Die Profiteure!

Ach es ist zum Heulen. Politik und Wirtschaft sind durch Drehtüren miteinander verbunden, dass man sich nicht wundern braucht, warum die EU (und alle übrigen Regierungen ebenfalls) allem Anschein nach nur das tun, was der Wirtschaft nutzt und frommt! Klagt die Wirtschaft, handelt die EU. Jammert die Versicherungsbranche, entsteht plötzlich die Rentenlücke und die Regierung in Deutschland unterstützt die „private Altersvorsorge“ (auf eigenes Risiko versteht sich). Klagt die Autoindustrie, holt die Regierung in Deutschland die Kaufprämie für Elektroautos aus dem Hut. Heulen die Energiekonzerne, dreht die Bundesregierung den regenerativen Energien den Hahn ab, weil man nicht weiss, wie der Netzausbau zu stemmen, zu finanzieren, oder was auch immer sei. Das Personal wechselt zwischen Politik und Wirtschaft so beliebig und vor allem schnell hin und her, dass man beim zur-Kenntnis-nehmen einfach nur noch abkotzen möchte. Barroso wandert zu Goldman Sex. Mario Draghi, Chef der EZB kam von denen und hat nun seine Pfoten auf dem Geld der EU-Bürger, willens es nicht nur mit vollen Händen, sondern mit der Schaufel aus den Fenstern seines Palastes zu schmeissen, egal wieviel und egal ob notwendig oder gar nützlich oder nicht. Und da gibt es doch tatsächlich Leute, die die Meinung vertreten, das eigentliche Problem sei die zwar verfassungsrechtlich fest geschriebene, aber nie praktizierte, Trennung von Kirche und Staat! Was wirklich fehlt ist die Trennung von Politik und Wirtschaft, nicht mehr und nicht weniger!

Diese Typen, die aus der Wirtschaft in die Politik und aus der Politik in die Wirtschaft wechseln, wollen und können nicht das tun, für was sie in ihre Ämter gehievt wurden. Oder vielleicht doch? Sie haben ausschließlich die Interessen der Wirtschaft im Blick. Alles andere ist von untergeordneter Bedeutung und nur dann von Belang, wenn es sich zufälligerweise einmal mit Wirtschaftsinteressen deckt. Was selten genug der Fall ist. Um nicht zu sagen garnicht! -.-

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Rechtskonservativer Staatsstreich in Polen?

Ach ja, alle regen sich auf über den rechtskonservativen Staatsstreich in Polen. Jedenfalls ein bisschen. Ist fast so wie in Ungarn. Alles jammert laut und zeigt sich ein wenig empört, weitere reaktionen oder gar Sanktionen gibt es nicht! Wenn ich mich da im Vergleich an das Geschrei erinnere, mit dem der Wahlsieg von Syriza in Griechenland aufgenommen wurde. Da sah und sieht auch noch heute den Untergang des Abendlandes. Denn Syriza ist links und das passt den rechtskonservativen Politgenies in Europa nicht so richtig.

Nein, das passt ihnen überhaupt nicht! Aber sagen kann man auch nichts, denn es sind ja die eigenen Parteifreunde, wenn man´s genau betrachtet und mal ganz im Vertrauen – wer von dem rechten konservativen Pack feixt nicht heimlich voller Freude über die Chuzpe, mit der die christlich-abendländisch orientierten Wertkonservativen für alle Zeiten verhindern wollen, dass es jemals wieder linke Politik gibt, die sich an den Interessen und Bedürfnissen der arbeitenden Menschen orientiert? Ich seh den Seedoofer und seine Entourage quasi vor meinem trüben geistigen Auge. Und sicher wird man schon überlegen, welche staatsstreichartigen Massnahmen man in Bayern ergreifen kann, um die Linksterroristen von der SPD von der Macht fern zu halten!

Einzig Spanien hat sich deutlich gegen den Trend gestellt und dem Ministerpräsidenten Rayoj, ebenfalls ein Rechtskonservativer und in dieser Situation als eher wirtschaftsfreundlich-korrupt, denn als Revolutionär im Namen des Volkes einen anständigen Schlag in die Fresse verpasst. Hat knapp zwanzig Prozent weniger als bei den letzten Wahlen und gibt sich dennoch als Wahlsieger. Natürlich habe ich bislang kaum einen Politiker erlebt, der „sein“ Wahlergebnis so akzeptiert hätte, wie es ist, besonders, wenn´s sich um eine ssaftige Niederlage handelte. Aber gerade in der Politik beginnt Realitätsverweigerung meist immer dann, wenn sie für jeden anderen schon nicht mehr zu ignorieren ist!

