Das soll Sport sein?

Voller Entsetzen sah ich gestern in den Nachrichten und musste es heute ausführklich in den News lesen, was man in England so als Pferdesport zu bezeichnen pflegt – so etwas wie das Jagdrennen Grand National in Aintree, in mery old England, bei dem auch diesmal wieder 2 stolze Pferde ihr Leben lassen mussten zum Ergötzen des sensationsgeilen Publikums.

Seit dem Jahr 2000 sind damit mindestens 35 Pferde verreckt, weil es immer noch genug Idioten gibt, die sich diese Art der „Unterhaltung“ antun und überhaupt nicht verstehen können, dass es so etwas wie Tierrechte gibt. Und dazu zählt auch das Recht auf artgerechte Haltung, was ich im Rahmen einer solchen Veranstaltung mal anzweifeln will.

Nachdem die beiden diesjährigen Opfer an einem Hindernis namens „Beecher’s Brook“ gestürzt waren, mussten sie auf Grund ihrer schweren Verletzungen eingeschläfert werden. Von den gestarteten 40 Pferden erreichten nur 15 überhaupt das Ziel! Tierschützer protestieren seit Jahren gegen dieses Horror-Rennen und seine Austragung.

Wie viele Veranstalter und Reiter bereits wegen ihrer Beteiligung an diesem Idiotenspass eingeschläfert wurden, ist leider unbekannt!

 

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Mein Einkauf kommt mir nich in die Tüte!

Na wenn´s schon nich zu 100% kompostierbar sind, die sogenannten „Bio“-Tüten, dann sind sie wenichstens ein prächtiges Geschäft für die Discounter, die sie den doofen Kunden verscherbeln.
Nicht umsonst heisst es daher heute auf tagesschau.de mit Datum vom 11.4.2012 Deutscher Umweltverband warnt vor Mogelpackung Bio-Tüte!
Für einen gewöhnlichen, bedruckten Plastiksack, kann man ja heutzutage nich ma mehr die Hälfte verlangen, wie für diese werbebedruckten Beschisstüten. Ach übrigens, hat schon ma jemand an den guten alten Jutebeutel gedacht? Den kann ma auch mehrfach verwenden, oder die Papiertüte, die dürfte sich sogar auf dem Komposthaufen zersetzen und damit nachhaltig wirken, solang sie nich aus Tropenholz fabriziert wurde. Aber wer weiss das schon so genau in einer Branche, die eher Wert auf Äußerlichkeiten, denn auf natürliche und biologisch einwandfreie Inhaltsstoffe legt?
Zugegeben, ich selbst muss auch bei jedem Gang an die Supermarktkasse gegen das Verlangen ankämpfen, um den Einzelhandelskonzernen Gutes zu tun, indem ich ihnen ihre sauteuren – und zugegebenermaßen ziemlich geschickt gestylten und den Eindruck von nachhaltig umweltfreundlicher Firmenpolitik erweckenden – Plastiktüten abkaufe, aber bisher bin ich standhaft geblieben.
Ich rufe mir immer wieder bei solchen Gelegenheiten ins Gedächtnis, dass die Konzerne schon bei normalen Plastiktüten eine Gewinnspanne von vielleicht 8 oder 10 Cent haben und zwar für jede einzelne Tüte. Deswegen schneide ich mir lieber meine Cochones ab, bevor ich einen solchen völlig untauglichen und selbstverständlich überteuerten „Bio“-Platikbeutel erwerbe!

Update vom 12.4.2012:

Wie in einem Artikel von tagesschau.de vom 12.4.2012 unter der Überschrift Nach Kritik der Umwelthilfe – REWE entsorgt die Bio-Tüte verlautbart, hat sich der Einzelhandelsriese entschlossen zumindest vorerst auf den Verkauf dieser völlig überteuerten Tüten zu verzichten. ALDI nord, wie Süd, lässt die Kritik jedaoch kalt. Da ihnen die Umwelt vermutlich sowieso am Arsch vorbei geht, bleiben die umsatzsteigernden Pseudobiotüten auch weiterhin im Programm!

