Immer die Radfahrer – Menschen 2. Klasse!

Nachdem es so viel Tamtam um die bisweilen als „Umweltprämie“ bezeichnete Subvention von unrentablen Automobilkonzernen mit ihren für den Klimaschutz völlig untauglichen Automodellen gegeben hat, sorgt jetzt die Stadt Mannheim für Schlagzeilen. Mit einer Prämie in Höhe von satten 50,- € winkt der SPD-Oberbürgermeister Peter Kurz, aber nur für die ersten 100 Fahrradkäufer, die ihr neues Bike im Fachhandel (hier immer besonders billig zu haben) und die Rechnung vorlegen. Dies berichtet heute.de unter „Mannheim führt Abwrackprämie für Fahrräder ein: 50 Euro für altes Rad beim Kauf eines neuen“.

Ken Runyans Ironman Bike mit exquisitem Bambus-Rahmen

Ken Runyan's Ironman Bike mit exquisitem Bambus-Rahmen

Ich will ja nun nicht alles zerreden, was die Politik so verbricht im Laufe der Zeit, aber ich halte das für ein bisschen wenig. Zahlen denn etwa Radfahrer weniger Steuern als Autofahrer? Natürlich werden manche jetzt antworten, das tun sie in der Tat. Und das stimmt auch, berücksichtigt man die Kfz-Steuern. Aber wie sieht es denn mit den Lohn oder Einkommenssteuern aus? Ich denke da gibt es keinen Unterschied in der Besteuerung. Der positive Einfluss des Radfahrens auf das Klima ist auch unbestritten. Im Gegensatz dazu stehen die Schäden, die durch die Nutzung eines Autos angerichtet werden, in keinem Verhältnis! Was also ist es, was die Politik denken lässt, die umweltbewussten Radfahrer mit 50,- € abspeisen zu können? Mal abgesehen von der Tatsache, dass die Prämie in der Form sowieso eine Mogelpackung ist, weil der Staat davon ja logischerweise gleich wieder 19% Mehrwertsteuer für sich abzwackt. So  bleiben von den 2.500,- € für´s neue Auto nach Abzug der MwSt. nur noch 2.025,- € übrig und von den 50,- € für´s neue Radl mal eben noch 40,50 €. Soviel zu den großzügigen Zuschüssen von Vater Staat, bzw. Mutter Mannheim. Die Abwrackprämie für´s heilige Blechle kann ürbigens nur noch Online beantragt werden. Und schon meldet tagesschau.de die ersten Datenschutzprobleme unter „Abwrackprämie – Auf Computerpanne folgt Datenschutzpanne“ am 31.3.2009.

Einmal mehr zeigt sich hier, dass umweltfreundliches Verhalten in unserem Land nicht im geringsten honoriert wird. Obwohl jeder weiss, dass man mit dem Fahrrad nicht bei jedem Wind und Wetter fahren kann, ohne sich und seine Gesundheit ernsthaft zu gefährden, hat man als Radfahrer eben Pech gehabt. Also sollte es doch wenigstens eine Jahreskarte 2. Klasse mit der Deutschen Bahn zusätzlich geben, dann wären die Radfahrer sicher gerne Menschen 2. Klasse. Der Verkehrsclub Deutschland VCD hatte bereits am 20.2.2009 auf seiner Homepage einen Antrag veröffentlicht, mit dem man der Politik zeigen kann, was man von der „Umweltprämie“ für Autos hält. Jeder Radfahrer, der sich ebenso wie ich ungerecht behandelt fühlt, sollte diesen Antrag zur Beantragung der Umweltprämie für die Verschrottung seines alten Fahrrades ausfüllen und gleich per Email absenden. Aufmerksam auf diese nette Aktion wurde ich durch das Blog andrea me, das ich schon eine gane Weile verfolge. Schaut ruhig mal vorbei.

Aber ich muss auch zugeben, dass die Stadt Mannheim mit dieser Aktion (leider begrenzt auf nur 100 Fahrradkäufer) wenigstens in der Beziehung eine Vorreiterrolle übernimmt, obwohl gerade sie nicht zu den finanziell besonders gesegneten Städten im Lande gehört. Aber gerecht ist dies gegenüber den Radfahrern und denen, die es werden wollen trotzdem nicht. Wann also, rufe ich der Politik (im vollen Bewusstsein der Tatsache, dass sie mich ebenso gekonnt und konsequent ignorieren wird) zu: „Bewegt endlich mal Eure Ärsche und tut etwas für die Leute, die wirklichen Umweltschutz betreiben, indem sie radfahren! Posaunt nicht bloss in der Gegend herum, wieviel Euch das Klima „wert“ ist (vermutlich garnichts, denn sonst würde mal was in der Richtung passieren), sondern handelt, bevor es zu spät ist!“

Mittlerweile dürfte jedem denkenden Menschen klar geworden sein, dass mit Geschwafel das Klima nicht zu retten ist  und mit „freiwillig“ auferlegter Selbstbeschränkung der Konzerne erst recht nicht! Aber was rege ich mich schon wieder auf? Es gibt wichtigeres als das doofe Klima, nämlich der NATO-Gipfel 2009 in Baden-Baden-Kehl-Straßburg, oder die armen Autokonzerne, oder die „notleidenden Banken“ (wer kann sich noch an die HRE erinnern?). Das Klima kommt später dran, vielleicht, wenn es zu spät ist, aber dann richtig!