Andererseits muss man sich über den allgemeinen Rechtsruck in Europa auch nicht wirklich wundern. Wo sind denn die linken Alternativen? Ich meine gut, was sich wirklich links darstellt, wird verteufelt, verleumdet, verunglimpft und mit Hilfe großzügig von der Wirtschaft finanzierter sogenannter Aufklärungskampagnen propagandistisch ermordet! Das ergebnis ist, dass gerade die Menschen, die eigentlich auf eine linke Regierung angewiesen wären, diese gerade nicht wählen, weil man ihnen eingeredet hat, die Linke würde ihnen ihr bisschen Wohlstand weg nehmen wollen. Statt dessenwählt man die Konservativen, die mit der Wirtschaft und den Kirchen eng verknüpft sind und ergo auch nur deren Interessen vertreten.

Und dann sind da noch die linken Parteien, die früher einmal links waren. Solche Vereine wie die SPD beispielsweise. Irgendwann Mitte der achziger Jahre beschlossen sie dann unter dem Einfluss von Spendengeldern aus der Industrie, den Gang durch die Institutionen gehen zu müssen. Allerdings in die falsche Richtung, nämlich in die sogenannte „Mitte der Gesellschaft“! Dort mögen sie mittlerweile angekommen sein. Allerdings haben sie auf dem Wege dorthin nicht nur ihre Wurzeln vergessen und sämtliche Ideale, für die sie einst standen, verraten. Nein, sie haben auch ihre Wählerschaft verloren. Ich sage nur „Genosse der Bosse“!

Was für jeden aufrechten Sozialdemokraten eine übelste Beleidigung sein sollte, wird von einem gewissen Gerhard Schröder und seinen Seeheimern wie eine Monstranz vor sich her getragen. Bedauerlicherweise merkelt noch immer nur eine MInderheit, dass man diese Monstranz auf dem Weg in den Abgrund vor sich her trägt.

Was jedoch für die Politiker der Konservativen gilt, die eine Wahlniederlage nicht als Wahlniederlage erkennen wollen und schon garnicht als ihre eigene, gilt erst Recht für die SPD. Kein Ergebnis, wie sehr es sich auch der 20%-Marke nähern möge, ist schlecht genug, um das eigene Versagen einzugestehen. Es sind immer die andern, die nicht erkennen, welch wirklich „großartige Politik“ die SPD in den letzten dreißig Jahren gemacht hat. Als Juniorpartner der Union…

Und so wundern wir uns weiter, warum in so weiten Teilen Europas die Konservativen das Sagen haben und die Sozialdemokratie (manche nennen sie aus naheliegenden Gründen auch Spezialdemokratie), bzw. der Sozialismus zu einem unbedeutenden Teil des politischen Spektrum schrumpft und die eigentlichen Entscheidungen nicht in den Parlamenten, sondern in den Konzernzentralen getroffen werden!

Es kann nicht gut sein, wenn man die Interessen und Bedürfnisse des größten Teils der Bevölkerung vollkommen außer Acht lässt und die Wirtschaft, insbesondere die Industrie derart ungerecht fertigt bevirzugt, weil man von der durch Wirtschafts- und Lobbykreisen gern verbreiteten Behauptung ausgeht, „wenn´s der Wirtschaft gut geht, geht´s auch den Menschen gut!“

Gernau das Gegenteil ist der Fall. Wenn´s der Wirtschaft nämlich gut geht, beginnt sie sofort nach Wegen zu suchen, wie´s ihr noch besser gehen kann! Und das geht dann immer und zuerst zu Lasten der Menschen!

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Muddi allein zu Haus?

