Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier…

…dann steht der Klimawandel (doch) vor der Tür!

Jawoll, die Hersteller versuchen die Zukunft des totgesagten Dieselantriebs zu retten! Und die Zukunft der Elektromobilität zu verhindern. Das versteht sich doch wohl von selbst. Da kommt auch wirklich Freude auf, bei 4, in Worten „vier“ Turboladern für einen einzigen Motor, Leistungen jenseits der 400 PS und Drehmomenten um die 1.000 Nm. Aber sollen wir uns dauernd beklagen? Natürlich nicht. Besser wäre es freilich, wenn wir auch nicht dauernd abgasprüfend in die hervorragende Software des Motormanagements eingriffen und den Leuten den Spass am Dieseln nehmen. Und Umweltschutz ist ja auch so eine Sache. Wo der Klimawandel doch überhaupt garnicht bewiesen ist. Na jedenfalls die menschliche Beteiligung daran. Und deshalb, wohl in der Hoffnung darauf, dass sich das eines Tages in Valuta auszahlen möge, hat die „Arbeiterpartei“ AfD sich die Verweigerung der Realität auf die Fahnen und ins Parteiprogramm geschrieben. Die Klimaerwärmung gibt es nicht! Punkt! So einfach ist das.

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Auch wenn das Auto qualmt und stinkt, den Bossen stets ihr Bonus winkt!

Also bitte ja? Wenn die Autokonzerne sich freiwillig zu etwas selbst „verpflichten“, vor allem wenn´s Geld kostet, dann muss man das ja auch erstmal irgendwo her nehmen. Am besten man lässt ihnen so viel Zeit wie sie eben brauchen, bis sie der Politik klar gemacht haben, dass die Kosten nur dann zu stemmen sind, wenn man dafür die Produktivität deutlich erhöht, die Lohnnebenkosten senkt, die dadurch überzähligen Mitarbeiter dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellt und den Aktienkurs konsolidiert hat! Man muss ja auch mal sehen, dass die ganzen Fahrzeuge mit den überhöhten Abgaswerten schließlich auch nicht an einem Tag verkauft wurden! Und weil man ja immer noch nicht weiss, wer Schuld an dem Desaster ist, weder bei Opel, noch bei VW, oder sonstwo, kann man die Schuld auch niemandem in die Schuhe schieben. Also bleibt nur eins: Mitgehangen, mitgefangen! Was bedeutet, die Belegschaft muss eben ausgedünnt werden, damit die Manager weiter ihre fetten Boni nach Hause tragen dürfen! Das, liebe Freunde, nennt sich Kapitalismus. Ich glaube ich hatte das schon mal erwähnt. Aber man sollte ruhig noch öfter darüber sprechen!

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Hybrid – elektrisch fahren mit Verbrennungsmotor?

Gerade fräge ich mich, was an einem sogenannten Hybridfahrzeug, mit dem man bestenfalls zwischen 25 und 50 km rein elektrisch fahren kann, eigentlich so umweltfreundlich ist, dass man das von Staats wegen fördern muss? Hat das wirklich etwas mit E-Mobilität zu tun, oder ist das nicht bloß Verarschung? Naja okay, man fährt ja in einem Hybridfahrzeug nicht mit einem Verbrennungsmotor, wenn die Akkus gerade mal (schon) wieder leer sind, man nutzt den Räjndsch-Extender, nicht wahr? Das hat mit Verbrennung scheinbar genauso viel zu tun, wie das Treiben der Bankster mit vertrauensbildenden Massnahmen!
Aber dennoch muss ich die Frage in den Raum stellen, inwieweit ein Fahrzeug, mit dessen Akkukapazität man bestenfalls elektrisch in eine Parklücke zirkeln kann, E-Mobilität repräsentiert? Ja, ich weiss, ich hab halt keine Ahnung. Darum bleibt mir nichts weiter übrig als zu postulieren: Die staatliche Förderprämie für den Kauf eines „Elektroautos“ ist einmal mehr ein Griff ins Klo des kapitalistischen Subventionstheaters! So wie alles andere auch, was diese Kloalition seit ihrer Machtergreifung beschlossen hat.

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Und „BAMM“ hauen sie wieder unsere Steuergelder raus!

Das „ganze“ Geld soll in einen Fonds eingezahlt werden? Und wenn wir weiter so ein Glück haben, ist bei der aktuellen Niedrig- bzw. Null- bzw. Minuszinsphase nach einigen wenigen Jahren sowieso nichts mehr davon übrig. Die Energiekonzerne lachen sich den Ast ab und die Steuerzahler sind einmal mehr verarscht bis zum „Gehtnichtmehr“!

Und dann kommt noch der Wolle im Rollstuhl daher gefahren, mit Siggi Pop auf dem Schoß und schmeisst unser gutes Steuergeld den Autokonzernen hinterher, die ums verrecken keine vernünftigen Elektroautos bauen und erst recht keine massentauglichen und auf halbwegs akzeptable Reichweiten ausgelegten Akkus entwickeln wollen (es sei denn der Steuerzahler kommt in Form von Subventionen dafür auf und wagt es hinterher auch ja nicht, die Hand aufzuhalten). Mir geht diese ganze Scheiße aber sowas von auf den Sack, dass mir beinahe die Worte fehlen…

Kaum der Erwähnung wert, dass es bis heute keine flächendeckende, einheitliche und vor allem funktionierende Ladeinfrastruktur gibt. Da kommt dann noch der Herr Dobrinth ins Spiel und – damit er dazu überhaupt mal irgend etwas gesagt hat, verkündet frisch und froh, fröhlich und frei (von jeder Form von Intelligenz), „ja, ja, die Lademöglichkeiten müssten dann ja schon mal ausgebaut werden und dafür mache er sich ja auch stark…“ (ganz frei und aus dem Gedächtnis zitiert).

Na immerhin wird eine Kaufprämie für Elektroautos bezahlt. Die soll 4.000 € betragen und nach dem Prinzip „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ auf jene verteilt, die mal eben so um die 30.000 oder 50.000 € für ein elektrisch betriebenes Fahrzeug aus dem Ärmel schütteln können. Naja, wenn´s der Wahrheitsfindung dient? Tut es aber nicht. Man kann diese Prämie, wenn man ein Zyniker ist so wie ich,l auf einen einfachen Nenner bringen – außer Spesen nichts gewesen! Denn eines ist ja mal klar. Geld für Renten, von denen man leben kann, oder die womöglich Altersarmut verhindern können, das ist natürlich nicht da. Aber den Konzernen die Knete hinterher schmeissen, obwohl die seit Jahrzehnten märchenhafte Gewinne einsteckten und (am Beispiel der Automobilindustrie) das heute auch noch tun, da gibt es kaum Grenzen. Es trifft ja auch keine Armen!

Und selbst wenn die Energiekonzerne heute in der Krise stecken, vielleicht der schwersten Krise seit etlichen Jahrzehnten, so ist das einzig und allein auf ihr Unvermögen zurück zu führen. Fehlinvestitionen, und das gnadenlose Verpennen der regenerativen Energien sind nur ein Teil des Problems. Die wirklichen Probleme (die Problembären also) sitzen in den fein ausgestatteten Büros des Managements und der Aufsichtsräte. Und obwohl es doch eigentlich der Sinn des kapitalistischen Systems sein soll, nicht konkurrenzfähige Unternehmen zu Innovationen zu zwingen oder sie vom Markt zu fegen (das ist ja angeblich die selbstreinigende und wohltuende Wirkung des freien Marktes), Fangen die betroffenen Konzerne regelmäßig an Krokodisltränen zu heulen und ziehen sogar die Gewerkschaften auf ihre Seite, die plötzlich unisone zu Befürwortern der prähistorischen Kohleverstromung oder gar der Atomenergie mutieren – nur um ein paar Arbeitsplätze zu „retten“, die bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit dann doch wegrationalisiert werden!

