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Allaaf und Helau – die Narren gehen in die Bütt!


Ohooo! Das Dreigestirn des politischen Karnevals, Doofspinndt, Gröhöhee und Nahles,  tritt gemeinsam auf und verkündet die frohe Botschaft der GroKo! Jungfrau, Bauer und König. Wobei man sich noch nicht ganz im Klaren darüber ist, wer denn nun die Jungfrau mimt und warum es einen Bauern gibt, obwohl Drehhofer nicht dabei is.

Aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben, selbst wenn man noch so heftig will und darum muss man sich mit Nichts begnügen – keine Steuererhöhungen, vielleicht einen bundesweiten staatlich festgesetzten Mindestlohn, der aber nicht überall gleich hoch sein und auch nicht für alle gelten soll. Keine Energiewende, dafür aber einen Tritt vor´s Schienbein der erneuerbaren Energien und unbezahlbare Strompreise als Ausgleich – die mit Hilfe von Prepaidkarten für den Stromzähler den armen Verbrauchern in diesem Lande deutlich machen sollen, dass Energiesparen sinnvoll ist, besonders, wenn man sich Energie nicht leisten kann!

Auch sonst bleibt alles beim Alten und Neues wird erst garnicht angepackt, denn der Finanzierungsvorbehalt (mein ganz persönliches Lieblingsunwort des Jahres 2013) wird schon dafür sorgen, dass alles so kommt, wie es nach Ansicht von Angela Merkel und ihrer Leyenspieltruppe wohl auch kommen muss – die Rechnung für alles zahlen immer die anderen und zwar die, denen sowieso keiner mehr helfen kann, weil sie nicht genug verdienen. Wozu Menschenwürde, oder gesellschaftliche Teilhabe in einem Land, in dem man nur lange und heftig genug arbeiten muss, um als geringverdienender Leistungsträger zu gelten. Drei oder vier Jobs á 450 Euro und schon hat man fast ausgesorgt, weil man bei einem Tag, der bedauerlicherweise (oder zum Glück) nur 24 Stunden dauert, keine Zeit mehr hat um auch nur einen müden Euro auszugeben, wenn man 20 Stunden davon arbeitet, oder sich auf dem Weg zu einer seiner zahlreichen Arbeitsstellen befindet!

Wohl dem, der keine Hilfe nötig hat, denn ihm wird, ganz nach den christlichen Grundsätzen wertkonservativer Klientelpolitik geholfen werden! Steuernachlässe zu Hauf, Herdprämie, Amnestie für Steuerhinterziehung und trotzdem unbescholtener Ehrenmann/Ehrenfrau bleiben? Das ist der Stoff aus dem politische Träume sind!

Umweltpolitik zu Nutz und Frommen der Energiekonzerne, die es erstaunlicherweise (und auch wieder nicht) geschafft haben, eine ihrer Bauchrednerpuppen unter dem Decknamen Peter Altmaier in Muddis christlich-demokratischem Affentheater unter zu bringen, wo er auf der Klimakonferenz in Warschau plötzlich auftaucht wie ein lange verschollenes U-Boot, die USA und China an ihre heilklimatische Verantwortung zu erinnern, die Kohle als segensbringende Brückentechnologie zu verkünden und alsbald wieder in den unruhigen, dunklen Abgründen und Untiefen des gewaltigen Ozeans scheindemokratischer Politik zu entschwinden!

Die Gestalt eines gestrandeten Wals bringt Altmaier ja passenderweise mit, schade nur, dass er nicht auf ein Riff aufläuft, um dort jämmerlich zugrunde zu gehen, erdrückt vom Gewicht der eigenen Unzulänglichkeiten!

Und durch all das Jammern hindurch hören wir zu allem Überfluss auch noch die anhaltenden Sirenengesänge des neuen Arbeitgeberpräsidenten Ingo Kramer, der ungefragt zum Besten gibt, dass die Unverschämtheit eines bundesweiten Mindestlohns den Verlust von Abermillionen (freilich beschissen bezahlter) Arbeitsplätze zur Folge hätte. Und da geht er völlig d´Accord mit demdauerhaft  dummschwätzenden Herrn Sinn vom Ifo-Institut, dem jeder Sinn fehlt für angemessene Wortwahl und wohlüberlegte Argumentation. Aber das, was er von sich gibt, ist so sinnfrei, wie der Zusammenhang seines Namens mit irgendetwas tiefergehendem, als beispielsweise einem kräftigen Tritt unter die Gürtellinie eines jeden arbeitenden Menschen!

aber wir haben es ja alle schon bemerkelt. Die deutsche Wirtschaft ist vor allem dadurch so leistungsfähig, weil der Staat (d. h. die Bürger, die zur Zahlung von Steuern befähigt gehalten und entsprechend geschröpft werden) die Niedriglöhne die in der deutschen Industrie und auf dem Dienstleistungssektor bezahlt werden aufstockt und damit (meiner bescheidenen Meinung nach) ganz offen die Wirtschaft mit Steuergeldern subventioniert und sich noch nicht einmal die Mühe macht, dies zu verschleiern! Die EU stürzt sich jedoch auf angeblich ungerechtfertigte Zahlungen der Bundesregierung an die Post und den DB-Konzern, die diesen ungerechtfertigte Vorteile gegenüber ihrer Konkurrenz verschafft hätten…

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