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Das Drei-Klöten-Treffen der FDP


Nun, da wir schon deutlich im Neuen Jahr angelangt sind, wird es höchste Zeit, weiter zu lästern und zu lamentieren und sich über den politischen Betrieb lustig zu machen, bzw. sich darüber zu echauvieren, wenn dies opportun ist! Und da wir es in der Politik meist mit Opportunisten zu tun haben, ist daran auch nichts Verwerfliches, finde ich!

Gleich zu Beginn wollen wir darum mit großer Freude auf die sich gerade in einem Selbstauflösungsprozess befindliche FDP drein zu schlagen. Natürlich soll man nicht auf jemanden eintreten, oder einschlagen, der schon am Boden liegt. Wenn man aber sicher gehen will, dass er nicht wieder aufsteht, dann muss man es doch tun – und wer könnte schon der Meinung sein, die FDP wäre ein großer, oder überhaupt ein Verlust für die bundesdeutsche Politik? Eben, ich nicht.

Schließlich finden sich in der Politik sowohl der CDU/CSU, als auch der SDP und dbei den Grünen genug neoliberale Ansätze, um die diesen jämmerlichen Haufen gekaufter Lobbyisten mühelos mehrfach zu ersetzen.

Und so schauen wir mit wachsender Begeisterung zu, wie die FDP in einer Art Selbstreinigungsprozess versucht, sich von ihrem kleinen Vorsitzenden Philipp Rösler zu befreien. Natürlich ist das kein einfacher Vorgang, denn

1.) wer sollte ihn ersetzen? Ein Wechsel innerhalb des noch vorhandenen Führungspersonals wäre in etwa so sinn- und gehaltvoll, als würde man die Pest gegen die Cholera tauschen weil man sich lieber die Seele aus dem Leib scheißen möchte, als die Lunge aus dem Hals zu kotzen,

2.) gibt es überhaupt Alternativen die „glaubwürdig“ eine liberale Politik vertreten und den paar Wählern, die sich selbst für die besserverdienenden Leistungsträger halten, verkaufen kann? Nirk Diebel etwa, den fliegenden Teppichhändler, der die Meinung vertritt, Militärhilfe sei gleich Entwicklungshilfe? Oder vielleicht die lustige Reblaus Rainer Brüderle, der die FDP-Hymne liebend gern gegen „Trink! Trink! Brüderle trink!“ austauschen würde? Wäre möglicherweise der kleine Christian Lindner die Wahl der Stunden? Jenes Männlein, das seine Stirn schon in jungen Jahren bis zum Rücken trägt und diese mehr oder weniger geschickt mit ein paar drüber gekämmten Haaren zu kaschieren trachtet?

3.) gibt es denn jemanden, der die FDP, diesen politischen Wurmfortsatz der Wirtschaft, überhaupt vermissen würde? Sind „liberale“ Ideen wirklich so unverzichtbar, wie von Philipp Rösler, dem Schutzpatron der Belanglosigkeit, und Konsorten behauptet wird, oder handelt es sich dabei nicht doch bloß um die Fortsetzung der Wirtschaft mit marktradikalen Mitteln, quasi als radikal-politischer Arm des Kapitalismus?

Wir wollen hoffen und notfalls selbst als nichtreligiöse Menschen dafür beten, dass die FDP bei den Landtagswahlen in Niedersachsen am 20.1.2013 mit einer krachenden Niederlage in die Grube fahren möge. Und es wird Zeit, dass sich die von der Ahnungslosigkeit und Dummheit der undankbaren Wählerschaft gar schlimm gebeutelten „Liberalen“ von der Last Röslers endlich befreien und unter einer neuen Führung (durch wen auch immer) endlich final im Klo der deutschen Geschichte verschwinden können!

Wie man der Presse entnehmen kann, ist die Behauptung, der FDP gehe der Arsch auf Grundeis ein dezenter Euphemismus. In Wirklichkeit ist das Gezeter der „Liberalen“ geprägt von nackter Panik, Egoismus und der Lust an der Selbstzerstörung. Wir dürfen uns freuen…

 

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