Monsantos Gen-(Scheiß)Mais Mon810 auf der Kippe!

Manchmal glaube ich wirklich wieder an die Demokratie, besonders, wenn ich das Gefühl habe, dass Protest irgend etwas bewirken kann und gerade ist mir danach zu Mute. Greenpeace meldet heute unter der Headline „Wird der Anbau von Gen-Mais endlich verboten? Landwirtschaftsministerin Aigner kündigt Überprüfung an„, dass möglicher weise bald mit einem Aus für die „Gen-Scheiße“ Mon810 von Monsanto in Deutschland zu rechnen sei!. Und der Grund seine Mängel im vorgeschriebenen Überwachungsprogramm. außerdem habe die Ministerin nach Medienberichten erkannt, man höre und staune, dass…

…Gentechnik von den Verbrauchern und auch von vielen Landwirten nicht gewollt wird…

…das hört sich zumindest erstaunlich an, jedenfalls für mich!

Wie (mehr oder eher weniger) genau es Monsanto mit Kontrollen der Auswirkungen seiner zumeist umweltschädlichen Produkte nimmt, zeigen die Vorgänge um den PCB-Skandal oder die Verseuchung weiter Landstriche mit dem hochtoxischen Gift Dioxin (dieses Gift war Bestandteil des Entlaubungsgiftes Agent Orange, das von den US-Truppen im Vietnam-Krieg gegen Nordvietnam und den Vietcong eingesetzt wurde. Noch heute leiden unzählige Menschen an den Auswirkungen des Gifteinsatzes. Die Zahl der Kinder in Vietnam, die auch Jahrzehnte nach dem Einsatz des Giftes mit schwersten Behinderungen geboren werden ist nach wie vor sehr hoch! Viele ehemalige US-Soldaten, die in Gebieten eingesetzt wurde, über denen man das Gift versprüht hatte, leiden heute an Krebs und anderen Krankheiten, oder sind bereits daran gestorben!) aber auch die laufende unkontrollierte Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen überall auf unserem Planeten.

Diesem mächtigen Konzern, der außerdem geradezu kriminell-konspirativ versucht die Kontrolle über die Nahrungsmittelproduktion der Erde zu erlangen (schließlich stammen 90% des gentechnisch veränderten Saatgutes und die dazu gehörenden Pesti- und Herbizide aus seiner Produktion) darf man ruhig zutrauen, dass er mit Hilfe von Korruption, Verleumdung und massivstem politischem Druck (die Mitarbeiter von Monsanto wechseln von dem Konzern in die US-Landwirtschaftsbehörde und wieder zurück, als wären sie ein und dasselbe – und vielleicht ist es das ja auch!) versucht seine Interessen durch zu setzen und zwar nur seine.

Es ist hohe Zeit, dass Monsanto die Grenzen aufgezeigt werden und wenn dies ausgerechnet durch unsere Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner geschieht, umso besser! Allerdings kann und darf das kein Grund für uns sein, in unseren Bemühungen nach zu lassen über die Gefahren der Gentechnik aufzuklären und gegen ihren Einsatz in unserer Landwirtschaft zu kämpfen.

Wir müssen auch darauf bedacht sein, nicht nur gegen Monsanto zu kämpfen und darüber vergessen, dass zwei ebenfalls weltweit engagierte Chemie- und Genmultis – Bayer und BASF – direkt in unserer Mitte sitzen und die gleichen Ziele haben wie der US-Konzern – Macht, Kontrolle und Profit!

weiterführende Links:

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Sind die Wälder noch zu retten?

Der WWF meldet am 18.2.2009 auf seiner Homepage einen neuen „Umweltskandal in Rußland“. In der Amurregion wurden Abholzungslizenzen für 200 Waldparzellen meistbietend versteigert. Die Mitarbeiter der Umweltschutzorganisation vermuten dahinter eine enge (und vermutlich für beide Seiten äußerst gedeihliche  – Amn. von andrejo!) Zusammenarbeit zwischen der Provinzregierung und der Holzmafia! Anschläge auf Einrichtungen des WWF und deren Mitarbeiter sprechen für diese Hypothese.

