Masanobu Fukuoka

Als ich heute im Internet herumstöberte, fand ich dieses wunderbare Zitat:

“ Wenn der Bauer das Land vergisst, dem er seine Existenz verdankt, und nur noch seinen Eigennutz im Sinn hat, wenn der Verbraucher nicht mehr zwischen lebendiger Nahrung und solcher, die nur sättigt, unterscheiden kann, wenn der Beamte auf den Bauern herabschaut und die Industriellen die Natur verhöhnen, dann wird die Erde darauf mit ihrem Tod reagieren. Die Natur ist nicht so freundlich, eine Menschheit vorzuwarnen, die so unüberlegt handelt.“

Wer das sagt? Masanobu Fukuoka, der Mensch, der seine Art Landwirtschaft zu betreiben am daoistischen Prinzip des Nichtstun ausrichtet. Das hört sich phantastisch an, zugegeben, aber man sollte es probieren, bevor man sich darüber ein Urteil, vor allem ein negatives Urteil erlaubt.
Anbau von Nahrung im Einklang mit der Natur und dazu noch ohne viel Arbeit zu investieren. Das wäre vermutlich das Paradies auf Erden, nach dem die Menschheit seit ewigen Zeiten sucht. Ohne es freilich zu finden, das soll auch nicht verschwiegen werden. Aber kann es wirklich so einfach sein? Kann das Ernährungsproblem der Menschheit gelöst werden, indem man „Nichts“ tut und die Natur für sich arbeiten lässt?
Ich stelle mir vor, wie glücklich alle Menschen sein könnten, wenn das in großem Maßstab funktionierte. Obwohl, dann fällt mir ein, wie vielen Menschen das wenig bis gar nicht gefallen würde, nämlich den Chemikern, die Düngemittel, Herbizide, Pestizide und Fungizide herstellen und wohl auch diejenigen, die den Bauern heute dieses Zeug verkaufen. Den Herstellern von Traktoren, die laut jammernd den Verlust von Arbeitsplätzen beklagten, wenn man seine Felder nach Fukuokas Prinzipien nicht mehr pflügen müsste und dementsprechend auch keine Traktoren mehr benötigte. Oder wer denkt in diesem Zusammenhang nicht sofort an die armen Gentechniker, die verzweifelt versuchen ihr völlig ungefährliches Genmais-Saatgut an willige, experimentierfreudige und leichtsinnige Bauern zu verkaufen, wenn mit Hilfe von Mischkulturen die Ernten reich und üppig ausfallen, ohne die Hilfsmittelchen der Chemieindustrie?
Der Leidtragenden einer naturnahen Bewirtschaftung der Äcker und Felder wären viele. „Zum Glück“ werden Menschen mit Visionen, so wie Masanobu Fukuoka, aber auch Bill Mollison, David Holmgren, um nur einige wenige zu nennen, auch heute noch als Ökospinner abgetan. Das ist ja so einfach und gut fürs Geschäft der Konzerne. Doch so groß die Macht der Multis auch sein mag, fern am Horizont zeichnet sich ein Hoffnungsschimmer ab. Die Menschen werden skeptischer und lassen sich nicht mehr so einfach für dumm verkaufen, wie früher – oder doch?

Wer hätte das gedacht?

Da sind wir gerade mal froh gewesen, dass die neueste Handygeneration besonders strahlungsarm ist und nun das – die verdammte Handystrahlung, die Krebs auslösen kann, die gibt es gar nicht. Sie wurde erfunden von einer übereifrigen Laborassistentin, die sich vermutlich gut mit ihrem Prof. stellen wollte. So heißt es jedenfalls!
Naja, man sollte das den Leuten sagen, die an Gehirntumoren gestorben sind, weil sie zu lang und zu oft mit dem Handy telefoniert haben sollen. Oder den Männern, denen die Hoden verdorrt sind, weil sie das Handy in der Hosentasche mit sich herum getragen haben! Böse Welt, oder sollte man sagen Placebo-Effekt rückwärts?
Jedenfalls haben diese Studien dazu geführt, dass energiesparende Handys mit geringerer Strahlenemission entwickelt und auf den Markt gebracht wurden. Und Energie sparen ist ja immer wünschenswert, egal aus welchen Gründen.
Übrigens habe ich aus berufenem Munde diese interessante Meldung erfahren, die ich hier zitieren möchte:

