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Armut in Amerika – bald auch bei uns!


Das fuereinebesserewelt-Blog hat mich auf diesen Artikel bei Der Westen aufmerksam gemacht. Unter der Überschrift „Rentner essen Hundefleisch“ werden die Zustände in einem der reichsten Länder der Welt geschildert, in dem 36,5 Mio. Bürger als offiziell als arm gelten!
Wer bisher der Meinung war, die Amerikaner seinen derartig übergewichtig und fett, weil sie sich zuviel und zu gut ernähren, der wird eines besseren belehrt. Übergewicht und Fettleibigkeit sind bei weitem keine Folgen von Genuss und Luxus, sondern Zeichen extremer Fehl- und Mangelernährung. Sonst wäre das kein Problem vorwiegend der Armen und Ärmsten, sondern eben der Reichen. Die sind aber davon wesentlich weniger betroffen.
Da der Staat den Armen und Hilfsbedürftigen aber gerade so viel Unterstützung gewährt, dass sie sich für ihre Ernährung eben den billigsten Mist (man müsste besser sagen Dreck!) leisten können, braucht man sich über Fettleibigkeit und die damit verbundenen Folgeerkrankungen keineswegs zu wundern!
Was das betrifft, haben wir in Deutschland mit der Einführung von Hartz IV einen guten Schritt hin zu amerikanischen Verhältnissen gemacht und wir schreiten eifrig weiter fürbass. Was man den Menschen damit antut und vor allem deren Kinder – die nach Aussagen der Politiker die Zukunft unseres Landes sind – ist einfach unbeschreiblich! Ja Amerika ist uns in allem Vorbild, wobei es völlig egal ist, ob es uns zum Vorteil gereicht oder nicht.
Wo ist die soziale Marktwirtschaft geblieben? Wo die Menschlichkeit? Armut und Lebensmittelknappheit sind nicht weit weg in den Ländern der sogenannten Dritten Welt! Sie existiert hier vor unseren eigenen Haustüren, in unseren eigenen Städten!
Die Politik ist nicht in der Lage Arbeit, Nahrung und Kleidung für alle Bürger zu schaffen und so deren Existenz zu sichern und ist doch so vermessen zu glauben, mit unseren Sozialsystemen (die längst nicht mehr sozial sind, sondern die Bedürftigen nur als arbeitsscheue und lästige Bittsteller und Schmarotzer betrachten) und unserem Geld, könnte die Not in der Dritten Welt wirklich gelindert werden. Was für ein Humbug!
Der oben erwähnte Artikel hat mich zutiefst erschüttert und mich ziemlich ratlos zurückgelassen, nachdem ich ihn gelesen habe. Mal abgesehen von der Tatsache, dass die Überschrift Hundefutter als „Grundnahrungsmittel“ impliziert und in der Subline dann Katzenfutter der Hauptbestandteil der Gerichte ist, bleibt bei der ganze Sache die Würde des Menschen auf der Strecke. Vor allem, wenn man hört, welch tolle Vorschläge beispielsweise der ehemalige „Sozialberater“ von George Dabbelju Bush, Ron Haskins, zu bieten hat um die Armtu zu bekämpfen: Arbeiten und heiraten! – na super. Wahrscheinlich darf er Bush nicht mehr „beraten“, weil er vergessen hatte arbeiten, heiraten und beten als Weg aus der Armut zu preisen!
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