Pack die Sonne in den Tank…

…und hör endlich auf über die hohen Spritpreise zu jammern. Es gibt Alternativen, nur wollen sie weder die Automobilindustrie (wegen der ach so hohen Forschungskosten und Investitionen), noch die Energiekonzerne auf den Markt bringen und fördern (denn nur mit knappen Ressourcen kann man beständig und wunderbar die Preise nach oben schrauben, denn keiner kann nachprüfen, ob der Preisanstieg wirklich – und in dieser Höhe – gerechtfertigt ist).
Wir alle kennen das Spiel. Vor den Osterferien, vor den Sommerferien, ebenso wie vor jedem hohen katholischen oder sonst einem Feiertag, steigen die Spritpreise, genauso wie das Wasser in den Augen der Autofahrer. Und was tun die Autofahrer? Lassen sie ihre Karren stehen? Gehn sie ma ein Stück zu Fuß? Nicht die Spur! Man heult wie ein Hund, dem man auf den Schwanz getreten ist und zahlt JEDEN Preis, den die Tanke verlangt. Und in den Vorstandsetagen der Energiekonzerne sitzen feixend die Manager und lachen sich schlapp über diese ewig nöhlenden Idioten, die trotzdem nicht auf ihr liebstes und für die meisten Fahrten überflüssiges Spielzeug verzichten möchten (oder können, denn es ist ja auch eine Art Abhängigkeit, die Sucht nach dem Auto und das vermeintliche Grundrecht auf unbegrenzte individuelle Mobilität!
Wem fallen denn auf Anhieb ein paar Alternativen zum Benzin verbrennen ein? Kaum jemandem. Mal abgesehen vom Diesel verbrennen. Aber der Unterschied ist nur marginal! Es brennt und es stinkt, egal ob mit Katalysator oder ohne, ob mit Feinstaubfilter – vom Staat subventioniert – oder ohne, Hauptsache Gas geben…
Schaut doch einmal, was die Studenten vom SolarCar Project der Uni Bochum hier auf die Beine gestell haben. heute.de Computer berichtet am 9.4.2012 in dem Artikel Im Sonnenwagen um die Welt – Bochumer Studenten mit Soarauto auf Rekordfahrt, wie eine Gruppe junger innovativer Menschen daran geht, zu beweisen, dass man auch ohne einen Tropfen Benzin oder Diesel um die Erde fahren kann.

SolarWorld GT der Uni Bochum

Man muss eben einfach nur mal den Arsch hoch kriegen und sich was einfallen lassen! wem der bau eines Elektroautos dann doch zu kompliziert ist, der kann aber durchaus mal in den Autosalon seines Vertrauens spazieren und die freundlichen Verkäufer mal ganz gezielt auf alternative Antriebsarten bei ihrer Marke anhauen, oder sogar rotzfrech mal nach den so oft versprochenen und auf Autoshows immer mit viel Vorschusslorbeeren versehenen emissionsfreien Elektroautos zu fragen.
Keine Angst! Ihr werdet nicht gleich ein Elektromobil aufgeschwatzt bekommen. Außer verduzten Gesichtern wird man nicht viel zu sehen bekommen, schon garnichts, was vier Räder (und seien sie auch noch so schmal) und ein oder gleich mehrere Elektromotoren zu bieten hat. Es gibt nämlich nichts dergleichen…oder nicht sehr viel. Etwa den Renault Twizy, Citroen C-Zero/Mitsubishi iMiEV (wobei einem der Preis von 34.390,- € für den Mitsubishi iMiEV schon die Frage aufdrängt, wie lange man eigentlich für 2 €/Liter Benzin tanken kann, um auf dieselbe Investition zu kommen, wenn man sich ein Fahrzeug gleicher Grßenordnung mit Verbrennungsmotor zulegte?). Dagegen mutet der Twizy mit seinen knapp über 7.000,- € doch glatt wie ein Schnäppchen an.

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