„Rauchen ist absolut ungefährlich, erhöht Ihre erotische Ausstrahlung und macht sie für das andere Geschlecht – oder das gleiche – oder wie auch immer, unwiderstehlich!“

gez. Prof. Dr. Marlboro

Der Blech gewordene Hirnriss

Nachdem wir den Porsche Cayenne turbo S vor einiger Zeit zum „Un“-auto erkoren haben, möchten wir diese Galerie der überflüssigsten Fahrzeuge um ein neues Exponat erweitern und präsentieren Ihnen daher heute den:

Hummer H3

Dieser wahre Alptraum eines jeden Aerodynamikers, der außerdem den grazilen Charme einer Runkelrübenrupfmaschine besitzt, verfügt über ein Leergewicht von sage und schreibe 2,2 Tonnen. Er ist die neueste Errungenschaft amerikanischen Grössenwahns und bewegt seine schiere Masse mit bis zu 160 Km/h durch den Strassenverkehr.
Stellen sie sich als Besitzer eines mittelgrossen Pkw einmal vor, wie dieses Ungeheuer auf der Autobahn von hinten herangeschossen kommt und durch seine gewaltige Silhouette plötzlich den Lichteinfall in Ihrem Fahrzeug um 50% reduziert. Ist sicher ein beeindruckendes Erlebnis vor allem für schreckhafte Gemüter.
Fallen die Fahrzeuge des Herstellers Hummer schon nicht als besonders nachhaltige Produkte auf, schiessen sie den Vogel mit einem CO2-Ausstoss von bis zu 470 g/km ab. Daran ändert auch die geradezu freche Behauptung nichts, der Verbrauch eines dieser Monster läge zwischen 11 und 16 ltr./100 km. Das mag auf den Leerlauf an der Ampel zutreffen. Im regulären Strassenbetrieb dürften eher um die 25-30 ltr. zu realisieren sein.

Kompostwürmer, Gaias Geschenk an die Menschheit

Es gibt viele Dinge, die wichtig sind. Wenn Ihr jedoch nachhaltig und umweltbewusst wirtschaften wollt, dann ist das Wichtigste, was Ihr benötigt, eine ordentliche Ladung Kompostwürmer. Denn diese fleißigen Helfer sorgen dafür, das organische Rückstände in fruchtbarsten Humus verwandelt werden. Und Humus ist unabdingbar für die Fruchtbarkeit unserer Böden!
Ohne Kompostwürmer wäre unser Planet vermutlich eine öde und leere Wüste (oder eine wüste und öde Leere?) und wir Menschen wären schon lange über die „Wupper“ gegangen, wenn wir es überhaupt jemals aus den Bäumen heraus geschafft und gelernt hätten, uns des aufrechten Ganges zu befleißigen.
Als der Kompostwurm erfunden wurde, hat Gaia eine wahre Glanzleistung vollbracht. Es gibt nicht viele Geschöpfe auf diesem wunderbaren, blauen Planeten, die so selbstlos ihre wertvolle Aufgabe erledigen, wie diese kleinen Gesellen. Man sollte sich darüber freuen, dass es so etwas großartiges gibt und sich ihrer kostenlosen Dienstleistungen versichern. Man könnte dem Kompostwurm und seinen Kollegen zum Beispiel geeignete Lebensbedingungen im Garten oder auf dem Balkon, oder sogar in einer Wurmkiste in der Küche schaffen. Stattdessen bezahlt man die von der Gemeinde aufgestellten Biotonnen, die friedlich vor sich hin stinkend, jeden Versuch einer beginnenden Kompostierung quasi im Keim ersticken und wahrhaftige Bakterienschleudern sind. Da auch bei uns solche „Ökotonnen“ herumstehen, bin ich selbst schon in den Genuss des unvergleichlichen „Duftes“ gekommen. Einfach berauschend, muss ich schon sagen.
Außerdem freuen sich auch die vielen Schmeissfliegen, denn sie haben hier wunderbare Bedingungen um ihre Eier abzulegen und die Umwelt mit Aberhunderten von krabbelnden Fliegenlarven zu erfreuen.
Schaut Euch mal die natuga-Homepage hier an. Da findet Ihr viele nützliche Tips und Hinweise, wie man günstige Bedingungen für die Arbeit der kleinen Helfer schaffen kann. Sehr interessant. Und wem danach ist, der kann dort auch verschiedene Arten Kompostwürmer bestellen! Also, lasst die Natur für Euch arbeiten und dankt Gaia für ihre tollen Einfälle.

