Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen…

…oder ist das jetzt typisch amerikanisch oder was? Das Bäume Schatten spenden, ist eine Binsenweisheit und das sie wachsen, dürfte sogar einem Kind klar sein. Aber wenn man sich diesen Artikel „Bäume spenden zu viel Schatten“ vom 10.4.2008 auf FocusOnline, fragt man sich schon, wer denn hier nun der Dumme ist?
Sind es diejenigen, die es gewagt haben, in einem Wohngebiet eine Baumart zu pflanzen, die dort eigentlich seit Urzeiten heimisch ist, nämlich der Sequoia? Ist es derjenige, der seine Solarzellen direkt neben den Bäumen aufgestellt hat, um umweltverträglich Energie zu erzeugen, obwohl er doch bestimmt davon hätte ausgehen können, dass die niedlichen kleinen Sequoia irgendwann einmal große und gewaltige Baumriesen sein würden? Nein, ich denke der Dumme ist in diesem Falle, wie eigentlich immer, der Baum. Man wird in fällen, damit er nicht weiter im Weg ist!
So weit sind wir gekommen. Bäume, die größten Lebewesen auf unserer Mutter Erde, müssen sich dem Willen und den Launen des Menschen beugen und ihnen weichen. Haben Bäume nicht auch Rechte? Haben sie nicht das Recht, dort zu wachsen und zu gedeihen, wo die Saat auf geeigneten, fruchtbaren Boden fiel, um zu keimen und einen zarten Schößling hervorzubringen, oder wo es einem Menschen gefiel einen Sämling zu pflanzen?
Welch wichtige Rolle Bäume im Gefüge der Welt spielen, zeigt sich in ihrer Fähigkeit CO2 zu binden. CO2 wird von der Wissenschaft als der Problemstoff des 21. Jahrhunderts angesehen, weil er für die Klimaveränderungen auf unserer Mutter Erde verantwortlich gemacht wird. Lest Euch den Artikel „Holz als Klimaretter“ durch, am 29.4.2008 ebenfalls auf FocusOnline erschienen, und Ihr erkennt, warum es so wichtig ist Wälder zu pflanzen und nicht zu fällen.

Flash Mob!?!

Habt Ihr schon mal was von Flash Mob gehört? Ich auch nicht, bis heute Abend, als ich zufällig beim surfen im Net über webadventures gestolpert bin. Was in Amerika funktioniert, kann doch möglicherweise auch bei uns ziehen, oder? Sonst wird wirklich jeder Mist aus den USA importiert, weil man hipp sein will.
Hier wird mal eine Möglichkeit aufgezeigt unserer Mutter Erde zu helfen. Spenden einsammeln auf die etwas andere Art und jeder hat was davon, Mutter Erde und der Ladenbesitzer, der nicht nur seinen Umsatz – wenn auch nur für den einen Tag – steigern konnte, sondern das Event auch noch marketingtechnisch ausschlachten kann.

Gegen Gentechnik!