Aquaponic-Forum.de

Wer sich für Aquaponic oder Hydroponic interessiert, der sollte sich mal das Aquaponic-Forum von Simon ansehen. Das gibt es seit Februar 2009 und hat bereits 14 Mitglieder, die sich zum Thema austauschen. Simon selber baut sich gerade ein Aquaponic-System mit Tilapiazucht auf und berichtet darüber auf seiner Homepage Youpal, wo Ihr auch einige Fotos zum Thema finden könnt. Im Aquaponic-Forum gibt es auch einen Thread, der sich um Hydroponic dreht. Hier können Fragen gestellt oder eigene Erkenntnisse eingebracht werden und da es sich um das wohl erste derartige Projekt im deutschen Sprachraum handelt, sollten sich alle Interessenten anmelden und ihr Knowhow dort einbringen. So kann eine Community entstehen, die über eine Menge praktisches Anwenderwissen verfügt und die Nutzung aquaponischer und hydroponischer Systeme bei uns entscheidend voran bringt

Was ist Aquaponic?

Bei Aquaponic-Systemen handelt es sich um eine Fischzucht, bei der das mit den Fischfäkalien belastete Wasser über einen Fluttisch oder durch ein hydroponisches System gleitet wird, in dem die enthaltenen Nährstoffe für die Zucht von Gemüse, Obst, Kräutern und Früchten genutzt werden. Es ist eine Art geschlossenes Kreislaufsystem, in dem man nur die Verluste an Wasser ersetzen muss. Im Ergebnis kann man sowohl Fisch, als auch die Produkte aus dem Hydroponic-System ernten.

Und Hydroponic?

Hydroponic ist im Prinzip nichts anderes, als ein Hydrokultur-System. Während im deutschen Sprachraum Hydrokultur für den privaten Bereich eigentlich ausschließlich für die Haltung von Zierpflanzen genutzt wird, kann man in gewerblichen Gartenbaubetrieben und Gärtnereien durchaus hydroponische Systeme zur Zucht von Gemüse und Früchten (z.B. Erdbeeren), Kräutern (z.B. Basilium) finden. Man sagt der Hydroponic (deren Hauptanwendungsgebiet in Europa wohl in den Niederlanden liegen) nach, man könne damit nur sogenannte „Wassertomaten“ ziehen. Vermutlich kommt das daher, dass die Pflanzen eben nur in Wasser, bzw. in einer Nährlösung gezogen werden, wobei der Einsatz von Erde vermieden wird.

Was bringt das denn?

Betrachtet man die Zahl der Menschen auf dieser Erde und die zum Ackerbau geeigneten Flächen, so erscheint die Hydroponic als eine Möglichkeit, die Menschen mit Gemüse zu versorgen, ohne die Landschaft mit industrieller Landwirtschaft zu vergewaltigen. Hydroponische Systeme können in jeder Form und Größe angelegt werden und sogar in den Zentren der Städte in sogenannten Vertical Farms (als Farm genutzte Hochhäuser) eingerichtet werden. Dies hat den unschätzbaren Vorteil, dass die Natur im Umkreis der urbanen Zentren nicht mehr in Ackerland umgewamdelt werden muss, um Nahrungsmittel oder Biospritpflanzen in industriellem Massstab anzubauen. Diese Flächen könnten Gaia zurück gegeben werden, um darauf Wälder wachsen zu lassen (was extrem wichtig ist für die Bindung von CO2). Außerdem fallen die langen Transportwege für die Ackererzeugnisse weg, wenn sie direkt in unseren Städten wachsen und dort auch verarbeitet werden können. Schließlich – so erstrebenswert das auch scheinen mag – ist es unmöglich alle Menschen dieser Erde (immerhin 6 Milliarden und täglich werden es mehr) mit Bioprodukten zu versorgen. Mit Hilfe hydroponischer Systeme könnten wir es immerhin schaffen wenigstens alle Menschen ausreichend und relativ ausgewogen zu ernähren, ohne dabei die gesamte Erde zu zerstören und nebenbei den Genkonzernen auch noch in die Suppe spucken. Denn unter den Bedingungen hydroponischer Systeme dürfte eine Nutzung von genveränderten Pflanzen nicht  notwendig sein.

