Schuld sind immer die andern!

Nun, was sagt man dazu? Der Tony Blair, eine der größten Fressen seit der Hexe Thatcher, übernimmt die Verantwortung für den Krieg gegen den Irak – und das war´s dann auch schon! „Die Welt war und ist ein besserer Ort ohne Saddam Hussein,“ sprichts und lässt es gut sein. Wir wollen nicht verhehlen, dass die Welt ein besserer Ort wäre, ohne Tony den Bliar. Aber uns fragt ja wieder mal keiner. Da waren wir schon ziemlich beeindruckt, wie dieser Tory-Trampel sich vor die Kameras stellte, eine Träne zerdrückte und alsdann seine Griffel in Unschuld wusch. Dabei hat er gelogen, wenn er das Maul auf machte, hat „seine“ Soldaten verheizt, um den unsäglichen George W. Bush bedingungslos zu unterstüten! Aber so sind sie halt, die Konservativen, ein paar hundert Soldatenleben? Einige hunderttausend Iraker, die infoge der Kriegshandlungen verreckten? Traurig, fürwahr. Aber das ist ein Opfer, dass sie gern bereit waren zu bringen. Der Vorteil der Demokratie ist ja, dass man für die kolossale Verantwortung, die man trägt, fürstlich entlohnt wird – und dass man hinterher nur in den seltensten Fällen eine solche Verantwortung zu tragen gezwungen wird! Kriegsverbrecher? Vorbereitung und Durchführung eines Angriffskrieges? Verbrechen gegen die Menschlichkeit, jedenfalls gegenüber den Irakern? Woher denn? Sowas passiert nur Negern aus Afrika, die einen Bürgerkrieg vom Zaun gebrochen haben. Oder Diktatoren vom Schlage eines Saddam Hussein. Ein Schelm, wer das in Zusammenhang bringt mit strategischen Rohstoffen in den jeweiligen Ländern. Öl zum Beispiel, über das die USA so gerne ihre „schützende“ Hand halten mögen. Oder Seltene Erden, damit auch weiterhin schicke Handys produziert werden können! Da muss man sich auch nicht wundern, wenn man es dem bösen, bösen Diktator Kim Jong Un gegenüber bei Embargo und strengen Ermahnungen bewenden lässt. Denn da gibts nüscht zu holen, außer Hunger und ein paar Atomraketen und der Zorn der Chinesen!

Der Nahe und Mittlere Osten aber, das wissen wir nun, gehört zur Angloamerikanischen Interessen- und Einflusssphäre. Da darf man nicht zimperlich sein! Das weiss auch unser dicker Sigmar Gabriel, der leider soeben vermelden musste, dass sich die deutschen Waffenexporte mal eben im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt haben – natürlich nur weil da Spezialeffekte hinein spielen und dergleichen undurchschaubare Dinge mehr, die man sich drehen und wenden kann, wie es gerade passt. Aber immerhin wurden deutlich weniger Kleinwaffen geliefert! Bedauerlicherweise lässt das den Schluß zu, dass im gegenzug deutlich mehr schwere Waffen wohin auch immer gliefert wurden. Aber da schaut dann schon keiner mehr so genau hin! Aber an all dem Elend, sowohl am Irakkrieg, oder an deutschen Waffenexporten, ist nie derjenige Schuld, der sie zu verantworten hat. Das wäre ja noch schöner. Schuld sind immer die anderen. Der mittlerweile aufgehängte Saddam Hussein zum Beispiel. Oder die Scheichs in Saudi-Arabien und Katar, die so viele gute deutsche Waffen bestellen. Da kann man einfach nicht nein sagen. Denn die schwertschwingenden und kopfabschlagenden Saudis, die arabischen, sind ja bekanntlich die „Stabilitätsanker“ in der Region. Warum auch immer!
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Herrn Klunckers juristische Kinkerlitzchen

