Klimaschutz? Nicht mit uns und schon garnicht jetzt!

In Zeiten der weltweiten Finanzkrise, in der schnell mal – quasi über Nacht – Milliarden und Abermilliarden Dollar oder Euro locker gemacht werden, kommt der Umwelt- und Klimaschutz zu kurz. Das ist logisch, weil es bei jedem Plan, jedem Gesetz, auch Gegner desselben gibt. Schließlich ist die Kunst es allen Recht zu machen, nur direkt vor Wahlen verbreitet. Dann wird allen alles versprochen und wenn die Stimmen abgegeben sind, bleibt entweder alles  beim Alten, oder das Versprochene ist aus irgendwelchen Gründen nicht mehr einzuhalten – Sachzwänge nennt man das wohl!

Und so kommt es dass die, welche von den Gesetzen zum Schutz und zur Rettung des Klimas und der Umwelt am meisten betroffen sind – schlicht deshalb, weil sie die Hauptverursacher der Umweltverschmutzung und der CO2-Emmissionen sind, also die größten Umweltschweine – plötzlich Morgenluft wittern. Im Schatten der Weltfinanzkrise versuchen Sie nun, sich aus den „freiwilligen“ Selbstverpflichtungen  – die sowieso nie eingehalten wurden – herauszuwinden und den Gesetzgeber mit der Drohung massiven Arbeitsplatzverlustes zum Verzicht auf Sanktionen zu bewegen! Offenbar handelt man auf Seiten der Konzerne nach der Maxime: „Wenn wir schon nichts von dem Rettungspaket für die Banken haben, wollen wir wenigstens weiter auf Kosten der Allgemeinheit die Umwelt verschmutzen dürfen!“ Jedenfalls gewinnt man diesen Eindruck, wenn man den Artikel liest, den ich unter der Überschrift  „Gipfeltreffen – EU kann sich nicht auf Klimaschutz einigen“, den ich am 15.10.2008 bei sueddeutsche.de gefunden habe. Einige Mitgliedsstaaten der EU, darunter Italien, Ungarn und Polen und weitere 7 osteuropäische Staaten verlangen geringere Auflagen für den Umweltschutz. Da es sich bei ihnen um solche Länder handelt, die sowieso für ihren laxen Umgang mit den natürlichen Ressourcen bekannt sind, kann man sich vorstellen, wohin ein Nachgeben führen würde.

Ich begreife nicht – tut mir leid, das ich so dumm und naiv bin – daß Menschen ihre Augen vor der Realität der Klimaveränderung derartig verschliessen können. Wie ist es möglich, dass Manager und Führer großer Konzerne die Realität so verzerrt wahrnehmen können? Gemeinhin setzt man bei diesen doch eine gehobene Bildung voraus, damit sie in die Positionen gelangen, die sie in ihren Unternehmen bekleiden. Kann es sein, dass mit der Ausbildung und Vorbereitung auf ihren Job ihr Gewissen gezielt ausgeschaltet wird, damit sie sich nur noch am Gewinn und dem finanziellen Wert der Dinge orientieren? Glauben diese Herren wirklich, dass der Klimawandel und die Umweltverschmutzung an den Grenzen der Staaten halt machen, oder das  es ihnen ihr Geld schon ermöglichen wird an einen Ort zu ziehen, wo die Umwelt nicht verscmutzt und vergiftet ist? Das kann ich einfach nicht glauben! Das will ich nicht glauben!

Das ist unsere Gegenwart! Wird es auch unsere Zukunft sein?

Blast weiter den Dreck in die Atmosphäre - wir haben noch so viel Zeit!

Es sind nicht nur die Zugvögel, die vom Klimawandel massiv betroffen sind, weil sie sich an die rasanten Veränderungen nicht schnell genug anpassen können.Darauf weist der Artikel „Fehlende Anpassung – Klimawandel bedroht Zugvögel“ auf n-tv.de hin, den ich am 15.10.2008 gefunden habe.

Der Mensch könnte sich anpassen – vielleicht! Er hat es aber auch in der Hand, den von ihm verursachten Temperaturanstieg einen Riegel vorzuschieben, indem er endlich sein Gehirn benutzt, dass ihm in der Evolution so gute Dienste geleistet hat und sich nicht nur von seinen Trieben wie Gier und Egoismus leiten zu lassen!