Die betreffenden Waldflächen haben für das Klima unserer Mutter Erde einen unschätzbaren Ökologischen Wert und sollten eigentlich unter Schutz stehen, zumal hier in diesem Gebiet nicht nur die letzten 500 Exemplare des Amutigers leben, sondern auch die akut vom Aussterben bedrohten Amur-Leoparden (davon gibts noch Schätzungen des WWF noch ganze 50 Stück!). Nahezu die Hälfte des im russischen Fernen Osten gefällten Holzes stammt sowieso schon aus illegalem Holzeinschlag und von daher kann man die Versteigerung der Abholzungslizenzen als einen Versuch ansehen, diese nachträglich zu legalisieren. Denn mit der Überwachung der Schutzbetimmungen und Schutzgebiete nimmt es die russische Regierung nicht ganz so genau – wie übrigens die meisten anderen Staaten, ob in der westlichen- oder der Dritten Welt. Man verlässt sich auf freiwillige Zusagen und leere Verprechungen der Industrie, wäscht seine korrupten Pfoten in Unschuld und setzt dann hinterher sein bezauberndstes, bedauernd-dümmliches Grinsen auf, wenn es darum geht den Bürgern zu erklären, wieso das mit dem Klimaschutz immer noch nicht funktioniert – trotz der ach so guten Absichten!

Was bleibt uns noch zu tun? Sollen wir kapitulieren vor soviel Dummheit und Einfältigkeit? Nein, denn dann hätten die Vergewaltiger unserer Mutter Erde (ob sie nun aus der Politik, der Wirtschaft oder der Mafia stammen) ihre Ziele schon erreicht.

Wir müssen Wälder pflanzen, wo es keine mehr gibt.  Wir müssen Wüsten (die gibt es auch in Europa) begrünen. Indem wir Wälder neu wachsen lassen, bringen wir den Regen zurück und damit das Wasser, das für unser aller Überleben so dringend notwendig ist. Dabei sollten wir uns immer wieder vor Augen halten, was der Vater der natürlichen Landwirtschaft dazu sagte:

„Die Wälder verschwinden nicht, weil der Regen ausbleibt. Der Regen bleibt aus, weil die Wälder nicht mehr da sind!“

Wir graben uns mit der Abholzung der Wälder selbst das Wasser ab und das nur deshalb, weil einige Idioten in ihrem Bemühen Profit zu machen, kein Halten mehr kennen! Aber wessen Rechte sind wohl die wichtigeren? Die der Industrie, deren Profitstreben letztlich zum Untergang der menschlichen Zivilisation führen könnte, oder das Recht des Menschen auf ein Leben in Würde und Sicherheit, ohne Hunger und Zugang zu sauberem, klarem Trinkwasser?

Ich glaube, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.

Das Klimadesaster!

Entgegen allen Beteuerungen und Versprechen der Industrie und der Regierungen der am Kyoto-Protokoll beteiligten Staaten, ist der CO2-Ausstoß in den Jahren zwischen 2000 und 2008 nicht zurückgegangen! Das berichtet AP am 15.2.2009 unter „Kein Rückgang klimaschädlicher Emissionen von 2000 – 2008“. Der Ausstoß des Treibhausgases habe sich gegenüber den 90er Jahren verdreifacht! Soviel zum viel beschworenen Klimaschutz und dem frommen Wunsch der Industriestaaten, wirkungsvolle Maßnahmen dagegen ergreifen zu wollen.