Weil Hydroponic eigentlich eher im angelsächsischen Sprachraum beheimatet ist, gibt es die meisten Links, interessanten Seiten, sogar Blogs zum Thema eben in Englisch. Es ist also kein Fehler, seine Kenntnisse in Schulenglisch hervor zu kramen, wenn man Informationen braucht. Und genau das ist der Grund, warum wir hier in Deutschland ein echtes Netzwerk brauchen, in dem die notwendigen Informationen gesammelt und der Community zur Verfügung gestellt werden! Übrigens habe ich selber vor, mir ein hydroponisches System zu selber bauen. Die vorgefertigten Systeme, die es am Markt gibt sind mehrheitlich für gewerbliche Betriebe gedacht und von daher recht groß, aufwändig und auch teuer. Da ich der Meinung bin, dass es möglich ist, einen Teil der für die eigenen Ernährung benötigten Nahrungsmittel in der eigenen Wohnung zu erzeugen, möchte ich dies auch praktizieren (und zwar das ganze Jahr hindurch, denn die Wohnungen sind im Sommer sicher warm genug und im Winter werden sie sowieso durchgängig geheizt, denn keiner von uns will sich bei Minustemperaturen den Arsch abfrieren!). Ein Problem stellen lediglich die Lichtverhältnisse innerhalb einer Wohnung dar (aber hier kann man mit Hife von Lampen, die ein dem Licht der Sonne ähnliches Lichtspektrum abgeben, Abhilfe schaffen!). Das Material dazu gibt es in jedem größeren Baumarkt günstig zu kaufen. Sobald ich mit meinen Experimenten beginne, werdet Ihr es hier erfahren.

Wer vorab mal sehen will, wie so ein aqua- oder hydroponisches System aussieht und funktioniert, kann diese Suchbegriffe mal bei YouTube eingeben und wird dann von der Zahl der eingestellten Filme schier erschlagen! Das dabei eine ganze Reihe Leute erläutern, wie man mit diesem System auch Canabispflanzen ziehen kann, hier auch am Rande erwähnt. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass dies Illegal ist und eine Anzeige wegen Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Folge haben kann!!

weiterführende Links zu diesem umfangreichen Themenkomplex:

Die Linkliste ist beileibe nicht vollständig und wird in der nächsten Zeit öfters erweitert werden. Wer Vorschläge machen möchte, was da hinein gehört, kann mir gern eine Email schreiben (nach eingehender Prüfung des Links, stelle ich ihn dann Online). Die Aufnahme einer Seite, eines Blogs oder eines Händlers beinhaltet keinerlei Wertung!

Hydroponic
Deutsche Gesellschaft für Hydrokultur e.V.
Hydrotip.de
3sat.online
AeroGarden Bargains
American Hydroponics | Home
Chris Jacobs Vertical Farm
Dave’s Hydroponics Experiments
Discount Hydroponics – Hydroponic Systems
Dummies Guide To Precision Farming
Ecoponics – Mother Nature’s ecosystem in your own backyard
eppenberger-media, Webdesign, PR , Journalismus » Afrikanische Buntbarsche lassen Tomaten spriessen
CropKing.com | Helping to Establish and Grow Your Hydroponic Greenhouse Produce Business for Over 25
TreeHugger: Futurama Farming in New York
Garden Blog of a girl growin‘ Southern: Hydroponics for Dummies
GENERAL HYDROPONICS EUROPE GHE
Home Hydroponics Gardening
HydroponicsBay.com
TreeHugger: Aquatic Chicken
4SeasonGreenhouse
Agricare.org
Be Well Hydroponics and Urban Gardening
Esoteric Hydoponics
Compost Guy
Hydroponics – Soil-less gardening
greenroofs.com
Hydrofarm
Hydroponic Gardening
instablogsimages.com/images/2008/03/10/indoor-hydroponic-garden_1333.jpg
GrowBox
Hydroponics Review
HowStuffWorks:“Will there be farms in New York City’s skyscrapers?“
Hydrokultur – Wikipedia
Hydroponics | General Hydroponics and Indoor Gardening information.
Hydroponic.EU
Hydroponics Growing Systems
Hydroponics Online – Hydroponics Frequently Asked Questions
Growco Indoor Garden Supply
Hydroponik Garden Blog
Inhabitat
Ipm
Kweekhuis – Online-Shop
OmegaGarden Hydroponics Designs
Practical Hydroponics & Greenhouses Magazine
Simply-Hydroponics.com
Simple Sand Hydroponics
New York Magazine: Skyfarming
EarthFirst.com: Start Seedlings Indoors with a Recycled PC Case Grow Box |
The Growing Edge Hydroponic Basics
trisystem.pdf (application/pdf-Objekt)
Vertical farming – Wikipedia
Wapedia – Wiki: Hydrokultur
Wassertank IBC und Zubehör
KitchenGardenToday
What is a Vertical Farm?
Ökotau Easy Green GmbH
Hydroponics Farming
Plant´s Stories
Food and Shelter News
Organic Food For All