Ja, genau darauf wartet die Welt. Jedenfalls die bundesdeutsche Welt! Wer klare Worte erwartet, steht sich vermutlich die Eier in den Bauch, wer Ecken und Kanten sehen möchte, vielleicht sogar ne klare Kante, wird sich damit abfinden müssen, dass alles schon so rund gelutscht und eingeseift sein wird, dass es beim Gleiten in und aus dem Analkanal, zu keinen schwerwiegenderen Verletzungen kommen kann, als vielleicht einem abgeknickten Ohr, oder etwa einem Riss im Anus! Aber so unter Arschlöchern ist eh nicht viel mehr zu erwarten, als ein riesengroßer Haufen Scheiße, den man dann nur noch emsig zu verquirrlen braucht, um genau die Politik heraus zu arbeiten, die man sowieso schon die ganze Zeit macht!
No matter also und Horrido die Waldfee. Der Muddi wird niemand am Zeug flicken! Aber gewiss werden wir auch bei diesem Reichsparteitag der Union in den Genuß feinster geistiger Scheißerei kommen. Konservatismus hat ja auch irgendwie ein bisschen was von verpassten analen Phasen, nicht wahr? Und wie zum Beweis für diese Behauptung konnten wir uns eben erst an den verbalen Flatulenzen der nörgelden Jule ergötzen. Es hat schon ein wenig was Befremdliches, wenn man jemand anderen angreift ohne Stellung zu beziehen, dabei aber auch nicht wirklich etwas sagt und das ganze dann aber mit Nachdruck, oder?
Schon der betörend formulierte Leidantrag gibt die Marschrichtung vor, wenn er mit den wohlgesetzten Worten beginnt:„Wir sind entschlossen, den Zuzug von Asylbewerbern und Flüchtlingen durch wirksame Maßnahmen spürbar zu verringern. Denn ein Andauern des aktuellen Zuzugs würde Staat und Gesellschaft, auch in einem Land wie Deutschland, auf Dauer überfordern.“
Wer jedoch nach dem Parteitag der SPD erwartet hat, die Union käme jetzt mit einem wirklich großen Wurf, der dürfte ein klein wenig verstimmt, vielleicht sogar enttäuscht sein. Aber so sicher wie Weihnachten im Dezember ist, wird die Union wohl auch die nächsten Bundestagwahlen wieder (selbst wenn das dem dicken Siggi nicht gefallen mag!) für sich entscheiden und sei es auch nur mit der wohlwollenden Hilfe des ein oder anderen „besorgten Bürgers“, oder den faschistoiden Sprüchen des Berufsbayern Seedoofer und all seiner verschimmelten Konsorten, denen das eigene Hemd immer noch näher am fetten Arsche sitzt, als jeder hergelaufene „Wirtschaftsflüchtling“ und/oder „Asylbetrüger! Und genauso, wie Sichmar in der SPD sich von den Seinen erneut in Amt und Unwürden hieven ließ, wird man auch Muddi die Gefolgschaft nicht verwehren und, wenn auch leicht hadernd mit den Widrigkeiten im bayrischen Staatstheater, ihr beim Weiterkriechen durch die Analitäten des politischen Alltags behilflich sein…

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Vor dem CDU-Parteitag: Weiße Salbe für die Merkel-Gegner (Artikel auf spiegel.de vom 13.12.2015)

Die Scheinheilige!

Ach, das war aber eine bittere Enttäuschung. Muddi, die Herrin Europas, Deutschlands und der CDU herselfe, wurde zwar für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen, darob sogar von sogenannten „Experten“ favorisiert und man sprach ihr sehr gute Chancen zu, diese Auszeichnung auch zu erhalten und dann das – Nichts! Statt dessen haben ein paar levantinische Mausefallenhändler aus Tunesien den Preis erhalten.

Dabei hatte sie sich redlich Mühe gegeben, die Muddi. Die Flüchtlinge aus Ungarn nach Deutschland geholt, die sort gestrandet waren und von der ungarischen Polizei mal hierhin, mal dorthin geprügelt wurden. Ja sie war sogar ein bisschen gefühlsecht. Na jedenfalls versuhcte sie das so rüber zu bringen. Und dann sagte sie ja auch noch:“Wir schaffen das!“ so wie der Obama das auch mal sagte.

Allerdings weiss ich nicht mehr, ob das vor oder nachdem er seinen Friedensnobelpreis erjalten hatte. Übrigens für nichts und wieder nichts! Aber so ist das nun mal mit Noblen Nobelpreisträgern in der Politik. Der Pöbel, der ihn/sie gewählt hat ist ja sowieso zu dämlich um die wertvolle und vollkommen selbstlose Arbeit auch nur im Ansatz zu würdigen, die da geleistet wird und dann muss man sich auch noch ständig rechtfertigen, wo man doch viel lieber durchregieren würde. Oder einfach alles aussitzen. und das kann die Teflon-Muddi, zugegebenermaßen, ganz ausgezeichnet.

