Elektrisch durch Berlin? Mit dem Bus? Ach was…

…mag es dem ein oder anderen entfahren, der ein wenig verwundert über diesen neuesten Geniestreich der Verkehrsbetriebe Berlin ist. Auf einer Strecke von sage und schreibe 6 km Länge fahren nun elektrisch angetriebene Busse, die jeweils an den Endhaltestellen aufgeladen werden.

Der Vorlauf dafür war langwierig, wird erklärt und wir glauben es gern.

Jedoch möchten wir gern an dieser Stelle anmerkeln, dass es elektrische Busse schon früher in Berlin gab, sowohl im Westen in den Bezirken Spandau und Steglitz (Oberleitungsbus Berlin von 1933 bis 1965 Berliner Verkehrs-Betriebe BVG-West), wie auch im Osten (Oberleitungsbus Berlin von 1951 bis 1973 Berliner Verkehrs-Betriebe BVG-Ost) in den im Osten gelegenen Bezirken Mitte, Friedrichshain, Prenzlauer Berg und Lichtenberg.

Was heute ultramodern und umweltfreundlich sein soll, gab es also schon vor mehr als 80 Jahren. Jedoch, wie das Leben so spielt, scheute man sich bei der BVG damals wie heute, vor sinnvollen wie notwendigen Investitionen und stellte also einfach auf Omnibusse mit Verbrennungsmotor um. Die können zwar auch nicht schneller durch die ständigen Staus fahren, als es die Oberleitungsbusse vermochten, aber wen juckt das schon?

Und so hören wir mit Staunen die Mär, dass die BVG die 4 Busse garnicht selbst bezahlen konnte, sondern der Bund gnädigerweis die Kosten trägt. Freilich handelt es sich hier aber auch nur um eine Testphase. Die Tests zwischen 1933 und 1973, als die Oberleitungsbusse brav ihren Dienst auf den mit ihnen bestückten Linien versahen, waren also vermutlich nur die beta-Version.

Umweltfreundlich nah zu verkehren wird man also wohl doch erst noch einmal lernen müssen – jedenfalls solange, wie jemand anders die Kosten trägt!

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Der elektromobile Wahnsinn greift um sich

Wer im Winter friert (und den Wagen heizt) und im Sommer schwitzt (und das Fahrzeug kühlt) ist selber Schuld! Auch wer nicht vernünftig fährt und den Pinsel durchtritt, oder am Wochenende vielleicht ein wenig in die Berge will (auch wenn´s nur der Schwarzwald ist oder so), braucht sich nicht zu wundern, wenn der Akku in nullkommanix leergelutscht is! Natürlich kostet auch der Betrieb der Scheibenwischer und des Lichts Energie, womöglich sogar der Betrieb des Radios. Trotzdem muss ich mich ernstlich frägen, wieso man nicht in der Lage ist, vernünftige Akkukapazitäten zu generieren. Möglich scheint es ja wohl zu sein, wenn ich mir die Reichweiten bei Tesla anschaue. und nur um in der Stadt rumzugurken, brauch ich vermutlich kein Auto für knappe 35.000 Euro. Das können die Öffis etwas günstiger anbieten. Also welche Zielgruppe wird da angesprochen? Drittwagenkäufer, die neben ihrem 7er für Papa und dem X5er für Mutti´s Kindertransporte zur Schule noch was für´s schlechte ökologische Gewissen tun wollen, nein müssen, weil sonst die Flottenverbräuche zu hoch sind?

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  • BMW i3 (Homepage des Herstellers)

Öffnet nur die Äuglein und ihr findet Euch in der realen Welt wieder!