An die Bienen

Alle diejenigen unter Euch, die diesem Blog schon ne Weile folgen, werden mittlerweile bemerkt haben, dass ich ein echter Bienenfan bin und ganz besonders liebe und schätze ich meine dicken, bepelzten Freunde, die Hummeln. Zwar nicht in dem Sinne, dass ich mich der Imkerei hingegeben hätte, aber ich bin doch der Meinung, dass man diesen lieben, fleissigen Tierchen viel zu wenig Achtung entgegen bringt. Es wird einfach nicht genug gewürdigt, welche wichtige Rolle sie in unserem Ökosystem spielen. Das dies auch anders geht, habe ich nun beim Blättern in einem kleinen Büchlein erfahren, dass mir meine Frau neulich schenkte und ich möchte Euch das Gedicht, das ich darin fand, nicht vorenthalten…

…es heisst:

An die Bienen

Bienen! Immen! Sumseriche!

Wer sich je mit euch vergliche,

der verdient, dass man ihn töte!

Dass zumindest er erröte!

Denn, wie ihr in Tal und Berg schafft

ohne Zutun der Gewerkschaft,

ohne dass man euch bezahle,

ohne Streik und Lohnspirale,

täglich, stündlich drauf bedacht,

dass ihr für uns Honig macht,

ihr seids wert, dass man euch ehre!

Wobei vorzuschlagen wäre –

ob nun alt ihr, ob Novizen –

euch von heute ab zu siezen!

Unser Dank, unser Applaus

säh in etwa so dann aus:

„Sehr geehrte Honigbienen!

Wir Verbraucher danken Ihnen!“

(dieses Gedicht entsprang der Feder des
 unvergleichlichen Heinz Erhardt - wem sonst)

Dabei ist zwar nicht die Bedeutung der Bienen für die Landwirtchaft und die Natur überhaupt berücksichtigt. Aber es ist mal ein guter Anfang gewesen, findet Ihr nicht auch?

Biene im Anflug auf die Blüte

Biene im Anflug auf die Blüte (Das Foto stammt von Theresa F., die es bei Flickr eingestellt hat. Wenn Ihr auf das Bild klickt, könnt Ihr mehr Bilder von Ihr sehen)

Wie die Stadt Karlsruhe die WWF Earth Hour 2009 sieht!

Nachdem ich hier auf meinem Blog für die WWF Earth Hour 2009 getrommelt habe, schrieb ich einen vorbereiteten Brief an unseren verehrten Herrn Oberbürgermeister Fenrich. Natürlich habe ich nicht ernsthaft damit gerechnet, er würde mir selber antworten, noch sich überhaupt für mein Geschreibsel interessieren. Nun habe ich aber heute doch – ich fasse es nicht – eine Antwort-Mail erhalten und zwar von einer Frau Ulrike Sattler vom Stadtmarketing, Messen und Kongresse, KVVH, Stadtwerke, vom berühmt-berüchtigte Dezernat 4. Diese Email will ich Euch nicht vorenthalten, darum hier der Wortlaut im Original:

Sehr geehrter Herr O.,

vielen Dank für Ihre Mail an Herrn Oberbürgermeister Fenrich vom 20. März,

in dem Sie auf eine Beteiligung an der Aktion Earth Hour ansprechen.

Wir haben eine Beteiligung in der Vergangenheit diskutiert, aber die Idee
letztlich nicht aufgegriffen. Diese Aktion und die damit verbundene
Öffentlichkeitsarbeit des WWF ist sicherlich geeignet, der Diskussion über
den Klimaschutz auf breiter gesellschaftlicher Ebene  Impulse zu geben.
Insbesondere auch, weil die Aktion als solche bei Fachleuten in ihrer
Sinnhaftigkeit umstritten ist (siehe auch aktuellen Artikel bei
Spiegel-Online).

Karlsruhe setzt jedoch auf pragmatischere Ansätze wie eine fundierte
Energieberatung durch die Stadtwerke oder die Energie-Sparlampen Aktion,
ganz im Sinne der von zahlreichen Umweltschutzinitiativen artikulierten
Antwort auf die Earth Hour : „Licht an – aber richtig!“

Wir sind der Überzeugung, hiermit die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger in

ihrem Bestreben, sich für den Klimaschutz zu engagieren, nach Kräften und

vor allem auch dauerhaft zu untersützen.