Naturschutz in Deutschland, einmal kritisch betrachtet!

Auf GEO.de habe ich einen sehr aufschlussreichen Artikel unter dem Titel „Naturschutz: zu Tode gesichert“ gefunden, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Zeigt er doch, wie man mit Hilfe der „gründlichen“ deutschen Bürokratie und gemeinsam mit den Interessen der Wirtschaft, jeden noch so bescheidenen Anfang im Naturschutz zu einem wahren Desaster für die Umwelt werden lassen kann!
Wir können getrost davon ausgehen, dass dies kein Einzelfall ist. Manchmal frage ich mich wirklich, ob die Politiker nach der Wahl ihr Gehirn und/oder ihr Gewissen an irgendeiner Garderobe abgeben, um es dann im Anschluss an die politische Karriere schön rein und sauber wieder in Empfang zu nehmen. Anders kann ich mir die Widersprüche zwischen hehrem Anspruch vor der Wahl und dem anschließenden Handeln in der rauhen politischen Wirklichkeit nicht erklären!

Ach ja, oder der Kampf um den Artenschutz! (2.Teil)

Zeit Zwischenbilanz zu ziehen über die Tätigkeit und die vermeintlichen „Erfolge“ der Artenschutzkonferenz, die noch bis zum 30. Mai 2008 in Bonn statt findet.
Um kurz zu zeigen, was nach einer Woche Geschwätz zwischen den mehr als 5.000 Teilnehmern der Konferenz, aus 191 Ländern der Erde eigens angereist, bis jetzt zu Stande gebracht wurde, hier ein Zitat des Bundesumweltministers Sigmar Gabriel, der zu der Mammutveranstaltung geladen hat:

Wir sind noch längst nicht am Ziel, aber es ist uns offenbar gelungen, eine motivierende und konstruktive Konferenzatmosphäre zu erzeugen, die uns hilft, die schwierigen Verhandlungen voranzubringen.

Die meisten werden ahnen, was damit gemeint ist! Auf gut Deutsch könnte man sagen: „Ausser Spesen nichts gewesen!“ Niemand will den ersten Schritt machen, alle haben nur eigene und – was noch wesentlich schlimmer ist – wirtschaftliche Interessen im Auge. Wer ernsthaft glaubt, solche Konferenzen könnten wirklich entscheidend zum Artenschutz beitragen, der glaubt wahrscheinlich auch, die Kyoto-Protokolle seinen ein Erfolg gewesen und auch an den Weihnachtsmann!

Erst stirbt der Wald, dann der Mensch!

Aus gegebenem Anlass darf ich alle Leser, die – aus welchem Grund auch immer – auf diesem Blog gelandet sind, „Rettet den Regenwald e. V.“ bei seinen Aktionen mit Ihrem Klick zu unterstützen, damit die Verantwortlichen auf die verheerenden Folgen ihrer Entscheidungen aufmerksam zu machen!
Den Interessen der Industrienationen sollen die letzten verbliebenen Reste der Regenwälder geopfert werden. Für den kurzfristigen Gewinn der Konzerne sollen die letzten intakten Regenwälder vernichtet werden, obwohl das Ende des Zeitalters der Verbrennung fossiler Energieträger schon am Horizont heraufzieht.
Der weltweite Bedarf an Brennstoffen ist nicht mit Biotreibstoffen zu decken. Trotzdem ist man bereit auch noch den letzten Baum zu verheizen, bevor man sich Gedanken darüber zu machen beginnt, was danach kommen wird! Wer kann diesen Widersinn verstehen? Zeigt den Regierungen der Welt, dass Ihr nicht damit einverstanden seid, die letzten intakten Wälder auf dem Altar der Gier und der Arroganz der Großkonzerne zu opfern!

Auch die Blogs „Naturtipps

Macht alle Mit! Zeigt der Regierung, daß Internet die Welt schneller gemacht hat und plötzlich mehr Menschen über ihre Projekte informiert und besorgt sind!“

und „der Waldblog“ werben für die Aktion, also rafft Euch auf und zeigt, dass es so nicht geht. Jeder gefällte Baum im Regenwald ist einer zu viel!

