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Die Möglichkeiten der Permakultur! (2. Teil)


Im Ersten Teil meiner Ausführungen habe ich mich mehr mit allgemeinen Aspekten der Permakultur und den Hintergründen unseres Wirtschaftssystems befasst. Nun möchte ich ein wenig näher auf die Möglichkeiten eingehen, die sich dem Einzelnen bieten, wenn er sich auf die Permakultur einlässt.
Was soll das alles überhaupt bringen? Permakultur, nachhaltiges Wirtschaften und all so ein Zeug. Es bringt nicht mehr und nicht weniger als ein lebenswerte Leben in einer Welt, die sonst zum Untergang verurteilt ist, weil wir sie mit unserer Art zu wirtschaften zerstören, weil wir sie vergiften und verpesten, weil wir die Ressourcen unserer Mutter Erde bedenkenlos dem Kommerz opfern und einigen wenigen, weltumspannenden Großkonzernen überlassen. Ich bin beileibe kein Verfechter kommunistischer Ideologien, aber ein klein wenig mehr Gerechtigkeit darf es denn schon sein!
Hat nicht jeder Mensch auf Erden ein Recht auf Freiheit, auf ein Dach über dem Kopf, auf ein Leben unter menschenwürdigen Umständen? Es nützt nichts über die Rechte der Menschen zu diskutieren. Es muss gehandelt werden! In den westlichen Ländern ist so ein ungeheurer Reichtum angehäuft, es ist genug für alle da, er muss nur verteilt werden und zwar gerecht. Niemand verlangt, dass wir alles, was wir besitzen hergeben. Keiner erwartet, dass wir anderen helfen, um dann selbst zu verhungern. Aber man erwartet zu Recht von uns, dass wir denen, die nicht über unsere Mittel verfügen helfen, sich selbst zu helfen!
Der Weg, den wir mit unserer Entwicklungshilfe eingeschlagen haben, ist nicht der richtige. Er ist noch nicht einmal besser als nichts. Nichts wäre vermutlich besser, denn das meiste Geld versickert sowieso in den dunklen Kanälen korrupter Regime. Der richtige Weg kann nur die Hilfe zur Selbsthilfe sein! Nicht Geld ist es was hilft, sondern Knowhow. Nicht umsonst heißt es: gib einem Mann einen Fisch und er wird einen Tag lang satt. Zeige ihm, wie man angelt und er wird sein Leben lang satt werden!
Also, zeigen wir den Menschen in den Ländern des Hungers und der Not, wie sie aus Wüste grünendes Land machen, wie sie aus Steppe fruchtbare Äcker werden lassen. Und wir müssen es ihnen vorleben.
Jeder von uns kann im Sinne der Permakultur leben, kann nachhaltig und sinnvoll mit den Ressourcen von Mutter Erde umgehen, jeder an seinem Platz! Jeder nach seinen Möglichkeiten.
Wir müssen unser Leben so gestalten, dass wir im Einklang mit der Natur leben, nicht im Krieg gegen sie! Mutter Erde gibt uns die notwendigen Ressourcen die wir brauchen um zu überleben und keine Not zu leiden. Lassen wir sie ihr Werk tun! Geben wir der Natur das Recht, das ihr zusteht. Lassen wir die Natur zurück in unsere Städte. Machen wir aus den öden und kurz geschorenen Grünflächen fruchtbare Gärten und aus den trostlosen Baumscheiben unserer Stadtbäume bunte Wildblumenwiesen. Seid „grüne Guerilla„!
Jeder andere, der über ein eigenes Stück Land, einen Acker oder auch nur über einen Vorgarten verfügt und sei er auch noch so klein, der kann dieses Stück Natur nach den Prinzipien der Permakultur bepflanzen. Ich weiß nicht, ob wir es schaffen können, den Klimawandel zu stoppen. Ich weiß noch nicht einmal, ob er überhaupt vom Menschen verursacht wird. Ich masse mir nicht an zu wissen, was richtig ist und was falsch. Aber ich weiß, dass ein Leben mit der Natur richtiger ist als ein Leben gegen die Natur und Mutter Erde! Und ich weiß, dass wir nicht darauf warten dürfen, bis ein anderer etwas tut. Wir müssen es tun, ganz egal ob die anderen es auch tun. Denn wenn sie sehen, dass es gut ist, werden sie es ebenfalls machen!
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