Und nun? Was soll nun geschehen? Ich will´s Euch sagen. Gerüchteweise ist aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen der katholischen Kirche zu erfahren, dass man bereits erwäge, Angela Merkel zunächst selig und anschließend gleich heilig zu sprechen. Es soll schon einige Wunder- und Spontanheilungen gegeben haben, nachdem gläubige CDU-Wähler ihre Gebete an Muddi gerichtet haben! Die Wege des Herrn sind wahrhaft unerforschlich.

Der Messias von Limburg und sein Kreuzgang…

Oh ja, der Bischoff Wixxa, er hat Verständnis für seinen Bruder im Geiste, den geistlosen Dummbatz-van Elst. Während ersterer seinen Schäflein christlichen Glauben, Gehorsam und Demut in die zarten Körper zu prügeln für notwendig erachtete, wollte zweiterer sich ein Himmelreich auf Erden schaffen, wohl wissend, dass er nichts mitnehmen könnte von dem irdischen Mammon, wenn er denn einstens in die Grube würde fahren müssen! Beide, zu Unrecht verfolgt und gleich Jesus von lauterster Reinheit beseelt, müssen für die Dummheit des Kirchenvolkes und der fehlgeleiteten Fürsorglichkeit kirchlicher Fürsten, nun leider schon in diesem Leben des Ruhmes entsagen, der ihnen eigentlich ob ihrer grandiosen Leistungen gebührt! Möge Gott der Vater sie in kürze mit einem Blitz, beim Scheissen auf marmorner Schüssel, erschlagen…

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Also doch? Geld regiert die Welt!

Mich beschleicht schon seit einiger Zeit ein ganz schlechtes Gefühl, wenn ich diese rasend schnell fortschreitende Ökonomisierung der Politik betrachte. Man hat die Menschen ganz offensichtlich derart verblödet (und zwar ganz gezielt), dass sie nicht nur denken, Staaten ließen sich führen und managen wie Unternehmen, sondern auch glauben, Unternehmer seien die besseren Politiker, weil sie wirtschaftlichen Erfolg haben. Das alleine soll ausreichen, um Staaten zu leneken? Ich fasse es nicht! Es ist keine Demokratie, wenn Menschen mit Geld ihr Geld dafür einsetzen, sich Menschen ohne Geld gefügig zu machen und deren Stimmen mit Werbekampagnen zu kaufen!
bereits seit langer Zeit kämpfe ich gegen diesen kapitalistischen Irrglauben an, das Staaten = Unternehmen sind, nur größer und mit mehr Mitarbeitern. Die Propagandamaschinerie des Kapitalismus macht die Menschen glauben, es sei nur eine Frage des richtigen Managements, um erfolgreich zu sein. Es sei weiter nur eine Frage des richtigen Einsatzes ökonomischen Massnahmen, um Staaten zu gewinnbringenden Unternehmungen zu machen. Man hämmert den Menschen tatsächlich ein, mit den Massnahmen, die ein großes Unternehmen „sanieren“, könne man Staaten „sanieren“. Und man gibt den betroffenen Menschen Sündenböcke, an denen sie sich abreagieren können und so über ihre eigene politische Entmündigung hinweg getäuscht werden.
Unternehmen setzen Mitarbeiter frei (wie man das so schön euphemisierend nennt!) und führen sie dem Arbeitsmarkt wieder zu – auf Kosten der Allgemeinheit!
Staaten grenzen gesellschaftliche Gruppen aus, entziehen ihnen teilweise die Lebensgrundlagen und geben ihnen für ihre Situation selbst die Schuld, um sich aus der sozialen Verantwortung zu stehlen, welche die Unternehmen von vornherein garnicht zu haben glauben!
Unternehmen sparen auf Kosten ihrer Arbeiter und Angestellten, um sich zu sanieren, während das Management in aller Regel ungeschoren davon kommt und mit feisten Prämien bei Laune gehalten wird!
Staaten sparen auf Kosten ihrer Bürger (immer und zuerst der Ärmsten und Bedürftigsten!), während sich die Politik ihre Pfründen sichert und die wirtschaftlichen Eliten sich von Steuern zu befreien und der Steuerpflichten zu entziehen suchen.
Unternehmen haben seit den siebziger Jahren vor allem in der Bundesrepublik Deutschland eine groß angelegten und mit viel Geld gesponsorten Propagandafeldzug gegen den Sozialstaat geführt und der Arbeiterbewegung das Rückgrat gebrochen, indem sie die Gewerkschaften vereinnahmten und letztlich gekauft haben
Der Staat hat sich dem Primat der Wirtschaft ergeben und führt nur noch Scheingefechte, obwohl der Krieg längst verloren ist, um wenigstens halbwegs das Gesicht zu wahren!
Mir bleibt die Spucke weg, wenn ich solche Nachrichten lese und reibe mir verwundert die trüben Augen, dass nicht schon lange der Zorn der Arbeiterschaft dieses ganze korrupte System hinweg gefegt hat! Aber man wird ja noch träumen dürfen, man wird doch noch träumen dürfen, oder?

