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Urban Gardening


Beim Stöbern im Internet bin ich im Zusammenhang mit der Permakultur auf ein weiteres, äußerst interessantes Thema gestoßen, das sogenannte „Urban Gardening“. Permakultur stellt ja nicht nur eine Perspektive für Menschen dar, die auf dem Lande wohnen, und sich und ihre Familien wieder gesund ernähren möchten. Dieser Aspekt ist auch und gerade ein Thema für Menschen, die in der Stadt leben, weil sie dies aus den unterschiedlichsten Gründen eben müssen.
Da es sich dabei um den weitaus größten Teil der Menschen zumindest in diesem Lande handelt, stellt dieses Urban Gardening eine Möglichkeit dar, die industriell gefertigten Lebensmittel durch solche zu ergänzen, die in der eigenen Wohnung, auf dem Balkon oder vielleicht auch auf dem Dach gezogen wurden.
Natürlich gehört schon eine Portion guter Wille und Erfindungsreichtum dazu, denn unsere Wohnungen sind auf Grund ihrer konstruktiven Gestaltung als reiner Wohnraum nur unter einigen Schwierigkeiten zu Orten agronomischer Tätigkeiten umzugestalten. Wer meinen Artikel zum Thema „Skyfarming“ und „Vertical Farming“ gelesen hat und die Links verfolgt hat, der weiss aber auch, dass dies grundsätzlich möglich ist.
Und wer mag bezweifeln, dass ein Blättchen Basilikum aus eigenem Anbau auf der Fensterbank nicht besonders gut schmeckt, besser jedenfalls, als das geschmacklose Zeugs aus dem Gewächshaus?
Permakultur ist auch auf dem kleinsten Fleckchen möglich. Es ist nur wichtig, die geeigneten Rahmenbedingungen zu schaffen, um erfolgreich daheim Ackern und Gärtnern zu können. Wo es zu dunkel ist, da schafft Licht. Wo es zu trocken ist, da wässert, wo es zu warm ist – und das ist in den meisten Wohnungen der Fall – da sät Pflanzen, die Wärme lieben! Denkt nach, lest entsprechende Bücher und lernt!
Nicht umsonst heißt es, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Und dieser Weg muss nicht immer aus hochtechnisierten Geräten und/oder teurem Equipment bestehen. Anstatt einer vollautomatisierten Bewässerungsanlage, tut es doch auch eine Gießkanne. Klagen gegen die widrigen Lebensumstände hilft nicht. Gejammer über zu hohe Lebensmittelpreise auch nicht. Tun hilft! Wenn es auch recht selten der Fall sein dürfte, dass man seinen kompletten Nahrungsbedarf aus Pflanzen decken kann, die man in der eigenen Wohnung oder auf dem Balkon gezogen hat, so sind sie doch eine echte Bereicherung eines jeden Speisezettels. Probiert es einfach mal aus!
Um Euch den Mund ein bisschen wässrig zu machen, hier ein paar Links zum Thema:

Hier sind einige gute Ideen und Links, die zu weiterführenden Informationen leiten, zu finden.
Wer sich ein wenig bemüht, der kann aus seiner Wohnung durchaus eine kleine Farm machen , und Kräuter, Gemüse und Obst selber anbauen.

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2 Kommentare zu “Urban Gardening

  1. In New York gibt es schon richtige Wochenmärkte mit ebendieser Ernte und sogar ein Imker verkauft seinen New Yorker Honig, geerntet auf Dachterassen, Balkonen und Hintergärten von fleißigen Bienen.

    Wer keinen eigenen Garten hat, der kann es ja auch mal mit Guerilla-Gärtnern versuchen. Mehr dazu im Post 11) bei mir…

    Du bist jetzt auch bei mir unter Blogroll verlinkt – toller Blog hier. Ich habe Dich als RSS-feed abonniert, verpasse also nichts neues mehr hier 🙂

  2. Danke für deine Hinweise. Es ist vollkommen richtig und dein Name ist programm: macht alle mit! Jeder kann und muss was tun!
    greetings von Thialfi

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