Anstieg des Meeresspiegels 1993 - 2007

So blauäugig kann niemand gewesen sein und wirklich geglaubt haben, der CO2-Ausstoß könne wirksam reduziert werden, mit freiwilligen Maßnahmen! Jetzt haben wir den Salat. Der Meeresspiegel steigt schneller als in den schlimmsten Horrorszenarien vorhergesagt. Der Regenwald wird so schnell vernichtet, als gäbe es kein Morgen und wenn das in dem Tempo so weiter geht, dann kann das durchaus zutreffen. Dann steht uns in Kürze das Wasser bis zum Hals. Und den Staaten, die wenig bis garnicht über den Meeresspiegel hinausragen, wie z. B. die Niederlande (die wenigstens durch ein halbwegs intaktes Deichsystem vor rascher Überflutung geschützt ist), oder Bangladesh, können in Bälde damit rechnen, ganzjährig landunter melden zu müssen! Was das für die bettelarmen Einwohner dieses Drittweltlandes bedeutet, kann man sich unschwer vorstellen! Ihnen wird nur eine Möglichkeit bleiben, ihr nacktes Leben zu retten: Flucht in höher gelegene Regionen! Nur liegen die leider in Indien und die werden nicht sehr erbaut darüber sein, wenn fast 160 Mio. Hunger leidende Menschen über die Grenzen geströmt kommen. Krieg ist dann vorprogrammiert, vor allem weil die Menschen aus Bangladesh Moslems sind und die Inder Hindus!

Was das ist eigentlich so schwer daran zu verstehen, dass der Regenwald uns Menschen das Überleben auf diesem Planeten sichert und nicht nur der, jeder Wald der noch existiert, ist existenziell für Gaia. Sind die Idioten von der Holzmafia wirklich so einfältig, dass sie glauben, sie könnten irgendeinen Vorteil aus den Zerstörungen ziehen, außer dem vordergründigen Gewinn? Glauben sie wirklich, es gäbe nach dem Klimakollaps wirklich noch einen Platz auf der Erde, der von der Katastrophe nicht betroffen wäre, an den sie sich dann zurück ziehen können?

Anstieg des Meeresspiegels 1880 - 2000

Anstieg des Meeresspiegels 1880 – 2000

Aber ich denke, die Verbrecher sind genauso verblendet und jenseits von Gut und Böse, wie die Politiker diesseits und jenseits des Atlantik. Die belabern das Volk, erzählen vollmundig, sie hätten die Lage im Griff und man würde alles Menschenmögliche tun, um die Klimakatastrophe zu verhindern. Sie werfen mit Zahlen um sich, die kein Außenstehender und sie selbst schon garnicht durchschauen können und verlassen sich darauf, dass Großkonzerne auf freiwilliger Basis auf Profit verzichten, um die Welt zu retten! Stellt Euch mal vor, Vattenfall (erzeugt „sauberen“ Strom mit den größten Dreckschleudern im deutschen Kraftwerkspark und hat ein um´s andere Mal bewiesen, dass ihren Managern die Umwelt scheiß egal ist! Und ist auf dem Gebiet nicht der einzige, aber hier beispielhaft erwähnt!), Monsanto, Bayer, BASF, DuPont, (die großen 4 wollen sich die Kontrolle über Nahrungsmittelerzeugung in der Landwirtschaft unter den Nagel reissen!) Nestlé, Kraft (die stellen „Nahrungsmittel“ her, oder das, was die so dafür halten!) und wie sie alle heißen, ach ich hab McDonald und Burger King (die Rinderherden, aus denen die ihre Hmaburger machen, fressen den Regewald auf!) vergessen, verzichten freiwillig auf Gewinn, weil ihnen die Welt irgendetwas bedeutet? Jeder Tag, an dem nicht gegen die Großkonzerne gehetzt wird, ist ein verlorener Tag im Kampf um das Klima, die umwelt, die natur, die Menschheit, Gaia, Mutter Erde!

weiterführende Links:

  • Greenpeace (Umweltschutzorganisation)
  • WWF (Umweltschutzorganisation)
  • NABU (deutsche Umweltorganisation)
  • BUND (deutsche Umweltorganisation)
  • Sea Shepherd (militante Umweltorganisation zum Schutz der Meere und der Wale)
  • Earth First! (Umweltschutzorganisation, die auch mal etwas militanter einschreitet, um Gaia zu schützen)

Organisiert Euch zum Schutze Gaias, unserer Mutter Erde und greift den Großkonzernen dahin, wo´s richtig weh tut – NEIN, nicht an die Eier, es gibt genug andere Stellen, wo man anhingreifen kann 😉

Permakultur praktizieren, aber wo?