56 Gegner gentechnisch veränderter Nutzpflanzen sind bei einer Aktion nahe Kitzingen festgenommen worden, als sie einen viertel Hektar Mais zertrampelt und Pflanzen herausgerissen haben. Mit ihren gesetzwidrigen, moralisch aber durchaus zu akzeptierenden Handlungen, wollten die Gegner der Gentechnik auf die Umweltgefahren aufmerksam zu machen, die durch solche Freilandfelder drohen.
Wer will denn verhindern, dass der Pollen von Genmais durch Insekten oder den Wind auf andere, gentechnikfreie Pflanzen übertragen wird und diese so verseuchen? Wer weiß, was geschieht, wenn sich Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen ungehindert in der Natur verbreitet? Kann irgendjemand ruhigen Gewissens behaupten, genveränderte Pflanzen hätten absolut keine negativen Auswirkungen auf Mensch und Tier, die sich von ihnen ernähren müssen? Nur weil man noch keine Beweise dafür hat, heißt das noch lange nicht,dass es sie nicht gibt.
Man muss schon danach suchen wollen, um so etwas heraus zu finden. Aber das liegt natürlich keinesfalls im Interesse der großen Gentech-Unternehmen, die mit ihren Produkten nicht nur richtig viel Geld verdienen, sondern auch die Ernährung der Menschen und die Bauern kontrollieren. Schließlich sind die Genpflanzen bewusst darauf hin gezüchtet worden, dass sie nur degenerierten Samen hervorbringen, um es den Bauern unmöglich zu machen, selbst Saatgut zu gewinnen. So müssen sie jedes Jahr aufs Neue das Saatgut bei den Gentech-Unternehmen für teures Geld kaufen.
Die oben genannte Aktion ist nicht die einzige, die in der letzten Zeit abgelaufen ist. Bereits am 22.6.2008 hatten Umweltaktivisten ein Versuchsfeld der BASF bei Ludwigshafen zerstört.
Wie unbefangen Mitarbeiter von BASF Plant Science über genveränderte Pflanzen denken. und reden könnt Ihr diesem Interview entnehmen, dass in der TAZ unter dem Titel „Ich würde reinbeißen“ (ich übrigens nicht!) erschienen ist. Ob der Verbraucher solche Produkte will oder nicht, interessiert nur am Rande. Wenn nicht hier, dann eben woanders und wenn Pflanzen durch ihre gentechnisch veränderten Artgenossen (kann man das überhaupt so sagen?) verseucht werden, dann ist das für diese Leute genauso wenig ein Problem, denn man ist „ziemlich sicher, das keine Gefahren bestehen“. Ebenso unbeschwert gibt man zu, dass Gentechnik das Ernährungsproblem nicht wird lösen können! Also muss ich mich schon fragen: „Was soll der Scheiß dann?“ Und ich kann auch gleich die Antwort darauf geben: „Der Zweck (in diesem Fall der Gewinn!) heiligt die Mittel!“
Wer also auch in Zukunft nicht mit Gentechnikfrass gemästet werden will, womöglich ohne es zu wissen, der soll, der muss heute etwas dagegen tun! Macht Euren Mund auf und sagt der Industrie was Ihr wollt und was Ihr nicht wollt! Informiert Euch und informiert Andere! Niemand soll sagen können, er habe von nichts gewusst!
Woher der Wind weht, konnte man schon 1999 dem Spiegel-Artikel „Monsantos Vietnam“ entnehmen. Damals waren 25% der Maisernte aus gentechnisch verändertem Saatgut entstanden, sowie 36% der Sojabohnen- und 45% der Baumwollernte in den USA. Monsanto ist übrigens eines der großen Gentech-Unternehmen und wem bei dem verlinkten Wikipedia-Artikel noch nicht übel genug geworden ist, dem sei die Homepage von Monsanto Deutschland ans Herz gelegt.
Ein weiterer Gentech-Spezie ist DuPont, einer der größten Chemiekonzerne weltweit, dessen breitgefächerte Angebotspalette an Giften für die Landwirtschaft Ihr unter der Website der deutschen Niederlassung verlinkt findet. wer sich die US-Homepage mal genauer ansieht, wird unschwer erkennen, dass DuPont eigentlich nur das „Wohl der Menschheit“ (Vorsicht Sarkasmus!) im Auge hat und vermutlich auf Grund seiner „äußerst sozialen Einstellung gegenüber den Bedürftigen dieser Welt“ (Achtung hier wird gerade Häme ausgeschüttet!) bald den Friedensnobelpreis verliehen bekommt!
Aber weiter im Text.
Wer mal sehen möchte, was Bayer CropScience unter Pflanzenschutz versteht, wird sehr erstaunt sein, dass die Lösung der Probleme der Menschheit eigentlich so einfach, so banal ist. Man braucht nur die Gifte dieses Unternehmens einzusetzen und schon muss keiner mehr hungern und frieren auf dieser Welt! Zu Eurer Information sei noch angemerkt, Bayer CropScience wird für das Absterben mehrerer Tausend Bienenvölker in Süddeutschland gemacht. Zwar hat das Unternehmen sich bereit erklärt Schadenersatz zu leisten, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass man mit schädlichen Einflüssen auf die Umwelt in jeder Beziehung eher lax umgeht!
Wer heute noch der Meinung ist, Gentechnik ist ja zumindest für die Lebensmittel in unseren Breiten kennzeichnungspflichtig oder gar verboten, der sollte sich mal die Artikel „Gentechnik aus dem Regal“ und „Gentechnik in tierischen Produkten“ auf GEO.de durchlesen. Man kaum glauben, wie egal den Konzernen die Meinung und die Wünsche der Verbraucher sind!
Hiermit möchte ich es erst einmal bewenden lassen. Macht Euch selbst ein Bild von der „schönen neuen Welt“, welche die Pharma-, Chemie- und Gentech-Unternehmen für uns erschaffen wollen, wenn wir bereit und in der Lage sind dafür zu bezahlen. Sonst……….naja, Pech gehabt eben, wie man in weiten Teilen der sogenannten Dritten Welt sieht!

Bakterien erzeugen Diesel und Benzin?

