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Was haben sie den Indianern nur angetan?


In einer sehr bewegenden und emotionalen Rede hat der Ministerpräsident von Kanada, Stephen Harper, bei den Ureinwohnern seines Landes für die an ihnen begangenen Misshandlungen und Verbrechen entschuldigt.
Zwischen 1870 und etwa 1970 wurden wohl mehr als 150.000 Kinder ihren indianischen Eltern fortgenommen, um sie in christlichen Internaten mit Gehirnwäsche und Umerziehungsmassnahmen zu malträtieren! Es war an der Zeit, dass sich die kanadische Regierung ihrer Verantwortung den Indianern gegenüber endlich bewußt wurde und diesen bemerkenswerten schritt getan hat.
Fehlt nur noch das Eingeständnis der christlichen Kirchen, die an der Misshandlung massgeblich beteiligt waren, um „den Indianer im Kind zu töten“! Getötet wurden jedoch nur die Seelen der misshandelten und missbrauchten Kinder, die ein Leben lang unter den Folgen von Vernachlässigung, Demütigung und Vergewaltigung litten, wenn sie nicht bereits in den Internaten an Tuberkulose oder anderen schrecklichen Krankheiten zu Grunde gegangen waren.

Wir sollten uns in diesem Zusammenhang die Situation der Tibeter in China vor Augen führen, die einen solchen „Prozess der Umerziehung zu guten Chinesen“ nach Auskunft der Regierung in Peking noch vor sich haben. Seit sie sich erdreistet haben, für kulturelle Autonomie auf die Strasse zu gehen, droht ihnen heute das selbe Schiksal wie den Indianern Kanadas und der USA vor rund 150 Jahren!

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