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Pack die Sonne in den Tank…


…und hör endlich auf über die hohen Spritpreise zu jammern. Es gibt Alternativen, nur wollen sie weder die Automobilindustrie (wegen der ach so hohen Forschungskosten und Investitionen), noch die Energiekonzerne auf den Markt bringen und fördern (denn nur mit knappen Ressourcen kann man beständig und wunderbar die Preise nach oben schrauben, denn keiner kann nachprüfen, ob der Preisanstieg wirklich – und in dieser Höhe – gerechtfertigt ist).
Wir alle kennen das Spiel. Vor den Osterferien, vor den Sommerferien, ebenso wie vor jedem hohen katholischen oder sonst einem Feiertag, steigen die Spritpreise, genauso wie das Wasser in den Augen der Autofahrer. Und was tun die Autofahrer? Lassen sie ihre Karren stehen? Gehn sie ma ein Stück zu Fuß? Nicht die Spur! Man heult wie ein Hund, dem man auf den Schwanz getreten ist und zahlt JEDEN Preis, den die Tanke verlangt. Und in den Vorstandsetagen der Energiekonzerne sitzen feixend die Manager und lachen sich schlapp über diese ewig nöhlenden Idioten, die trotzdem nicht auf ihr liebstes und für die meisten Fahrten überflüssiges Spielzeug verzichten möchten (oder können, denn es ist ja auch eine Art Abhängigkeit, die Sucht nach dem Auto und das vermeintliche Grundrecht auf unbegrenzte individuelle Mobilität!
Wem fallen denn auf Anhieb ein paar Alternativen zum Benzin verbrennen ein? Kaum jemandem. Mal abgesehen vom Diesel verbrennen. Aber der Unterschied ist nur marginal! Es brennt und es stinkt, egal ob mit Katalysator oder ohne, ob mit Feinstaubfilter – vom Staat subventioniert – oder ohne, Hauptsache Gas geben…
Schaut doch einmal, was die Studenten vom SolarCar Project der Uni Bochum hier auf die Beine gestell haben. heute.de Computer berichtet am 9.4.2012 in dem Artikel Im Sonnenwagen um die Welt – Bochumer Studenten mit Soarauto auf Rekordfahrt, wie eine Gruppe junger innovativer Menschen daran geht, zu beweisen, dass man auch ohne einen Tropfen Benzin oder Diesel um die Erde fahren kann.

SolarWorld GT der Uni Bochum

Man muss eben einfach nur mal den Arsch hoch kriegen und sich was einfallen lassen! wem der bau eines Elektroautos dann doch zu kompliziert ist, der kann aber durchaus mal in den Autosalon seines Vertrauens spazieren und die freundlichen Verkäufer mal ganz gezielt auf alternative Antriebsarten bei ihrer Marke anhauen, oder sogar rotzfrech mal nach den so oft versprochenen und auf Autoshows immer mit viel Vorschusslorbeeren versehenen emissionsfreien Elektroautos zu fragen.
Keine Angst! Ihr werdet nicht gleich ein Elektromobil aufgeschwatzt bekommen. Außer verduzten Gesichtern wird man nicht viel zu sehen bekommen, schon garnichts, was vier Räder (und seien sie auch noch so schmal) und ein oder gleich mehrere Elektromotoren zu bieten hat. Es gibt nämlich nichts dergleichen…oder nicht sehr viel. Etwa den Renault Twizy, Citroen C-Zero/Mitsubishi iMiEV (wobei einem der Preis von 34.390,- € für den Mitsubishi iMiEV schon die Frage aufdrängt, wie lange man eigentlich für 2 €/Liter Benzin tanken kann, um auf dieselbe Investition zu kommen, wenn man sich ein Fahrzeug gleicher Grßenordnung mit Verbrennungsmotor zulegte?). Dagegen mutet der Twizy mit seinen knapp über 7.000,- € doch glatt wie ein Schnäppchen an.

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