Am 17.10.2008 schreibt n-tv.de unter der Überschrift „Teufelskreis – Arktis viel zu warm“, dass der Klimawandel in der Arktis viel schneller vonstatten geht, als anderswo auf der Welt und für einen Anstieg des Meeresspiegels in diesem Gebiet um 0,25 cm pro Jahr verantwortlich ist. Und weil in der Nordsee das kalte Tiefenwasser immer weniger wird, könnte hier in den nächsten Jahrzehnten der Anstieg des Meeresspiegels besonders stark sein. Wer schützt die Menschen vor den Fluten? Wenn Holland verschwunden ist, in den tosenden Fluten der Nordsee, sind wir bereit die Flüchtlinge aufzunehmen? Haben wir überhaupt genügend Platz für unsere eigene Bevölkerung wenn Niedersachsen, wenn Hamburg, Bremen und Lübeck mitten im Meer liegen?

Al Gore

Al Gore

Eines ist sicher – diejenigen, die das zu verantworten haben, die verantwortungslosen Manager und die korrupten und von den Konzernen bezahlten Politiker, werden bis dahin längst das Weite gesucht haben!

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Ist unsere Mutter Erde, sind wir noch zu retten?

Auf suedeusche.de fand ich heute diesen handlichen Artikel, mit spitzer Feder oder scharfem Keyboard oder wie auch immer geschrieben. Unter der Überschrift „Gesellschaft – Warum retten wir nicht unsere Erde?“ weist der Autor/die Autorin A. Rühle mit geschliffenem Wort auf die Schizophrenie menschlichen Handelns hin. Jeder erwartet vom andern den ersten Schritt zu tun. Keiner will seinen faulen Arsch zuerst bewegen müssen! Und am schlimmsten sind die, die heute im Wohlstand leben. Sie wollen nichts von dem hergeben, was sie im Überfluss haben, damit auch diejenigen, welche in Armut und Elend leben, ein menschenwürdiges Dasein führen können. So ist das in unserer Welt! Lest Euch den Artikel durch und entscheidet dann, was Ihr für die Rettung der Welt tun könnt, tun müsst. Denn wenn Ihr nichts tut und Eure Regierung nicht zwingt etwas zu tun, wird nichts geschehen und der Wandel des Klimas wird die gesamte Menschheit in einem gewaltigen Ozean aus Schmelzwasser ersäufen!

Der Rest der Menschheit wird sich in erbarmungslosen Kriegen um die letzten Ressourcen abschlachten. Also sollten wir jetzt anfangen etwas zu tun, bevor es zu spät ist!

Oberkante Unterlippe!

Heute fand ich auf n-tv.de unter der Überschrift „Teufelskreis – Arktis viel zu warm“ einen Artikel zum Klimawandel, der sich in der Arktis wohl so stark wie sonst nirgendwo auf unserer Mutter Erde bemerkbar macht. Seit 1960 ist ein messbarer Anstieg der Temperatur zu verzeichnen, der dazu führte, dass das Jahr 2007 das bisher wärmste war. Derzeit ist es in der Arktis etwa 5° zu warm. Allerdings ist dieser Artikel nicht besonders gründlich recherchiert wie es scheint, oder es hat sich einfach ein Kommafehler eingeschlichen. Denn der Verlust eines Eisvolumens von 101 Kubikmetern auf Grönland, kann wohl kaum zum Anstieg des Meeresspiegels um 0,25 cm im Jahr führen, oder täusche ich mich da?

Aber ich will nicht kleinlich sein. Natürlich verändert sich das Klima! Aber mit Angaben wie diesen, ist man der Sache des Umweltschutzes nicht gerade dienlich. Die Glaubwürdigkeit könnte darunter leiden und es gibt sicher Gestalten, die daraus den Schluss ziehen, das ganze Gerede vom Klimawandel sei unglaubwürdig! Also, Leute, wenn schon Fakten, dann glaubwürdig, fundiert und gut recherchiert, bitte schön!

