Nachruf auf einen großen kleinen Mann

Masanobu Fukuoka ist tot. Er ging am 16. August 2008 im Alter von 95 Jahren heim zu Gaia.
Mit ihm ist eine der führenden und prägenden Persönlichkeiten der Permakultur von uns gegangen. Seine ruhige Art und der tiefe Sinn seiner Überlegungen werden der Bewegung sehr fehlen. Er hat uns sein Wissen und seine Art mit Mutter Erde umzugehen in seinen Büchern hinterlassen und viele Menschen haben von ihm gelernt. Masanobu war ein Lehrer, auch wenn er das nie sein wollte. Seiner Ansicht nach sollten die Menschen selbst lernen und nicht nachmachen. Selbst erfahren, selbst erkennen und dann handeln, das war sein Credo!
Er setzte sich für die Natur und die Menschen ein und suchte nach Wegen, wie die Menschen in Würde leben und die Natur schützen und bewahren können. Dabei vertrat er die Ansicht, das der Natur das am meisten nützt, was man nicht tut (den Boden bearbeiten, Düngen, Schädlingsbekämpfung, usw.). Er hat gesehen, was viele verlernt haben zu sehen – die Zusammenhänge in der Natur und ihre Nutzung für die Menschen, ohne auszubeuten und zu plündern!
Sein Einsatz für die Belange der Natur und der Menschen war beispielhaft. Er trat dafür ein – noch in hohem Alter – die entwaldeten Gebirge rund ums Mittelmeer mit Hilfe von Seed Balls, die er von Hand herzustellen lehrte, wieder aufzuforsten. Er wollte die Wüste grünen lassen, indem er Samen ausstreute. All diese Pläne müssen nun andere Menschen zu einem erfolgreichen Ende bringen. Aber Masanobu hat uns gezeigt wie es geht: beobachten und handeln! Seinem Beispiel sollten wir nachfolgen, damit wir auf unserer Mutter Erde als Menschen überleben können.
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und seine Ideen und Methoden nicht dem Vergessen überlassen. Seiner „Landwirtschaft des Nichtstun“ gehört die Zukunft!

Was für ein scharfes Teil!

Ein Artikel auf dem Utopia-Blog machte mich heute extrem neugierig. Was ich da sah, verschlug mir glatt den Atem: ein Fahrrad/Motorrad der neuesten Generation und in einer wahrhaftig rattenscharfen Optik, so im Stile halb Harley, halb Streetfighter. ErockIT heißt der Traum meiner künftig schlaflosen Nächte. Da macht Radfahren doch echt wieder Spaß. Wenns nur nicht so teuer wäre!

Aber der Artikel auf Utopia-Blog „Innovativ auf zwei Rädern – komplett emissionslos!“ macht Lust auf mehr. Es fehlen einfach Leute wie der Schöpfer der ErockIT, Stefan Gulas, die mit Visionen an solch anspruchsvollen Aufgaben wie den emissionslosen Straßenverkehr und die dafür nötigen innovativen Fahrzeugkonzepte herangehen. Man stelle sich mal einen findigen Designer vor, der mal ein richtig geiles Elektroauto konzipiert und designed. Jaja, ich weiß, der Tesla ist schnell und geil und das neue „In“-Auto, aber ich rede hier von Fahrzeugen, die ein halbwegs normal verdienender Mensch auch bezahlen kann. Alles was Euch und mir zum Erwerb eines der ErockIT fehlen dürfte, sind die notwendigen Barmittel in Höhe eines noch nicht definierten, aber doch vermutlich im deutlich fünfstelligen Bereich liegen soll. Dafür kann man auch edle Materialien erwarten, die in Handarbeit zusammengebaut werden. 2009 soll der Release-Termin sein! Also, ich glaub ich fang mal an zu sparen.

Gaia stirbt und alle schauen zu!

Nach einem Bericht von Spiegel-Online breiten sich in den Meeren unseres Planeten sogenannte Todeszonen, große Gebiete mit extrem niedrigem Sauerstoffgehalt, in denen jedes Leben geflohen oder angestorben ist, immer weiter aus. Schuld daran ist der exorbitant hohe Verbrauch an Düngemitteln durch die industrielle Landwirtschaft, gefördert von den großen Chemie- und Genkonzernen.