Schmetterling, du buntes Ding…

Das Naturtipps-Blog macht in seinem Artikel vom 23.5.2008 auf eine Aktion des BUND aufmerksam, bei der Schmetterlinge gezählt werden sollen. Solche Aktionen sind wichtig, um auf die Bedrohung dieser wunderbaren Geschenke Gaias an die Menschen, durch den vermehrten Einsatz von Insektiziden in der Landwirtschaft aufmerksam zu machen. Auch der Lebensraum der taumelnden Falter, die als Gestalt gewordener LSD-Rausch in bunten Farben durch den Sommer flattern, wird immer kleiner.
Tun wir was dagegen! Wer braucht schon Golfrasen in seinem Garten, den er mit der Nagelschere stutzen muss und der außer Grün nichts weiter zu bieten hat? Jedenfalls keinen Lebensraum für Schmetterlinge, oder deren Raupen und anderes Getier. Genauso gut kann man seinen Garten betonieren und grün anstreichen, der Effekt ist der gleiche und beides bietet Insekten vermutlich ähnlich „günstige“ Lebensbedingungen!
Ein bisschen Wildwuchs in jedem Garten genügt bereits, um unseren heimischen Insekten eine Überlebenschance zu geben. Nicht nur summende Bienen (die mit ihrer Arbeit und dem sprichwörtlichen Fleiß die Blüten bestäuben und so ursächlich für die Fruchtbarkeit der Natur verantwortlich sind!), Wildbienen (die in unseren Landen sowieso schon selten genug sind) und dicke, haarige Hummeln gehören zum Sommer, sondern auch die bunten Schmetterlinge, die Marienkäfer und wer weiß, was noch alles!

Kennt Ihr schon den "Apfelpapst"?

In einer Sendung des MDR lief am heutigen Mittwoch Vormittag ein Bericht über Dr. Werner Schuricht, einen promovierten Gartenbauexperten aus Jena. Er soll über 15.000 Apfelsorten kenne, die er sammelt, bestimmt, veredelt und vor dem Aussterben bewahren will.
Hand aufs Herz, wie viele Apfelsorten kennen wir denn? Im Supermarkt liegen sauber aufgereiht, gewachst, gespritzt, sehr wässrig und bonbonsüss Golden Delicious, Pink Lady, Granny Smith aus garantiert chilenischem oder neuseeländischem Anbau. Das Ganze wird selbstverständlich zu jeder Jahreszeit umweltschonend und CO2-sparend per Flugzeug nach Europa und die USA exportiert!
Dem ein oder anderen ist vielleicht noch Jonagold ein Begriff, aber dann verließen sie Euch auch schon. Und dann kommt da einer her, der kennt 15.000 Sorten, wobei das nur die Hälfte der tatsächlich 30.000 Apfelsorten ist. Was für ein ungeheurer Schatz sich da verbirgt, in alten Gärten, Restbeständen uralter Streuobstwiesen oder wo auch immer.
Muss man sich da wundern, warum so viele Menschen allergisch auf den Genuss von Äpfeln reagieren? Wo sind sie nur geblieben, die Wachsrenette, Prinzessin Luise, Hoßfelds Gulderling und wie sie alle hiessen? Abgeholzt, in den Kachelofen geschmissen und verfeuert, weil sie nicht so schnell wachsen wie die industriell angebauten Sorten, weil sie nicht so viel tragen und wahrscheinlich weil sie an die regionalen Bedingungen angepasst sind, unter denen sie gezüchtet wurden. Wenn jeder Mann oder jede Frau so wie früher einen oder mehrere Apfelbäume in ihrem Garten stehen hätte, oder wenigstens vor dem Haus, würden sie ja keine Äpfel für teures Geld kaufen brauchen! Das wäre ja furchtbar zumindest für die Agroindustrie und außerdem, wie sagt man so schön? – an apple a day keeps the doctor away!
Dr. Werner Schuricht ist übrigens Autor zahlreicher Bücher zum Thema alte Apfelsorten.
Im Pomologen-Verein e. V. sind viele rührige Menschen aktiv. Schaut Euch mal deren Homepage an und seht, wie Ihr helfen Könnt, die alten Obstsorten für Eure Kinder und Enkel zu erhalten. Sie werden es Euch danken!
Übrigens hab ich noch eine sehr interessante Seite gefunden. Sie nennt sich Projekt AgrarkulturErbe. Dort gibt es eine Seite die sich Sachgebiet 29 nennt und eine Datenbank für Haus-, Nutz- und Zuchttiere und ihre Erzeugnisse enthält. Hier findet man Links zu beinahe allen jemals in irgendeiner Form landwirtschaftlich genutzten Tierrassen, sowie zu Menschen, die sich deren Schutz und Erhaltung auf die Fahnen geschrieben haben.

