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Die Interessen der Genkonzerne!


Fakt ist in Europa, dass die Mehrheit der Menschen (sowohl Verbraucher, als auch Landwirte) keine Gentechnik wünscht, weder als Nutzpflanzen auf dem Acker, noch in Form von Genfrass auf dem Teller.

Mal abgesehen davon, dass dies trotzdem hin und wieder der Fall ist und man durchaus das Zeug konsumiert, obwohl man es nicht will, weil man es auf Grund der unklaren Gesetzeslage zur Kennzeichnungspflicht garnicht oder nur sehr schlecht von gentechnikfreien Nahrungsmitteln unterscheiden kann, scheint es überhaupt jemanden zu interessieren, was der Verbraucher (also der Kunde und damit angeblich der König!) will und was nicht! Die Industrie, die ihren Reibach mit dem Verkauf der gentechnisch veränderten Saat machen und ebenso mit den sogenannten „Pflanzenschutzmitteln“, die in Wahrheit ja nichts anderes sind als gefährliche Giftstoffe, nimmt für sich das Recht in Anspruch, Gewinne einzufahren, auf Teufel komm raus. Ob der Landwirt oder der Verbraucher das wollen, interessiert sie nicht die genveränderte Bohne.

Für meine Begriffe ist noch nicht einmal relevant, ob gentechnisch veränderte Pflanzen und die daraus erzeugte Nahrung nun schädlich für die Organismen oder die Natur und die Artenvielfalt sind. Massgeblich kann doch nur der Wunsch der Menschen sein, ob sie das Zeug fressen wollen oder lieber nicht. Niemand hat das Recht, jemanden zum Konsum solcher Nahrungsmittel zu zwingen, allein aus dem Grund heraus, weil die Herkunft gezielt verschleiert und die Menschen in Unwissenheit gehalten und desinformiert werden. Jeder muss das Recht haben, die Entscheidung bewusst zu treffen, ob er gentechnisch veränderte Nahrung zu sich nehmen will oder nicht.

Klar, dass die Genkonzerne das anders sehn. Die wollen Umsätze machen und darum wollen sie die Menschen bewusst im Unklaren lassen. Steigt dann der Absatz gentechnisch veränderter Nahrungsmittel, wird dies als Zustimmung und steigende Akzeptanz gewertet und dementsprechend ausgeschlachtet. Aber auch die Wissenschaftler stossen in das selbe Horn. So wie dieser Herr hier (Interview mit dem Phytomediziner und Pflanzenbiologen Andreas Schier in „Forscher zu Gentechnik – Es gibt keine neuen Erkenntnisse, die ein Verbot rechtfertigen“; Artikel vom 2.3.2009 auf Spiegel Online), der absolut kein Verständnis für die Bedenken der Menschen aufbringen kann und empört darüber ist, dass Gentechnikgegner Felder von den gentechnisch veränderten Monsterpflanzen „befreien“. Dies sei…

…keine Notwehr (wie Gentechnikgegner behaupten), sondern Willkür!

Man kann es aber auch durchaus anders herum sehen, nicht wahr? Monsanto, aber auch andere Genkonzerne, sind für ihre Willkür und die eigenwillige Auslegung von rechtlichen Vorschriften und Gesetzen, bekannt! Man denke hier beispielsweise an den Umgang von Monsanto mit PCB, dessen Schädlichkeit zwar schon längst bekannt war, aber für diesen Monsterkonzern kein Grund war, die Produktion einzustellen, oder gar Schutzmaßnahmen für die Menschen zu ergreifen. Und weiter fabuliert Schier…

Die Angst vor dem Unbekannten ist ein bekanntes und auch nachvollziehbares Phänomen, vor allem, wenn diese Angst noch geschürt wird. Neutrale und sachliche Aufklärungsarbeit tut Not, das zeigt schon die Tatsache, dass immer noch fast 40 Prozent der Deutschen meinen, nur gentechnisch veränderte Tomaten hätten Gene.

Oder…

…es gab und gibt keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die ein solches Verbot (des Genmais MON810) rechtfertigen würden. Die weltweiten Anbauzahlen gentechnisch veränderter Pflanzen steigen beständig. Die Technik hat sich längst bewährt. Angesichts der großen Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenverknappung und Bevölkerungswachstum wird sie sich weiter durchsetzen.

Will wohl auf Deutsch heissen: Gegner der Gentechnik sind einfach zu doof, um die überragenden Vorteile dieser „Zukunftstechnologie“ zu erkennen. Manche wissen noch nicht einmal, dass auch gentechnisch nicht veränderte Tomaten aus Genen bestehen. Warum das allerdings ein Argument dafür sein soll, dass man an den Genen nach belieben herumfummeln können soll, erschliesst sich mir in diesem Zusammenhang leider nicht. Wer hätte gedacht, dass Kinder in Afrika oder den USA mit offenem Rücken (Spina bifida, Artikel auf Wikipedia) geboren werden, nur weil deren Eltern keinen Genmais gegessen haben (so jedenfalls Andreas Schier)?

Aber vermutlich bin ich dazu ebenfalls zu dämlich. Macht aber nix, macht garnix.!Ich will keinen Genmais und auch keine andere genveränderte Pflanze. Nicht als Tierfutter und schon garnicht als Nahrung für Menschen.

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