Frei nach dem Prinzip des John D. Rockefeller, dem ersten Ölmagnaten der Geschichte, der in großem Stil Petroleumlampen kostenlos verteilen lies und dann, als die Leute sich an diesen Luxus des Lichtes zu jeder Tages- und Nachtzeit gewöhnt hatten, sein Vermögen mit dem Verkauf des Petroleums machte, gehen heute die Genkonzerne vor. Sie entwickeln genveränderte Pflanzen, die teilweise sogar insektizide Eigenschaften besitzen, aber nicht zur Saatgutgewinnung durch sammeln der Samen genutzt werden können. Dafür sind sie abhängig von großen Mengen an Kunstdünger, die „glücklicherweise“ von den gleichen Konzernen erzeugt und vertrieben werden und künstlicher Bewässerung. Landwirts, die sich einmal auf dieses Spiel eingelassen haben, kommen nur sehr schwer wieder aus diesem Teufelskreis heraus. Ihr Land ist verseucht mit gentechnisch veränderten Pflanzen die man – wie gesagt – nicht zur Gewinnung von Saatgut nutzen kann, aber deren unkontrolliete Ausbreitung und Einkreuzung in frei vorkommende Pflanzenbestände man ebenso wenig verhindern kann. Der auf die Felder gebrachte Kunstdünger wird vom Regen und den Gewässern ins Meer geschwemmt und tötet durch das dort ausgelöste explosive Algenwachstum sämtliches Leben in immer größeren Gebieten ab. Denn die völlig ausgelaugten und für die Landwirtschaft teilweise ungeeigneten Böden, bedürfen immer größerer Mengen an Kunstdünger, um überhaupt ein Pflanzenwachstum zu ermöglichen. Das Die so erzeugten Pflanzen dann aber auch noch für die Erzeugung von Biosprit oder als Tierfutter eingesetzt werden, macht die Umweltbilanz keineswegs besser!

Kaum einer der Beteiligten, am wenigsten die kräftig verdienenden Konzerne, machen sich Gedanken darüber, was sie Gaia damit antun, indem sie die Flüsse und Meere vergiften. Das Meer ist der Urquell allen Lebens auf dieser Erde. Alles Leben kommt aus dem Meer und kann ohne Wasser nicht überleben. Trotzdem tun alle so, als sei Wasser in unerschöpflichen Mengen vorhanden und könne beliebig verseucht und verbraucht werden!

Ein großer Teil der Menschheit hat allerdings überhaupt keinen Zugang zu sauberem Wasser, um es zu trinken oder sich damit zu waschen, während hierzulande die Menschen sich überhaupt keine Gedanken über den Wasserverbrauch machen, denn wenn man den Wasserhahn öffnet, dann fließt es. Mit Trinkwasser wäscht man das Auto, gießt seinen Garten, duscht mindestens täglich und spült die Hinterlassenschaften seiner zu fetten und ballaststoffarmen Ernährung mit viel, viel Wasser in den Orkus!

Was für ein wunderbares Lebenselixier unser Wasser eigentlich ist. Wir verschwenden es, als sei es nichts wert. Es ist das Blut Gaia’s und der Träger all ihrer Energien! Hier kann man verweilen, sich erfrischen und erholen, die Batterien auftanken im wahrsten Sinne des Wortes. Wo Wasser ist, ist Leben!

Sogar zur Energieerzeugung kann Wasser genutzt werden, dabei ist es an Umweltfreundlichkeit kaum zu übertreffen. Wer denkt nicht an die klappernde Mühle am rauschenden Bach, die ein Sinnbild mitteleuropäischer Romantik war und ist. Dezentrale Ernergieerzeugung ist umweltfreundlich, dass Aufstauen von Flüssen mit Hilfe von Talsperren, bei dem ganze Landschaften überflutet werden, trägt eher nicht zum Umweltschutz bei und wird daher auch sehr skeptisch gesehen -zu Recht wie ich meine!