Mit  freundlichem Gruß

Ulrike Sattler

______________________________

___

Stadt Karlsruhe
Dezernat 4

Ulrike Sattler
Stadtmarketing,
Messen und Kongresse,
KVVH, Stadtwerke
Tel. 00 49 (0) 721 133 1043
Fax 00 49 (0) 721 133 1049
__________________________________

Den genannten Artikel auf Spiegel-Online findet Ihr hier unter „Earth Hour: Mensch, mach das Licht aus!“, erschienen am 24.3.2009. Da wird über die Earth Hour abgelästert, sie sei lediglich Aktionismus, um ein bisschen was für das Klima zu tun – zumindest ein wenig guten Willen zu zeigen. Möglicherweise speilt bei der Ablehnung der Aktion durch den Spiegel auch eine gewisse Animosität gegen die Bild-Zeitung eine Rolle, die sich im Jahre 2007, als die Earth Hour das erste Mal veranstaltet wurde, sehr stark dafür engagierte. Nun ja, folgt man der Email, steht die Stadt Karlsruhe auf dem Standpunkt, dass solche symbolischen Aktionen der reine Schwachsinn sind und man daher lieber „Taten“, also harte Fakten sprechen lässt.
Das diese sich dann leider in einer Energieberatung durch die Stadtwerke erschöpfen (an der die Stadt selber wohl niemals teilgenommen hat. Denn sonst sollte wenigstens auf einigen wenigen öffentlichen Gebäuden mit Dächern in Südlage, eine Solaranlage installiert sein. Aber ich will ja nicht ungerecht sein, schließlich gibt es auf dem Müllberg der Stadt am Rheinhafen eine kleine Solaranlage und immerhin 3 Windkraftanlagen, die zwar nur sehr selten laufen, aber das hat wohl andere Gründe) und in einer Energie-Sparlampen-Aktion , zeigt wenigstens, welchen Stellenwert das Thema Klima in unserer Stadt genießt! Bezeichnend ist aber auch, dass diese „Aktionen zur Rettung des Klimas“ nur Privatleute und Uternehmen betrifft. Welche Sparpotenziale in den maroden Gemäuern der Stadtverwaltung steckt, ist eine andere Sache. Das genug Dachflächen vorhanden sind, um darauf  Solaranlagen zu installieren, dürfte außer Frage stehen. Aber schließlich sitzt ja die EnBW in Karlsruhe (übrigens ein überzeugter Betreiber von Kernkraftwerken) und mit denen will man es sich wohl nicht verderben. Die müssen ja auch von irgendwas leben, damit sie dann ihre Dankbarkeit der Politik gegenüber zeigen können. Ein Schelm, der Böses dabei denkt!
Sonst noch Fragen? Dann schreibt doch der Dame vom Dezernat 4 und teilt Ihr mit, wie überwältigt Ihr von den Aktionen der Stadt Karlsruhe zum Schutz des Klimas seid! Sicher freut sie sich über Eure Zuschriften.

Verhindert eine „mächtige Lobby“ den Genmais in Europa?

Was ich am 23.3.2009 bei Zeit-Online las, lesen musste, liess mich zuerst an meinem, dann am Verstand des Autors Hartmut Wewetzer zweifeln. Unter der Überschrift „Genveränderte Pflanzen – Wir Kolbenfresser“ war zu lesen, eine quasi unheilige Allianz aus Grünen, Greenpeace, BUND, dem Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und sogar der guten alten CSU, die ja sonst nicht einmal Probleme mit Atomkraftwerken, Chemiefabriken und der Auto- und Rüstungsindustrie in ihrem Bayernland sieht, habe dem wunderbaren Genmais von Monsanto den Krieg erklärt  – mit dem ausdrücklichen Ziel, dessen Anbau in Deutschland zu verbieten!

Genmais ist natürlich, pestizidarm, ertragreich und bekömmlich…

…so stand in der Subline zu lesen…

…doch eine mächtige Lobby bekämpft ihn erbittert – warum?

Was für eine dämliche Frage, sagte ich zu mir und beschloss daraufhin, einen Artikel für mein Blog zu schreiben.

Einige Abschnitte weiter unten in dem betreffenden Zeit-Artikel, kann man lesen, dass Menschen verhungern müssen, weil sie sich das Essen nicht mehr leisten können, weil Reis und Getreide und Mais zu teuer werden. An anderer Stelle wird erläutert, genverändertes Saatgut sei eben teurer, als konventionelles Saatgut (wie das alles zusammen passt, bleibt das Geheimnis des Autors des genannten Artikels). Und auch auf die wunderbaren Eigenschaften des Genmaises wird verwiesen, der ja praktischerweise sein eigenes Pestizid herstellen kann und so den Einsatz von Pestiziden minimiere. Die Frage ist aber doch, warum wird der Genmais, gegen das Pestizid aus eigenem Hause resistent gemacht, wenn man dessen garnicht bedarf? Dies kann nur einen Grund haben: man will Geld verdienen und verhindern, dass die Pestizide anderer Hersteller genutzt werden. Mal abgesehen davon, dass diese Gifte um keinen Deut besser sind, als die Produkte von Monsanto, darf man getrost ebenfalls fragen, wie man mit dem genveränderten Zeug den Hunger bekämpfen will, wenn doch die Saat teurer ist, als die üblicherweise verwendete? Die Bauern, die dieses Saatgut erwerben und einsetzen, werden mit Knebelverträgen gezwungen, nicht nur Lizenzgebühren zu bezahlen, sie dürfen nicht einmal einen Teil der Ernte für die nächste Aussaat einbehalten und – das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen – sie müssen sich verpflichten nur die Pestizide von Monsanto zu kaufen und einzusetzen, gegen Schädlinge, die der Mais angeblich selber töten kann. Nun die vielleicht etwas peinliche Frage:“Wie kann man so den Hunger in der Welt bekämpfen?“ Die Erklärung bleibt die Zeit natürlich schuldig. Und auch die Antwort darauf, warum der Genmais „natürlich“, oder ertragreicher und pestizidärmer (weil er resistent gegen die Pestizide von Monsanto ist, kann man ihn nach Lust und Laune spritzen und das wird auch getan) sein soll, als anderer Mais.