Es ist schon ein Elend, wenn ich das mal so sagen darf. Die meisten Menschen, die sich unter Permakultur, oder natürlicher Landwirtschaft (natural farming) etwas vorstellen können, besitzen meist nicht das zur Verwirklichung dieses Traumes nötige Stückchen Land. Das ist zwar nicht schön, aber so ist es nun mal.

Gut, der eine pachtet sich einen kleinen Schrebergarten und strebt danach, diesen nach permakulturellen Gesichtspunkten zu bewirtschaften. Das funzt dann auch solange, wie man sich an die häufig sehr eng gestrickten Regelwerke der Kleingartenvereine hält, in die man eintreten muss, um sich des „Besitzes“ von 2 oder 300 qm Gartenland zu erfreuen. Und da muss dann auch noch eine Hütte nach festgelegten Vorgaben draufgestellt werden, weil es jeder so machen muss und weil dies einen gewissen Einheitslook garantiert. Ohne den sind die offiziellen Kleingärtner scheinbar nicht glücklich.

Der Andere schaut, dass er sich ein Stück Ackerland von irgendeinem Einheimischen im Dorf pachten kann. Mit ein paar Beziehungen und  der Fähigkeit über die dämlichsten Witze zu lachen, hat man da schon gute Chancen, an etwas Land zu kommen. Pech nur, wenn der/die WohltäterIn dann 2 Jahre später stirbt und sich die zahlreiche Nachkommenschaft im innerfamliären Streit um die Erbschaft gegenseitig zerfleischt und besonders das Grundstück, auf dem man im Jahr zuvor in mühevoller Handarbeit eine Weidenhütte erstellt und sogar begonnen hatte einen lebenden Weidenzaun zu ziehen, im Mittelpunkt des Interesses der „Erbengemeinschaft“ steht. Ähnlichkeiten mit meinen eigenen Erlebnissen sind rein zufällig und tun nichts zur Sache. Aber den Todesstoß erhält so manches Permakultur-Projekt, dass in kleinem, privaten Rahmen hoffnungsvoll gestartet wurde, wenn sich herausstellt, dass ausgerechnet jenes kleine Stückchen Land zu einem künftigen Neubaugebiet gehört. Naja, um nochmal auf die Erben zurück zu kommen. Das Grundstück ist heute verlassen, die Weidenhütte ist weg, der Zaun liegt flach und wo früher die Hühner scharrten, steht das Gras halbmeterhoch. Das Neubaugebiet kam dann doch nicht, aber das macht es nun auch nicht besser!

Wo war ich denn? Ach ja, wie und wo also Permakultur praktizieren? Land kaufen? Hier in Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland und dann noch in einer „Technologieregion“ wie z. B. Karlsruhe? Wer soll das bezahlen? Ich nicht! Pachten? Von wem? Die Stadt hält sich da sehr bedeckt, wenn man nachfragt. Da wird man an den nächsten Kleingartenverein verwiesen und dort kann man sich auf die Warteliste setzen lassen. Wenn man Glück hat, kriegt man nach 3 – 5 Jahren einen Garten angeboten. Pech nur, dass da drauf schon eine Hütte steht, die ist …“fest gemauert in der Erden steht die Form Hütte aus Lehm gebrannt“… und hat den Vorbesitzer viel Arbeit und noch mehr Geld gekostet und das will er nun wieder haben und zwar doppelt und dreifach. Summen um die 8 – 10.000,- Euro für so eine größere Abstellkammer sind hierzulande keine Seltenheit. Aber sie werden nicht nur gefordert, sondern offenbar auch immer wieder bezahlt.