Wir müssen noch viel mehr tun, um das Wasser und die Umwelt zu schützen, als dies bisher der Fall ist. Der Einsatz von Düngemitteln muss begrenzt werden. Es kann nicht sein, dass jeder Landwirt gemäss den Gewinnbestrebungen der Konzerne den Kunstdünger frei nach dem Motto: viel hilft viel , auf ihren Äckern verteilen und so zu der verheerenden Überdüngung der Flüsse und Meere den Hauptbeitrag leisten.

Atomsicherheit in den besten Händen!

Wie der Spiegel-Online am 04.08.2008 berichtete, kam es in einem Labor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Seibersdorf, ca. 35 km südlich von Wien, zu einem Unfall, bei dem eine Flasche mit hochgefährlichem Plutonium platzte, die dort gelagert wurde. Selbstverständlich bestand – wie immer in solchen Situationen – zu keinem Zeitpunkt irgendeine Gefahr für irgend jemanden. Die Flasche sei vermutlich geplatzt, weil das Plutonium Gase gebildet habe und dadurch ein Überdruck entstanden sein soll.
Es ist doch beruhigend zu wissen, dass die Sicherheit „unserer“ Atomanlagen in der Hand echter Experten liegt, die mit „modernstem“ Equipment ausgestattet sind!

Wer wissen will, wie gefährlich Plutonium ist, sollte sich den Artikel „Plutonium – was ist das?“ von Greenpeace durchlesen.
Weitere Informationen gibt es bei Wikipedia.

Neues vom Gen-Mais MON810

wer gedacht hat, mit einem Verbot von gentechnisch veränderten Pflanzen, wie z. B. MON810 von Monsanto, sei es getan, und dem Umweltschutz damit Genüge getan, der hat sich aber so was von geirrt! Greenpeace berichtet in einem Artikel vom 15.08.2008 unter der Headline „Maissaatgut von illegalem Gen-Mais verunreinigt“.
Bei den betreffenden Gen-Maissorten handelt es sich allerdings um Bt11 und Herculex (DAS-59122-7) die von den Genkonzernen Syngenta und Pioneer hergestellt werden. Wie ernst die Hersteller von Genpflanzen und die von ihnen gekauften Bauern die Anbauverbote von Regierungen in Wirklichkeit nehmen, zeigt schon die Tatsache, dass auch nbicht zugelassene Sorten sogar in Deutschland angebaut werden (natürlich müssen diese bei Entdeckung vernichtet werden, aber wer garantiert denn, dass diese in jedem Falle entdeckt werden?).
Jetzt könnte man freilich die Vermutung äußern, dass Saatgut bewusst mit solchen verbotenen Sorten angereichert wird, um deren Ausbreitung zu fördern, quasi als eine Art gigantischer Freilandversuch. Wenn dann die gentechnisch veränderten Sorten erstmal freigesetzt sind, kann man sie sowieso kaum noch eindämmen und dann gibt es auch keinenGrund mehr, die Verbote aufrecht zu erhalten.
Von 438 in Deutschland unterscuhten Mais-Proben waren 9 mit genmanipulierten Organismen verunreinigt! Ist das nicht wunderbar? Jeder macht was er will und die Umweltschützer kämpfen nicht nur gegen die Windmühlenflügel der Genkonzerne, sondern auch noch gegen die Dummheit und Leichtgläubigkeit der Behörden – in allen Ländern!

Ob sie`s doch noch schafft, die rote Andrea?

Klammheimlich, oder sollte man sagen still und leise und im Schutz des oft beschworenen, aber in diesem Falle wohl eher hilfreichen Sommerlochs, versucht sich Andrea Ypsilanti in Hessen an die Macht zu schleichen. Und Kurt Beck, der „Übervater“ der SPD wäscht seine Hände – wie weiland Pontius Pilatus – in Unschuld! (so gefunden in der Netzzeitung)
Betrug am Wähler rufen die einen, die doch selber in Hamburg mit den Grünen koalierten, mit denen sie eigentlich nie konnten und auch nicht wollten (aber das ist natürlich was anderes, oder doch nicht?). Das hat mit Betrug nix zu tun, sagen die anderen, die gerne regieren möchten und doch nicht können, weil sie eben keine Mehrheit haben. Und so regiert Roland Koch in Hessen efrig weiter, obwohl ihn die Wähler auch nicht mehr haben wollten.
So weiß halt keiner nix und Kurt Beck, der Obersozi, der seine Partei souverän in den freien Fall bei den Umfragewerten geführt hat, kann das Treiben der roten Andrea in Hessen nicht verhindern. Gesetzt den Fall er wollte dies überhaupt, wüsste er sowieso nicht wie er das hinkriegen könnte, macht doch in der guten alten SPD mittlerweile jeder was er will, wenn es nur der Partei richtig schadet!
Der Depp ist wie immer der Wähler. Aber vielleicht wartet er nur auf seine nächste Chance, um den etablierten Parteien sein zu allem entschlossenes Jein bei der Frage nach der künftigen Regierung entgegen zu schleudern!

