Immer wenn die Scheiße stürmt – Camerons Angst vor dem Mega-Shitstorm!

David Cameron, ein Mann wie ein personifizierter Shitstorm, will eine schnelle Einscheißtruppe, die gegen Shitstorms antwittern soll? Naja…warten wir´s ma ab!

Das Einfachste wäre ja, Cameron würde für eine Politik sorgen, die sich um die Belange der Bürger kümmert und nicht ausschließlich um die Interessen der Wirtschaft. Aber weil das in Deutschland unter Muddis Hängebusen so gut zu funktionieren scheint, mag er sich wohl auch als der Enkel und die neoliberale männliche Eiserne Lady Großshitanniens fühlen! Kein Wunder, dass die Politik in dieser Richtung keine Wünsche offen lässt! Und auch kein Wunder, dass nun jeder erkennen kann, um was für einen famosen Schwachkopf es sich bei Lady Cameron handelt!

So muss er auch auf den Trichter gekommen sein, Scheiße mit Scheiße bekämpfen zu wollen. Was bei einem Waldbrand möglicherweise funktioniert, nämlich Feuer mit Feuer zu bekämpfen, kann im Fall von Scheiße aber schnell in die Hose gehen!

Viel Spass bei dem Versuch, Herr Cameron, aber vergessen sie nicht, dass die User deutlich in der Überzahl sind und im Falle eines ordentlichen Shitstorms ganz sicher den längeren Atem haben…

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Bücher, die die Welt nicht braucht…

…werden bedauerlicherweise trotzdem geschrieben und dem uninteressierten Publikum zugemutet. Da ich das moralisch irgendwie unanständig finde, muss ich mich dazu äußern, damit alle potenziellen Leser abgeschreckt werden mögen.

Auf Platz eins der Lesercharts dieses Blogs hat sich, ohne Wenn und Aber, der allseits bewunderte Uli Hoeneß eingereiht, der nicht nur seine große Schnauze kaum kontrollieren kann, sondern auch die Zahlungen an das Finanzamt, die er (natürlich völlig unbeabsichtigt und ganz aus Versehen) irgendwie verdaddelt hat.

Ihm dicht auf den abgelatschten Hacken, und auf Platz zwei, schreitet Peer Steinbrück einher, der sich als Vorkämpfer für sozialen Gerechtigkeit, als Held der Arbeit (der anderen) und als Rookie der kleinen Leute profilieren will.

Aus naheliegenden Gründen dürfte ihm das ziemlich schwer fallen, da er mit seinen vom Kleingeld ausgeleierten Taschen schon irgendwie den Anflug eines mittleren Glaubwürdigkeitsproblems mit sich herum schleppt. Es ist schon sehr bedauerlich, dass er offenbar der einzige in diesem Lande ist, der nicht nur seinen Marktwert kennt, sondern auch noch größte Mühe hat, dem Geld aus dem Wege zu gehen, das ihm allenthalben hinterher geworfen zu werden scheint!

Aber lassen wir uns das Leben nicht verdrießlich machen, nur weil andere (deutlich) mehr haben als wir – warum auch immer. Es kann halt nicht nur Millionäre geben. Das hat sogar die CSU gemerkelt und dafür Sorge getragen, dass wenigstens die eigene Familie üppig versorgt wurde…mit Jobs und durchaus strammer Entlohnung. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Nun muss eine Ratte nach der anderen das leckgeschlagene und möglicherweise sinkende bayrische CSU-Schiff verlassen. Wer nicht freiwillig über die Planke gehen mag, wird über Bord geschmissen, denn schließlich will Horst Drehhofer Dschörmänies „Next Top Ministerpräservativ“ bleiben und dafür ist er bereit jedes Opfer zu bringen, dass er anderen abverlangen kann…

Wer andern einen Präser schickt, ist selbst ein Schwein…

Na da bin ick aba ma baff! Ein benutzter Pariser in einem Briefumschlach wurde im Garten von Bellevue in die Luft gesprengt, weil jemandem deuchte, es könnte Sprengstoff sein? Mir fallen gleich die Eier ab vor lachen! Der Brief war am 19.4.2013 im Präservativamt eingegangen und man hat tatsächlich ganze 10 Tage gebraucht, um die Reste der Lümmeltüte im Park aufzusammeln, sie zusammen zu setzen und dann auch noch festzustellen, dass sie eine Ladung Kauderschlauz enthalten hatte??? Meine Fresse!