Aha! Aber welches Auge wurde denn nun eigentlich geöffnet? Das Rechte, auf dem sie so lange blind waren? Oder doch lieber das aufmerksame und blutunterlaufene linke Auge, mit dem die linke Szene schon immer beäugt wurde und die ja nach Auffassung unwichtiger CDU-Politpomeranzen der Sorte „Spahn“ nicht nur schuldig sind, eine linke und volksnahe Ideologie zu vertreten, sondern auch den Aufmarsch des rechten Pöbels und die Ausschreitungen gegen Vertriebenen in Ostdeutschland zu verantworten haben? Naja, jedenfalls ist es eine neue Dimension der Gewalt! Wie auch immer! Andererseits ist es schon verständlich, dass der Chef des Verfassungsschutzes sich wundert, gar schockiert darüber ist, dass die Rechtsextremen bei ihren Angriffen  auf Ausländer, die als Heimatvertriebene (ja auch Ausländer hatten mal eine Heimat und die lag erstaunlicherweise nicht in Schlesien, oder Pommern oder Ostpreußen!) nach Deutschland geflohen sind, nun auch Polizisten angreifen! Ohne Hemmungen! Mit brutaler Gewalt! Wo sie doch jahrzehntelang so wunderbar und zu beider Vorteil zusammen gearbeitet hatten?

Wer von diesen Spacken sieht eigentlich die neue Dimension der Gewalt gegen die Vertriebenen, die Flüchtlinge, die Asylanten? Wer sieht das rechte Pack als Herren unserer Straßen und in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen, dank der gütigen Unterstützung und Förderung durch die politische Prominenz eines De Maiziere, eines Spahn, aber auch eines Sarrazin, Bausewein oder Buschkowski? Der Namen sind gar viele. Die brandstiftenden Biedermänner sind es, die wir fürchten müssen, nicht die Menschen, die durch Kreig, Folter, Mord und Hunger aus ihrer Heimat vertrieben wurden!

Wir wundern uns auch. Denn wir haben es seit vielen Jahren kommen sehen. Und nun ist er da, der rechte Pöbel. Der gesellschaftliche Abschaum. Der Bodensatz der Gesellschaft. und er ist genau da, wohin ihn die Politik, vorzugsweise die konservative, christliche, christlich-soziale und traditionelle Politik, eingeladen hat – in der Mitte unserer Gesellschaft! Und nun tun sie alle ganz überrascht, kurbeln den Betroffenheits-Tourismus an und verschwinden dann ebenso schnell in ihren klimatisierten Büros, wie ein stinkender Furz im Wind! Freilich nicht ohne vorher „heftige Kritik“ geübt zu haben und ein „besonders hartes Vorgehen“ gegen solches Tun angekündigt und gleich wieder vergessen zu haben!

Und was sagt Muddi zu all dem? Nun, nachdem sie endlich ihr nichtssagendes Schweigen gebrochen und den Schock verdaut hat, den sie wohl erlitt, als sie ein weinendes Flüchtlingsmädchen kraulte, spricht sie Worte der Weisheit, die uns, in ihrer beliebigen Belanglosigkeit, allesamt von den Sitzen hauen: „Anerkannte Flüchtlinge“, so Muddi,“ müssten „schnell integriert“ und abgelehnte Asylbewerber „rasch abgeschoben werden!“ Donnerwetter, soviel Klarheit und dann auch noch so konsequent vorgetragen, wer hätte das jemals von ihr erwartet? Ich nicht!

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BMW´s Oberklasse rettet die (Um)Welt?