Wenn jetzt noch jemand behauptet, Monsanto bringe seine Produkte unter diesen Bedingungen auf den Markt, um den Hunger in der Welt zu bekämpfen, dann sinke ich ob soviel Menschlichkeit vor Ehrfurcht auf die Knie, glaube ich auch wieder an den Weihnachtsmann und seinen Sack voller Geschenke. Hunger kann man nur dadurch bekämpfen, dass Nahrung zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar ist und zwar in ausreichender Menge. Hört man die Argumentation der ebenfalls in dem Artikel zitierten Entwicklungsbiologin und Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard nach dem Motto „Wovor haben wir eigentlich Angst“ an und bedenkt, dass die bestenfalls zweifelhaft zu nennenden Geschäftspraktiken des Genkonzerns Monsanto mit keinem einzigen Wort erwähnt werden, darf man sich schon die Frage stellen, wer den Artikel in der Zeit wohl bezahlt haben mag.

Auch wenn die Befürworter des – euphemistisch – als  „Grüne Gentechnik“ bezeichneten Einsatzes transgener Pflanzen behaupten, den Hunger in der Welt nicht nur bekämpfen zu wollen, sondern dazu auch in der Lage zu sein, bleiben sie den Beweis schuldig. Fakt ist, auch wenn gentechnisch veränderte Pflanzen weltweit auf mittlerweile 125 Millionen Hektar angebaut werden, ist der Hunger nicht weniger geworden. Denn ob man sich Nahrungsmittel kaufen kann oder nicht, ist keine Frage der verfügbaren Menge, sondern des Geldes. Daran kann Gentechnik nichts ändern, denn sie ist teurer als konventionelle Landwirtschaft. Und es gibt für Monsanto und Konsorten keinen einzigen Grund, Nahrungsmittel oder Saatgut zu verschenken, denn es handelt sich um kapitalistische Unternehmen, die darauf ausgerichtet sind, Gewinne zu machen. Die höchsten Gewinne sind aber erst dann drin, wenn man eine Monopolstellung inne hat und da ist Monsanto mit seinem Marktanteil von nahezu 90% schon verdammt nah dran.

Auffallend ist in dem Artikel der Zeit auch, dass es sich hier offensichtlich um eine komprimierte Aufzählung von Argumenten aus der Propaganda Marketingabteilung eines Genkonzerns zu handeln scheint. Gegenargumente werden nicht erwähnt, sondern lediglich in süffisantem Plauderton als die auswendig gelernten Flyertexte der dümmlichen Greenpeace- oder anderer Umwelt-Aktivisten (und die sind den logischen und wissenschaftlich begründeten Argumenten der Genkonzerne natürlich nicht zugänglich!)  hingestellt. Dass es auch Wissenschaftler gibt, die der Gentechnik äußerst skeptisch gegenüber stehen, wird geflissentlich gleich ganz verschwiegen! Das konnte man nur einem Artikel entnehmen, der bereits vor knapp 3 Wochen in der Zeit-Online erschienen ist und den ich auch unter den weiterführenden Links verlinkt habe (siehe ganz unten!).

Und jetzt stehe ich da, allein auf weiter Flur, unterstützt nur von ein paar wenigen, vermutlich geistig minderbemittelten Umweltschützern, wie ich selbst auch einer bin und engagiere mich nach wie vor gegen Gentechnik. Gegen den Willen der weisen und allwissendenFrau Nüsslein-Volhard, gegen die die Zeit und erst recht gegen Monsanto (Ich unterstelle Monsanto rein kommerzielle Interessen und nicht den Hauch sozialer Verantwortung. Denn wenn dem so wäre, hätte Monsanto die Opfer seiner PCB-Verseuchung, oder vielleicht auch der Opfer von Agent Orange schon längst entschädigt und würde nicht auf eine biologische Lösung des Problems und der damit zusammenhängenden „Unannehmlichkeiten“ warten!). Wenn ihr Befürworter den Genmais von Monsanto tatsächlich für „natürlich, pestizidarm, ertragreich und bekömmlich“ haltet, solltet Ihr ihn vielleicht für Eure tägliche Ernährung nutzen (aber wahrscheinlich kauft Ihr Eure Nahrungsmittel lieber in einem Öko- oder Naturkostladen und schaut lieber von Ferne zu, wie andere Menschen den Gendreck fressen, den Ihr für gut haltet!). Aber mit welchem Recht wollt ihr die Menschen dazu zwingen, dieses Zeug zu fressen, obwohl sie es nicht wollen?

