Managed ihr noch oder kollabiert ihr schon?

Tja, wenn Hinz und/oder Kunz ein Schwächeanfall erleiden, dann geht das einer großen Zahl von Leuten deutlich sichtbar am parfümierten Arsch vorbei. Besonders jenen, die die gesetzlichen Krankenversicherung am liebsten zugunsten der Privaten abgeschafft wissen möchten und die die Kassenleistungen auf das reduziert haben, was sich derzeit augenscheinlich noch nicht ganz auf den Müllplatz des Sozialstaates fortschaffen lässt.

Diese Deppen in den Managementetagen haben nicht nur Geld wie Heu, sondern auch noch keine Zeit es auszugeben und sei´s für die eigene, ach so wichtige Gesundheit? Ja dann habt ihr eben Pech gehabt, ihr Trottel, wenn´s euch schmeisst!

Wenn ich im Dienst einen Herzinfarkt erleide, dann schreibt auch keiner einen Artikel darüber (außer ich selbst vielleicht in meinen Blogs, wenn ich es denn noch kann). Ich darf mir höchstens zu allem Überfluss auch noch anhören, wieso ich mich denn in die körperliche Krise gearbeitet hätte! Auf ein Dankeschön für die Überstunden, auf deren Ausbezahlung, oder gar den Satz, „Es tut uns aufrichtig leid, dass wir sie so überlastet haben, vielleicht sollten wir die 30-Stunden-Woche einführen, zum Wohle unserer Mitarbeiter“, warte nicht nur ich bislang, und wohl auch bis ins Grab, bedauerlicherweise vergeblich!

Naja, aber wir müssen an dieser Stelle auch ehrlich eingestehen, dass wir sicher nie so malerisch auf offener Bühne und noch dazu auf der IAA auf die Bretter gehen würden. Eher irgendwo an einem Schreibtisch, wo keine Hilfe zu erwarten ist und man uns erst findet, wenn wir zu unserem Dienstjubiläum nicht pünktlich erscheinen, oder es in den benachbarten Räumen gealtig anfängt zu stinken!

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Unsere Gesundheit? Längst verkauft!

Jo, das ist genau der richtige Weg! „Unabhängige“ Patientenberatung fürderhin durch ein gewinnorientiertes Unternehmen „sicherstellen“ zu wollen, ist garantiert ein zukunftsweisender Weg. Jedenfalls wenn man die wirtschaftlichen Interessen der Pharmaindustrie, der Kassen und der Ärzteverbände betrachtet. Wie unabhängig kann so jemand schon sein? Mindestens so unabhängig wie ein Politiker, der im Aufsichtsrat eines Großkonzerns sitzt und in seiner Eigenschaft als Amtsträger einer Regierung über die gesetzlichen Vorgaben für eben diesen Großkonzern mit entscheiden soll. Natürlich, selbstverständlich, und absolut sicher, kann es da niemals zu Interessenkonflikten kommen. So eine Vermutung ist ja an sich schon unerhört genug! Interessenkonflikt? Tststs…sowas…

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Der Grünling…

…ist nicht etwa eine neue Bezeichnung für Menschen, die grünen Utopien oder grünen politischen Ideen anhängen, nein nein, es handelt sich um einen Pilz, um einen Giftpilz (wie man seit kurzem weiss) genauer gesagt. Und weil man das erst seit kuzem zu wissen scheint und man diesen Pilz bis vor  garnicht allzu langer Zeit noch als Speisepilz auf Märkten kaufen konnte, hat er wohl einige Menschenleben auf dem Gewissen. Japanische Forscher haben am 24.5.2009 eine Meldung auf „nature chemical biology“ unter dem Titel „Identification of the trigger in mushroom poisening“ veröffentlicht. Tags darauf schrieb schon SpiegelOnline „Tödliches Molekül: Ursache für ungewöhnliche Pilzvergiftungen entdeckt“ und WeltOnline titelte „Toxikologie: Ursache für mysteriöse Pilzvergiftungen entdeckt“. Angeblich soll das Gift aber nicht bei allen Menschen wirksam sein. Aber wer weiss das schon so genau? Besser ist es auf alle Fälle, die Finger von dieser Delikatesse zu lassen, wenn man nicht mit Herzstillstand nach Muskelschwäche und der Zersetzung verschiedener Muskel im Körper jämmerlich zu Grunde gehen will.