Da fragt man sich schon, wo denn der Sinn einer solchen Kleingartenanlage ist, die doch eigentlich denen zur Erholung und Ernährung dienen sollte, die sich ansonsten nicht mit ausreichend gesunder Nahrung versorgen können (das war jedenfalls glaube ich der Gedanke, den der liebe Herr Schreber hatte, als er den Schrebergarten erfand. Nun, eigentlich hat er ihn nicht erfunden, sondern ein anderer, Ernst Innozenz Hauschild, der das Ganze dann aber zu Ehren Schrebers eben Schrebergarten nannte).

Und mal ganz im Ernst. Nicht jeder kommt mit der elendigen Vereinsmeierei zurecht, die in einem solchen Kleingartenverein herrscht. Wer auf Natur- und Umweltschutz steht, der wird schnell mit dem ein oder anderen Gartennachbarn zusammenrasseln, wenn der wegen jedem Unkraut die Spritze mit dem Unkraut-ex hervor holt. Nee, ein Versuch in solch einer „Gemeinschaft“ hat mir gelangt, um mir den Spass an Vereinen dieser Art gründlichst zu verderben.

Wo und wie findet der unabhängige Permakulturist ein würdiges und angemessenes Betätigungsfeld? Vielleicht einen Permakulturverein gründen? Oder eine Masanobu-Fukuoka-Gesellschaft? Vielleicht hab ich ja Glück und erbe auch mal irgendwo ein Grundstück, von irgendeinem Verwandten, von dem noch nie einer was gehört hat.

Dann werd ich sofort aktiv, ehrlich. Aber solange ich das Problem des Grundstücks noch nicht zufriedenstellend gelöst habe, bleibt mir nix anderes übrig, als mich auch weiterhin theoretisch zu profilieren, oder dies zumindest zu versuchen. Seid mir auch weiterhin gewogen, es würde mich sehr freuen!

weiterführende Links:

  • Happy Earth (Adventures in Urban Sustainability – Nachhaltigkeit in Vorstadtgärten; englischsprachige Seite aus Australien;).
  • Permablitz.net (Australische Seite, die sich ein wenig nach Blitzkrieg anhört. Aber wenn´s um Permakultur und Nachhaltigkeit geht, ist das wohl in Ordnung; englisch).
  • Plants For A Future (7.000 usefull plants; Hier findet Ihr alles, was man in seinem Garten so anpflanzen kann und das  dann in der ein oder anderen Form von Nutzen ist, für die Ernährung oder sonstwie. Mit Suchfunktion nach lateinischen Namen).
  • Permaculture info PIW (ein Spin off von Plants For A Future).
  • LiBaware Gardening and Natural Farming (Gute Seite, mit ellenlanger Linkliste zu Permakultur und anderen Seiten vom Eco-Nomaden).

Bedingungsloses Grundeinkommen!

Das best-practice-business-blog macht darauf aufmerksam, dass morgen, am 17.2.2009 die Zeichnungsfrist für eine ganz besondere Petition abläuft, die von Susanne Wiest gestartet worden ist. Es geht um das bedingungslose Grundeinkommen für alle Menschen. Unter dem Titel „Endspurt für Petition Grundeinkommen (Mitzeichnungsfrist): Bis morgen zählt jede Stimme“ wird kurz auf diese eigentlich geniale Idee eingegangen, deren führender Vertreter der Gründer der DM-Drogeriemarktkette Götz Werner ist.

Hier gibt´s auch zwei Videos zu sehen, in denen Zum Thema referiert wird, unter anderem von Susanne Wiest, die wirklich herzerfrischend spricht! Dazu gibt es einige Links für mehr Informationen zum Grundeinkommen.

Wenn Ihr Euch genug informiert habt, benutzt diesen Link zur Online-Bundestags-Petition, lasst euch registrieren und tragt Euch bitte als Mitpetenten (ich weiss auch, dass das ein bescheuertes Wort ist, aber so heisst es nun mal – glaub ich jedenfalls) ein und sorgt so dafür, dass sich der Bundestag mit der Thematik befassen muss. 50.000 Unterschriften werden benötigt und wenn Ihr mitmacht, schaffen wir es bestimmt! Danke!

weiterführende Links:

Wo gibt´s denn Permakultur-Projekte?