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Ein (un)guter Hirte?

Dass Intelligenz kein Garant gegen strukturelle Dummheit ist, hat Orgienadmiral Meisner in seiner Funktion als Berufskatholik von Kölle über Jahrzehnte hinweg mehr als nur eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit unheilschwangeren Worten pflegte er nicht nur Homosexualität als abartig zu geißeln, sondern sich auch der exzessiven geistigen Onanie hinzugeben, indem er jene der Nähe zur NS-Ideologie zieh, die seine unmaßgebliche Meinung nicht teilen wollten. Aber was wäre die Kirche, wenn sie ihr und Meisners schwarzes Herz nicht an ewiggestrige Dinge hängen wollte?

Überall pflegte er sich ungefragt einzumischen, vor allem dort, wo er am wenigsten Ahnung hatte und das war praktisch überall! Nie konnte er einfach die Klappe halten und Gottes Schöpfung als das zu betrachten, was sie war und ist (vorausgesetzt, man ist christlichen Glaubens), eine göttliche Schöpfung nämlich und sie, vor allem aber ihre Menschen mit all ihren Neigungen und Orientierungen, als solche vorbehaltlos zu akzeptieren!

Vielleicht wäre dieser unserer Welt einiges an unfreiwilliger Komik, aber auch christlich-katholischem Glaubenszynismus erspart geblieben, wenn seine Vorfahren sich zu ihrer Homosexualität bekannt und der Reproduktion verweigert hätten? So aber bleibt uns nicht weiter zu tun als ihm zuzurufen:“Hebe Dich endlich hinweg, Pfaffe!“

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Kardinal Joachim Meisner – Ein Lieblingsfeind tritt ab (Artikel auf taz.de vom 9.3.2014)

Selig sind die Armen im Geiste, denn ihrer ist die Deutungshoheit über die Sozialethik!

Solch zurückhaltende Wortwahl bin ich von der taz eigentlich nicht gewohnt. Meiner bescheidenen und unmaßgeblichen Meinung nach sollte man statt von einem „Papier voller Sprechblasen“ doch besser von gquirrlter Scheiße reden, wenn man sich dieses klerikale Sozialthesenmachwerk zu Gemüte führt. Einmal mehr wird hier deutlich, auf welcher Seite die Pfaffen beider Konfessionen stehen – nämlich auf der Seite von Geld, Gut und Besitz. Von einer „Kirche von unten“, oder gar eine ethischen Soziallehre, die diesen Namen auch verdient, kann auch nicht ansatzweise die Rede sein. Aber haben wir das überhaupt und wirklich erwartet? Ich nicht!
Anstatt eine „breite gesellschaftliche Debatte“ anzustoßen, kann man im besten Falle sauer aufstoßen und das war es dann auch schon…

Der Grund könnte vielleicht darin zu suchen sein, dass man in einer Zeit, in der ein gewisser Bischof Dummbatz van Elst zu Limburg das Geld mit vollen Händen aus den Fenstern seiner aristokratischen neuen Residenz geworfen hat und man sich kirchlicherseits nun der Mühe unterziehen muss und dem gläubigen aber lästigen Kirchenpöbel Rechenschaft über die fehlende Kontrolle abzulegen.

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Bescheidenheit ist eine Zier…

…doch weiter kommt man ohne ihr! Es ist ja nicht so, dass ich irgendeine Sympathie für die Kirche, gleich welcher Provenienz, hege. Und doch ist dies heute schon der zweite Artikel zum Thema.

Ja, ich behaupte, dass die Kirche jeden von uns angeht und zwar nicht aus weltanschaulich-religiösen, von mir aus auch weltanschaulich-libidinösen Gründen, sondern allein aus der Tatsache heraus, dass die Kirchen – trotz der offiziellen Trennung von Kirche und Staat -zu einem Gutteil aus Steuergeldern auch jener Menschen finanziert werden, die aus der Kirche ausgetreten sind und von daher eigentlich keine Kirchensteuern zu zahlen brauchten. Wenn da nicht das Problem der Gehälter der Kirchenfürsten wäre und das der staatlichen Zuschüsse für seelsorgerische Einrichtungen und/oder den Betrieb von konfessionellen Schulen, Universitäten und Krankenhäuser, um nur einige zu nennen.

Der Staat in vorauseilendem Gehorsam, sammelt für die Kirchen die Kirchensteuern ein und zwar über das Finanzamt und mit Hilfe seiner Finanzbeamten und leitet dieses Geld an die Kirchen weiter und weil das eben nicht reicht, tut er ein paar Euro dazu, damit die Kirche damit Gutes tun und sich im Lichte der Nächstensliebe sonnen kann. Tue Gutes und rede darüber! – eigentlich ein Spruch aus dem Marketingbereich kapitalistisch organisierter Unternehmen, aber nicht kapitalistisch genug, als dass sich nicht die Kirche auch darauf berufen würde.

Wie dem auch sei. Nun, nachdem missbrauchte und misshandelte Heimkinder der Kirche das Leben schwer machten und so frech waren, auch noch Satisfaktion zu erwarten, womöglich auch Entschädigung für das erlittene Unrecht, nachdem durch unredliche Opfer kinderfickender Pfaffen, geiler Prälaten und (un)züchtigender Bischöfe noch mehr Unbill über die Kirche herein brach und nicht einfach so verschwinden wollte, sondern den ganzen Schmutz aus dem Dunkel verklemmter, lüstern-seelsorgerischer Untiefen ans helle Licht des Tages zu ziehen trachtete, folgt nun ein Bischoff, der sich das nimmt, was ihm seiner Meinung nach einfach zusteht – das Geld frommer Gläubiger der allein seeligmachenden Kirche, egal woher auch immer es stammt!

So sicher fühlen sich Ihrognaden Tebartz-van Elst, dass ihn jedwede Kritik völlig kalt lässt. Er lügt und betrügt, das sich das Gebälk des Doms zu Limburg unter der Last bis zum Boden durchbiegt, gibt falsche Versicherungen an Eides statt ab und überzieht sein Budget für den Bau seiner neuen Residenz mal eben um fast 30 Millionen Euro. Aber es trifft ja keinen Armen. Arm sind nur die, welche an die Kirche und ihre christliche Misiion der Nächstenliebe glauben, wobei nicht immer ganz klar zu sein scheint, ob die kirchlichen Würdenträger das Wort Nächstenliebe nicht einfach nur gründlich missverstanden haben.

Der Druck auf den Bischoff Dummbatz-von Limburg wächst derweil, aber noch gibt es Leute, die ihm die Stange halten. Auch der gute Franziskus in Rom gibt den gütigen heiligen Vater und wartet erst einmal ab bis geprüft, wieder geprüft und immer noch geprüft wird, ob beim Bau der bischöflichen Residenz auch wirklich alles mit rechten (oder linken) Dingen zugegangen sein mag!

Zeit hat er ja genug. Seine Kirche ebenfalls, denn nicht umsonst gibt es diesen Verein seit 2.000 Jahren.

Aus der Ideologie des Liebe Deinen Nächsten und der Armut, der Demut gegenüber Gott, ist einer der ersten multinationalen, weltweit operierenden Großkonzerne der Geschichte geworden. Niederlassungen in nahezu jedem Staat dieser Erde und immer dort mit opportunistischem Eifer tätig, wo dies wirtschaftlichen Gewinn verspricht, überzieht die Kirche heute die gesamte Welt mit einem engmaschigen Netzwerk, um das sie jeder andere Konzern sicher beneidet. Daz kommt ein kaum zu unterschätzender und nicht genau zu beziffernder Einfluss auf die unterschiedlichsten Regierungen und der Ruf als eine der großen moralischen Instanzen der menschlichen Zivilisation und das, obwohl sich der Weltkonzern Kirche aus einer kleinen jüdischen Sekte hin zu einer gigantischen kriminellen Organisation entwickelt hatet, die mit Feuer und Schwert ganze Kontinente unterwarf, die Menschen zwangsweise taufte und die, welche sich ihr widersetzten, oder ihrer Macht und dem Einfluss hätten gefährlich werden können, auf den Scheiterhaufen schickte, um sie mit fer reinigenden Kraft des Feuer zu läutern und neben ihren Sünden, auch gleich von ihrem Leben zu befreien.

Aber auch darüber redet man heute noch nur sehr ungern. Schließlich eignete man sich über Jahrhunderte den besitz anderer Leute und auch ganzer Staaten an, um ihn in den Schatullen des Heiligen Stuhls verschwinden zu lassen. Das ist heute freilich vergessen, niemand spricht darüber, außer ein paar ewig Gestrige, die der Kirche ihre herausragende Stellung in der Gesellschaft neiden.

Der gute Herr Tebartz-van Elst würde vermutlich lieber heute als morgen die Scheiterhaufen in seinem Bistum wieder auflodern lassen, um sich seiner böswilligen und kleingeistigen Kritiker zu entledigen. Noch nicht einmal seine reise ins Heilige Land konnte der gute Mann aus Limburg antreten, um sich dorten mit seinen Domsingknaben zu vergnügen.

Vermutlich wird er zornbebend und mit wehender Soutane durch die halbfertigen Räume seiner fürstbischöflichen Residenz rauschen und bitterlich über die Schlechtigkeit dieser Welt klagen, die sich ausgerechnet ihn, den sich hauptsächlich um sich selbst sorgenden bescheidenen Schäfer seiner Schafsherde, als Opfer einer gemeinen Intrige auserkoren hat. Wo er doch immer, weil er eben einen ganz einfachen Geschmack hat, von allem nur das Beste wollte…

 

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Auch Du brauchst Lesus…

…fuhr mir so in den Sinn, als ich einen kleinen, feinen Artikel am heutigen Freitag den 11.10.2013 in der Welt Kompakt las, passender Weise, das muss man dem Blatt lassen, unter der Rubrik „Sack Reis“!

Hier wird in knappen Worten berichtet, dass die erste offiziell Münze zum Pontifikat des ollen Franziskus wieder eingschmolzen werden muss, weil darauf das Wort „Jesus“ mit „L“ geprägt worden ist, also „Lesus“ heisst! Diese weltbewegende Nachricht ergreift den Ungläubigen (einen wie mich also) und den Gläubigen (die andern eben) gleichermaßen und lässt uns mit fragendem Gesicht zurück.

Wer ist, bzw. war dieser Lesus, von dem hier die Rede ist? Und warum hat man nicht gleich Brian auf die Münze prägen lassen, den uns Monty Python in „Das Leben des Brian“ als den wahren Sohn Gottes vorgestellt hat. Brian wurde aber das Opfer der Umstände seiner Geburt, so dass schließlich nicht nur er, sondern auch ein gewisser Jesus ans Kreuz genagelt wurde.

Bedauerlicherweise ist sein Name ganz offenbar nicht einmal mehr der Kirche geläufig. Aber das verwundert mich nicht wirklich. Schließlich hat man ja wichtigeres zu tun, als sich nach über 2.000 Jahren immer noch um diesen jüdischen Lümmel und Unruhestifter zu kümmern, der der heiligen römischen Kirche nichts weiter als Ärger eingebracht hat, weil er sich mit den Armen solidarisierte, mit Prostituierten und Gaunern umgab und dann auch noch Antimilitarist war, der die Autoritäten herausforderte und in Frage stellte.

Vielleicht aber hat man den Namen auch nur falsch in die Matrizen graviert, weil man den Auftrag zur Herstellung derselben in ein Billiglohnland wie beispielsweise Nordkorea ausgelagert hatte? Outsourcing mit „gravierenden“ Folgen, wie man meinen möchte! Aber dem armen Fremdarbeiter kann man noch nicht einmal einen Vorwurf machen. Wer des Lateinischen Alphabets nicht mächtig ist, der kann schon mal ein „J“ mit einem „L“ verwechseln, oder sich ein „X“ für ein „U“ vormachen lassen, darin ist die alleinselignmachende Kirche ja ganz groß?