Der Grünling

Der Grünling

Der Grünling gehört zu den Ritterlingen und die Deutsche Gesellschaft für Mykologie warnte schon vor geraumer Zeit vor dem Genuß, da einige schwere Vergiftungsfälle, überwiegend in Polen relativ eindeutig auf den Verzehr dieses Pilzes zurückgeführt werden konnten.

In Deutschland gibt es rund 5.000 – 6.000 Pilzarten und nur etwa 100 davon sind eßbar! Also solltet Ihr Euch vorsehen, wenn Ihr auf die Jagd nach Pilzen durch die Wälder streift. Nun ist es nicht so, dass sie Euch angreifen, wenn Ihr sie entdeckt habt und sie einfangen wollt. Aber wenn Ihr Euch nicht vorseht, kommt Ihre Rache später, am Eßtisch, wenn keiner mehr an Gefahr denkt. Es ist also von Vorteil, wenn Ihr eine der Pilzberatungsstellen aufsucht, die es in vielen Städten gibt. Fragt bei der Stadtverwaltung nach, die können Euch Auskunft geben. Auf den Rat derjenigen, die Wildpilze auf dem Markt verkaufen, würde ich an Eurer Stelle sicherheitshalber lieber verzichten. Denn oft genug werden da auch Giftpilze mit verkauft, besonders gern der schon erwähnte Grünling! Sind aber auch sowas von schwer zu unterscheiden, die kleinen gefährlichen Racker, von den leckeren Eßbaren!

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Giftpflanzen auf den Weiden!

Sueddeutsche.de berichtet am 23.5.2009 unter der Überschrift „Giftiges Jakobskreuzkraut – Die Gefahr wuchert“ über eine zunehmende Gefahr, die von ungenügend gepflegten Weiden ausgeht. Das Jakobskreuzkraut ist eine wild wuchernde, etwa 1m hoch wachsende und mit vielen hübschen gelben Blüten ausgestattete Giftpflanze, die bisweilen in Kräutertees zu finden ist. Aber auch in Salatmischungen hat man das Kraut schon ausfindig gemacht. Die besondere Gefahr dieser Pflanze geht nicht direkt von den Pyrrolizidinalkaloiden, auch kurz PA genannt aus, die von der Pflanze gebildet werden. Es sind die Abbauprodukte, die mit Hilfe von Enzymen in der Leber der Lebewesen entstehen, die das Jakobskreuzkraut gegessen, oder in Form von Kräutertees zu sich genommen haben. Sie sind reinstes Gift und in der Lage, schon in geringsten Dosen die Leber nachhaltig zu schädigen. Die sueddeutsche.de schreibt…

…Maximal ein Mikrogramm dieser Giftstoffe darf ein Mensch über Arzneimittel und Kräutertees am Tag zu sich nehmen, schreibt der Gesetzgeber vor. Außerdem sollte die Anwendung nicht länger als vier bis sechs Wochen pro Jahr dauern…

Jakobskreuzkraut (Foto: dpa)

Jakobskreuzkraut (Foto: dpa)

Es hat schon Tiere das Leben gekostet, weil sie größere Mengen von dem gefährlichen Kraut auf der Weide gefressen hatten. Besonders Kühe und Pferde sind gefährdet. Trotzdem gibt es aber doch genug Idioten, die aus allem was Feld, Wald und Wiese so hergeben, Kräuterteemischungen herstellen und keine Ahnung davon haben, was sie da eigentlich tun. Die Kunden, beseelt von dem Gedanken, sich etwas Gutes zu tun, schlürfen einen giftigen Tee und hoffen auf Heilung von ihren Zivilisationsgebrechen. Das ist doch vollkommen absurd, wenn man es recht betrachtet.

Übrigens ist das Jakobskreuzkraut nicht die einzige Pflanze, die solche Pyrrolizidinalkaloide erzeugt. Andere, bekanntere Gewächse wie z.B. Huflattich, Beinwell oder auch Pestwurz, gehören auch dazu. Sie sollten – wenn überhaupt – nur in kleinsten Mengen genossen werden. Bevor Ihr Euch also ds nächste Mal einen zünftigen Kräutertee einschüttet, solltet Ihr mal die Verpackung studieren und nachschauen, was da alles drin ist – besser ist das!

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Wächst uns die Asse über den Kopf?