Im Netz gibt es zwar bereits Seiten, die einige Permakulturprojekte auflisten, aber ich glaube, dass ist nur die Spitze des Eisberges. Es sind eigentlich immer die gleichen Projekte und auch, wenn sie unsere besondere Aufmerksamkeit verdienen, so glaube ich doch, dass es wesentlich mehr sind als wir denken.

Ich möchte daher einfach mal ganz neu anfangen und eine neue Rubrik in meinen Blog einbauen, in dem ich solche Projekte vorstelle, unter Nennung der InitiatorInnen (wenn dies gewünscht wird) und mit ein paar Fotos, Kontaktadressen, Homepages, Email usw.  Was macht Ihr? Was für einen Hintergrund habt IHr? Seid Ihr Profis (Permakultur-Designer, Umweltschützer, Tierhalter o. ä.) oder seid Ihr Anhänger bestimmter Philosophien, wie z. B. des Meisters Fukuoka (der letztes Jahr zu Gaia heim gegangen ist), Findhorn, Rudolf Steiner, Bill Mollison und David Holmgren, Joe Polaischer, oder sogar dem guten alten John Seymour, dem Ur-Vater des Selbstversorgungsgedankens?

Dazu bitte ich Euch um Eure Mithilfe. Schickt mir Links, oder Beschreibungen, oder einfach nur Hinweise auf solche Projekte, damit ich Kontakt zu den Verantwortlichen aufnehmen und darüber berichten kann.

Persönlich habe ich ein Faible für den guten alten Masanobu Fukuoka (und seinen Weg der natürlichen Landwirtschaft) und von daher bin ich auch besonders daran interessiert zu erfahren, ob und wo sich jemand mit seiner Philosophie aktiv auseinander setzt. Für jeden Hinweis bin ich also dankbar und ich verspreche, objektiv bar irgendwelcher ideologischen Einfärbungen über die Projekt zu berichten.

Ihr könnt auch gerne Eure Aktionen melden und veröffentlichen, die aus dem Bereich Guerilla Gardening, Wiederaufforstung, o. ä. kommen. Dafür habe ich immer ein offenes Ohr!

Für Eure Hilfe danke ich im Voraus und freue mich auf viele Zuschriften!

Versklavte Kinder? Es ist nicht zu glauben!

n-tv weist in seinem Artikel „Sklavenhandel blüht – Erschütternde Zahlen“ vom 12.2.2009 auf das seit Urzeiten und auch noch heute bestehenden Problem der Sklaverei auf dieser Welt hin! Besonders betroffen sind dabei – wer hätte das gedacht? – Kinder und Frauen, die in die Sklaverei verkauft werde, um dann sexuell ausgebeutet, zur Prostitution gezwungen und als billige Arbeitssklaven in Steinbrüchen, der Landwirtschaft , den Haushalten reicher Leute und Fabriken  missbraucht zu werden. Das Thema der Kindersoldaten habe ich schon in dem Artikel „Das grausige Los der Kindersoldaten“ hier in diesem Blog kurz angesprochen. Auch dazu findet sich am 12.2.2009 bei n-tv ein Bericht. „19 Länder und Konfliktgebiete – Einsatz von Kindersoldaten“. Mittlerweile haben zwar 120 Staaten das Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention unterzeichnet, aber wenn kümmert das schon. Rebellengruppen auf jeden Fall nicht!

Leider ist es in der Berichterstattung um den Prozess gegen den früheren kongolesischen Milizenchef Lubanga vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag merkwürdig still geworden. Offenbar hat man mit dem Gezeter um die Finanz- und Wirtschaftkrise ein wesentlich interessanteres Thema gefunden, dass zudem von der eigenen Verantwortung für die Kinder dieser Welt trefflich ablenkt.

Schaut Euch mal diese Bilder hier an, damit Ihr Euch eine Vorstellung davon machen könnt, was solche Kindersoldaten benutzt und missbraucht werden

Es ist geradezu unfassbar, wie mit Menschen umgegangen wird und das nicht nur in den Ländern der sogenannten Dritten Welt, oder auch Schwellenländern. Nein, es ist ein Problem, dass weltweit besteht und auch wenn sich unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel immer wieder für berufen hält, von anderen Staaten die Wahrung der Menschenrechte einzufordern, werden auch in Deutschland die Menschenrechte nicht immer geachtet!

Diese n-tv-Fotoserie gibt in eindringlichen Bildern einen Überblick über die Situation der Menschenrechte überall auf der Welt – auch in den westlichen Industrienationen, wo Folter (Waterboarding), Hinrichtungen und staatlich sanktioniertes Unrecht nicht unbekannt sind!

Mal abgesehen davon, dass zum Beispiel China ein Land ist, dass sogar ganz offiziell die Menschenrechte – oder das, was wir dafür halten – mit Füssen tritt, indem Hunderttausende von missliebigen Bürgern in Umerziehungslager gesteckt werden und in dem man bereits wegen geringster Vergehen zum Tode verurteilt und abgeknallt werden kann, ist man sich doch nicht zu schade, intensivste wirtschaftliche Beziehungen zu pflegen. Schließlich will man nicht auf die Billiglöhne in diesem Land und die ebenso billigen Produkte verzichten, um hier einen großen Reibach zu machen! Natürlich wird das von unserer Regierung mit der Begründung gut geheissen, man könne auf diese Art und Weise irgendwie und irgendwann die Menschenrechtssituation in China verbessern! Was für Traumtänzer sitzen eigentlich in unserer Regierung? Es geht nur und ausschließlich um´s Geschäft und die Menschenrechte interessieren niemanden wirklich. Sie sind lediglich ein (un)vermeidliches und nebensächliches Thema. Ein paar deutliche Worte in Richtung der chinesischen Regierung ziehen sofort eine Eiszeit in den Beziehungen nach sich und unterbleiben von daher, wenn nur irgend möglich!

Es schickt sich auch nicht wirklich, über die Menschenrechtssituation in anderen Ländern zu meckern, wenn man daheim im eigenen Land genug Probleme hat. So ist es sicher nicht verwunderlich, wenn sich die Machthaber irgendeines Drittweltlandes die Einmischung in innere Angelegenheiten verbieten, wenn man in Deutschland – erwiesenermaßen eines der reichsten Länder dieser Erde – Familien mit Kindern durch die Hartz IV-Gesetze nicht nur an den Rand der Gesellschaft treibt, sondern regelrecht und wissentlich in die Armut! Gesetze in Deutschland werden seit einigen Jahren bereits gegen die Schwächsten der Gesellschaft gemacht und das sind immer die zuerst Kinder. Braucht ein Kind wirklich weniger als ein Erwachsener? Sind 60% des Hartz IV-Regelsatzes für ein Kind unter 14 Jahren ausreichend? Offenbar nicht, denn sonst hätte das Bundessozialgericht diese Regelung nicht gekippt. Allein die Tatsache, dass die Regierung den bestehenden Satz in vorauseilendem Gehorsam von 60% auf 70% erhöht hat – offiziell als Teil des Konjunkturpaketes II – zeigt doch, dass man sich bei der Einführung des Gesetzes schon über dessen Rechtswidrigkeit im Klaren war. Sonst hätte man nie freiwillig zurückgerudert. Schließlich kostet das viel Geld!

Und so wird es auch in Zukunft in unserem Land nicht ausbleiben, dass überforderte Mütter in völliger Verzweiflung ihre Babys aus den Fenstern werfen, oder in irgendeinem Blumentopf oder Gefrierschrank verschwinden lassen, werden Kinder verwahrlost und ohne Zuneigung aufwachsen, Opfer von Missbrauch und Gewalt sein. Nicht jede Familie verfügt über die finanziellen Möglichkeiten eine Ursula von der Leyen und kann darum große Töne spucken, wie Kinder zu erziehen sind, und dass ihnen ein einjähriger Auslandsaufenthalt nicht schaden könnte! Es ist schon beeindruckend zu hören, wie schön das Leben sein kann, wenn man es sich nur leisten kann. Aber die meisten Familien sind davon sehr weit entfernt und manchmal frage ich mich, ob Frau von der Leyen eigentlich hin und wieder auch auf der Erde weilt, oder ob sie schon derart abgehoben ist, dass sie die Probleme von Durchschnittsfamilien nur noch verschwommen wahrzunehmen im Stande ist.

Aber im Vergleich zu den Kindern in anderen Staaten und in anderen Erdteilen, geht es unserem Nachwuchs noch relativ gut. Besonders in Ländern wie Thailand oder den Philippinen aber auch anderswo, ist die Kinderprostitution eines der größten Probleme der Gesellschaft. Auch unserer Gesellschaft! Manch ein wohlhabender und gebildeter Mann aus Europa oder den USA, fliegt zum Kinderficken (ich bitte um Vergebung für diesen scheußlichen Ausdruck, aber mir fällt in dem Zusammenhang nichts besseres ein!) dorthin und vergeht sich an Minderjährigen, die von skrupellosen Sklavenhändlern zur Prostitution gezwungen werden, oder sogar von der eigenen Familie an die Fremden verkauft werden.

Und zu Hause vertreibt man sich die Zeit damit, im Internet Kinderpornos anzuschauen und zu tauschen, die in irgendwelchen Staaten hergestellt werden, die es mit den Menschenrechten eben nicht so ganz genau nehmen! Richter sind darunter, Anwälte, Geschäftsleute, Künstler sogar Pfarrer und Priester. Das ganze Spektrum an gut bezahlten Berufen ist in diesem Sumpf zu finden!

Und hier kann man sich kaum darauf einigen, Kinderpornoseiten im Internet zu sperren, weil man sich über die Rechtslage nicht im Klaren ist, oder auch garnicht sein will. Wer weiss das schon so genau?

In Nigeria gibt es übrigens nicht nur die sogenannte Nigeria-Connection, die die westliche Hemisphäre mit Emails überschwemmt, um „hilfsbereite“ (oder sind es einfältige und dumme) Menschen zu finden, die ihre Kontodaten zur Verfügung stellen, damit zur Seite geschaffte „ungeheure Geldvermögen ausser Landes“ gebracht werden können. Hier gibt es sogar regelrechte Babyfabriken („Zum Verkauf gezüchtet – Babyfabrik in Nigeria“ Artikel auf n-tv vom 17.11.2008),  in denen Kinder nicht nur für den Verkauf an „adoptionswillige“ Eltern, sondern sogar zum regelrechten „Ausschlachten“ als Organspender, zur Ausbeutung als Zwangsarbeiter, Prostituierte oder zum persönlichen sexuellen Missbrauch gezüchtet werden!

Wieviel ist ein Kinderleben wert?

Angeblich wissen manche „Kunden“ nicht einmal, dass das, was sie da tun,Unrecht ist! Allein in Nigeria wechseln täglich bis zu 10 Kinder auf diese Art und Weise den „Besitzer“. Menschenrechte? Für Kinder? Keine Spur!

Hier habe ich noch ein Video gefunden, dass ich Euch nicht vorenthalten will. Aber ich möchte Euch warnen. Ihr solltet harte Bilder vertragen können, sonst findet Ihr in der nächsten Zeit keinen Schlaf mehr vor diesem himmelschreienden Unrecht gegenüber unseren Kindern!

Es gibt nichts furchtbareres, als Gewalt gegen Kinder, als Aubeutung und Missbrauch! Jedes Kind hat ein Recht auf eine Familie, auf ein Leben in Würde, auf Nahrung, Kleidung und sauberes Wasser, den Durst zu stillen. Auf Liebe und ein wenig Glück!

Sie sind so unschuldig und müssen so schrecklich leiden! Wie kann es sein, dass Kinder in vielen Teilen dieser wunderbaren Welt so leiden müssen?

End Child Slavery in the Cocoa-Industry (Beendet die Kindersklaverei in der Kakao-Industrie der Elfenbeinküste).

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