Auch die, im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung, von einer Nordpolumrundung zurückkehrende „Polarstern“, hat ein massives Abschmelzen des Polareises festgestellt. Es sei weniger Eis dagewesen als früher, man habe sowohl die Nordwest-, als auch Nordost-Passage befahren können, berichtet eine Sprecherin des Instituts. (Für alle, die sich für die Forschungsfahrten der „Polarstern“ interessieren, hier könnt Ihr den Kurs des Schiffes verfolgen)

Dem gleichen Thema widmet sich die sueddeutsche.de in dem Artikel „Klimawandel – Rekordtemperatur in der Arktis“ und siehe da, hier finden wir die korrekten Zahlenangaben für den Schwund des Eises auf Grönland. Es handelt sich selbstverständlich um 101 Kubikkilometer. Was hier geschieht, hat Auswirkungen auf den gesamten Planeten, auf Mutter Erde, auf Gaia. Und je gravierender die Veränderungen in der Arktis sind, desto verheerender werden die Folgen für die Menschheit in der übrigen Welt!

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Was ist ein Menschenleben wert?

In einer Zeit, da die Regierungen der reichsten Staaten dieses Planeten den „notleidenden“ Banken unzählige Milliarden Euro oder Dollar in den Arsch blasen, als sei es Staubzucker, muss die Frage erlaubt sein, warum man nicht wenigstens mit einem Teil dieses Geldes den Kampf gegen Hunger und Armut finanziert? In 33 Ländern verhungern Menschen (Artikel auf sueddeutsche.de), weil sie nicht genug zu Essen, geschweige denn sauberes Wasser zum Trinken haben!

Natürlich ist es furchtbar, wenn der Manager einer Bank sein Institut durch Dummheit und Selbstüberschätzung an die Wand fährt. Und ebenso furchtbar ist es, wenn bei der anschliessenden Pleite hunderttausende von Sparern ihren letzten Cent verlieren, weil sie ihn der Bank anvertraut haben, um im Alter ein gesichertes Auskommen zu haben. Schließlich war der Staat nicht in der Lage die Renten zu garantieren und jeder – ob er nun über die finanziellen Ressourcen verfügt oder nicht – muss jetzt eben selbst privat vorsorgen. Der Zusammenbruch des sowieso verkorksten Finanzsystems ist somit fatal für die Menschen, die auf ihre Ersparnisse im Alter angewiesen sein werden! Da nimmt es schon wunder, woher ein Staat wie der unsere plötzlich derart viele Milliarden Euro nimmt, nur um sie den Banken hinterher zu schmeißen und eben noch hörten wir von einem Tag zum nächsten neue Hiobsbotschaften und die Aufforderung unser Gejammer auf hohem Niveau endlich zu beenden und unsere Gürtel enger zu schnallen?

Die Manager aber, die diesen Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems zu verantworten haben, sitzen weiter in ihren Chefetagen, fahren mit gepanzerten Limousinen in der Gegend herum und arbeiten für die Regierung ein Rettungspaket aus, dass alle bekannten Dimensionen sprengt, anstatt ihrer Ämter enthoben zu werden und ins Kittchen zu wandern, wie man es wohl mit jedem gewöhnlichen Gauner machen würde. Aber wie man sieht, es gibt immer Menschen, die sind gleicher als die andern und können  sich dementsprechend mehr erlauben. Und Josef Ackermann, der Chef der Deutschen Bank, seines Zeichens noch bis vor kurzem der Erzkapitalist, der sich eine Einmischung des Staates in die Geschäfte der Banken aufs heftigste verbat, singt nun als einer der Ersten Hosianna und greint nach staatlicher Hilfe (aber selbstverständlich ohne jede messbare Gegenleistung).

Bei solch fundamentalen Meldungen im Fernsehen, den lieben langen Tag, erschreckt von einer Horromeldung nach der anderen, geht leicht der Blick für die Menschen verloren, die sowohl unter den ständig steigenden Lebensmittel- und Energiepreisen, als auch unter dem zusammenbrechenden Finanzsystem am meisten zu leiden haben – die Hungernden der Dritten Welt! Während man sich hier Gedanken darüber macht, ob man jetzt ein neues Auto kaufen soll oder lieber doch erst nächstes JAhr, kämpfen diese Menschen jeden Tag um das nackte Überleben. Verbrannt von der sengende Sonne, ausgebeutet von den Konzernen und verraten von den eigenen Regierungen, die sich die Taschen mit den Geldern aus der Entwicklungshilfe vollstopfen. Sie haben kein sauberes Wasser zum Trinken und um sich zu waschen. Die Kinder erkranken und sterben an Infektionskrankheiten, die durch die katastrophalen sanitären Bedingungen verursacht werden. Die Rechte dieser Menschen werden mit Füssen getreten. Niemanden interessiert es scheinbar, dass in einer Zeit wie dieser Menschen vom Hungertod dahin gerafft werden!

Für mich ist es kein Unterschied, ob man die plötzich auf wundersame Weise auftauchenden Milliarden und Abermilliarden Euro in den Taschen der Banken verschwinden, oder in den Taschen korrupter Eliten, denn das dürften eh dieselben Taschen sein. Aber der echte Wille zur Hilfe für die vom Hunger bedrohten Menschen scheint immer noch nicht da zu sein und so sterben sie still und abseits der öffentlichen Berichterstattung einen gruasamen und sinnlosen Tod!

weitere Artikel zum Thema:

Versiffte Lebensmittel in Deutschland!

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat die Ergebnisse seiner Lebensmittelkontrollen 2007 veröffentlicht. Fazit: Den Deutschen wird der letzte Dreck als Lebensmittel verkauft und wir essen diesen Mist dann ohne mit der Wimper zu zucken!

In 28.000 Proben wurden krebserregende Stoffe, Bakterien und Fäkalkeime (das muss man sich mal sprichwörtlich auf der Zunge zergehen lassen!) gefunden. 87% der Äpfel weisen Rückstände von „Pflanzenschutzmitteln“ auf, ebenso wie 80% der Tomaten. 54% aller Proben waren sogar mehrfach belastet. Und das was nicht mit Pflanzenschutzmitteln verseucht ist, das hat eine ordentliche Portion Konservierungsstoffe drin, damit auch wirklich jeder sein Fett abkriegt! Aber gebt Euch keinen flaschen Hoffnungen hin. Wenn Ihr das Zeug mit nem kräftigen Schluck aus der Pulle runterspülen wollt, überlegt genau, was Ihr in Euch rein schüttet. Denn 40% der untersuchten Erfrischungsgetränke enthielten Benzol, das krebserregend und keimzellschädigend wirkt! Prost!

Aber es geht noch weiter. Wo wir schon beim Thema sind, FAZ.net schreibt ebenfalls, Obst und Gemüse seien stark belastet. luftgetrockneter Schinken aus Spanien ist mit Insektengift verseucht, Wildschweinfleisch mit dem Blei, dass die fleissigen Jäger mit ihren Flinten in die Tierchen gepumpt haben! Gemüse hat oftmals einen Gehalt an „Pflanzenschutzmitteln“, dass gesundheitliche Gefahren nicht auszuschliessen sind, wie man so schön euphemistisch schreibt! Wegen der hohen Nitratbelastung sollten Kräutertees nicht mehr als „Stilltee“ für Mütter beworben werden. Da geht einem doch echt das Herz auf.

Die sueddeutsche.de hat in einem Artikel unter dem Titel „jede zweite Tomate verseucht“ auch ein paar deutliche Worte gefunden. Wer die Bezeichnungen Bromid, Procymidon und Pyrimethanil hört, sollte nicht denken, es handele sich hier um einen Schutzanstrich für sein Gartenhaus. Weit gefehlt, es sind Pestizide, die in jeder zweiten Tomate zu finden sind und zwar als Teil eines Coktails aus bis zu 72 Giftstoffen! Und weiter im Text. 98% des in Deutschland verkauften Räucherfischs kommt aus dem Baltikum. Die Hälfte dieses Fischs ist mit Benzpyren belastet. Der amtlich bestellte Verbraucherschützer Helmut Tschiersky-Schönburg, seines Zeichens Leiter des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat auch gleich einige passende Empfehlungen parat:

  1. …auf das Verantwortungsbewusstsein der Händler verlassen.
  2. …Deutsche Importeure müssen ihr Qualitätsmanagement verbessern.
  3. …Bioware kaufen!

Na das ist es doch. Wohl dem, der das Geld dazu hat. Alle andern müssen eben weiter den verseuchten Müll in sich rein fressen und hoffen, dass das Verantwortungsbewusstsein der Händler wächst – was für ein Gedanke!

Earth First!- im Kampf für Gaia!

Earth First!, zuerst die Erde, ist der Name einer Umweltschutzorganisation, die es mit dem Kampf für Gaia besonders ernst meint! Umweltschutz für Fortgeschrittene sozusagen. Earth First! ist weltweit in verschiedenen Ländern aktiv und beschreibt sich selbst als eine Organisation für Leute, denen die üblichen „larifari“-Umweltschutzorganisationen gegen den Strich gehen!

Der Wahlspruch von Earth First! lautet denn auch:

No Compromise in the Defense of Mother Earth!

(Keine Kompromisse bei der Verteidigung von Mutter Erde!)

Earth First!

Earth First!

Auf der Earth First! Linkseite findet Ihr einige höchst interessante Organisationen verlinkt. Da solltet Ihr ruhig mal vorbeisurfen und Euch Anregungen für Euren eigenen Einsatz zum Wohle Gaias holen. Gar mannigfaltig sind die Möglichkeiten, die sich einem da eröffnen. Dabei ist es recht vorteilhaft, wenn man des Englischen mächtig ist, da ich nichts gefunden habe, was auch nur annähernd deutsch klang. Aber Englisch ist nicht nur in der Wirtschaft und der Wissenschaft die Sprache der Welt, sondern ebenfalls beim Umweltschutz. Verständlicherweise, denn Earth First! hat seine Wurzeln in den USA.
Earth First! wurde um 1980 (nach eigenen Angaben aber schon 1979) von dem Umweltaktivisten Dave Foreman gegründet, der auch ein Buch zum Thema Kampf gegen die Zerstörung unserer Mutter Erde herausgebracht hat (Ecodefense – A Fieldguide to Monkeywrenching).
Wer also die eingetretenen Pfade der „weichgespülten“ Umweltschutzorganisationen (ich möchte hier keine haltlosen Verdächtigungen aussprechen und ich ehre und achte die unermüdliche Arbeit aller Umweltschutzorganisationen, aber es besteht zuweilen der unschöne Verdacht, dass die großen Konzerne – unter Einsatz ihrer nahezu unbegrenzten finanziellen Mittel – sich den ein oder anderen Funktionär gekauft haben!) verlassen will.
Man wirft Organisationen wie Earth First! gern vor, sie seien „Ökoterroristen„, weil sie mit drastischen und zum Teil strafbaren (jedenfalls nach dem jetzigen Stand der Dinge!) Aktivitäten gegen Umweltverschmutzer, in der Regel große Konzerne, vorgehen. Besonders unverständlich ist in meinen Augen die Tatsache, dass es großen Konzernen erlaubt wird, eindeutig umweltschädigende Massnahmen (z. B. Gentechnik und Freisetzungen genveränderter Organismen, Einleitung von Chemiekalien und Giften in Flüsse und Meere – die sogenannte Verklappung, der Bau und Betrieb von Atomkraftwerken und Wiederaufarbeitungsanlagen usw.) durchzuführen. Die Proteste gegen diese Konzerne und ihr Verhalten werden kriminalisiert und man versucht Umweltaktivisten mit Hilfe der Staatsgewalt von der Wahrnehmung ihrer Rechte und ihrer Pflicht zum Widerstand gegen die Vernichtung Gaias abzuhalten.
Dies ist ein eindeutiger Hinweis darauf, wie eng verquickt Wirtschaft und Politik sind! Politiker werden von Konzernen gekauft und sitzen gleichzeitig in deren Vorständen und Aufsichtsräten. Als Politiker sollen sie aber wiederum dafür sorgen, der Wirtschaft den Rahmen vorzugeben, in dem sie ihren Geschäften nachgehen kann, ohne die Rechte und die Gesundheit der Menschen zu verletzen! Die Rechte von Mutter Erde, von Gaia, werden nach wie vor mit Füssen getreten. Alles Geschwätz von Umweltschutz und Klimarettung ist nur ein Lippenbekenntnis ohne jede Bedeutung, denn natürlich wollen die Politiker der Wirtschaft nicht wehe tun. Das können sie auch garnicht, denn die gesetze, die den Konzernen ihre Grenzen aufzeigen sollen, wurden und werden von Mitarbeitern gemacht, die – von den Konzernen bezahlt – in den Ministerien die arbeit der politiker machen und die Gesetze ausarbeiten!

weiterführende Links:

  • Everglades Earth First! (Earth First! Gruppe in Süd-Florida, die sich den Schutz der Natur und hier vor allem der Wiederherstellung der Everglades verschrieben hat).
  • The Rewilding Institute (Das neueste Projekt des Earth First!-Gründers Dave Foreman).
  • Sea Shepherd Conservation Society (Eine ebenfalls sehr aktive und mit teils drastischen Mitteln gegen Umweltverschmutzer und Waljäger vorgehende Organisation, gegründet 1977 von Paul Watson, einem der Gründer von Greenpeace!).

Leukämierisiko in der Nähe von Kernkraftwerken!

Kinder, die im Umkreis von Atomanlagen leben, erkranken häufiger an Leukämie, als andere Kinder. Dies berichtet sueddeutsche.de („Kernkraftwerke – Höheres Leukämierisiko“). Das allein wäre scho schlimm genug. Aber was noch wesentlich schlimmer ist, ist die Tatsache, dass die Strahlenschutzkommission keinerlei Zusammenhang mit Radioaktivität sieht. Da drängt sich mir als unbedarftem Beobachter die  banale Frage auf: „Wen soll die Strahlenschutzkommission eigentlich vor wem schützen? Die Bürger vor zu viel, oder überhaupt vor Strahlung aus Atomanlagen? Oder eher die Atomkonzerne und die verantwortlichen Politiker vor den (selbstverständlich haltlosen) Verdächtigungen und möglichen Schadenersatzansprüchen (vermeintlicher, denn wer will schon diesen augenscheinlichen Zusammenhang beweisen und es sich auf diese Art und Weise mit den Mächtigen dieser Republik verderben?) Opfer, die glauben, unter Strahlung zu leiden oder erkrankt zu sein?“

Augenfällig ist dieser oft behauptete, aber von den Verantwortlichen stets bestrittene Zusammenhang zwischen Atomanlagen und der Häufigkeit von Leukämieerkrankungen schon. Und es ist ja auch recht unwahrscheinlich, dass diese Häufung von Erkrankungen, vor allem bei Kindern, die im direkten Umfeld von Kernkraftwerken leben, einen anderen Grund haben könnte. Für mich ist das genauso wahrscheinlich, wie der ursächliche Zusammenhang zwischen dem Rauchen und Atemwegserkrankungen bis hin zum Lungenkrebs (daran zweifelt kaum noch ein vernünftiger Mensch). Aber was würde geschehen, wenn die Strahlenschutzkommission sich ihren Namen verdienen würde und diesen Zusammenhang endlich anerkennt? Die Atomindustrie müsste mit einer Flut von Klagen und gigantischen Schadenersatzforderungen rechnen und die Politik, die bar jeder Vernunft den Bau und Betrieb solcher kaum zu beherrschenden Monsteranlagen zugalassen hat, würde nicht nur ihr Gesicht, sondern die Macht verlieren. Es wäre in unserem Lande nie wieder möglich, ein Atomkraftwerk zu errichten und die bereits in Betrieb befindlichen müssten sicher schliessen! Wie viel wird noch vor uns, den Bürgern dieses Landes geheim gehalten aus lauter Angst vor der Wahrheit?

Nicht alles, was der Mensch  zu beherrschen glaubt, muss zum Einsatz gebracht werden. Atomkraft ist ersetzbar. Es gibt andere Möglichkeiten Energie zu erzeugen. Wir sind nicht auf diese gefährlichste aller Energiequellen angewiesen. Wenn man schon nicht um Gaias willen auf die Atomenergie verzichtet, so wenigstens um der Menschen, der Kinder willen!

weiterführende Links – hab ich gefunden bei BessereWeltLinks: