In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Ist das, was auf dieser Welt geschieht eigentlich normal, beziehungsweise müssen wir es einfach als normal hinnehmen, weil es so ist wie es ist? Während die megareichen Regierungen der westlichen Hemisphäre den Banken aus lauter Angst vor dem Zusammenbruch eines Finanzsystems, dessen einzige erkennbare Aufgabe es ist, die Reichen noch reicher zu machen, verhungern in anderen Teilen dieser Welt Menschen, weil sie nicht genug zum Essen haben. Kinder sterben, weil sie mit Fäkalien verschmutztes Wasser trinken müssen, an Durchfallerkrankungen, oder werden von der Malaria dahingerafft. Unterdessen machen Konzerne märchenhafte Gewinne, während sie durch Dummheit, oder Rücksichtslosigkeit erwirtschaftete Verluste sozialisieren, d. h., die Verluste trägt die Gesellschaft, die Gewinne werden eingesteckt und zum Teil an die Aktionäre ausgeschüttet.

Dies ist eine Welt, in der nur der etwas gilt, der Besitz hat. Wer nicht über Geld verfügt, der hat eben Pech gehabt und ist dmenach auf Gedeih und Verderb vom Mitleid der Besitzenden abhängig. Und die geben eben das, was sie für notwendig erachten in in dem gleichen Maß, wie die Zahl der Hilfsbedürftigen steigt, nimmt nicht nur die Zahl der Spender, nein, es nimmt auch die Höhe der einzelnen Spenden ab. Für nichts anderes hält man die Alimentation von Bedürftigen offenbar von Seiten der Regierungen – für eine Spende, einen Gunstbeweis, den man nur dann bekommt, wenn man Wohlverhalten an den Tag legt. Also sinkt die Höhe der Zuwendungen real, anstatt zu steigen, damit man die ebenfalls steigenden Lebenshaltungskosten, Mieten und Energiepreise auch weiterhin tragen kann und unter diesen Umständen müssen andere Wohltaten, wie z. B. die Teilhabe an Kultur und an Wissen, aber auch der Gesundheit oder einer vernünftigen Altersvorsorge gewisse Abstriche machen. Hartz IV nennt sich das Ganze und war die Idee eines Wirtschaftsbosses, der mittlerweile rechtskräftig verurteilt wurde. Die Menschen, die unsere Unterstützung brauchen, werden als lästige schmarotzer betrachtet und genauso behandelt, Banken, die durch die Gier, den Egoismus und die kriminelle Energie ihrer Manager in den Ruin getrieben wurden, erhalten Unterstützung finanzieller Art, dass es einem Übel wird. Mal abgesehen davon, dass mit der Unterstützung der Banken durch die Regierungen (mit unseren Steuergeldern) dem Begriff Arschkriechen eine völlig neue und erweiterte Bedeutung gibt, ist es außerordentlich bemerkenswert, wie wenig Geld und Einigkeit bei der Bekämpfung des Hungers und der Rettung des Weltklimas aufgebracht werden kann.

Es macht den Eindruck, dass seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und ganz besonders seit dem Fall des Eisernen Vorhangs, der Kapitalismus eine Stellung in dieser Welt einnimmt, die ihm auf Grund der daraus entstehenden Folgen für die Umwelt und die Menschheit, garnicht zusteht. Es ist absolut nicht einzusehen, dass nur deshalb, weil einige kleinere Gruppen von Geschäftemachern keine Grenzen in ihrer Gier mehr kennen und für sich das Recht in Anspruch nehmen, alles, aber auch wirklich alles zu Geld zu machen und zwar um jeden Preis, auf der anderen Seite mehr als eine Milliarde Menschen nichts zu Beissen hat! „Leere Versprechen machen nicht satt“, titelte n-tv am 16.11.2009 und deutlicher kann man die verbrecherische Haltung der westlichen Regierungen beim Kampf gegen den Hunger kaum kritisieren. Keine verbindlichen Vereinbarungen, keine Gelder die bewilligt wurden, nichts! Man sieht seelenruhig zu, wie sich die Versorgungssituation unzähliger Menschen immer weiter verschlechtert. Da hilft selbst das Gezeter des Papastes nichts!Und die multinationalen Konzerne versprechen seit Jahren, sie könnten und wollten den Hunger auf der Welt nicht nur bekämpfen, sondern ihn gar besiegen, wenn man sie nur endlich, endlich nach belieben die Nahrungspflanzen gentechnisch verändern liesse. Was sie aber nicht sagen ist die Tatsache, dass auch Nahrungsmittel aus gentechnisch veränderten Pflanzen Geld kosten. Geld, das die Menschen in der Dritten Welt einfach nicht haben – heute nicht und morgen auch nicht! Warum also sollten wir die Ressourcen dieser Welt den Konzernen überlassen? Damit sie sämtliches Saatgut patentieren lassen können, freies Saatgut abschaffen und Patentrechte auf jede Art von Nahrung , auf jede Art gezüchteter Nutztiere erwerben können?

Aber der Hunger macht nicht Halt vor den Grenzen der westlichen Industriestaaten. Im Gegenteil. Sogar in den USA, einem der reichsten Länder dieser Erde (und leider auch eines der kapitalistischsten), mussten im letzten Jahr 50 Millionen Menschen hungern – in einem Land, das stinkreich ist, in dem Genpflanzen nahezu auf jedem Acker angebaut werden, in dem riesige Konzerne nach Gutdünken schalten und walten können. Wie ist das zu erklären? Hunger und der Kampf gegen diesen, hat also keineswegs etwas mit Gentechnik zu tun, auch nicht mit industrialisierter Landwirtschaft, viel eher ist er eine Frage des Geldes und der Verteilung der vorhandenen Lebensmittel. Aber warum sollten die Konzerne ihre Lebensmittel dahin transportieren wollen, wo die Leute nicht über die entsprechenden Gelder verfügen, um sich die Lebensmittel, oder das, was die Konzerne dafür halten, zu kaufen!

Genauso wenig, wie die Pharmaindustrie ein Interesse daran haben kann, Menschen von ihren Krankheiten zu heilen (denn nur Menschen, die über Jahre und Jahrzehnte hinweg teure Medikamente kaufen, bringen die fetten Profite), hat die Nahrungsmittelindustrie ein Interesse, Menschen den Zugang zu Lebensmitteln zu eröffnen, die sie nicht in ihren Fabriken produziert haben. Menschen kann man am Besten Kontrollieren, wenn man ihren Zugang zur Nahrung kontrolliert. Das geht am einfachsten, indem man danach strebt, sämtliches Saatgut und alle Reproduktionsmethoden für Pflanzen und Tiere zu monopolisieren, indem man Patentrechte darauf erwirbt. Bei Saatgut geht das am einfachsten, indem man es getntechnisch verändert und beispielsweise mit einer Terminatortechnologie ausstattet, die dafür sorgt, das nur diejenigen das Saatgut zum Keimen und zur reife bringen können, die auch die entsprechenden Lizenzgebühren bezahlt haben.

Wollen wir wirklich in einer solchen Welt leben? In einem Alptraum, der eine totale Kontrolle der menschlichen Spzies ermöglicht, indem man den Zugang zur Nahrung kontrolliert? In der Freiheit nur ein Wort ist, das man in den Mund nimmt, wenn es die „richtige“ Regierung zu wählen gilt, das einem aber ansonsten am Arsch vorbei geht?

Wir dürfen nicht zulassen, dass die Konzerne die Oberhand gewinnen. Es ist nicht die Bestimmung unseres Lebens, als abhängig Beschäftigte in großen Fabriken zu arbeiten und das zu konsumieren, was man uns als Nahrung vorsetzt, was man uns als Mode präsentiert, oder als hippen Freizeitsport? Mensch, Leute, fangt an selbst zu denken und hinterfragt jede neue Nachricht dahingehend, wem sie letztendliche einen Vorteil bringt – den Menschen, oder den Konzernen. Ihr könnt sicher sein, sie bringen immer nur den Konzernen einen Vorteil und ihren in der Regierung sitzenden Lakaien, denn sonst würden sie uns die Produkte nicht anbieten, die sie uns anbieten!

