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Das Märchen vom glücklichen Soldaten…


Nun gibt es wohl bald den Frontkindergarten, damit die Muttis ihre lieben Kleinen zwischendurch in der Gefechtspause mal rasch stillen gehen können! Schließlich will Ursel den SoldatInnen einiges bieten um glücklich zu werden! Modische Uniformen in flotten Pastelltönen vielleicht! Oder Schnürstiefel mit eleganter Plateausohle, neckische Applikationen am Uniformkragen, an dem man mit einer iphone-gesteuerten App erkennen kann, ob der Besitzer gerade gut drauf, oder gar paarungsbereit ist, oder unter Babystress leidet! Und weil wir keinesfalls sexistisch sind, gilt das natürlich für alle drei Geschlechter! Denn glücklich sein ist nich abhängig vom Geschlecht, schon eher von der Tatsache, ob einem der Feind die Eier, respektive die Titten, abschliesst, oder einem gar das jämmerliche Leben als SoldatIn nimmt! Aber daran muss die Kriegsursel noch ein wenig arbeiten. Da fehlen ihr noch die zündenden Ideen – ein kleiner Ausflug an die Front könnte da wahre Wunder wirken.

Man muss sich wirklich fragen, ob das ernst gemeint ist, was die von der Leyen alles vom Stapel lässt! Zweifel sind aber schon erlaubt, oder sollten es zuminidest sein. Denn auf der einen Seite wird die Situation der SoldatInnen immer beschissener, geht die Motivation immer weiter zurück und andererseits werden die deutschen Verteidiger der Demokratie und die Rechte der Frauen am Hindukusch mit schlechtem, untauglichen und veraltetem Material in Guerillakriegen verheizt, obwohl jeder Halbgebildete erkennen kann, dass man so keinen Krieg gewinnen kann!

Krieg ohne Opfer, den sauberen Krieg also, den man so gerne propagiert und den die Rüstungskonzerne als lediglich eine Frage des Geldes definieren, den der Staat bereit ist, dafür zu bezahlen, gibt es nicht! Menschen die nicht wissen, warum sie wo für wass kämpfen und natürlich sterben sollen (aber darüber redet man nicht so gerne…), sind eben bisweilen geneigt, depressiv zu werden und jene, die den Einsatz hinter sich haben, traumatisiert und oft sogar verletzt sind, merken nach der Heimkehr in die dankbare Heimat meist sehr rasch, dass ihr Schicksal jenen ziemlich am Arsch vorbei geht, die sie kurz zuvor noch mit markigen Worten in den Einsatz geschickt haben.

So etwas wie Dankbarkeit kann man als Veteran von seinem Arbeitgeber nicht erwarten. Veteranen sind bestenfalls lästig, schlimmstenfalls eine Gefahr für die Allgemeinheit und auch das hängt man nicht so gern an die große Glocke!

Also schweigt man die Risiken besser tot, ignoriert die Gefahr, im Einsatz neben den Eiern vielleicht auch sein Leben zu verlieren und glaubt ansonsten bedenkenlos das, was die Regierungsmeute so gerne in die hingehaltenen Mikrofone der Presse sülzt:“Der Soldatenjob ist ein Job wie jder andere und wir müssen den SoldatInnen für ihren beispiellosen Einsatz, bis ans Ende unseres Lebens, dankbar sein!“

Viel größer wäre meine Dankbarkeit aber, wenn sich Deutschland aus allen kriegerischen Konflikten heraus halten würde! Es ist eine Illusion zu glauben, Mann könnte die Welt verbessern, indem er Menschen tötet, Häuser bombardiert und Infrastruktur zerstört, die man hinterher meint mit großem Geldeinsatz (vor allem zur Föderung der Korruption der Eliten) wieder aufbauen zu müssen – damit sie der Feind dann wieder zerstören kann!

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