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Ausgebremst?

Kaum hatte sich der nette Herr Altmaier mit seiner Energiepreisbremse selbst ausgebremst, mit der er die Verbraucher (angeblich sogar jene einfachen, bescheidenen Menschen, wie Euch und mich) vor weiteren rasanten Energiepreissprüngen bewahren wollte und dann lieber doch das gemacht, was er am besten kann – gar nichts, da kömmt die deutsche Industrie daher, die ohnehin schon weniger bezahlt, als die meisten anderen Energiekunden und fängt gar bitter an zu weinen, zu jammern und zu greinen und mag noch vor der Bundestagswahl Weihnachten haben! Denn wenn der Verbraucher stöhnt, weil er sich den Strom nicht mehr leisten kann, ist das kein Grund für den BDI zu verzagen – einfach mal die Muddi fragen…nur der feine Herr Altmaier schaut ins Rohr. Auf der eigenen Schleimspur ausgerutscht, wie tragisch!

„Schon ein Anstieg der Umlage laut dem Gesetz für Erneuerbare Energien um einen weiteren halben Cent je Kilowattstunde würde die Industrie direkt mit mehreren hundert Millionen Euro zusätzlich belasten“,

erklärte der BDI-Chef Ulrich Grillo (vermutlich nicht annähernd verwandt mit dem italienischen Polit-Enfant terrible Beppe Grillo, sonst würde er solchen Mist nicht öffentlich verzapfen).

Unausgesprochen blieb die entlarvende Fortsetzung dieses Satzes mit der Begründung: das können doch locker die Kleinverbraucher übernehmen, ein halber Cent mehr ist ja nun wirklich nicht die Welt! Aber da schweigt des Sängers Höflichkeit und zwar aus gutem Grunde!

Wozu soll auch die deutsche, oder irgendeine andere Industrie Energie sparen, wenn man mit Arbeitsplätzen so trefflich diejenigen erpressen kann, die immer dankbar und (natürlich) ohne jede Gegenleistung, die Händchen aufhalten, damit der wohlmeinende und (ebenfalls natürlich) ohne eine Gegenleistung zu erwartende Manager beim harten Händedruck ein paar nette Scheinchen transferieren?

Energiesparen ist nur etwas für Idioten, die sich mit dem Politikbetrieb im Kapitalismus nicht auskennen! Solang der Bürger zahlt, sowohl seine Steuern, als auch seine energiekosten und auch noch mancherlei andere, meist ziemlich nutzlose Dinge, solange braucht sich die Industrie wahrlich keinen Kopf machen! Konservative und Liberale haben immer ein offenes Ohr (und die bereits erwähnte offene Hand) für die Sorgen und Nöte der Manager, die schon schwer genug belastet sind vom ungeheuren Druck sozialer Verantwortung.

Aber machen wir uns nichts vor. Die offenen Hände sind auch in den anderen Parteien des gesamten Spektrums zu finden, vielleicht nicht ganz so zahlreich und vielleicht auch nicht ganz so klebrig, aber sie sind da!

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Die Netzfreiheit oder wie der Informationsfluss erdrosselt werden soll!

Marktwirtschaft ist Scheisse, wenn sie den Zugang der Menschen zu Nahrung, Energie, Wohnraum, Kleidung und Information einschränkt! Genau dies versucht derzeit die Telekom!

Was hat der Staat für einen faktischen und praktischen Nutzen, wenn er es lediglich als seine originäre Aufgabe betrachtet, die politischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, das Unternehmen (vorzugsweise die großen bis sehr großen Konzerne) „günstig“ produzieren, Arbeiter scham- und hemmungslos (vor allem aber auch folgenlos) ausbeuten können und uneingeschränkten Zugang zu Märkten erhalten, um ihre Profite zu maximieren und die Gier der Aktionäre zu befriedigen, sowie derart an Einfluss zu gewinnen, dass sie die Politik erpressen und unter Druck zu setzen imstande sind, um die Voraussetzungen dann immer weiter zu ihren Gunsten zu verändern?

Das geschieht derzeit überall in den Industrieländern. Die Drosselung des Internets ist daher nur ein Sympthom für die Beschneidung der Freiheit der Menschen und die Erlangung der Kontrolle.

Der Staat aber schöpft Steuern bei den Einkommen seiner Bürger ab, sofern diese nicht genug verdienen, um sich ihrer Steuerpflicht durch Flucht vor dem Finanzamt zu entziehen und verwendet das Geld – nicht dafür, die berechtigten Interessen der Bürger und des Staates zu vertreten, sie zu schützen und ihre Existenz zu sichern, sondernum die Bedingungen für die weirtschaft zu verbessern (und zwar ausschließlich für diese)und gibt damit immer mehr von seiner Entscheidungsfreiheit, seinem Gestaltungsspielraum ab, also vom Primat der Politik über die wirtschaftlichen Interessen!

Dass das nicht auf Dauer gut gehen kann, will derzeit niemand sehen. Aber wenn wir genau hinschauen, dann können wir, trotz der heftigen Dementis der Politik, die sich natürlich frei von jeder Schuld sieht und noch nicht einmal den Ansatz eines Schuldbewusstseins besitzt! Kriminelle Energie natürlich auch nicht, gar keine Frage!

Aber im neoliberalen System der freien Marktwirtschaft, (das Wort „frei“ steht hier für frei von Skrupeln und jeder sozialen Verantwortung) gibt es keinen Platz für Zauderer, verschrobene Sozialromantiker und sonstige Utopisten, die sich dem Fortschritt in den Weg stellen wollen!

In der „schönen“ neoliberalen Welt des Scheins dreht sich alles um Umsatz, Profit und die Erringung einer marktbeherrschenden Stellung, um den „freien“ Markt und die Preise zu kontrollieren. Wieso sollte man Rücksichten nehmen? Man reduziert einfach alles auf einen imaginären Wert, wie zum Beispiel die Wälder und ihre Fähigkeit CO2 zu absorbieren und in der Biomasse zu binden und dafür im Gegenzug Sauerstoff zu produzieren, oder man verteilt großzügig Luftverschmutzungsrechte in Gestalt von CO2-Zertifikaten, wirft sie auf einen Markt, den es nicht gibt und wundert sich, warum die Dinger nichts wert sind und die Unternehmen fleissig weiter die Luft verpesten? Hat man einer ressource einen Wert zugemessen, kann man sie handeln, also auch kaufen, verkaufen, damit spekulieren, manipulieren und damit ist der eigentliche Sinn des Ganzen, nämlich das Klima zu schützen schon wieder am Arsch des Propheten angekommen!

Großkonzerne wie Monsanto beispielsweise versuchen seit Jahrzehnten ihre Dreckpfoten auf die Nahrungsressourcen der Menschheit zu legen und sich Patente auf Saatgut und Leben zu sichern, um die gesamte Menschheit zu zwingen, Lizenzgebühren dafür zu bezahlen, dass sie Nahrungspflanzen anbauen um überleben zu können. Andere wiederum, wie der „Nahrungsmittel“gigant Nestlé, sichern sich den Zugriff auf die Trinkwasserreserven der Erde, um Wasser in Flaschen teuer zu verkaufen – an die, die es sich leisten können, weil sie die Meinung vertreten, sauberes, trinkbares Wasser könne kein Menschenrecht und dürfe schon garnicht kostenlos sein! Veolia Water, Suez Environnement und Thames Water heissen die großen Unternehmen, die den Teil des Markte für Trinkwasser, Versorgung und abwasserentsorgung dominieren, der bislang privatisiert, d. h. der Gier der Wirtschaft geopfert wurde und ein Ende ist nicht abzusehen.

Nach dem Untergang des Staatsozialismus feiert der Manchesterkapitalismus fröhliche Urständ! Der Neoliberalismus breitet sich weltweit, besonders in den Industriestaaten aus und sorgt dafür, dass staatliche Infrastruktur, bereits bezahlt und unterhalten mit dem Steuergeld der Bürger, für einen Appel und ein Ei an Privatunternehmen verschleudert wird, oft sogar noch mit staatlich garantierten Mindesteinnahmen, für die dann ebenfalls der Steuerzahler aufkommen muss, wenn der Markt (mir verbiegt sich jedesmal das Keyboard, wenn ich das Wort „Markt“ zu schreiben gezwungen bin) ihn nicht hergibt, warum auch immer.

Aus diesem kühlen Grunde werden Verträge, die zum Zwecke der Privatisierung abgeschlossen werden, auch in aller Regel geheim gehalten. Was das ganze aber mit dem sogenannten freien Markt zu tun haben könnte, entzieht sich meinem Verständnis und wird wohl auf ewig das Geheimnis der verantwortlichen Politiker (und/oder der Lobbyisten) bleiben!

Aber ich bin etwas abgeschweift vom eigentlichen Thema, der Freiheit des Internet und des freien Zugangs zu Informationen, und so möchte ich noch den ein oder anderen Satz dazu loswerden.

Information, also Wissen, ist eine Ressource, und zwar eine sehr wichtige, wenn nicht die wichtigste Ressource überhaupt. Jeder sollte uneingeschränkten Zugang dazu haben und es kann nicht sein, das ein Konzern sich das Recht heraus nimmt, diesen Zugang einzuschränken und ihn nur denen zur Verfügung stellt, die dafür bezahlen (können!). Wird das erlaubt, nützt alles boykottieren nichts mehr, denn selbst wenn die Kunden von der Telekom zu anderen Anbietern wechseln, werden diese, etwas später versteht sich, diese Option ebenfalls ziehen und sich die Einnahmen aus dieser Quelle nicht nehmen lassen wollen.

Das Merkwürdige ist, dass dann der Markt funktioniert, wenn es ums Abkassieren geht. Wenn der Markt den Preiswettbewerb anheizen und für sinkende Preise sorgen soll, funktioniert er nicht, weil die Konzerne sofort damit beginnen, ihn auszuhebeln, Monopole zu bilden und Preisabsprachen zu treffen, Kartelle gründen! Wir müssen uns also mit allen Mitteln und jetzt gegen die Beschränkung des freien Zugangs zum Netz und seinen Informationen wehren und gegen die Konzerninteressen kämpfen, als ginge es um unser Trinkwasser, unsere Nahrung, oder was auch immer!

Die Freiheit des freien Marktes hat dort ihr Ende, wo es um lebensnotwendige Ressourcen geht! Aber das muss die Politik erst noch begreifen und bei dem derzeitigen IQ im Bundestag, den Parteizentralen und in den Vorstandsetagen der Konzerne, darf bezweifelt werden, dass dies in absehbarer Zeit der Fall sein könnte. Die einen können nicht, weil sie zu doof sind (oder zu gierig), die andern wollen nicht, weil sie einfach nur geldgeil sind…

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Saufen für den Regenwald, oder doch lieber ficken?

Seit einigen Jahren versucht die nicht ganz unbekannte Brauerei Krombacher mit ihrem Klimaschutzprojekt den Regenwald zu retten. Bekannter, als durch diese Aktion, die in den Medien, insbesondere im Fernsehen vor größeren Fußballereignissen, wurde dieses Projekt jedoch unter der Überschrift „Saufen für den Regenwald„! Krombacher versprach, für jede gekaufte Kiste Bier eine kleine Fläche bedrohten Regenwaldes zu erwerben und vor der Rodung zu bewahren.

Nun ist es sicher gesundheitlich nicht ganz unbedenklich, wenn man sich exzessivem Alkoholgenuss hingibt, nur um den Regenwald zu retten – wie auch immer. Wer es nicht lasen kann, sich volllaufen zu lassen, der kann ja dabei durchaus Gutes tun, aber die Frage muss schon erlaubt sein, ob mit dem Genuss von Alkohol geworben werden soll, um damit dem Klima zu helfen und Wald zu retten!

Ganz anders kommt da das Kollektiv (ich schreibe dieses Wort sehr gerne, habe aber keine Ahnung, warum das so ist…) Fuck For Forest daher, Motto „Ficken für den Wald„! Hört sich gut an, was dahinter steckt, vermag ich nicht zu sagen, aber interessant ist es allemal, auf was für Ideen Leute kommen. Und letztlich ist mir das Vögeln durchaus lieber als das Saufen.

Probiert es am Besten einfach selber mal aus! Treibt es im Wald wie die Spechte, oder gießt Euch eine Kiste Bier hinter die Binde. Wenn Ihr dann den schönen Wald von oben bis unten vollgereihert habt, werdet Ihr sehen, was Ihr davon habt – einen dicken Schädel sowie brennenden Durst und das gute Gefühl, die leidenden Bäume ordentlich gedüngt zu haben…

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Ein Schwank aus dem bayrischen Deppentheater

Don Ulixote de la Minga, der Ritter von der jämmerlichen Gestalt! Die größte Fresse des Profifussballs ist (aber sowat von) auf die Schnauze gefallen! Der Herr der Selbstgerechtigkeit, der scheinheilige Moralapostel und Schmutzpatron aller reichen und „ehrlichen Steuerzahler“, der anderen gern seinen moralischen Zeigefinger bis zum Anschlag in den Arsch steckte, hat Dreck am Stecken, weil er den Hals nicht voll genuch kriegen konnte!
Ich muss mich für meine Häme entschuldigen, aber mein Mitleid mit solcherart „Ehrenmännern“ hält sich doch arg in Grenzen! Und weils so schön ist, gleich nochmal – Uli Hoeneß, der Berlusconi des Fussballs, war die Nummer eins und wer muss sich als nächster outen???

Schaut man sich diese Meschpoka an, die Bayern regiert, diesen Filz aus Seilschaften, Klüngel und Gschaftlhuberei, diese Verquickung von Gier, Ellenbogenmentalität und, ja man kann es einfach nicht anders sagen, Dummheit, zeigt, wie sehr unsere Demokratie in den letzten 25 jahren verkommen, verfault und vermodert ist!

Menschen, die so stinkend reich sind, dass sie nicht wissen, wohin sie ihr Pulver verschieben sollen, damit es nur ja der Staat nicht in seine Griffel kriegt und womöglich an Leute verteilt denen es, aus welchen Gründen auch immer, nicht so gut geht wie dieser Haute Volleè aus botoxgetunten Sackgesichtern und mit Rouladenspiessen gelifteten Hängetitten, diese silikonunterspritzten Schandmäuler, die aussehen wie ein aufgepumpter Fahrradschlauch und vermutlich auch genauso gut schmecken, erklären der staunenden Welt, was Anstand, Ehre und Moral bedeuten? Nichts auf der Welt ist so ehrlich wie Schadenfreude und darum sollten wir sie genießen, bevor die Zeit, eher kurz als lang, darüber hinweg gegangen ist und aus Uli Hoeneß wieder einen schwäbischen Saubermann gemacht hat!

Man ist zwar immer peinlich darum bemüht, die Schattenseiten des Kapitalismus zu leugnen, zu negieren und zu verbergen, aber ganz gelingt es nicht immer. Das ist auch gut so. Jedenfalls für die, denen das Glück nicht in den Hals geschissen hat, diejenigen ohne güldenem Löffelchen im Maul!

Wir sollten nur nicht den Fehler machen und einfach zum Tagesgeschäft über gehen! Wir müssen immer weiter die Finger in die schwärenden, eiternden Wunden des Systems und dieser Gesellschaft zu legen. Nur so werden wir es schaffen, etwas zu verändern!

Steuerhinterziehung ist ein Verbrechen an der Gesellschaft und Steuerhinterzieher sind Verbrecher. Sie gehören hinter Schloss und Riegel, ihr Vermögen konfisziert und zu Gunsten wohltätiger Zwecke eingezogen! Und nein, ich meine nicht zum Wohle des Finanzrollators Sch(r)äuble, oder zum Stopfen der Haushaltslöcher der schwäbischen Muddi und Hausfrau auf dem KanzlerInnenthron!

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Peterchens Mondfahrt

Wenn es einen Minister in Muddis Gruselkabinett gibt, der so richtig mit dem Pfund wuchern könnte, dass er zuviel auf den saftigen Hüften hat, dann ist es er – Peter Altmaier, der verbale Turbolader (leider auch er mit dem gefürchteten Turboloch).

Ausser lautem Geheule ist da nichts und es wird auch nichts kommen, die Luft ist raus, bzw. es war noch nie Luft drin, die man hätte kompressieren können!

Na und nun? Peterchens Mondfahrt ist vorbei! Der minutiös geplante, steile Karrierestart als BundesstrompreissenkungsministerIn endete nur wenige Zentimeter über dem Boden! Ausgebremst, bevor es los ging! Von der eigenen Kloalition, die einfach nicht verstehen will, dass er immer nur das Beste verkünden mag, und das Gute verkörpern und zwar in Hülle und Fülle! Sollen doch die Preise steigen, wen juckt das schon? Die Muddi und ihr Gruselkabinett jedenfalls nich…

Die Strompreisbremse ist nun ein Teil der leeren Worthülsensammlung geworden, als die sie die meisten aufmerksamen (und kritischen) Leser schon von anfang an gesehen haben! Da kann Peterchen noch so hektisch erläutern, wie das hätte funktionieren sollen (oder auch nicht, aber das wäre dann eh die Schuld der bösen Sozialisten gewesen).

Aber eines ist sicher – seine Glaubwürdigkeit konnte das in keinster Weise erschütern. Die hat Altmaier sowieso nie gehabt! Denn als christlich-demokratischer Hansdampf-in-allen-Gassen ist er bekannt für viele Worte und anschließend wenige Taten. Es ist aber auch ein Graus, wenn man gern möchte, aber nicht kann, weil man nicht darf. Und wenn man dürfte, dann will man natürlich nicht, denn schließlich hat man als Politprofi ja auch seinen Stolz.

Und so warten wir auch in Zukunft auf den Tag, der uns endlich einmal ein Gesetzesvorhaben bringt, dass die Interessen der Bürger vertritt. Das wäre sicher kein Problem bei der Strompreisbremse gewesen, wenn nur irgendwer dem Petererklärt hätte, wie man die Strompreise für die Verbraucher senken kann, ohne die Gewinne der Energiekonzerne zu schmälern, ja, diese womöglich sogar noch zu steigern. aber das wäre die Geburtsstunde der eierlegenden Wollmilchsau und die gibts leider nicht, auch wenn man ihr noch so ähnlich sieht!

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Ist Saufen eigentlich sinnstiftend?

Was haben der Spritverbrauch deutscher Autos und Muddi gemeinsam? Eigentlich nix! Der Spritverbrauch „unserer“ hochtechnisierten Autos wird konsequent und systematisch schön gerechnet, damit selbst die dicksten Dickschiffe aus dem Hause Daimler, BMW, Audi und/oder Porsche zu sparsamen Kleinwagen der Energieeffizienzklasse „A“ werden. Um Muddi attraktiv und ihre Politik alternativlos zu finden, muss man sie sich ebenso konsequent und zielgerichtet schönsaufen…

So betrachtet kann Alkoholismus auch seine Guten Seiten haben. Nüchtern sind ja sowohl diese Regierung, als auch das, was sie uns als zukunftsorientierte und nachhaltige Politik verkaufen will, nicht zu ertragen.

Alle wundern sich, dass in Deutschland immer mehr Menschen wegen psychischer Erkrankungen immer früher in Vorruhestand gehen müssen? Schaut Euch doch diese Politik an und die Verwunderung darüber dürfte sich in Erstaunen verwandeln, warum es immer noch so wenige sind!

Man kann abver auch auf den Gedanken kommen, warum im Berufsleben die Menschen wegen psychischer Erkrankungen Frühverrentet werden, in der Politik, ganz besonders in jener der konservativen und liberalen Prägung aber eine der Grundvoraussetzungen dafür zu sein scheint, um richtig mitmischen zu dürfen?

 

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Wer braucht schon Frauen in wichtigen Positionen?

Betrachtet man sich das Gezerre um die Quote für Frauen, kann man eigentlich nur verzweifeln! Was für ein unglaubliches Potenzial wird da verschenkt? Was für eine beispiellose Verschwendung von Talent, Kompetenz und Power. Aber wen stört das schon, vor allem in konservativen Kreisen, wo man noch heute der Meinung ist, Frauen gehörten an den Herd und aus diesem Grunde die so genannte „Herdprämie“ erfand?

Bisweilen jedoch, weil man sich ein ganz klein wenig einen halbrevolutionären Anschein geben mag, gebärden sich einige Unionsfrauen wie wild gewordene Harpyien, nur um sich dann wie die in konservativen Kreisen so hoch geschätze graue Maus, man könnte auch sagen Hefegretel, anleinen, disziplinieren und an die Kandarre legen zu lassen.

Ein herausragendes Beispiel dafür ist die „holde“ Frau von der Leyen, die sich bisher durch nicht viel mehr auszuzeichnen pflegte, als durch halbgare Ideen, spinnertes, dafür aber um so heftigeres Gestikulieren und jede Menge missratener Gesetze. Beispielhaft zu nennen wäre hier nur die von ihr initiierte „Bildungskarte“ für die Kinder von Hartz-IV-Empfängern, die jenen unterprivilegierten Kindern eine „Teilhabe“ am Vereinssport und Blockflötenunterricht ermöglichen soll. Bedauerlicherweise ist die Beantragung derart kompliziert geraten, dass kaum ein Hartzer, gescheige denn der für ihn zuständige Sachbearbeiter, in der Lage ist, den mehrere Seiten umfassenden Antrag auch auszufüllen! Aber wen juckt das schon, wenn man sich „von“ schreibt?

Der missratenen Gesetze und Ideen sind aber gar viele und wenigstens hier steht die blond gefärbte (ein Schelm, der Böses dabei denkt) Ursel nicht allein da. Um die Fettnäpfchen, die man in der Kinder-, Familien- und Frauenpolitik auch wirklich alle zu erwischen, erhält sie tatkräftige Unterstützung von ihrer geistlosen Schwester im Geiste, Kristina Schröder, deren Hauptqualifikation ebenfalls ihr blondes Haar zu sein scheint, keinesfalls aber ihr herausragendes Können, oder gar das rhetorische Sprachtalent.

Dieses infernalische Duo, mal gepiesackt von Muddi, manchmal aber auch ein wenig gehätschelt, mischt die deutsche Politik in einer Art und Weise auf, die einen nur verwundert dreinschaun und als Mann vor allem eines lässt, ratlos! Man muss eigentlich froh darüber sein, wenn es keine Quote für Frauen in Managementpositionen gibt, wenn man davon ausgehen muss, dass solche Amseln wie v. d. Leyen und/oder Schröder in verantwortungsvolle Positionen gelangen, in denen sie eigentlich, mangels entsprechender Qualitfikation und Intellekt, überhaupt nichts zu suchen haben.

Aber auch das ist völlig nebensächlich vor dem Hintergrund, dass in der Politik nur der in Amt und Würden gelangt, die (in diesem Falle) Muddi nicht gefährlich werden kann. Und zweifellos kann niemand Muddi das Abwaschwasser reichen.

Dafür machte man sich immerhin in Schröders Amtsstuben intensive Gedanken darüber, ob es nicht besser „das Gott“ heissen müsse und einigte sich dann innerparteilich auf die sogenannte „Flexiquote“, die sich anhört, als handele es sich um eine neu auf den Markt geschworfene Damenbinde. Vielleicht mit flexiblen Flexiflügeln und Sekundenkleber? Vermutlich wäre sie sogar erfolgreich am Markt, den die liberalkonservative Kloalition immer wieder zu beschwören versucht (der aber letztlich immer macht, was er will und das ist in keinem Fall sozial!). Erfolgreicher jedenfalls, als die Flexiquote, die keinen zu nichts verpflichten will, aber dass mit dem allergrößten Nachdruck, den eine „freiwillige Selbstverpflichtung“ nur ausüben kann!

Typisch Union also. Und weil man nun vor der Frage stand, ob die Frau von der Leyen nun mit einigen ketzerischen Abweichlern aus der eigenen Partei der Muddi und ihrer „Politik der grossen Glucke“ in den Rücken fallen könnte oder nicht, versprach man (mit großem Nachdruck, versteht sich) die Frauenquote ins CDU-Wahlprogramm aufzunehmen und sie mit dem Zielkorridor 2020 erstmal auf den St. Nimmerleinstag zu verschieben – und siehe da! Ursel von der Leyen, die Frontfrau der ewiggestrigen nationalkonservativen Unionsfrauen, ließ ab von ihrem frevelhaften Tun und gab brav der Muddi ihr penetrantes Stimmchen. Quote gestrichen…und zwar in düsterem Schwarz!

Vermutlich schleift sie nun im stillen Kämmerlien heimlich an einem verbalen Messer, mit dem sie bei passender Gelegenheit wieder mal wild drohend vor Muddis Gesicht herumfuchteln kann, um es dann der Sache der Frauen (oder wem auch immer) von hinten durch die Brust ins Auge stossen kann – das ist eben erzkonservative Konsequenz! Das Ende des scheinfeministischen Zwergenaufstandes innerhalb der Union!

Und sie zeigt uns eines überdeutlich: Die Union ist eine wachsweich-schwabbelnde politische Masse, die man weder fassen, noch im Zweifel irgendwie an die Wand nageln kann (oder habt ihr schon mal versucht, einen Pudding an die Wand zu nageln?)! Sie hat keine Konturen, Muddi hat eigentlich kein Gesicht, mal abgesehen von dem, welches sie in ihrem Hosenanzug trägt und mit ebensolchen charakter-, würde- und instinktlosen Gestalten umgibt sie sich auch zu unser aller Leidwesen!

Aber es gibt auch keine starke Opposition, die sich die Schwächen der Union und ihres ungeliebten liberalen Wurmfortsatzes zunutze macht, machen kann, oder sogar machen will! Es gibt nur einen Kanzlerkandidaten, der entweder Scheiss von sich gibt, oder garnichts sagt. Das Fettnäpfchensuchgerät namens Steinbrück! Den Mann, der nicht weiss wohin mit seinem Zaster und dem brennenden Wunsch, sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Wie auch immer! Mit derzeit (je nach Institut) zwischen 22 – 28 % der Wählerstimmen, wobei nach 23 % bei den Wahlen 2009 wohl eher der Wunsch der Vater des Gedanken sein dürfte, ist die Wahrscheinlichkeit eines Regierungswechsels vermutlich doch recht überschaubar!

weiterführende Links:

Opposition scheitert mit Bundesratsinitiative – Koalition stimmt gegen Frauenquote (Artikel auf n-tv.de vom 18.4.2013)