirtschaft werden.

Das Prinzip der Permakultur

Grundsätzlich betrachte ich das Recht auf Nahrung und sauberes Wasser in ausreichender Menge als eines der Grundrechte, auf die jeder Mensch einen Anspruch hat!
Über Jahrhunderte und Jahrtausende war es die Hauptaufgaben der Menschen, sich durch Sammeln, Jagd, Ackerbau und Viehzucht mit den notwendigen Nahrungsmitteln zu versorgen, die ihnen das Überleben, auch in den vegetationsarmen Wintermonaten, ermöglichten. Das funktionierte – mit Ausnahmen wie Naturkatastrophen, Kriege und Hungersnöte – ganz gut. Irgendwann begann die Mensch aber sich zu spezialisieren. Manche Bauern hatten so etwas wie den grünen Daumen und dazu noch das passende Klima und fruchtbaren Boden, also spezialisierten sie sich auf die Erzeugung von Agrarprodukten. Andere wiederum besasse die technischen Fertigkeiten um Werkzeuge in guter Qualität herzustellen, die der Bauer und Viehzüchter brauchte, um seiner Arbeit nachgehen zu können.
Die Zahl der Menschen wuchs und mit der Zeit wurde der zur Verfügung stehende Boden knapp, was zu Verteilungskämpfen wegen Trockenheit, Wassermangels oder ähnlichem geführt haben düfte. Es war vermutlich stets so, dass zwar die Menge an Nahrungsmitteln theoretich ausgereicht hätte, um die auf unserer Mutter Erde lebenden Menschen ausreichend zu versorgen. Aber damals wie heute dürfte das Hauptproblem die Logistik gewesen sein und die Tatsache, dass zu allen Zeiten einige Menschen immer mehr besitzen wollten als andere und nicht alle Menschen in der Lage waren, den geforderten Preis für die Nahrungsmittel zu bezahlen.
So lange der Mensch in einem geschlossenen natürlichen System lebte, wie das zum Beispiel bis in die 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhunderts noch im undurchdringlichen Dschungel des Amazonas der Fall war, brauchte er niemals Hunger zu erleiden. Es war alles im Überfluss vorhanden, was zum Leben benötigt wurde und die Zahl der Menschen blieb in diesen Systemen relativ konstant. Solche mehr oder weniger geschlossenen Systeme existierten überall auf der Welt und stellten das Überleben der Menschheit sicher.
Immer dann jedoch, wenn die Menschen begannen, die ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen zum Zwecke des Profits auszubeuten, zerstörten sie gleichzeitig deren Substanz und wunderten sich hinterher, warum sie von Seuchen, Hungersnöten oder Naturkatastrophen heimgesucht wurden. Zum Glück gab es Götter, auf die man im Zweifel die Schuld schieben konnte! Das dies in früheren Jahrhunderten so üblich war, braucht einen allerdings nicht zu wundern, da den Menschen wohl auf Grund des damaligen Standes der Wissenschaft, der Zusammenhang zwischen ihren naturzerstörenden Handlungen (Ursache) und den daraus entstehenden Folgen (Wirkung) nicht so ohne weiteres ersichtlich gewesen sein dürfte.
Heute ist das anders. Heute weiss jeder Halbgebildete, dass die hierzulande üblichen Methoden der industriellen Landwirtschaft, unter Einsatz schwerer Maschinen (Energieverbrauch, Bodenverdichtung), riesiger Mengen Kunstdünger, Gülle (aus Massentierhaltung) und chemischer „Pflanzenschutzmittel“ (sog. Herbizide, Pestizide und Fungizide) keine Zukunft haben, da sie nicht nur ungesund für die sie verzehrenden Menschen sind, sondern auch die Landschaft zerstören (riesige Maschinen brauchen riesige Flächen ohne störende Haine, Bäume und Bachläufe). Jeder würde sicher gern Nahrungsmittel aus kontrolliert ökologischem Anbau kaufen. Viele können sie sich jedoch nicht leisten. Sie sind heute noch auf industriell erzeugte Nahrungsmittel angewiesen.
Das nun aber auch diese industriell erzeugten Nahrungsmittel immer teurer werden, hat seine Ursachen nicht nur in der Gewinnung von Biosprit aus Ölsaaten, sondern vor allem in der Stilllegung von Ackerland. Die deutsche Regierung und die EU bezahlen Bauern Geld, damit sie ihre Flächen nicht bewirtschaften – was für ein bürokratischer Schwachsinn! Anstatt den Bauern Geld dafür zu geben, dass sie ökologische Produkte auf ihren Höfen erzeugen, gibt man ihnen Geld, damit sie dies nicht tun. Vordergründig war der Anlass für diese Subventionierung der Versuch die Überproduktion von Milch, Weizen und Fleisch zu unterbinden. In Wahrheit dürfte es eher darum gegangen sein sich Wählerstimmen zu kaufen.
südeuropäischen Länder rund ums Mittelmeer und anschliessend in die Länder der Dritten Welt). Heute ist der Zeitpunkt da, wo man sich ernsthaft fragen muss, ob es sinnvoll war, unsere Landwirtschaft zum größten Teil zu vernichten und sozusagen „outzusourcen“ (zuerst in die Länder Südeuropas, dann in die Länder der Dritten Welt). Nun stehen wir da und ärgern uns über hohe Preise und darüber, dass die Inder und Chinesen uns den Weizen wegessen, die Milch wegtrinken und machen uns keine Gedanken darüber, dass wir den Menschen der Dritten Welt den Reis wegessen und ihre Fischgründe ausplündern!
Es wäre an der Zeit, die stillgelegten Ackerflächen wieder in Betrieb zu nehmen und sie nach den Ideen der Permakultur nachhaltig zu bewirtschaften.
Wir sollten unser Land in eine essbare Landschaft umwandeln, in der jeder Mensch genug zu essen hat und es sich einfach zu nehmen braucht, wenn er etwas benötigt. Ja ich weiss, das ist 1.) nur ein Traum und 2.) was würde aus den armen Obstbauern am Bodensee werden, wenn jeder Mensch in unserem Land sich sein Obst einfach aus dem Wald holen könnte? Aber ich frage mich – hat noch niemals jemand darüber nachgedacht, die Bauern dafür zu subventionieren, dass sie aus unserem Land einen Garten Eden, quasi ein Paradies machen, anstatt ihnen Geld dafür zu geben, dass sie nichts tun? Man müsste nur endlich einmal den Mut aufbringen, wirkliche Veränderung zu wollen und damit meine ich die Politiker! Wir haben nur dann eine Chance, alle Menschen ausreichend mit Nahrung zu versorgen, wenn wir den Weg fort von der industriellen Landwirtschaft einschlagen. Das funktioniert nur, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt. In Deutschland muss ein Netzwerk entstehen das, gleich einem lebendigen Organismus, wächst und gedeiht und durch viele kleine Schritte der Politik zeigt, wohin die Reise geht, gehen muss.
Wäre es nicht auch sinnvoller für unsere Wirtschaft, die ja auf Konsum angelegt ist, wenn die Menschen nicht mehr für Lebensmittel bezahlen müssten weil diese frei verfügbar sind. Sie könnten ihr Geld in den Wirtschaftskreislauf pumpen und endlich wirklich für ihr Alter vorsorgen.
Ja, jetzt ist er wieder mal durchgebrochen, der innere Spinner. Dafür bitte ich um Verzeihung. Aber es ist doch erlaubt zu träumen, es muss erlaubt sein!

Umweltfreundliche Energiegewinnung

Welche Art der Energiegewinnung ist die effizienteste, sauberste und zukunftssicherste? Das ist, wer hätte es nicht schon geahnt, nicht so einfach zu beantworten. Eines ist jedoch sicher: wir brauchen auch in Zukunft jede Menge Energie, vor allem Strom, um unsere Bedürfnisse in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Lebensqualität und Freizeit zu decken.
Es ist nicht möglich eine bestimmte Form der Energiegewinnung zu „der einen sinnvollen Art“ zu erklären und dann gleich einem mittelalterlichen Wanderprediger von einem Land zum andern zu ziehen und dafür zu werben. Nein, es ist so, dass jede dieser Arten der Energiegewinnung (und damit meine ich die Arten, die regenerierbare Energien erzeugen, also Wind, Sonne, Wasser, Biogas) ihre Vor- und Nachteile hat. Berücksichtigt man die Standortbedingungen in den verschiedenen Ländern der Erde, so zeigt sich, dass man genau diese bei der Auswahl der Art der Energiegewinnung zur Grundlage machen muss.
Länder mit Küstenanteil und großem Tidenhub bieten sich an für Strömungskraftwerke, die Meeresströmungen zur Energiegewinnung nutzen. Hier lohnt sich wegen der relativ hohen Investitionen die Errichtung großer Anlagen. Ausserdem kann hier in größerem Stil Wasserstoff gewonnen werden, mit dem man Brennstoffzellen betreiben oder Fahrzeuge betanken kann. Als erstes Land dieser Erde, hat Island beschlossen, bis zum Jahr 2030 auf Wasserstoffwirtschaft um zu stellen.
Staaten mit großer Trockenheit, Wüstengebieten und damit verbunden hoher Sonnenscheindauer über das ganze Jahr hinweg, sind ideal für die Errichtung von Solarkraftwerken geeignet.
Bei hohen ganzjährigen Windgeschwindigkeiten bieten sich Windkraftanlagen an, wobei ein besonderes Augenmerk darauf gerichtet werden sollte, nicht zu große Anlagen in geringer Konzentration zu errichten. Mann sollte mit den Anlagen nicht die Landschaft verschandeln und in dicht besiedelten Gebieten darauf Rücksicht nehmen, dass grosse Anlagen im Betrieb durch ihre riesigen drehenden Rotoren und die dabei erzeugten Infraschallwellen durchaus Gesundheitsstörungen hervorrufen können.
Gebiete mit vielen fliessenden Gewässern und hohen Niederschlagsmengen bieten sich für Wasserkraftanlagen an.
Ideal wäre sicherlich ein Mix aus verschiedenen Erzeugungsarten, die als kleine bis mittelgroße Anlagen möglichst dezentral Energie erzeugen, um nicht einzelne Gebiete über Gebühr den damit verbundenen Baumassnahmen zu belasten. Politisch dürfte das eher nicht gewollt sein, da die Dezentralisierung ungeeignet ist um großen Konzernen die Kontrolle über die Energieerzeugung weiterhin zu ermöglichen. Deren Interessen sind darauf gerichtet, Energie nur in solchen Mengen zu erzeugen, die einen hohen Preis rechtfertigen. An der Erzeugung ausreichender Mengen sind sie daher garnicht interessiert und betreiben eine Konzentration der Energiegewinnungsanlagen unter ihrer Kontrolle in riesigen Kraftwerken.
Nur eine Dezentralisierung mittels vieler kleinerer Kraftwerke in privatem Besitz, kann die Macht der Stromkonzerne brechen und genau das ist es, was geschehen muss. Das Recht auf zugang zu Energie in ausreichenden Mengen, zu bezahlbaren Preisen, sollte genauso ein Grundrecht eines jeden Menschen sein, wie das Recht auf Freiheit oder Nahrung und Obdach!

Permakultur als Perspektive für die Zukunft!

Heute ist es Zeit mal wieder über das Thema Permakultur zu schreiben. Da dies ja eines meiner Hauptanliegen ist, das mich mit diesem Blog verbindet. Ich möchte auf die Gefahren unserer westlichen Wirtschaftsweise hinweisen und Alternativen anbieten, die Menschen zum Umdenken bringen oder auch einfach nur zum Nachdenken. Darum ist es das Beste, wie ich meine, möglichst viele Informationen zum Thema auf in diesen Artikeln zu verlinken.
Wenn ich euch mal nerven sollte mit meinem Geschwafel, so bitte ich um Nachsicht, aber das Thema ist viel zu wichtig, geht es doch um nicht weniger als um das Überleben der Menschheit!
Besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle auch einmal los werden. Also: Ich danke meiner lieben Freundin „vivi“ für ihr eifriges Lesen meiner Artikel und für ihre konstruktive Kritik und Neugier! Danke vivi!

Um sich eingehender mit Permakultur zu befassen, ist es notwendig zu wissen, wo was wie in dieser Richtung unternommen wird. Dazu werde ich die verschiedensten Seiten verlinken und eine ständig wachsende Literaturliste führen, die sowohl deutsche, als auch englische Bücher umfasst.

Aber lasst uns nun endlich beginnen! Als erstes möchte ich euch einmal WWOOF (das bedeutet World-Wide Opportunities on Organic Farms) vorstellen. Dabei handelt es sich um einen Verein, der in Deutschland „Freiwillige Helfer auf ökologischen Höfen e. V.“ (WWOOF Deutschland). Hier kann man Kontakte zu ökologischen Höfen knüpfen um dort, gegen Kost und Logis, mit zu arbeiten, Erfahrungen zu sammeln und Leute kennen zu lernen. Also, wer sich für solche Sachen wie Permakultur, nachhaltige Landwirtschaft und ökologischen Landbau interessiert, der kann hier mal in die Materie reinschnuppern und sehen, was auf ihn zukommt, wenn er daran geht, seinen Traum vom Leben auf dem Selbstversorgerhof wahr zu machen!

Und noch ein Tip, für den allerdings gute bis sehr gute Englischkenntnisse Vorraussetzung sind, ist das seed savers network. Soweit ich das verstanden habe, kann man gegen eine Gebühr von 20 $ eine Art Handbuch bestellen, in dem man erfährt, wie man eine lokale seed savers group gründet, Samen sammelt, trocknet, lagert usw. Ganz Mutige können es wagen und auf die deutsche Fahne klicken, damit die Seiten übersetzt werden. Das dafür ein Computerprogramm benutzt wird, erschliesst sich einem auf den ersten Blick, wenn aus dem „seed saver“ plötzlich ein „Samenretter“ wird. Beim Lesen der Letzte Nachrichten, kann man sich das Schmunzeln nicht verkneifen. Bei Überschriften wie beispielsweise

  • Bewirtung nächste Samenrettertagung
  • Banane in Hülle und Fülle in den Salomon Inseln

oder

  • Tierrassenbesitzkonzentration
  • Säen Retter Filmklammer im Web

fragt man sich schon gelgentlich, ob man hier versehentlich eine der nicht gerade seltenen Pornoseiten im Internet „gefunden“ hat, oder ähnliches. Naja, ich will nicht nur meckern, aber wenn schon eine mehrsprachige Version einer Homepage, die möglicherweise auch noch gewerblich ist, sollte sie doch eine korrekte Textversion der jeweils ausgewählten Sprache besitzen.
Wie gesagt, die Seite erschliesst sich mir mit meinen doch etwas angegrauten schulenglischkenntnissen nicht so ganz. Wenn einer der Leser die kennt, oder erläutern kann, um was es genau geht, schickt mir eine Nachricht und lasst mich und die andern Interessierten an eurem Wissen Teil haben.