Traritraraaa, der Postillon ist da!

Also ich schreib ja schon ne Menge Mist in meinem Blog. Manches ist auch richtig Scheiße. Aber es fliesst eben so aus der Feder, äh dem Keyboard. Und bisweilen gelingen mir sogar recht lustige literarische Ergüsse, an denen der Leser sich kurzzeitig zue rfreuen vermag. Jedenfalls hat das der/die ein oder andere LeserIn schon behauptet. Aber der Postillon schlägt auf diesem Gebiet einfach alles!

Wie kommen die nur immer auf solche geilen Ideen? Und warum habe ich sie meist nicht? Naja, man kann ja nicht alles haben. Und als gerechten Ausgleich für mein beschränktes Innovations- und Ideentalent, bin ich eben arm und unterbezahlt.

Vielleicht sollte ich an meinem Klo auch ein Groschengrab anbringen. Aber vermutlich bin dann ich es, der das meiste Geld einwerfen muss, weil ich die Schüssel am häufigsten benutze. Wer soviel Scheiß fabriziert wie ich, der muss eben auch die Abwasserrechnung für die Fäkalienentsorgung tragen und sei es auch nur Verbalanalitäten.

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Habe die Ehre, Herr „Doktor“…

Ach ja, die bayrischen Filzspezln unter sich, da hackt halt keine Krähe der anderen ein Aug´ aus, besonders, wenn sie alle schwarz sind, oder schwrazrot! Übrigens war ich mal zwei Jahre bei diesem Saftladen tätig und kann die erhobenen Vorwürfe nur bestätigen. Als ich ging, war das so, als bekäme ich plötzlich wieder Luft zum atmen! Der Druck von Vorgesetzten war so enorm, dass es kaum zu beschreiben war (und erst recht nicht auszuhalten) und der musste natürlich ungefiltert an die Reinigungskräfte weitergegeben werden, um die Sparvorgaben einzuhalten!

Bei einer Firmenveranstaltung in Regensburg, die der alte Götz (großzügig, wie er nun mal ist) am Stammsitz zelebrierte, es war ein Oktoberfest und passenderweise vor der Bundestagswahl, hielt er eine Rede und sagte den anwesenden Mitarbeitern klar, wen sie zu wählen haben und wen nicht! So einer muss von der Politik einen Orden kriegen, besonders von der bayrischen, die auf solche Bilderbuchunternehmer genauso stolz ist, wie der Papst auf seine Inquisition! Soweit ich weiß, führt jetzt der Junior die Geschäfte bei Götz und dem steht der Sinn nach noch mehr Profit! Der Alte kann sich nun voll und ganz seinen „sozialen Verpflichtungen“ widmen – dummem Geschwätz, wie´s der Politik so sehr frommt! Amen!

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Arbeiten, bis man tot umfällt? Ihr könnt mich mal!

Das, liebe Leute, hätte ich auch ohne Umfrage sagen können! Und ich kenne auch einige Gründe dafür, warum das so ist! Wer seine Leute beschissen bezahlt, sie dauerhaft überfordert, ihnen den Weg nach oben trotz Eignung verbaut und dann auch noch keine Ahnung von Menschenführung hat, kurz, wer Menschen lediglich als Humankapital betrachtet, als einen Kostenfaktor, bei dem es um Prozessoptimierung und Kosteneinsparung bei gleichzeitiger Gewinnmaximierung geht, braucht sich nicht wundern, wenn ihnen die Menschen vorzeitig den ausgestreckten geriatrischen Mittelfinger zeigen (müssen!).

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Wer zahlt für Krisenstaaten? Die mit den schlechten Karten…

…und zwar Steuerkarten! Ja natürlich weiß ich, dass es keine Steuerkarten mehr gibt. Aber Du und ich, er und sie, Hinz und Kunz, sind die Deppen, die ihre Staaten mit den mehr oder weniger freiwillig gezahlten Steuern am Laufen halten, fragt niemand, ob sie es schick finden, wenn mit ihren Steuergroschen Pleitegeier über Irland, Portugal, Spanien, und nicht zuletzt Griechenland oder auch Zypern abgefüttert werden.

Man setzt das Einverständnis des Steuerzahlers einfach voraus und zwar als selbstverständlich, während man jene, die für gewöhnlich jede sich nur bietende Gelegenheit zur Verringerung ihrer Steuer“last“ nutzen und, wenn irgend möglich, ihre Einkünfte am liebsten vor dem Finanzamt verschleiern und enorme Summen an Steuern einfach hinterziehen, mit solchen Lappalien, wie der Rettung von Krisenstaaten in übergroßer Herzensgüte bislang verschont hat!

Da traf mich heute morgen die bahnbrechende Erkenntnis der Bundesbank fast wie ein Hammer, als ich, gerade im Autos sitzend einen leckeren Apfel vor mich hin kauend, im Radio hörte, eben jene Bundesbank habe vorgeschlagen, vor der Rettung von Krisenstaaten doch erst einmal in die Taschen der reichen zu greifen, bevor man dann die EU, mithin also uns, zur Kasse zu bitten!

Woher die Bankster diese bahnbrechende Erkenntnis nehmen, entzieht sich zwar meiner Kenntnis, lässt aber doch tief blicken – zumindest, wenn man davon ausgeht, dass auch unsere Politiker diese Idee schon mal ins trübe Auge gefasst haben könnten. Äußert die (meist linke) Opposition den Wunsch, das Vermögen der Reichen wenigstens ein kleines bisschen zu versteuern und davon z. B. die Bildungsrepublik Deutschland zu finanzieren, bekommt man meistens die lapidare Auskunft, die Einnahmen würden bei weitem nicht die Kosten decken, die durch das Eintreiben der Steuern entstünden! Wer´s glaubt wird selig…

Wer aber glaubt, der Staat und seine Politiker würden sich um ein bisschen mehr Steuergerechtigkeit bemühen, einfach weil dieses System so ungerecht ist und die Leute schröpft, die fleissig jeden Tag zu einer oder mehreren Arbeitsstellen gehen, um ihr Leben zu fristen, der irrt gewaltig. Eher friert die von den christlichen Politikern so oft und gern beschworene Hölle zu, eh in Deutschland ein Steuersystem eingeführt wird, das sowohl leicht verständlich,. als auch gerecht ist!

Ach ja, ist das Eintreiben von Steuern nicht eigentlich per se schon eine Zwangsenteignung? Und wenn der einfache, ehrliche, Steuerbürger rechtmäßig zwangsenteignet wird, warum dann der reiche, unehrliche, Steuerbetrüger nicht?

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1984? War gestern – heute gibt es Amazon und andere Datenkraken!

DAS habe ich mir schon immer gewünscht! Das mir einer Sachen liefert, die ich zwar nicht bestellt habe, aber dafür auch garnicht wollte. Das ist die nächste Stufe des Consumer-Profiling! Schöne neue Welt. Endlich kann ich mir den Arsch abwischen, bevor ich Scheißen war und den Abgang krieg ich auch, bevor ich mir die Mühe machen musste, den Geschlechtsverkehr durchzuführen! Halleluja, fehlt nur noch die Mauterfassungsbrücke des Verkehrsministers in meinem Schlafzimmer, dann kann Herr Dobrinth gleich die Vergnügungssteuer von meinem Konto abbuchen lassen…

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Grüß´ Gott, Herr Doktor…

Ach ich bin ja so froh, dass der Herr Andreas Scheuer, seines Zeichens Generalsekretär der allseits beliebten bayrischen Staatspartei CSU nun seinen Vierteldoktor nicht mehr „in der Öffentlichkeit“ führen mag! Und sogar der Seehoffer Horscht, der alles fliegen lassen will, was betrügt, hat die Sache nunmehr – vermutlich in Vertretung des gar putzigen Herrn Pafolla – für erledigt erklärt! Nun denn, so sei es. Vor meinem inneren Auge stelle ich mir gerade den Herrn Generalsekretär Scheuer vor, wir er an stillem Örtchen, mit herunter gelassenem Höschen zwar, aber nichtsdesto weniger voller Stolz und aufgeblasen wie ein Pfau, seinen Pseudodoktortitel führt!

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Wer gut schmiert, der gut fährt?

Wer bislang noch keine Zweifel hatte, um was für eine Art „Verein“ es sich beim ADAC handelt, der kann sich nun sicher sein – es ist der wohl größte und einflussreichste Lobbyverband der Autoindustrie, und zwar der deutschen Autoindustrie. Und nun wird auch ganz klar, welche Interessen hier vertreten werden, obwohl die „armen“ deutschen Autofahrer für diesen Lobbyverband auch noch Mitgliedsbeiträge in nicht unerheblicher Höhe bezahlen müssen! Ein ziemlich kleveres Geschäftsmodell, zugegeben, aber genauso betrügerisch wie die Behauptung, die Regierung wolle die Energiewende um das Klima zu schützen!

Für gewöhnlich geht man, nicht ganz unbegründet, davon aus, dass die Industrie sich ihre Lobbyverbände eine ganze Stange Geld kosten lässt, um durch andauernd nerviges Anklopfen an den Türen der zuständigen Politiker und dem Verteilen von Geld und guten Gaben eine Politik im Sinne der deutschen Autoindustrie zu erreichen!

Wer mit dem Allgemeinen Deutschen Automobil Club (kurz ADAC genannt) zusammen unter einer Decke steckt, der kann sich größere Geldausgaben nach dem Gießkannenprinzip jedoch ersparen. Der einfache Feld-, Wald- und Wiesenautofahrer auf Deutschlands Straßen, der meint, mit der Überweisung seines jährlichen Mitgliedsbeitrages an den ADAC wäre sein sauer verdientes Geld gut angelegt und seine Interessen allüberall angemessen vertreten, der sieht sich eines Besseren belehrt.

Wer als Autofahrer sein Geld dem ADAC gibt, der unterstützt damit die notleidende deutsche Automobilindustrie und die lacht sich vermutlich schief über die Dummheit und Naivität der Mitglieder, die tatsächlich davon ausgehen, der „Verein“ würde sich um sie kümmern.

Das muss man der Indutsrie erst mal nachmachen. Kein Geld in die teure und manchmal ineffiziente Lobbyarbeit stecken, sondern die dafür zahlen lassen, die sich eigentlich nur gut und (ver)sicher(t) aufgehoben fühlen wollen, wenn sie mit dem Auto unterwegs sind!

Endlich mal wieder ein beispielshaftes Stück aus dem bayrischen Tollhaus. Der Filz ist schon bis in die letzten Winkel der Gesellschaft gekrochen. Wundert uns das? Nein, sicher nicht. Schließlich kennen wir ja bereits die bayrischen Gepflogenheiten in der Kommunal- und Landespolitik, zumindest da, wo sie von der alleinseligmachenden CSU beherrscht wird…

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