Prinz Charles ist auch ein Genfood-Gegner!

Als ein besonders prominenter Gegner der Gentechnologie und von Genfood hat sich der britische Thronfolger Prinz Charles geoutet und damit die Bewegung gegen die Genkonzerne gestärkt!
Er empfindet die Versuche der Genkonzerne, gentechnisch veränderte Lebensmittel auf dem Markt zu etablieren, als „Gigantisches Experiment an der Menschheit“ und warnte sehr eindringlich vor der „größten Umweltkatastrophe aller Zeiten“! Seine Hoheit mit den großen Ohren ist seit langem ein erklärter Anhänger der biologischen Landwirtschaft und lässt auch seine eigenen bescheidenen Ländereien nach deren bewährten Prinzipien bewirtschaften. Er hat nämlich (wie viele andere Gegner der Gentechnik auch) klar erkannt, dass es den Genkonzernen keineswegs um das Wohl der Menschheit geht und darum, die ständig wachsende Erdbevölkerung mit den benötigten Mengen an Nahrungsmitteln zu versorgen. Es geht ausschließlich darum, ihre Gewinne zu maximieren und die Landwirtschaft von ihnen und ihren hochgefährlichen und giftigen Produkten abhängig zu machen!
Das die schöne neue genveränderte Welt lange nich so problemlos und ungefährlich ist, wie die Industrie behauptet, ist nicht nur ein Hirngespinst von rückständigen Gegenern jeglichen Fortschritts. Tut man nämlich das, was man immer tun sollte, bevor man eine neue Technologie aus dem Labor in die freie Natur entlässt – ich spreche hier von einer Abschätzung der Folgen einer neuen Technologie – lassen sich ganz erhebliche Risiken nicht von der Hand weisen! Berechtigte Einwände sind allerdings nur dann zu erwarten, wenn diese Technikfolgenabschätzung von unabhängiger Seite erstellt wird und nicht von den Entwicklern selber. Was das sogenannte Novel Food im Körper und der DNA eines Lebewesens – und dazu gehören auch Pflanzen – anrichten und bewirken kann, entzieht sich noch jeder Kenntnis.
Die Website , Transparenz für Gentechnik in Lebensmitteln, kurz Transgen genannt, kümmert sich um genau dieses Problem. Die Industrie will verhindern, dass der Verbraucher weiss, in welchen Lebensmitteln Gentechnik drin ist. Der Verbraucher muss aber ein Recht darauf haben dies zu wissen, damit er eben diese Gentechnik meiden kann, wenn er sich ihrer nicht bedienen will! Wer möchte schon gern ohne sein Wissen und Einverständnis als Versuchskaninchen der Genkonzerne missbraucht werden? Ich jedenfalls nicht!
Zum Thema Novel Food gibt es auch noch diese lehrreiche Linksammlung von agrar.de.
Wie die Industrie und die Konzerne über das Thema denken kann man deutlich in dem Artikel „Kampf ums Korn“ (Manager Magazin 05/2008) erfahren. Die stehen wahrlich nicht im Verdacht, grüne oder gar umweltschützerische Positionen zu unterstützen und das kann man auch ziemlich deutlich rauslesen. Denen geht es einzig um die Gewinne und nicht um die Menschen. Mutter Erde, Gaia, das ist denen doch scheißegal, solange sich das nicht in klingende Münze verwandeln lässt. Aber wir müssen verhindern, dass unsere Mutter Erde zu einem Raub der Grokonzerne wird und wir Menschen – ich meine wir normalen Menschen – die Leidtragenden dieser Entwicklung sind.