Heute wird wieder einmal das Hohelied auf die Privatisierung von Gewinnen und die Sozialisierung von Verlusten (bzw. Investitionen) gesungen und alle hauen sich vor Begeisterung auf die Schultern, am liebsten auf die eigenen. Was soll man dazu noch sagen? Nichts? Außer vielleicht, dass selbst das bisschen Kohle den Atomkonzernen noch zuviel ist? Wie n-tv schreibt, lehnen die Betreiber der Atommeiler die Einzahlung in einen Fonds auf Grund ihrer ähm begrenzten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ab. „Soviel Geld könnten sie nicht aufbringen, sagen die Unternehmen.“ und „Sie könnten die Vorschläge daher nicht so akzeptieren, wollten diese aber vor einer abschließenden Bewertung genau analysieren.“ (Und nach verwertbaren Lücken suchen, versteht sich)

Natürlich brauchen wir uns nichts vorzumachen. Wenn die Unternehmen einem Deal final zugestimmt haben, dann sind sie ein für alle mal aus der Sache raus. Einschließlich der einst gemachten und mittlerweile längst verjubelten Gewinne. In ein paar Jahren werden die Unternehmen so aufgesplittet sein, dass nichts mehr übrig ist, dem man vielleicht doch noch eine Rechnung präsentieren wird können. Die Bestrebungen um eine Neuorganisation, inklusive Aufspaltungen und Auslagerungen sind ja bereits in vollem Gang!

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Das Märchen vom umweltfreundlichen Dieselmotor!

Da hat die Lobby wohl mal wieder ganze Arbeit geleistet. Die Umweltministranten von 5 Bundesländern konnten sich nicht darauf einigen, Steuervorteile und Subventionen für den besonders umweltschädlichen Dieseltreibstoff abzuschaffen. Und warum auch? Schließlich braucht man ja in die Motoren nur die enhtsprechende Software einbauen und schon stimmen die Abgaswerte bei den vorgeschriebenen zweijährlichen Hauptuntersuchungen. Wie es geht, hat VW vorgemacht. Jedoch wäre es ein fataler Irrtum zu glauben, die Volkswagenbauer seien die einzigen, die bescheißen. Sie waren nur so dämlich, sich als Erste erwischen zu lassen. Freilich ist uns allen sonnenklar, dass hier niemand von irgend etwas wusste. Natürlich waren da nur ein paar hundert Einzeltäter am Werk. Von einer systematischen Betrugsabsicht auszugehen, ist dabei ebenfalls nicht zielführend. Wichtig und ich meine wirklich wichtig, sind am Ende des Jahres nur die Boni des Vorstandes und des Managements!

Dieselruss und lungengängiger Feinstaub belastet bekanntermaßen zu einem nicht unerheblichen Teil die Atemwege vor allem beim Menschen, aber auch Tieren. Nicht nur Benzinmotoren sind Dreckschleudern, nein, wer hätte es gedacht, auch Dieselmaschinen sind (trotz des geringeren spezifischen verbrauchs und der deutlich höheren Wirkunsgrades) umweltbelastend. Besonders in der kalten Jahreszeit, entsprechenden Wetterverhältnissen und in Ballungsgebieten sind Dieselruss, Feinstaub und Stickstoffoxid die Hauptverursacher von Smog, neben den Emissionen von Heizanlagen und dem Ausstoß von Abgasen durch die Industrie.

Ein besonderes Interesse an einer Beibehaltung des status quo hat natürlich die Logistikwirtschaft und hier besonders die Speditionen. Die haben freilich keine besondere Lust, die Kosten der durch sie verursachten Umweltbelastung auch nur ansatzweise durch eine höhere Steuerlast zu kompensieren, schmälert dies doch die sprudelnden Gewinne. Und wer will darauf schon verzichten. und so sind – wie in vielen anderen Bereichen auch – die wirtschaftlichen Interessen mal wieder deutlich höher angesiedelt, als die Gesundheit der Menschen oder gar der Schutz von Umwelt und Natur.

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1 Million Elektroautos bis 2020?

Wenn die Regierung das fordert, ohne dafür in die Tasche zu greifen und beispielsweise auf die Mehrwertsteuer beim Kauf eines Elektroautos zu verzichten und/oder andere Kaufanreize auf den Weg zu bringen, dann kann sie auch mit der gleichen Hoffnung auf Erfolg fordern, bis 2020 müssten alle Politiker wenigstens über einen IQ von mindestens 75 verfügen. Oder über einen akademischen Grad, den sie sich NICHT mit unlauteren Mittel erworben haben… o.O

Das Drama mit der Deutschen Bahn!

Kaum zu fassen, was sich da, kurz nachdem sich ausgerechnet der unsägliche Herr Pofalla, mit überaus großer Geste eben solche Töne spuckend, als neuer Bahnvorstand aus dem Zugfenster gelehnt hatte, bei der Deutschen Bahn abspielt! Manch einem werden die warmen Worte noch in den Ohren klingeln, mit denen man salbungsvoll ankündigte, die ewigen Verspätungen nun endlich mit speziellen einsatzteams angehen (wie auch immer man sich das vorzustellen hat), mit neuem Wagenmaterial in eine glorreiche Zukunft fahren wolle.

Dabei wäre eine Fahrt in die glorreiche Vergangenheit der Bundesbahn eher angesagt. Eine vergangenheit, in der es noch echte Beamte bei der Bahn gab und der Staat, respektive der Steuerzahler, mit seinen Steuergroschen dafür sorgte, dass alles lief, wie es laufen sollte. Nicht so wie heute, wo zwar immer noch der Steuerzahler haftet, aber dank der Profitgier der Politik nichts aber auch garnichts mehr in den Wagenpark und die Schieneninfrastruktur investiert, dafür aber um so mehr repariert, improvisiert und geflickschustert wird! Und dann müssen ja auch noch so wichtige Leute wie der eingangs erwähnte Herr Pofalla untergebracht, „sinnvoll“ beschäftigt und natürlich auch bezahlt werden. Aber wer wird denn schon so kleinlich sein, außer mir?

Neulich wurden neue Doppelstock-IC in Betrieb genommen. Mit ähm „ultramoderner Neigetechnik“, die eigentlich überhaupt nicht vorgesehen war. Dennoch schwanken die Wagen bei frisch geschliffenen Schienen derart heftig, dass nicht eben wenige Passagiere heftig kotzen müssen. Und das wohl nicht nur wegen des Fahrpreises.

Sind das zwar Mängel, die man selbstverständlich vorab nicht auch nur erahnen konnte, gibt es zum Ausgleich dafür an anderer Stelle ebenfalls Probleme. Nämlich wenn einer der vier größten Feinde (und das sind neben Frühling, Sommer, und Herbst auch der Winter, selbst wenn er garnicht als solcher zu bezeichnen ist!) und der Bahn sein kühles Szepter schwingt. Da frieren schon mal die Oberleitungen und die Weichen ein, gleichwohl wir uns noch gut an die Lobeshymnen der Bahn auf sich selbst erinnern können, als sie nach dem letzten Winter lauthals verkündete, es seien nun mehrere tausend Weichen zusätzlich beheizt und damit wintersicher gemacht. Fragt sich nur wo? Wahrscheinlich auf der oft und gern genutzten Strecke von Berlin nach Mekka in Saudi-Arabien, die vornehmlich dem Transport frisch erworbener Panzerfahrzeuge dient.

Nun, vielleicht habe ich etwas übertrieben, als ich sagte, es würde garnichts investiert. Hin und wieder werden ein paar neue Bahnsteige mit großem Tamtam der Öffentlichkeit übergeben. Die stellt man einfach irgendwo in die Pampa, vorzugsweise in deutlichem Abstand zu den bereits vorhandenen alten und oft denkmalgeschützten Anlagen. Es ist ja auch nicht wirklich werbewirksam, wenn man jeden Morgen, wenn man auf seine mehr oder weniger pünktliche Zugfahrt zum Arbeitsplatz wartet, dabei zuschauen kann, wie diese oft wunderschönen Gemäuer langsam vergammelnden Schmuckstücke zusammen fallen. Statt dessen verscherbelt man sie oft für einen Apple und ein Ei an irgend welche Investoren, statt sich selbst drum zu kümmern!

Ach ja und die schönen neuen Bahnsteige sind meist schon nach zwei, höchstens drei Wintern (und das will in unseren Breiten ja nun wirklich schon was heißen), wegen des aggressiven Streusalzes irreparabel beschädigt. Von den Baufirmen, die man für solche Baumängel haftbar machen könnte, fehlt dann aber meist schon, wie von unserem Winter, jede Spur!

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