Vorneweg möchte ich kurz erwähnt haben dass man, um seine Glaubwürdigkeit zu verlieren, vorher wenigstens ein kleines bisschen Glaubwürdigkeit besessen haben muss! Warum ich das extra erwähne? Weil ich der Meinung bin, dass die EU keinerlei Glaubwürdigkeit besitzt. Nicht mehr! Und ausgerechnet der ehemalige Ministerpräsident des Zwergstaates Luxemburg, deren beider Geschäftsmodell sowohl die Steuervermeidung, als auch die Steuerhinterziehung, waren und immer noch sind, erklärt nun frisch, fromm, fröhlich und gänzlich frei von jedwedem Schuldbewusstsein, er sähe nicht ein, warum sich 28 nationale Parlamente mit der Verabschiedung des Freihandelsabkommens CETA beschäftigen sollten. Ob CETA nun ein gemischtes, oder ein „EU only“-Abkommen sei, wäre ihm schnurzegal! Bedauerlich nur, dass es den einzelnen Staaten eben nicht schnurzegal zu sein scheint, nachdem sich die Briten schon mal vorsorglich aus der EU verabschiedet haben. Jedenfalls fast. Aber noch nicht ganz. Diejenigen, die das zu verantworten hätten, weil sie diese Abstimmung vom Grenzzaun gebrochen haben, wollen jetzt für den Ausstieg nicht verantwortlich sein.

Dem Herrn der EU, Schang-Klod Kluncker aber ist das sowieso völlig egal. Er will nicht nur CETA. Er will CETA jetzt und er will es ohnen Diskussion, ohne Widerstand und er will es, weil es seiner unmaßgeblichen Meinung nach das Beste ist, was die EU jemals verhandelt hat! Selbstverständlich kann man das so sehen – wenn man so eine Klobrille auf der Nase hat, wie der rachitische Gnom aus Luxemburg, dem die Meinungen der EU-Bürger ebenso scheißegal sind, wie deren Sorgen und Nöte. Man muss es aber nicht so sehen! Wir sind eigentlich eine Demokratie, gebildet aus mehreren demokratischen und einigen autokratischen Staaten. Aber ob das dem Herrn Juncker genehm ist, oder nicht, interessiert mich soviel, als wenn in Luxemburg ein Geldsack umfällt.

Für sein Verständnis von Demokratie und Freiheit und das der EU gibt es derzeit ja auch ein unschönes Beispiel – Luxleaks! Die Whistleblower, die diesen ungeheuerlichen Finanzskandal öffentlich gemacht hatten, wurden soeben verurteilt. Zwar zu Bewährungsstrafen, aber was spielt das schon für eine Rolle? Man hat sie für schuldig befunden! Jenen aber, den Herrn Juncker nämlich, der eigentlich die Verantwortung zu tragen hätte für diese schändliche Praxis, weil er zu der Zeit der Ministerpräsident war, hat man nicht einmal amgeklagt. Es ist wie immer. Der oder die Überbringer einer schlechten Nachricht, sind diejenigen, die dafür bestraft werden. Der Verantwortliche aber braucht sich nicht einmal sonderlich bemühen. Er ist schließlich ein Ehrenmann und mit weit wichtigerem beschäftigt, als mit den lächerlichen Steuerersparnissen einiger Megakonzerne in Höhe von ein paar Milliarden Euro. Der ist schon nach oben weggelobt worden. Schließlich hat er von nichts gewusst. Sagt er und man glaubt es ihm gerne. Wer kann schon die Politik und die Wirtschaft in einem Lande überblicken, dass so enorm groß ist, wie Luxemburg? Wer kann sich schon um solche Lappalien kümmern, wie ein paar Milliarden Euros, die anderen EU-Staaten wegen der Steuertricksereien vorenthalten wurden? Das kann man von keinem verlangen und schon garnicht von Schang-Klod Juncker.

Was man aber durchaus einmal machen kann, sind ein paar Gedanken darüber, warum die EU bei ihren Bürgern so verdammt „beliebt“ sind. Warum immer mehr Menschen lieber aus der EU verschwinden wollen, als sich noch länger von solchen Geistesgrößen wie Juncker, Oettinger, oder Stoiber, aber auch Malmquist und wie sie sonst noch alle heissen, weiter für dumm verkaufen und an der Nase herum führen zu lassen! Europa ist ein Werkzeug zur Gewinnmaximierung der multinationalen Konzerne verkommen und keiner in diesem Zirkel der Macht in Brüssel, findet auch nur eine Spur daran auszusetzen. Man geht offenbar davon aus, dass man die Menschen Europas, auf Grund ihrer ungeheuerlichen Dummheit, einfach zu ihrem Glück zwingen muss. Erklärungen warum, weshalb, wieso, sind in diesem Szenario nicht vorgesehen! Und das wäre ja auch noch schöner, wenn sich solche wichtigen Wichtelmännlein wie Juncker vor dem ahnungs- und mittellosen Pöbel verantworten müssten. Verantwortung? Wem gegenüber denn bitteschön? Gegenüber den Menschen? Muahahaha…Das alles lässt nur einen Schluß zu – der Juncker, der hat sie nicht mehr alle!

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Nazis sind auch nur ganz „normale“ Menschen?

Ach was, ach ja? Die Bayern also? Den Nazis abgenommene Raubkunst an die „armen Nazis“ zurück verkauft? Für einen Appel und ein Ei! Wird schon rechtens gewesen sein, die Arisierung, wird man sich gedacht haben. Und wer Strauß kannte und sein gut verfilztes Netzwerk aus alten, gewendeten und neuen Nazis (die sich aber konservativ nannten oder christlichsozial), oder wertkonservative Marktradikale, der braucht sich nicht zu wundern, dass in seinem Dunstkreis solche Dinge passierten. Und wenn man ehrlich ist, dann muss man ja auch einsehen, das tote Juden keine Kunstwerke brauchen, verarmte Nazis, die das süße Leben an den Fleischtöpfen der Macht gewöhnt waren, aber schon! So langsam bin ich der Meinung, man hätte nach der Kapitulation alle, aber restlos alle führenden, wie „ehemaligen“ Nazis aufhängen sollen, nein müssen! Den Opfern und uns wäre viel Leid, Demütigung und Ärger erspart geblieben! Aber die taten ja alle nur ihre „Pflicht“, genauso wie Adolf Eichmann…

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Muddi in China!

In einem anderen Medium durfte, nein musste ich zu meiner übergroßen Freude lesen, dass Merkel bei ihrer Rede an der Nanjing-UNI in Peking „subtlie“ Kritik geübt habe an mangelnder Rechtsstaatlichkeit? Nun, vermutlich war sie so subtil, dass niemand es gemerkelt haben dürfte, am allerwenigsten Muddi herselfe. Aber das macht ja auch fast überhaupt nichts. Es hätte nur die wirtschafltichen Beziehungen gestört und auf die kommt es ja letztlich ausschließlich an. Denn wie wir gelernt haben: geht´s der Wirtschaft gut, freut sich der Mensch! Oder auch nicht. aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.

Aber damit die Wirtschaft sich weiter freuen, Verträge abschließen und zuhause über die horrenden Sozialabgaben und exorbitanten Löhne der Arbeiter und Angestellten jammern und bittere Tränen vergießen kann, hat sie eine dicke Wirtschaftsdelegation mitgenommen. Man will sich ja nicht lumpen lassen und daheim als diejenige gelten, die sich den Menschenrechten gebeugt hätte, oder rechtsstaatlichen und demokratischen Prinzipien, die ja sowieso keinen Menschen interessieren – ab einer gewissen Einkommensstufe  -.-

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Das Kapital steht rechts!

Gestern war Brasilien dran! Putsch des Parlaments gegen die demokratisch gewählte Präsidentin Dilma Ruosseff unter dem Applaus der USA! Morgen Venezuela? Das Land mit den reichsten Ölvorräten der Erde. Wird seit der demokratischen Wahl einer linken Regierung von der venezolanischen Wirtschaft, US-Konzernen, den USA und Kolumbien unter massiven Druck gesetzt! Übermorgen Ecuador? Ebenfalls reiche Ölvorkommen und eine linke Regierung, muss sich das Land gegen die Einflussnahme durch die USA, US-Konzerne und andere reaktionäre Gruppen zur Wehr setzen! Griechenland? Kein Öl aber strategisch wichtig! Linke Regierung, die von der EU und dem IWF geknebelt und massivst unter Druck gesetzt wird!
Es gibt keine linke Regierung in irgend einem Land auf der Welt, mal abgesehen von Nordkorea vielleicht, die nicht unter dem massiven Druck des globalen Kapitals steht, insbesondere, wenn es um strategische Rohstoffe, wie z. B. Erdöl, geht, die grundsätzlich als wichtig für die nationale Sicherheit der USA betrachtet und deshalb beansprucht werden!
Und es ist kein Ostblock mehr da, der diesem Treiben Einhalt gebieten könnte.
Dies scheint allmählich der Moment zu sein, an dem wir den Untergang des real existierenden Sozialismus so langsam zu bedauern beginnen sollten!

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Grenze zu, Flüchtling tot?

Damit man der „Asylantenflut“ Herr wird, kommt man nicht umhin, in den Herkunftsländern Maßnahmen zu ergreifen, hat man sich vermutlich sowohl in Berlin, als auch in der EU gedacht und will nun zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen. ausgerechnet zwei der schlimmsten Regierungen, denen Menschenrechte mindestens ebenso egal sind, wie bei uns der SPD die soziale Gerechtigkeit, hoffen auf intensive Unterstützung bei der Schließung und Überwachung der grenzen. Natürlich kann man das dafür benötigte Equipment auch zur Unterdrückung der eigenen Bevölkerung einsetzen, aber wer wird da schon so genau hinschauen wollen?

Dass die Schließung von Grenzen an sich schon ein Akt der Unterdrückung ist, sei hier nur am Rande erwähnt. Aber weil man so gern schicke Grenzzäune baut und auch deren Nutzen irgendwie erprobt werden muss, engagiert man sich in Sudan und Eritrea. Für den Einsatz an der Grenze sind schicke und leistungsstarke Autos vorgesehen, Scanner, Server, GPS, und selbstverständlich sollen auch die Grenztruppen geschult werden. Außerdem werden Auffanglager benötigt, die über Hafträume verfügen. Ziel ist es, die dort „untergebrachten“ Personen am Verlassen der Lager zu hindern. Sonst kämen sie womöglich auf die bescheuerte Idee, sich auf den Weg nach Europa zu machen. Und wer aus diesen, vermutlich von Herrn de Misere schon auf die Liste der sicheren Herkunftsländer 2.0 gesetzten, Staaten schon nach Europa gelangt ist, der wird in diese Lager  zurück gebracht werden!

Ich kann mich undeutlich an eine nicht sehr erfreuliche Zeit erinnern, da hat Deutschland schon einmal Lager gebaut um dort Menschen „unterzubringen“, ja sie durften dort sogar, ganz genau, wie das in Afrika geplant wird, an Projekten teilnehmen, die extra für sie genereirt wurden. Allerdings nannte man das damals „Vernichtung durch Arbeit“.

Wie wir sehen, ist nicht nur den Deutschen die Menschenrechtslage, egal wo auf dieser Welt, so scheißegal, dass man sich dafür nur noch schämen kann. Die EU sieht das ganz genauso! Während man sich hier den Anschein gibt, als ließe einen das Elend nicht völlig kalt, treibt man dieses grausame Spiel in den Herkunftsländern der Flüchtlinge auf die Spitze, unterstützt die verbrecherischen Regime und ist ihnen ein willfähriger Komplize bei der Unterdrückung der Freiheit!

Und hierzulande stellen sich Leute wie der Innenminister vor die Mikrofone und erzählen, ohne mit der Wimper zu zucken:“Wir tun alles, um die Lebensbedingungen in den Herkunftsländern der Asylanten zu verbessern!“ Das mag wohl für die Regime dort stimmen. Denn mit so viel großzügige Hilfe beim bau von Konzentrationslagern haben sie sicher nicht gerechnet!

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Burger-Reccep(t) mit Ziegenkäse?

Ich sollte mir einen Erdogan-Burger bringen lassen. Mir hungert grad so! Und Ziegenkäse ist ja nun mal ziemlich lecker! Aber eiens muss ich Euch dann doch mal mit auf den Weg geben, liebe Leute. Den AfD-Burger, den könnt ihr Euch dahin stecken, wo die AfD hingehört. Ganz tief dort hin, wo die Sonne nicht scheinen mag, denn von rechts und links wegen kann auf einem solchen Burger eigentlich nur Scheiße drauf sein, wie der Inhalt ihres idiotischen Parteiprogramms ja schon deutlich macht! Und warum nicht mit Essen politische Aussagen machen? Das ist weder verwerflich, noch unüblich. Vegetarisches Essen, oder auch veganes Futter vom Imbiss oder im Restaurant, ist ja vom Grundsatz her auch schon mal eine politische Ansage! Also warum nicht? Hauptsache es schmeckt!

Und wenn ihr noch ne Inspiration braucht, schaut einfach mal nach Berlin. Einen anständigen Burger im Format eines dreifachen Doppelwhoppers könnte man ins Programm aufnehmen. Nur über den Namen bin ich mir noch nicht klar geworden. Den doppelten Siggi? Muddis Dicksten? Oder, mit mehreren Dutzend Weißwürsten belegt als Seehofers Blinddarmdurchbruch?

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