weiterführende Links:
Arbeitsgemeinschaft Streuobst , hier ist vor allem die Linkseite sehr zu empfehlen.
Boomgarden e. V. ,propagiert die Erhaltung von regionaltypischen Obstsorten.
Slow Food Deutschland , langsam essen und regionale Nahrungsmittel genießen, quasi das Gegenteil von Fastfood.

Urban Gardening

Beim Stöbern im Internet bin ich im Zusammenhang mit der Permakultur auf ein weiteres, äußerst interessantes Thema gestoßen, das sogenannte „Urban Gardening“. Permakultur stellt ja nicht nur eine Perspektive für Menschen dar, die auf dem Lande wohnen, und sich und ihre Familien wieder gesund ernähren möchten. Dieser Aspekt ist auch und gerade ein Thema für Menschen, die in der Stadt leben, weil sie dies aus den unterschiedlichsten Gründen eben müssen.
Da es sich dabei um den weitaus größten Teil der Menschen zumindest in diesem Lande handelt, stellt dieses Urban Gardening eine Möglichkeit dar, die industriell gefertigten Lebensmittel durch solche zu ergänzen, die in der eigenen Wohnung, auf dem Balkon oder vielleicht auch auf dem Dach gezogen wurden.
Natürlich gehört schon eine Portion guter Wille und Erfindungsreichtum dazu, denn unsere Wohnungen sind auf Grund ihrer konstruktiven Gestaltung als reiner Wohnraum nur unter einigen Schwierigkeiten zu Orten agronomischer Tätigkeiten umzugestalten. Wer meinen Artikel zum Thema „Skyfarming“ und „Vertical Farming“ gelesen hat und die Links verfolgt hat, der weiss aber auch, dass dies grundsätzlich möglich ist.
Und wer mag bezweifeln, dass ein Blättchen Basilikum aus eigenem Anbau auf der Fensterbank nicht besonders gut schmeckt, besser jedenfalls, als das geschmacklose Zeugs aus dem Gewächshaus?
Permakultur ist auch auf dem kleinsten Fleckchen möglich. Es ist nur wichtig, die geeigneten Rahmenbedingungen zu schaffen, um erfolgreich daheim Ackern und Gärtnern zu können. Wo es zu dunkel ist, da schafft Licht. Wo es zu trocken ist, da wässert, wo es zu warm ist – und das ist in den meisten Wohnungen der Fall – da sät Pflanzen, die Wärme lieben! Denkt nach, lest entsprechende Bücher und lernt!
Nicht umsonst heißt es, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Und dieser Weg muss nicht immer aus hochtechnisierten Geräten und/oder teurem Equipment bestehen. Anstatt einer vollautomatisierten Bewässerungsanlage, tut es doch auch eine Gießkanne. Klagen gegen die widrigen Lebensumstände hilft nicht. Gejammer über zu hohe Lebensmittelpreise auch nicht. Tun hilft! Wenn es auch recht selten der Fall sein dürfte, dass man seinen kompletten Nahrungsbedarf aus Pflanzen decken kann, die man in der eigenen Wohnung oder auf dem Balkon gezogen hat, so sind sie doch eine echte Bereicherung eines jeden Speisezettels. Probiert es einfach mal aus!
Um Euch den Mund ein bisschen wässrig zu machen, hier ein paar Links zum Thema:

Hier sind einige gute Ideen und Links, die zu weiterführenden Informationen leiten, zu finden.
Wer sich ein wenig bemüht, der kann aus seiner Wohnung durchaus eine kleine Farm machen , und Kräuter, Gemüse und Obst selber anbauen.