Nun haben sie es endlich geschafft, die Damen und Herren von der Atomlobby. Die Bundesregierung hat sich nun als gütiger und vor allem großzügiger Gönner geoutet und dem Steuerzahler mit der der Übernahme der Asse in die Obhut des Bundes auch gleich die horrenden Kosten der Sanierung und Schließung 2020 aufgebürdet (Das schreibt die netzeitung am 31.1.2009 unter „Bund übernimmt Schließungskosten – Atom“Sauhaufen“ Asse bleibt bis 2020 offen“! Na also, es läuft doch alles wieder so, wie man es gewohnt ist hierzulande!

Also bei mir kömmet da richtig Freude auf, wenn ich so sehe, wie sich die Regierung – me nothing you nothing – von der Atomindustrie über den Tisch ziehen lässt und dann noch damit hausieren geht, als handele es sich um einen gigantischen Erfolg im Namen des Umweltschutzes! Von Verursacherprinzip keine Spur mehr – die Atomindustrie steckt Milliardengewinne ein, preist sich selbst als Retter des Klimas und einer sauberen Umwelt und läßt den Staat und die Bürger für die Entsorgung ihrer hochgiftigen Hinterlassenschaften sorgen und zahlen!

Bin ich, sind die paar Atomkraftgegener die sich gegen den Wahnsinn aktiv engagieren eigentlich wirklich die einzigen, die das sehen? Lügen sich die restlichen Menschen in unserem Land, einschließlich der Regierung und Teilen der Opposition wirklich vor lauter Dummheit (oder ist es Verzweiflung?) selber in die eigene Tasche, um sich nicht der Realität stellen zu müssen?

Wie kann man ernsthaft glauben, man könnte ein sicheres Verfahren für die Entsorgung des hochradioaktiven Restmülls aus den Atommeilern finden, indem man ihn irgendwo in der Erde verbuddelt- sicher für die nächsten zehntausenden von Jahren? Genau das hat man behauptet, als die Asse für den Atommüll geöffnet wurde, obwohl schon damals die behauptete Sicherheit der Anlage nicht wissenschaftlich zu belegen war! Heute steht man vor den Trümmern des Salzstockes und ist froh, wenn er in den nächsten 6 Jahren noch nicht in sich zusammen fällt, damit man ihn wenigsten halbwegs regulär schließen kann und nicht fluchtartig verlassen muss! Kann es sein, dass unter solchen Umständen der Dreck da drinne – es handelt sich sicherlich zu 90% um Müll aus Atomkraftwerken, für dessen sichere Entsorgung  eigentlich die Atomindustrie zahlen und haften müsste – über einen jahrzehntausende dauernden Abklingprozeß „sicher“ ist? Sind unsere Nachkommen vor dieser Scheiße und der Verantwortungslosigkeit der Atomindustrie und der deutschen Regierung sicher? Wenn ja, für wie lange?

Mit der Änderung der Zuständigkeiten („Bundestag schafft Voraussetzung für Asse-Stilllegung“ auf tagesschau.de am 31.1.2009) ändern sich – flugs – die Verantwortlichkeiten und diejenigen, die man zur Kasse bitten wird, aber keineswegs die Gefahr die von dieser Art der „Endlagerung“ ausgeht. Wenn irgendwann in den nächsten 10 oder 20 Jahren die Radioaktivität durch Wassereinbruch in die verseuchten Stollen in die Umwelt gelangt, dann sperren wir vermutlich einfach ein paar hundert oder tausend Quadratkilometer unserer Heimat ab und ziehen einfach um – Deutschland ist ja so schön groß?

Oder vielleicht sollten wir der Radioaktivität sagen, dass sie in der Asse II sicher eingeschlossen und endgelagert ist und sich gefälligst an die Spielregeln zu halten hat!

Das Leid der Bremer UNI-Affen!

Das Verwaltungsgericht Bremen hat am Freitag geurteilt, dass an der UNI Bremen auch weiterhin die Schädel von Makakken-Affen aufgebohrt werden dürfen, um ihnen Elektroden in das Gehirn schieben zu können. Das berichtet die netzeitung am 19.12.2008 („Umstrittene Versuche in Bremen: Affenschädel werden weiter aufgebohrt„) Während Tierschützer die Meinung vertreten, dies sei Quälerei, argumentiert die UNI Bremen durch ihren Forschungsleiter Andreas Kreiter, die Belastung für die Affen sei „objektiv eher gering“.

Die Gesundheitsbehörden müssten aber erst einmal „ganz konkret prüfen, ob die Tiere leiden“. Die Affen werden übrigens nach Abschluß der Experimente getötet, um die Gehirne untersuchen zu können!