Da lacht mal wieder die Koralle und die BMW-Händler reiben sich die Hände! Bei einem Einstiegspreis von mehr als 81.000 € für das Basismodell wird man wohl froh sein müssen, wenn für das Lenkrad kein Aufpreis fällig wird! Denn die Aufpreisliste umfasst sagenhafte 88 Seiten. Aber es trifft ja ganz offensichtlich keine armen Leute, die hier Kunden werden wollen. Gleichwohl wundert es mich schon ein wenig, wie man einem solchen Geschoss, mit 265 PS einen Verbrauch von sage und schreibe 4,5 Litern auf hundert Kilometer andichten kann. Das dürften wohl nicht einmal die bayrischen Werbestrategen glauben, denn immerhin müssen 1,8 Tonnen Auto bewegt werden. Bekanntermaßen wird bei den Verbräuchen gelogen, dass sich die Balken biegen, nur um auf dem Papier die Flottenverbräuche zu senken! Was das der Umwelt bringt? Nichts, ist doch klar. aber die Bundesregierung kann behaupten, sie hätten das menschen- und technisch Mögliche getan, mehr sei der notleidenden Autoindustrie einfach nicht zuzumuten gewesen. Es geht ja hier schliesslich um (gut bezahlte) Jobs und wenn auch schon die Mehrzahl der Arbeitnehmer von solchen Einkommen nur träumen kann, wie sie in der Branche bezahlt werden, sind ja auch noch regelmäßig, trotz der wirtschaftlichen Notlage allenthalben, auch noch jährlich fette Prämien drin. Wer kann dazu schon nein sagen?
Der automobile Wahnsinn greift immer weiter um sich. Die Autos werden jedes Jahr größer und schwerer, die Motoren immer stärker. Wenn die technische Entwicklung wirklich in der Lage sein sollte, solche Verbräuche zu erzielen, wie angeblich hier bei diesem fetten Oberklassewagen, dann würden sie vermutlich, wenn denn diese Motoren in einen Oberklasse-BMW von 1970 eingebaut würden, mit jedem Kilometer den Tank füllen, anstatt ihn leer zu saufen! Aber wer solche Werbemären glaubt, wie sie die Industrie erzählt, der zieht sich auch die Unterhosen mit der Kneifzange an…

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Thomas´s weise Worte – Laberei ohne Sinn und Verstand!

Gerade auf DLF gehört: Herr De Maiziere hat sich mit den andern Innenministern der EU getroffen, um einen zu saufen und mal so´n bisschen über das verhinderte Attentat im Thalys zu sabbeln und anschliessend er so:“Wir wollen nicht alles flächendeckend überwachen…usw…usw…usw…aber ich möchte dass die Kameras an den deutschen Bahnhöfen schneller und sicherer werden!“ Jetzt fräge ich mich, wozu das Ganze?
Okay, dass mit der flächendeckenden Überrwachung verstehe ich, dass kriegt er (noch) nicht hin, denn in dem Fall ist es ja mit ausspionieren der Handys nicht getan. Da gehört Man-Power dazu und die hat man ja (angeblich) nicht, wie das Beispiel Sachsen zeigt. Das ist dann auch ziemlich aufwendig und da bietet sich ja einmal mehr die flächende Überwachung der Bürger an. Die NSA bietet sicher professionelle Hilfe und Beratung.
Und, so sehe ich das, mit den schnelleren Kameras kann man die Bahnhöfe im Zeitraffer überwachen und die Filme am Ende als Slapstick verkaufen. So kommt auch noch Geld ins Portokässle und kann in die prähysterische Ausrüstung der Polizeibeamten in Sachsen gesteckt werden, damit sie in Zukunft genug Handschellen zur Hand haben, um die pösen Linksextremisten verhaften, wenn die Nazis mal wieder einen Aufmarsch gegen AsylbetrügerInnen planen…

Die Possen des Tillich Eulenspiegel von Sachsen!

Oh, der kleine Tillich Eulenspiegel will nun gegen Rechtsextreme vorgehen? So wie alle, die in Heidenau waren, die Angreifer als Pack bezeichneten, die Aktionen gegen Flüchtlinge „auf´s schärfste“ Kritisierten, null Toleranz für Rassismus forderten und dann noch schneller verschwanden, als die Polizei erlaubte? Ehrlich gesagt, wenn ich mir diese Geisterbahnfigur so betrachte, dann möchte ich ernsthaft bezweifeln, dass ihm und seinen christlichen Mitbrüdern und -schwestern tatsächlich klar geworden ist, welche Schlange sie da an ihrem wogenden Busen genährt haben! Jahre-, jahrzehntelang hat man den Rechtsextremismus, den Rassismus und den Faschismus in Sachesen und vielen andern Ländern Deutschlands nicht nur ignoriert, sondern gar in ihrem Tun bestärkt und ermutigt und nun, wo es ein bisschen mediale Aufmerksamkeit zu heischen gilt, tut man so, als berühre einen das bis ins tiefste Innere! Lächerlich diese zur Schau getragene Betroffenheit! De Maiziere stellt sich hin und will als Reaktion auf die Naziausschreitungen das Asylrecht verschärfen und der Parteikollege Spahn behauptet mal so frischweg von der Säuferleber, die Linksradikalen seien Schuld! Liebe fromme Christen von der CDU, ich fräge Euch:“In welcher Welt lebt ihr eigentlich?“

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Gabriel stabilisiert die SPD? Ja, aber vermutlich bei 23% (-5%)…

Gabriel soll motiviert und kampfeslustig sein? Kann man so sehen, muss man aber nicht! Und ob es ihm gelingt, die SPD (bei etwa 23%) zu stabilisieren, wird wohl davon abhängen, wann er endlich die Fliege macht und verschwindet. Ich kann mich leider des Gedankens nicht erwehren, dass einer wie er in der CDU vioel besser aufgehoben wäre als in der SPD. Denn was will er dort erreichen? Mit seiner Haudrauf-Kultur, die zwar viel sein mag, aber sicher keine sozialdemokratische Politik. Hat er sich zu den neuen Krankenkassenbeiträgen geäußert, die für die Arbeitnehmer steigen sollen, nicht aber für die Arbeitgeber (also die Ausbeuter)? Nö, er schwafelt rasch was vom rechten Pack (zu recht, wie ich anmerke), entfernt sich dann aber von hinnen und lässt den Lieben Gott einen guten Mann sein! Mit Typen wie ihm ist keine Sozialdemokratie möglich oder auch nur denkbar! Leute wie er sind es, die die SPD an die Wand gefahren haben und sie dadurch wieder flott zu machen versuchen, indem sie einfach immer weiter durch die Wand wollen, anstatt den Rückwärtsgang einzulegen!
Es gibt keine echten Sozialdemokraten mehr in der Führungsebene der SPD. Alle die auch nur halbwegs etwas taugten und den Geist der alten Arbeiterpartei verkörperten, sind schon weggestorben und nach ihnen kamen die Karrieregeier, die man problemlos sowohl in der heutigen SPD, als auch in der CDU/CSU, bei den Grünen und auch bei der FDP (möge sie in ihrer Gruft vergammeln wie Scheiße in einer Kompostierungsanlage). Es spielt einfach keine Rolle. Sie haben kein Profil und sie haben keine Visionen, sie wandeln auf dem Pfad des Geldes und schlafen in den Betten der Lobbyhuren, um anderntags reichlich unerquickt und mit brummendem Kopf, aber ohne die Spur eines Schuldbewusstseins in ihren Abgeordnetenbüros und Ministerialsuiten zu verschwinden und Politik zum Wohle der Wirtschaft zu machen. Dabei sind die Interessen der Arbeitnehmer nur hinderlich und darum wurden sie auch geopfert! Und nun geht es an die geregelten Arbeitszeiten und glaubt mir, auch da knickt die SPD ein! Ihr werdet es sehn…

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Politik aus dem Analkanal!

Na endlich greift der Herr De Maiziere gegen den rechten Mob mal so richtig durch – indem er das Asylrecht verschärfen, die Unterstützung zusammenstreichen und die Bewegungsfreiheit der Vertriebenen einschränken will! Das hat Klasse, das hat Stil. Naja es entspricht jedenfalls ganz dem Stil, den man von so einer hohlen Wassernuss erwarten kann! Er, der bislang in keinem Amt, welches er in welcher Regierung auch immer, bekleidete, noch nicht ein einziges Mal seinen Laden im Griff hatte, was ihm den Ehrenname „Muddis Buchhalter“ einbrachte, zeigt nun ein weiteres Mal, wie unfähig und rechts-konservativ er in Wirklichkeit ist! Mir schaudert nicht nur vor diesem Menschen, sondern vor der gesamten Regierung, die in einem Rausch konspirativer Belanglosig- und Beliebigkeit mit der lodernden Flamme des Rassen- und Fremdenhasses spielt und diese dadurch zu löschen trachtet, dass er die Vertriebenen zur Verantwortung zieht!
Aber, wen wundert´s, dass auch die SPD hat auf diesem Gebiet etwas aufzubieten hat? Ein gewisser Herr Bausewein fordert die Abschaffung der Schulpflicht für Vertriebenenkinder mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus! Ähm, sozialer kann man nun wirklich kaum noch sein…

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Flüchtlingskrise? Nee, das ist eine Nazikrise!

Ja wer hätte denn das auch erwartet? Es ist nicht nur nicht Muddis Art, sich den hilfesuchenden Menschen förmlich aufzudrängen, nein, es ist noch nicht einmal ihre Welt, in die hinab zu steigen sie sich nun wohl doch genötigt sieht! Dabei hatte sie doch letztens erst so einen lästigen, heulenden Flüchtlingsbalg gestreichelt! Und nun? Jetzt erwartet der Pöbel und nicht nur der ausländische, der eine politische Verfolgung vortäuschende Wirtschaftsflüchtling, dass Muddi etwas zu diesem Thema spricht? Dabei könnte es so einfach sein, wenn man nicht nur von Flüchtlingskrise spräche, sondern von einer Nazikrise, von einem Versuch der braunen Ritter vom ideologischen Scheißhaufen der Geschichte, die Macht auf der Straße zu übernehmen. Die Lufthoheit über den Stammtischen haben sie ja schon längst erobert – unter verständnisvoller Duldung durch das christlich-soziale Geziefer aus Bayern und anderes konservatives Dreckspack, die sich weniger um die verängstigten Flüchtigen scheren, denn um die Meinung der „besorgten Bürger“, die mit großer Wahrscheinlichkeit genauso handeln würden, wie die Hilfesuchenden in unserem Lande, wenn sie denn in derselben Situation wären wie jene!
Und was hat Frau Merkel zu verlieren? Mit Verlaub gesagt, das ist mir scheißegal! Diese Madonna von der heiligen Ignoranz lebt in einer Welt, die außer ihr niemand sehen kann. Naja, die anderen realitätsallergischen Politiker sehen sie vermutlich auch. Sie liegt wohl irgendwo hinter Wolkenkuckucksheim…

 

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Lustig ist das Rentnerleben! Wenn die Rente reicht, so grade eben…

Die Realität wird jedoch weitgehend anders aussehen, wenn man mich früge. Aber man frägt mich ja nicht! Dennoch kann ich´s Maul net halten und verkünde meine persönliche Hitliste der Orte, an denen Rentner ihr bisschen Rente verbringen wollen, bzw. werden verbringen müssen…
  1. in Hartz IV (wegen der zu erwartenden „abnorm hohen Renten“(abschlägen) für den gewöhnlichen Feld-, Wald- und Wiesenrentner!).
  2. im Pflegeheim (weil die Rentner in Zukunft so lange arbeiten werden müssen, bis sie auseinander fallen und oder Demenz und Alzheimer sie die Sorgen des grau(sam)en Alltags, sowie das Essen und Trinken und die eigene Adresse vergessen lassen!).
  3. In andauernder Lohnsklaverei (denn die zu Lebzeiten…äh…während der sog. Arbeitsbiographie angesammelten Rentenansprüche werden es kaum noch ermöglichen, nach fünfundvierzig Beitragsjahren von der zu erwartenden Minirente leben zu können).
  4. im Gefängnis (weil die Versuchung einiger RentnerInnen, sich die ihm/ihr von der „Neuen Sozialen Marktwirtschaft“ vorenthaltenen Renten, mittels Strumpfmaske und Schrotflinte eigenverantwortlich von den Banken zu holen!).
  5. in Saus und Braus (- und zwar dann, wenn man das Glück hatte, reiche Eltern zu haben, oder aber einen Job, der es einem ermöglichte, private Vorsorge für die Rentenlücke zu treffen. Oder weil man einfach Politiker war, oder Manager, oder Unternehmer, vielleicht sogar Bankster und damit zu den Profiteuren des kapitalistischen Systems gehörte!

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