weiterführende Links:

  • 30 Millionen Menschen betroffen – Unterernährung in der EU (n-tv vom 1.9.2009 – hier geht es nicht um Menschen, die sich ihre Nahrung nicht leisten können, weil sie kein Geld haben. Es geht vielmehr um Menschen, die aus Altersgründen, oder aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind, sich Nahrung selber in ausreichender Menge zuzuführen. Auch hier ist der Grund für die Mangel- und Unterernährung eine Frage des Geldes, denn indem am Pflegepersonal gespart wird, überfordert man die wenigen verbleibenden Pfleger, so dass einfach nicht mehr genug Zeit bleibt, um alle pflegebedürftigen Menschen ausreichend zu ernähren! Eine Schande in einer Greichen Gesellschaft wie der unseren, aber eine logische Konsequenz in Folge der Privatisierung von sozialen Dienstleistungen und das Bestreben, mit ihenen Gewinne zu erwirtschaften. Dies geht nur auf Kosten der Patienten und der Qualität!)
  • UN-Gipfel: Papst wettert gegen Nahrungsmittelkonzerne (Focus vom 16.11.2009)
  • Welternährungsgipfel – Viel Strategie – aber kein bisschen Geld (sueddeutsche.de vom 16.11.2009)

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Die Zukunft der Landwirtschaft?

Eine einfache Frage? Und doch so schwer zu beantworten! Die Gründe liegen auf der Hand, denn die landwirtschaftlich nutzbaren Flächen auf diesem Planeten sind begrenzt. Zwar weiss jeder, der sich auch nur ein klein wenig dafür interessiert, dass die Abholzung des Regenwaldes keine dauerhaft nutzbaren Ackerflächen hervorbringt – der Waldboden ist nämlich recht nährstoffarm und darum binnen kürzester Zeit durch die konventionelle Landwirtschaft völlig ausgelaugt. Das einzige was vermeintlich dagegen hilft, ist der massive Einsatz künstlicher Düngemittel, die praktischerweise aus erdölbasierten Chemikalien hergestellt werden, intensiver Einsatz von Maschinen (die natürlich auf Treibstoff angewiesen sind, welches natürlich auch aus Erdöl gewonnen wird!) und zu allem Überfluss auch noch nach dem Einsatz von Unmengen an Insektenvernichtungs- und Unkrautvertilgungsmittel verlangt. All das funktioniert aber nur, wenn genügend Wasser vorhanden ist, mit dem die oftmals gentechnisch veränderten Feldfrüchte gewässert werden können. Und es sind Massen von Wasser dafür erforderlich.

Bedauerlicher- (oder logischer-) weise ist es aber so, dass ausgerechnet da, wo der Wald stirbt, weil ihn der Mensch abholzt um Ackerflächen, oder auch nur Weideland für die Produktion von Rindviechern für McDoof oder WürgerKing zu gewinnen, verschwindet der Regen und damit das Wasser. Die ursächlichen Zusammenhänge zwischen der Existenz der Wälder und dem Vorkommen von Wasser in Form von Flüssen, Seen und Regen, sind seit langem bekannt. trotzdem wird diese Erkenntnis konsequent ignoriert! Aber wen interessiert das schon? Die Politik ist nicht nur machtlos, sondern auch ohne jeden Willen, die weltweit immer problematischere Ernährungsfrage zu lösen und überlässt das Feld kampflos den großen Chemie-, Pharma und Gentechnikkonzernen. Aber auch die Energiekonzerne tragen ihren Teil dazu bei, dass sich die Verhältnisse nicht zu Gunsten der hungernden Menschen verändern. Nur hohe Rohstoffpreise, egal ob für Energie, Dünger, Saatgut oder egal was sonst noch, garantieren den Konzernen ihre enormen Gewinne!

Die Lösung sowohl für die Probleme des Umweltschutzes, als auch für die Abholzung unserer letzten relativ unberührten Wälder, könnte uns vielleicht die Umstellung der Landwirtschaft auf Vertical Farming eröffnen. Also die Erzeugung der von Menschen benötigten Nahrungsmittel mit Hilfe von Hochhäusern, in denen alle benötigten Produkte erzeugt werden könnten. „Ja, toll“, werden jetzt einige sagen,“die Städte sind jetzt schon derartig dicht bebaut, dass kaum noch Platz für Grünflächen bleibt, geschweige denn für kleine Wäldchen oder auch nur einzelne Bäume.“ Aber als ich neulich durch die Stadt Bruchsal spazierte, fiel mir mitten im Zentrum ein großes, leerstehendes Gebäude auf – ein ehemaligens Kaufhaus!

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Ehemaliges Kaufhaus Schneider in Bruchsal

Was ist so ein Kaufhaus? Oder besser gesagt, was ist es gewesen, als Kaufhäuser noch Leben in unsere Städte brachten? Genau, eine  meist über mehrere Etagen verteilte ,überdachte und beheizbare Verkaufsfläche, die möglichst groß sein sollte, um das Sortiment angemessen zu präsentieren! Heutzutage versuchen irgendwelche Marketing-Unternehmen kleine Teilflächen davon an noch kleinere Geschäfte zu vermieten oder verpachten, um wenigstens ein bisschen Geschäft zu machen. Erlebt habe ich das in meinem unmittelbaren Umfeld in Karlsruhe, Gaggenau, aber auch in Bruchsal usw., genau überall da, wo in den letzten Jahren und Jahrzehnten die großen Kaufhäuser einen stillen und einsamen Tod gestorben sind. Meist liegen diese Kaufhausleichen in den besten Innenstadtlagen und mir drängt sich beim Anblick dieser leerstehenden Gebäudekomplexe immer öfter die Frage auf, warum nicht wenigstens mal versuchsweise in einem solchen Gemäuer eine Vertical Farm errichtet wird?

  • Viel Fläche? Ist in der Regel vorhanden (Kaufhäuser sind stabil gebaut und die Raumhöhe meist so gewählt, dass bei den potenziellen Kunden keine Platzangst entsteht. Also sind sie auch dafür geeignet, landwirtschaftliche Produkte auf mehreren Ebenen je Stockwerk zu erzeugen)
  • Innenstadtlage? Die Lage ist meist eine Topadresse (Alle, besonders Politiker beklagen das Aussterben der Innenstädte durch das Verschwinden der Kaufhäuser. Für die Versorgung der Menschen in Städten ist aber nichts besser geeignet, als eine oder mehrere Vertical Farms direkt in ihrem Zentrum)
  • Infrastruktur, Strom-, Wasser-, Straßenanbindung? Alles vorhanden (Die Verteilung der Produkte ist auf Grund der Lage und der städtischen Infrastruktur überhaupt kein Problem. Aus Gründen des Umweltschutzes wäre es sogar möglich, direkt von den Vertical Farms aus mit Elektro-Transportern zu operieren)
  • Lagerflächen? Ausreichend vorhanden (Große Kaufhäuser besitzen relativ große Lagerkapazitäten. Diese waren notwendig, um genügend Waren zur Befriedigung der Kundenwünsche zu bevorraten. Durch kleinere Umbauten könnten diese durchaus so gestaltet werden, dass sie landwirtschaftliche Produkte über einen angemessenen Zeitraum frisch halten können)
  • Dachflächen zur Installation von Solar- und kleineren Windkraftanlagen? Ausreichend vorhanden (Mit Hilfe der modernen Technik ist es möglich, sowohl Sonnen-, als auch Windenergie zu gewinnen und diese entweder ins öffentliche Netz einzuspeisen, oder zur Reduzierung des eigenen Energiebedarfs zu nutzen!

     

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    Ehemaliges Kaufhaus Schneider in Bruchsal von der Fußgängerzone aus

  • Potenzielle Kunden? Sind in Form von Lebensmittelgeschäften und Stadtbewohnern prinzipiell in Massen vorhanden (die Kunden wohnen und arbeiten rund um die Vertical Farm herum – was kann besser sein?) Vermarktung der Produkte über Geschäfte, oder im Direkt-Marketing sollte kein allzu großes Problem darstellen!

Eine derartige Umnutzung dürfte bei weitem nicht so teuer kommen, wie ein kompletter Neubau. Diese Bauwerke, Sky Farms genannt, mögen vielleicht besser auf diese Aufgabe zugeschnitten sein, aber darum auch wesentlich teurer. Und die Gebäude stehen ja auch schon mitten in den Städten. Wo also bleiben die Investoren? Es ist wohl vermutlich immer noch interessanter – jedenfalls in wirtschaftlicher Hinsicht – landwirtschaftliche Nutzflächen in den Ländern der Dritten Welt zu missbrauchen, um den in den Industrieländern als angemessen erachteten Überfluss an Nahrungsmitteln zu erzeugen!

Aber sehen wir einmal von der Möglichkeit ab, landwirtschaftliche Produkte in solchen Vertical Farms in den Innenstädten zu erzeugen, gibt es noch zahlreiche andere Möglichkeiten, diese Farms gewinnbringend zu nutzen. Betreibt man gleichzeitig auch noch Aquakultur, kann man nicht nur Frischfisch in großen Mengen erzeugen, man kann auch noch die Fäkalien dieser Tiere für die Düngung der Pflanzen verwenden. Es entsteht ein Kreislauf, in dem jedes Teil vom anderen profitieren kann. Dies verringert den Einsatz von Düngemitteln und steigert gleichzeitig den Ertrag. Auch die Produktion von Muscheln, Krebsen und anderen Krustentieren ist denkbar. Natürlich müssen die Aufzuchtbedingungen der Tiere, welche in den Aquakultursystemen leben, artgerecht sein, soweit sich das irgendwie umsetzen lässt. Schließlich schont das nicht nur die Umwelt, sondern eröffnet uns auch die Möglichkeit, die Überfischung der Meere zu stoppen. Wenn genug Fisch aus Aquakultur kommt, erhalten die noch in Freiheit überlebenden Fischbestände vielleicht die Möglichkeit, sich von dem seit Jahrzehnten betriebenen Raubbau zu erholen.

Nichts darf es in solch einem Kreislauf geben, das nicht wieder verwertet werden kann. Aus Pflanzenresten kann Humus gewonnen werden! Ausreichend Belüftung, genügend Licht und fertig ist die Vertical Farm, die rund um die Uhr, das ganze Jahr hindurch sauberes und nährstoffreiche Nahrungsmittel erzeugt! Und im Gegenzug wird die Natur geschont, kann landwirtschaftliche Nutzfläche der Natur wieder zurückgegeben werden (vorausgesetzt, man überlässt sie nicht irgendwelchen Energiekonzernen, um dort Energiepflanzen in großtechnischem Massstab anzubauen).

Es ist für eine solche Art der Landwirtschaft nicht notwendig, gentechnisch veränderte Pflanzen oder gar Tiere zu nutzen. Die Anbau- und Zuchtbedingungen sind vollständig vom Menschen zu beeinflussen und absolut unabhängig von den Veränderungen der klimatischen Bedingungen oder dem Wechsel der Jahreszeiten. Das benutzte Wasser wird ebenfalls in einem Kreislauf verwendet indem es durch die Fischtanks fließt und von dort in die Beete der Pflanzen gepumpt wird, um ihm die mitgeführten Hinterlassenschaften der Fische als Dünger zu entziehen. Durch die schiere Größe der in dieser Art der Landwirtschaft verwendeten Gebäude, bietet sich auch die Nutzung des in unseren Breiten regelmäßig in größeren Mengen anfallenden Regenwassers innerhalb des Systems an. Dieses Regenwasser lässt sich problemlos sammeln und per Rohrleitung entweder direkt durch einen Filter den Aquaponic-Tanks zuführen, oder in unterirdischen Tanks bis zur Nutzung zwischengelagern.

Je länger ich über diese Idee nachdenke, desto besser gefällt sie mir. Leider fehlt mir der finanzielle Background, um ein solches Projekt zu starten.

weiterführende Links: