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Tod auf Raten – das Ende der Glühbirne!


130 Jahre hat sie den Menschen heimgeleuchtet und nun soll sie einen langsamen Tod auf Raten sterben – die Glühbirne! Einst als Meisterstück des Thomas Alva Edison geschaffen, machte sie für die Menschen die Nacht zum Tage. Heute ist Licht eine Verschmutzung wie CO2, oder Dioxin. Licht belastet die Atmosphäre und sorgt dafür, dass der Biorhythmus von Mensch und Tier zunehmend aus dem Gleichgewicht gerät. Wer Nachts aus dem Haus geht, der muss schon Glück haben, um mehr als eine Hand voll Sterne am Nachthimmel zu sehen, wenn er in der Stadt wohnt. So hell ist die Lichtemission der Städte, dass der Himmel auch bei Neumond durch ein leichtes Glühen erhellt ist. Lichtwerbung und Laserfinger, die über den Himmel und die Wolken zucken, um Aufmerksamkeit zu erregen, tun ein Übriges. Manch ein Zeitgenosse hat diese tanzenden und sich bewegenden Lichter schon für ein Ufo gehalten – und die Polizei informiert!

Und nun will man die Bürger zwingen, die gute alte Glühbirne gegen Energiesparlampen auszutauschen! Frust für die Bürger (weil das kostet Geld) und Freude für die Hersteller (den die verdienen richtig gut daran) und noch mehr Freude für die Plagiatoren aus China und den anderen Schwellenländern (denn Billigenergiesparlampen sind eben billig, verbrauchen viel mehr Energie als reguläre Energiesparlampen und gehen genauso schnell kaputt wie Glühbirnen). So hat also jeder was davon, nur der „blöde“ Bürger, der für das alles zahlen soll, natürlich mal wieder nicht!

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2 Kommentare zu “Tod auf Raten – das Ende der Glühbirne!

  1. Von Gurken und Birnen – Brüssel verbietet die Glühlampe

    Erinnern Sie sich an die „Sensationsmeldung“, dass die EU-Kommission ihre legendäre Gurkenverordnung, in welcher der Krümmungsgrad von Gurken reguliert wurde, jüngst aufgehoben hat? Die Freude über so viel Bürokratieabbau war kaum verflogen, da wenden sich die Eurokraten mit der Rettung des Weltklimas dem nächsten Megathema zu: Das Glühlampenverbot.
    Spätestens 2012 sollen die Glühlampen in Europa ausgedient haben. Brüssel will mit der Umstellung auf Energiesparlampen eine jährliche Einsparung von 23 Mio. Tonnen Treibhausgasen durch Stromeinsparung erreichen. Eine Annahme, die selbst unter Fachleuten nach wie vor umstritten ist. Hat die EU wirklich keine anderen Sorgen als ein Glühbirnenverbot? Ist ein solches Technikverbot wirklich der effizienteste Weg zu mehr Klimaschutz, wenn in China täglich neue Kohlekraftwerke ans Netz gehen? Wurde die Entsorgung von Energiesparlampen hinreichend berücksichtigt? Und wer außer Osram und Philips profitiert von den deutlich teureren Energiesparlampen?

  2. Vielen herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Natürlich kann ich mich an die Aufhebungder EU-Gurkenkrümmungsverordnung erinnern. Wer könnte das nicht, so er nur ein ganz klein wenig politisch orientiert ist! Auch mich hat dieser sehr mutige Schritt in seiner Konsequenz zutiefst beeindruckt.
    Am nächsten Tag tat mir der Bauch weh, vor lauter lachen.
    Bisweilen kann man schon den Eindruck gewinnen, die EU sei eine Ansammlung von Schildaer Bürgern, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Absurdistan in seiner ganzen Lächerlichkeit vorzuführen und, gleich einem Haufen von Hofnarren, den braven EU-Bürger daran zu erinnern, das Leben und die Politik nicht ganz so ernst zu nehmen!
    Fast gelingt dies sogar. Aber dann werden wieder so weltbewegende Entscheidungen getroffen, wie eben das Verbot der Glühbirne bis zum Jahre 2012. Wenn das Klima so einfach zu retten ist, isses doch eine Freude, daran teilnehmen zu dürfen!
    Ich frage mich nur, was geschieht, wenn einmal wirklich schwerwiegende Probleme angegangen werden sollen. Dabei fällt mir spontan die Macht der Großkonzerne ein, oder der Wunsch der Menschen nach gentechnikfreien Nahrungsmitteln. Von den langfristigen Gefahren der Atomenergienutzung, oder der CO2-Emission durch Kohlekraftwerke will ich jetzt nicht auch noch anfangen, sonst finde ich kein Ende mehr!
    Trotzdem darf ich noch einmal danke sagen für Ihren Kommentar und mich ein wenig darüber freuen, dass nicht nur Umweltfetischisten wie ich, oder Ökofreaks wie einige meiner Freunde diesen Blog lesen.

    Liebe Grüße von andrejo

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