Pünktlich zum Rekordölpreis von 142,- $ für ein Barrel, heben die Journalisten mal wieder die wunderbaren, gentechnisch veränderten Bakterien in ihre Blätter, die aus Pflanzenabfällen auf gar wundersame Weise Diesel und Benzin erzeugen. Warf man früher immer der Bild-Zeitung vor, für jeden passenden und unpassenden Anlass eine alte Geschichte zu aktualisieren und als neueste Nachricht an den Mann oder die Frau zu bringen, scheint dies heute eine vielgeübte Praxis nahezu aller periodisch erscheinenden Zeitschriften zu sein.
Wurde in der letzten Woche noch davor gewarnt, der Ölpreis könne noch in diesem Sommer auf über 170,- $ steigen, sehen Experten des französischen IPP-Öl-Instituts bereits Preise von 300,- $ je Barrel für das Jahr 2015 voraus. Das macht doch wirklich Hoffnung, oder?
Da kommen solche Ideen wie die mit den diesel- und benzinerzeugenden Bakterien gerade recht, um ein paar „Investoren“ mit wenig Ahnung aber einigem an Geld zu einem Investment zu verlocken. Wie sonst ist es zu erklären, dass de „Spiegel-Online“ mit diesem Märchen allein auf weiter Flur steht. Wenn da wirklich was dran wäre, ich könnte mir lebhaft vorstellen, was für ein Schrei der Begeisterung durch den Blätterwald rauschen würde. allen voran die schon erwähnte Bild-Zeitung!
Für alle Leser, die gerne mehr Informationen über das Treiben der Bild und ihren individuellen Umgang mit Datenschutz und der Wahrheit haben wollen, sollten sich mal beim BILDblog einklinken und mit offenem Mund und staunen in den ungläubig geweiteten Augen lesen, wie man „richtig journalistisch arbeitet“, besonders, wenn es mit riesigen Schritten auf die gefürchtete „Saure-Gurken-Zeit“ zugeht!

Nelson Mandela zum 90. Geburtstag

Einer der großen Männer unserer Zeit, Nelson Mandela, 27 Jahre unter dem Unrechtsregime der Apartheid in Südafrika inhaftiert, feiert am 18. Juli seinen 90. Geburtstag. Der ehemalige Präsident der Republik Südafrika und Friedensnobelpreisträger hat sein Land aus der Apartheid geführt und widmet sein Leben dem Kampf gegen die Geißel unseres Jahrhunderts, AIDS!
Schaut Euch diese Homepage an und informiert Euch über diesen beeindruckenden Mann und sein Leben! Wer seinen Kampf gegen AIDS unterstützen möchte und darum bitte ich inständig, der sende eine oder mehrere SMS an die Nummer 84040 mit dem Stichwort NELSON. Mit jeder SMS spendet Ihr 99 Cent für den Kampf gegen AIDS.
Unter www.happybirthdaymandela.com könnt Ihr persönliche Glückwünsche für Nelson Mandela loswerden und eine Kleinigkeit spenden, wenn es Euer derzeitiger finanzieller Status zulässt!
Um dieses Ereignis gebührend zu feiern, findet am heutigen Tag im Londoner Hydepark ein riesiges Openairkonzert statt, bei dem echte Kapazitäten aus dem Showbiz auftreten.

Die Walmörder töten weiter!

Die Erwartungen der Umweltschützer waren hoch, die Ergebnisse enttäuschten auf ganzer Linie! Das Treffen der Internationalen Walfangkommission endete für die betroffenen Wale, die um ihr Überleben kämpfen, in einem Desaster!
Der Walfang wird nicht aufgegeben. Es wird kein großes Schutzgebiet im Südpazifik geschaffen, in dem sich die bedrohten Walarten ungestört vermehren und so vielleicht dem Untergang entgehen könnten. Aber der Mensch ist töricht, wenn er glaubt, er könne ungestraft wider die Natur freveln und der Rache unserer Mutter Erde entgehen! Er irrt gewaltig, wenn er glaubt, er könne gegen die Natur bestehen und sie nach seinen Wünschen umformen. Dabei hat er keine Ahnung wie die Natur überhaupt funktioniert, weil er die komplexen Zusammenhänge nicht durchschaut, nicht durchschauen kann.
Wann werden die Menschen endlich beginnen, in Einklang mit der Natur zu leben und andere Lebewesen nicht einfach auszurotten und ihre Lebensräume zu vernichten? Mit der Natur, nicht gegen sie, haben wir eine Chance auf Dauer hier zu auf diesem Planeten zu überleben!

ach du meine Fresse………

Das Artenblog hat in einem heute erschienen Artikel auf die Ursachen der immer leerer werdenden Meere hingewiesen und einen sehr interessanten Link zum WWF gesetzt, der die Argumente auflistet, derer sich die Walfangnationen bedienen um ihre Mordzüge durch die Ozeane zu rechtfertigen. Nach dem Motto „die Wale fressen die Meere leer„, wird hier auf die Kacke gehaun, dass es eine wahre Freude ist!
Offensichtlich sterben aber die Dummies nicht aus, sonst würde doch keiner allen ernstes solchen Scheiß verbreiten. Aber obwohl, vielleicht seh ich das ja falsch, wer weiß? Schließlich soll es ja – ich hab das in einem Artikel hier im Blog schon mal erwähnt – auch Wissenschaftler geben, die das Rauchen für ungefährlich halten und die Bedenken gegen Atomenergie für reine Panikmache einiger strumpfstrickender Ökorevoluzzer!