Vorschlag von mir zu dem Thema: Bohrt Euch doch gegenseitig die Gehirne an und untersucht sie anschließend. Im Dienst für die Wissenschaft findet sich unter den Studierenden und den Professoren sicher der ein oder andere Freiwillige – schließlich ist die Belastung ja objektiv eher gering! Zum Trost und Andenken kann man die Namen der „Helden der Wissenschaft“ ja in eine güldene Tafel auf dem UNI-Gelände gravieren!

Was können wir tun?

Diese Frage stellt sich eigentlich nicht erst, seit die Diskussionen um die Veränderungen des Weltklimas entbrannt sind, sondern seit der Zeit,da die Menschheit in der Lage ist sich Gedanken über den Grund ihrer Existenz zu machen. Möglich, dass das Wetter sich verändert,die Gletscher abschmelzen und das Klima immer wärmer wird. Möglich auch, dass der Mensch mit seiner Ressourcen verschleudernden Wirtschaftsweise eine Mitschuld daran trägt. Genauso gut ist es aber auch möglich, dass es Gaia ist, die das Klima langfristig verändert, wie sie es in der Erdgeschichte bereits mehrfach getan hat.
Unbestreitbar gab es bereits vor Millionen von Jahren längere Phasen, in denen die Temperaturen auf der Erde deutlich über den für die nächsten Jahrzehnte prognostizierten lagen. Damals gab es noch keine Menschen, denen man die Schuld dafür in die Schuhe schieben konnte.
Es ist daher nicht auszuschließen, dass die Menschheit – trotz momentan gegenteiliger Behauptungen der Wissenschaftler – überhaupt nicht in dem Ausmaß für die Erderwärmung verantwortlich ist. Möglicherweise handelt es sich um einen Prozess im Rahmen einer globalen Veränderung, wie sie alle paar tausend Jahre ohnehin auftritt. Und die gleiche Wissenschaft, die heute den Menschen zum Hauptverantwortlichen für die globale Erwärmung macht, hat noch in den siebziger Jahren unwiderlegbare Beweise für eine bevorstehende Eiszeit gehabt.
Nun ist die Frage der Erderwärmung zu einer Art neuer Religion geworden. Die Wissenschaftler, die ihre Forschungen diesem Thema gewidmet haben, bilden im Zusammenspiel mit der Politik und der Kirche eine neue Inquisition, die alle Zweifler der Ignoranz und Unbelehrbarkeit bezichtigt und ihnen die Schuld am erwarteten Weltuntergang bereits vorab in die Schuhe zu schieben versucht.
Mit meinen Artikeln möchte ich keineswegs einer Fortsetzung des eingeschlagenen Weges der Verschwendung von Ressourcen, der ungebremsten Verschmutzung unserer Umwelt und der Übervölkerung das Wort reden. Ich möchte gleichzeitig dazu anregen, nach neuen Wegen zu suchen. Neuen Wegen, die es den Menschen ermöglichen ein Leben in Würde und Freiheit zu führen, in dem jeder einen Zugang zu sauberem Trinkwasser, ausreichender gesunder Nahrung, umweltfreundlicher Energie, Wohnraum und Arbeit hat.
Um dies zu erreichen ist es notwendig, sich von den bisher genutzten, konventionellen Technologien abwenden und neue, der Natur entlehnte, bzw. an ihr angelehnte Technologien zu entwickeln. Diese bionische Technologie soll durch und durch „grün“ sein, d. h. nicht umweltschädlich in der Produktion, angetrieben durch saubere Energien und – nach dem Ende des Lebenszyklus eines solchen Produktes – rückstandslos und umweltgerecht zu entsorgen sein!
Bei der Entwicklung solcher bionischen Technologien sollen die folgenden Bereiche besondere Beachtung finden:

  1. Nahrungsmittelerzeugung
  2. Energieerzeugung
  3. Medizin
  4. Forschung und Entwicklung
  5. Kommunikation
  6. Rohstoffgewinnung und -erzeugung
  7. Logistik
  8. Produktion
  9. Handel
  10. Dienstleistungen

In dieser Aufzählung wurde der Bereich der Kriegführung bzw. Verteidigung bewusst außen vor gelassen, da hier lediglich destruktive Kräfte genutzt werden. Diese sind verantwortlich für Tod, Zerstörung und Verschmutzung und stehen demnach dem Streben Gaias nach Ausgleich und Harmonie diametral gegenüber.