Eins habe ich aus diesem Artikel gelernt. Der Kampf beginnt erst jetzt richtig und nur weil einige „Experten“ der Meinung sind, das genveränderte Zeug sei nicht nur nicht schädlich, sondern auch gesund und bekömmlich, heisst das noch lange nicht, dass ich diese Meinung teilen muss. Wir haben zwar in unserem Lande nicht mehr sehr viele Freiheiten, aber die Freiheit, den Genmais und all das genveränderte Zeug drumherum abzulehnen, die nehme ich mir und das lasse ich mir von Euch nicht nehmen!

Fukuoka Sensei

Fukuoka Sensei

Dieser weise japanische Bauer, Masanobu Fukuoka, hat bewiesen, dass es weder gentechnisch veränderter Organismen auf den Äckern und Feldern bedarf, noch chemischer Düngemittel oder gar Pestizide. Seine Ernten waren fast genauso ertragreich, wie die der „konvertionell-wissenschaftlichen“ Landwirtschaft. Er nannte sie Nichts-Tun-Landwirtschaft. Aber daran verdienen die Genkonzerne und die Chemie-Industrie nichts!

weiterführende Links:

Stop the Crop!

Stop the Crop!

WWF Earth Hour 2009 – eine Stunde für die Erde!

Am 28. März 2009 ist ein besonderer Tag. Der Tag, an dem zwischen 20:30 und 21:30 Uhr für eine Stunde die Lichter ausgehen! WWF Earth Hour 2009!

Earth Hour Logo

Earth Hour Logo

Der WWF, in Sachen Umweltschutz sicher nicht ganz unbekannt, hat die Sache angeleiert. Also, macht alle mit! Schaltet zur vorgesehenen Stunde einfach die Lichter in Eurer Wohnung oder wo auch immer Ihr gerade seid, aus. Zieht die Stecker Eurer PC´s, macht den Fernseher am besten auch gleich mit aus und versucht Euch mal eine Stunde in gepflegter, altmodischer Konversation mit Euren Mitmenschen. Spielt einfach mal wieder bei Kerzenschein ein Brettspiel (muss ja nich grad Monopoly sein!), oder unterhaltet Euch einfach im Dunkeln. Ihr werdet erstaunt sein, welch völlig neue Perspektiven einem das eröffnen kann.

Es geht um unsere Mutter, die Erde, die unter der Unvernunft der Menschheit leidet, wie nie zuvor. Das Klima kippt und täglich sterben Tier- und Pflanzenarten aus. Niemand unter den verantwortlichen Politikern hat den Mumm die Bremse zu ziehen und eine neue Richtung einzuschlagen, damit auch unsere Kinder und Enkel eine lebenswerte Umwelt und eine gesunde Natur auf diesem Planeten vorfinden. Es geht um unser Klima, es geht um unsere Zukunft! Also seid Ihr gefragt! Schaltet Euer Licht zusammen mit den vielen anderen Menschen aus und gebt dadurch der Erde Eure Stimme, damit keiner mehr sagen kann, er habe nicht gewusst, was die Menschen wirklich bewegt! Menschen in 81 Ländern der Erde nehmen an diesem Event teil. 5.259 Organisationen, 18.160 Unternehmen, 1.858 Städte und Kommunen nehmen teil. Berühmte Bauwerke überall auf der Welt, werden für eine Stunde in Dunkelheit sinken, darunter die Golden Gate Bridge in San Francisco, das Kolosseum in Rom, oder die Akropolis in Athen! Seid dabei!

Im GreenBusinessBlog (wie ich feststelle, is die Seite momentan nich im Netz erreichbar, wraum auch immer) findet Ihr auch einen Artikel mit Fakten zum Thema. Wenn Ihr Euch die interaktive Karte dort anseht, werdet Ihr feststellen, dass unter all den Aktivisten, die sich bereit erklärt haben, an der Aktion teilzunehmen, Deutschland noch ein mehr oder weniger weisser Fleck ist! Und ich mag nicht glauben, dass sich in Deutschland niemand für das Klima erwärmen (oh, ein Wortspiel) kann. Dort findet Ihr auch einen fertig vorbereiteten Brief, den Ihr nur noch bearbeiten und an Eure Stadtverwaltung schicken oder mailen müsst, um die Verantwortlichen zur Teilnahme an der Earth Hour aufzufordern!

weiterführende Links:

Eisbärenkonferenz rettet Eisbären vor dem Aussterben? – Denkste!

Da haben sich im hohen Norden Nordnorwegens, genauer gesagt in Tromsø (weiss jemand wo das norwegische „ö“ auf der Tastatur zu finden ist? Dank eines wertvollen Hinweises von Florian – an dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür – habe ich es jetzt hingekriegt!) die Staaten getroffen, die sich als Anrainer und damit wohl gleichsam als „Besitzer“ der Arktis sehen, also Rußland, Kanada, die USA, Grönland und Norwegen (das berichtet SpiegelOnline am 20.3.2009 in einem Interview mit Rasmus Hanssen, dem Generalsekretär des WWF Norwegen in dem Artikel „Eisbären – Einstweilen wird es keine neuen Schutzmassnahmen geben“). Wer jetzt ernsthaft erwartet hatte, dass dies zu irgendeinem brauchbaren Ergebnis führen würde, möglicherweise zu einem weitergehenden Schutz der Eisbären, oder womöglich sogar zu deren Rettung vor dem Aussterben, der muss bitter enttäuscht sein. Nach all dem Tamtam um die Tatsache, dass den Eisbären bis zum Jahr 2050 (so ein Artikel auf SpiegelOnline vom 16.3.2009 „Überlebenskampf am Nordpol“) ein Schwund um bis zu 2/3 ihres jetzigen Bestandes droht, gibt es dann wohl doch wesentlich wichtigere Dinge zu regeln (und zwar hinter verschlossenen Türen, damit auch keiner was mitkriegt von dem Geschacher!), als den Schutz einer bedrohten Spezies.

Unter solchen Umständen wundert es auch nciht, dass die Öffentlichkeit ausgesperrt wurde. Da die Hauptbedrohung kommt offensichtlich nicht von der starken Bejagung, sondern von der menschengemachten Klimaerwärmung, die dem mächtigen Bären seines Lebensraumes beraubt. Und wenn man sich damit ernsthaft befassen möchte, muss man einsehen, dass es mit kurzfristigem Aktionismus eben nicht getan ist. Dann muss man das Übel an der Wurzel angehen und vielleicht mal ernsthaft über den Schutz der Umwelt und des Klimas nachdenken. Und wer beschäftigt sich schon gern mit so unerfreulichen Nebensächlichkeiten, die nur Geld kosten und weder Ruhm noch Ehre einbringen, sondern nur dafür sorgen, dass man den Zorn der Konzerne auf sich zieht? Ganz genau – kein Mensch (jedenfalls kein Politiker!).

Warum soll es in diesem Fall auch anders sein, als bei anderen, ähnlich gelagerten Problemen? Was mich am meisten ärgert, ist allerdings die Tatsache, dass für solche sinn- und nutzlosen Konferenzen dutzende, mit Begleitung hunderte von Leuten mit Flugzeugen durch die Weltgeschichte fliegen (natürlich muss dass dann auch alles noch vor- und nachbereitet werden), im Fall der großen Klimakonferenzen sind es sogar mehrere Tausend überaus „wichtige“ Menschen (meist Politiker – und die sind ja noch wichtiger als wichtig – obwohl man sich schon fragen kann, ob es sich bei dieser Subspezies des Homo sapiens sapiens überhaupt um Menschen im eigentlichen Sinne handelt) und solche, die sich dafür halten. So viel Aufwand für ein „Ergebnis“, dass ein vernünftig denkender Zeitgenosse mit „nahe Null“ einstufen würde? Was mit diesen Betriebsausflügen in ganz großem Stil an Steuergeldern verplempert wird, was sie der Umwelt an CO2-Belastungen ertragen muss, ist schon ziemlich heftig. Aber die Politik nimmt sich dieses Recht heraus, während sie über die Bürger mokiert, die 2 oder 3 mal im Jahr rasch nach „Malle“ fliegen um sich am Ballermann den Rotwein reinzuschädeln. Das finde ich zwar auch zum Kotzen, aber wenn schon, dann soll die Politik mal mit gutem und vor allem vernünftigen Beispiel voran gehen:

  1. Wenn schon Konferenz, dann Video-Konferenz – wozu haben wir denn die fortschrittliche Konferenztechnik?
  2. Wenn schon ins Ausland reisen zu so einer Megakonferenz, dann mit dem ICE – wozu gibts denn die umweltfreundliche Bahn mit neuester (aber leider störungsanfälliger) Neigetechnik?
  3. Wenn schon Konferenzen zum Klima- und Umweltschutz, dann bitte mit realistischen und greifbaren Zielen – wozu ist man ein vernunftbegabter (bei diesem Ausdruck weiss ich jetzt auch nicht, warum ich ihn verwendet habe, denn an Vernunft scheint es den meisten Politikern zu mangeln) Mensch?

weiterführende Links: