Freitag der 13.

Also diese bestechende Logik, mit der sich heute morgen der Herr der Misere zur Erklärung der Maghreb-Staaten als sichere Herkunftsländer äußerte, war ja wohl an Frechheit und Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Únter anderem sei die niedrige Anerkennungsquote für Flüchtlinge aus den Ländern ein Beweis dafür, dass dort keine Rechtsunsicherheit herrsche. Außerdem könne eine „abstrakte“ Unsicherheitslage kein Asylgrund sein. Ebenso die „abstrakte“ Gefahr der Verfolgung von Homosexuellen! Ja, Ihrognaden ging sogar noch weiter und erläuterte, dass es ja auch nicht das Ende der Asylverfahren bedeute, wenn jemand aus einem sicheren Herkunftsland komme. Selbstverständlich habe er/sie nach wie vor das Recht, einen Asylantrag zu stellen. Er/sie müsse lediglich beweisen, dass es einen Asylgrund gibt! Na also, warum erklären wir dann nicht die ganze Welt zu einem sicheren Herkunftsland? Problem gelöst! Und wer beispielsweise nicht mit seinen abgeschnittenen Eiern in der Hand aus einem solchen sicheren Herkunftsland kommt, der kann ja wohl nicht wegen seiner Homosexualität verfolgt worden sein, oder?

Manchmal habe ich das dringende Bedürfnis, jeden einzelnen Politiker dieser Bundesregierung jeden einzelnen Tag auf´s Neue mit der Auszeichnung „Niete in Nadelstreifen“ zu „ehren“. Und insbesondere solche Flachzangen wie „unser“ Bundesinnenministrant, tritt nicht nur die Menschenrechte jeden Tag mit Füßen, er tut das auch noch mit Wissen, der Billigung und auf Anweisung „unserer“ ehrenwerten KandesbunzlerIn. Und ich vermute gar, dass diese Leute abends nach Hause gehen und, wenn sie in ihre Betten steigen, selbstzufrieden zu sich selbst sagen:“Mensch, was habe ich heute wieder Tolles geleistet für die Gerechtigkeit auf dieser Welt! Warum nur will das keiner verstehen?“ Und gleichzeitig ersaufen Menschen jämmerlich auf der Flucht, verdursten in Wüsten oder werden an Grenzen erschossen, missbraucht, vergewaltigt und gedemütigt, werden verhaftet, gefoltert und eingekerkert, weil sie Homosexuell sind, oder Frauen, oder schwarz, weiss, gelb, rot oder grün. Weil sie eine Religion haben, die anderen nicht passt, oder weil sie nicht glauben! Wisst ihr eigentlich was ihr da tut? Glaubt ihr wirklich euer Jesus würde euch voller Dankbarkeit die Hand schütteln und sich bei euch wegen dem bedanken, was ihr für die „Niedrigsten“ getan habt?

Wohl kaum. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er euch mit der Peitsche aus den Parlamenten treiben würde, wie er es mit den Geldwechslern im Tempel tat! Ihr führt das „C“ des Chistentums in euren Parteinamen und die CDU und CSU und die SPD schimpft sich sozial! Aber was rege ich mich auf? Ich bin kein Christ, aber IHR, seid auch keine Christen. Es ist nicht damit getan, des Sonntags „fromm“ in der Kirche zu sitzen, das Vaterunser zu beten und dann ein paar lumpige Euro in die Kollekte zu legen! Aber ihr wisst ja sicher, wer gesagt hat – eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reichern (Politiker) in den Himmel kommt! Aber das ist – wie immer- nur meine eigene bescheidene persönliche Meinung!

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Burger-Reccep(t) mit Ziegenkäse?

Ich sollte mir einen Erdogan-Burger bringen lassen. Mir hungert grad so! Und Ziegenkäse ist ja nun mal ziemlich lecker! Aber eiens muss ich Euch dann doch mal mit auf den Weg geben, liebe Leute. Den AfD-Burger, den könnt ihr Euch dahin stecken, wo die AfD hingehört. Ganz tief dort hin, wo die Sonne nicht scheinen mag, denn von rechts und links wegen kann auf einem solchen Burger eigentlich nur Scheiße drauf sein, wie der Inhalt ihres idiotischen Parteiprogramms ja schon deutlich macht! Und warum nicht mit Essen politische Aussagen machen? Das ist weder verwerflich, noch unüblich. Vegetarisches Essen, oder auch veganes Futter vom Imbiss oder im Restaurant, ist ja vom Grundsatz her auch schon mal eine politische Ansage! Also warum nicht? Hauptsache es schmeckt!

Und wenn ihr noch ne Inspiration braucht, schaut einfach mal nach Berlin. Einen anständigen Burger im Format eines dreifachen Doppelwhoppers könnte man ins Programm aufnehmen. Nur über den Namen bin ich mir noch nicht klar geworden. Den doppelten Siggi? Muddis Dicksten? Oder, mit mehreren Dutzend Weißwürsten belegt als Seehofers Blinddarmdurchbruch?

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Die Große Kloalition am Abgrund!

Was ist übrig geblieben von der erdrückenden Mehrheit der Großen Kloalition, die die gesamte Opposition derart marginalisierte, dass sie nur noch dank der „Großmut“ und der „Gnade“ der Regierung überhaupt in der Lage sind, beispielsweise Untersuchungsausschüsse zu beantragen? Selbst das Bundesverfassungsgericht, von dem ich selbst bislang meist überzeugt war, es würde der regierungsamtlichen Gutsherrenart, mit der unser Land seit Jahrzehnten schon regiert wird, gelegentlich einen Riegel vorschieben, hat neulich erst eine Klage der Linken abgewiesen, in der diese mehr rechte für die Opposition gefordert hatten. Die Anwort war schon einigermaßen verblüffend, denn zusammengefasst und nach meiner persönlichen Interpretation lautete sie in etwa wie folgt:“Ach nee, Leute, lasst mal gut sein!“

Andererseits zeigt sich die Art und Weise, wie die Bundesregierung mit den Wünschen der Bevölkerung umgeht deutlich in den Ergebnissen der Umfragen, die zunächst die SPD von einem Umfragetief ins nächste und den erbärmlichen Spitzengenossen einen Angstschauer nach dem anderen über den breiten Buckel jagten, während sich die Union zufrieden und selbstgerecht zurück lehnte und dabei zusah, wie sich die Genossen unter Schmerzen wanden, aber keine Lösung für die Probleme fanden. Doch nun, sehr zur Freude der Kritiker der GroKo und auch zu meiner Freude, das muss ich zugeben, rauscht auch Muddis Saftladen nach unten, dass es eine wahre Freude ist. Und die Ursachen liegen mit Sicherheit in der Tatsache begründet, dass Frau Merkel in der ihr eigenen Weise beginnt, dem rechten Pack, das sich bislang von den Ratten in der CSU bestens vertreten sah, um sich nun in hellen Scharen zur AfD davonzumachen, hinterherzulaufen und sich ihre nationalkonservativen Forderungen zu eigen zu machen. Dabei wird sie von Horst Seehofer vor sich hergetrieben, dem es noch nie wohl dabei war, den braunen rechten Rand seiner christlich-sozialen Union bei anderen Parteien ihr Kreuzchen machen zu sehen.

Ganze 30,5% sind das Umfrageergebnis für die Union. Dazu noch 19,5% für die SPD, die keine mehr ist und zwar eine dumpfe Ahnung davon hat, woran das liegen könnte, aber weder Willens noch in der Lage ist die Konsequenzen daraus zu ziehen. Das muss jemand anders für sie tun. Denn mit dieser Spitze und diesem Personal, dass die neoliberale Politik Gerhard Schröders vertritt, als sei er immer noch der große Zampano und nicht irgend ein blasierter Lackaffe in irgend einem Management. Darum wird es wohl ein böses Erwachen geben, bei den nächsten Bundestagwahlen! Aber anders werden wir hier kaum eine Veränderung erwarten können.

Ach ja, die katastrophalen Umfragewerte haben mich auch zu diesem rasch auf´s Papier geworfenen Bildchen inspiriert. Ich hoffe, man kann erkennen, was ich damit ausdrücken wollte.

Muddis Kaffeekränzchen im KanzlerInnenamt

Oh wie schön. Kaffeklatsch bei Muddi? Und hinterher ist es wieder keiner gewesen. Dem Seehofer ist es völlig wurscht, was da geschafelt wird. Der Kauder weint wegen dem bösen Islam, der in Deutschland ist und ja gar nicht dort hingehört (oder wie auch immer). Und die SPD hat mal wieder zu spät gemerkelt, dass sie über den Kloalitionstisch gezogen wird. Dazu gibt es enervierendes, ohrenbetäubendes, beredtes Schweigen aus Muddis unberufenem Munde. Ein Tag wie jeder andere. Und die Arbeitsministerin strahlt diese Zuversicht jener aus, die viel zu erzählen, aber wie üblich nichts vorzuweisen haben. Ihren tiefsten Eindruck hinterlässt sie vermutlich sowieso bloß durch ihr Cindy-von-Marzahn-Outfit! Oh Mann mir wird schon wieder schlecht…

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Rücktritt? Aber nicht doch!

Da habe ich heute morgen doch einmal ganz genau zugehört, was der große Vorsitzende da so von sich gab.Und was soll ich dazu sagen? Naja. Ein bisschen Selbstkritik, denn das kommt immer gut an bei der SPD. Ein wenig Lamento um die soziale Gerechtigkeit und das die Angst der Menschen vor einem Alter in Armut diese umtreibe, denn das ist allgemein bekannt. Und die Erkenntnis, dass es ein Fehler war, Kapitalerträge steuerlich deutlich günstiger zu stellen, als Arbeit, weil man sehr wohl weiss, dass sich daran in den nächsten hundert Jahren mangels Masse sowieso nichts ändern wird. Und dann, in zwei Halbsätzen, das Wort Agenda und sonst nichts weiter, weil man die nach wie vor für richtig und natürlich unverzichtbar hält! Aber nun beginnt ja die Diskussion um „Werte“ in der SPD? Unter anderem mit einem Vortrag des neuen DIW-Chefs Fratzscher! Und zum Schluß noch die bahnbrechende Erkenntnis, dass man den Kampf um die „politische Mitte“ (wo ja nach allgemeinem Verständnis die ganzen benachteiligten Arbeiter, Leih- und Zeitarbeiter, die Arbeitslosen, Rentner und Alleinerziehenden zu finden sind) nun intensivieren wolle. Eine Entschuldigung für all das Leid, dass die Agenda 2010 und Hartz IV mit sich brachten? Achwo, wieso denn auch? Na, denn man tau, Alter!

Dementsprechend ist auch von Rücktritt keine Spur. Jedenfalls jetzt noch nicht. Und gleichwohl der seltsame Herr Markwort nochmal einen drauflegt und sich nun als das Opfer einer Anti-Rücktrittskampagne der SPD sieht. „Gewisse Kreise“ in der SPD haben den Rücktritt von Gabriel verhindern wollen und ihn, Markwort, dazu missbraucht und diese „Information“ an ihn weiter gegeben! Und weil ihm die SPD und das Schicksal der kleinen Leute ja so sehr am Herzen liegen, hat er es dann wohl auch sofort weiter gegeben. Oder, was eher zu vermuten steht, er wollte der SPD noch eins mitgeben? Denn solange Gabriel an der Spitze steht und damit die Agenda 2010 und Hartz-IV personifiziert wie kaum ein zweiter, wird der SPD der Weg in den Abgrund als der leichter gangbare Weg erscheinen. Das „weter so!“ ist ja schon zu dem neuen Credo der Spezialdemokraten geworden!

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Merkel, Söder und die Fraktionsgemeinschaft? Ja leckt´s mi!

Ist schon ein wenig auffällig, wie sich Muddis rechter Flügel heimlich still und garnicht so leise vom Acker zu machen scheint! Sieht irgendwie nach einer Absetzbewegung aus. Die Frage ist nur, was treibt diese Weißwurschtlutscher an? Die Angst vor dem Machtverlust in Berlin? Die Hoffnung, in Bayern die Moarchie mit Hilfe der berittenen Gebirgsmarine wieder einzuführen, oder der Glaube, sich als die kompetenteren Hetzer gegen die Querfrontler von der AfD zu profilieren? Man weiss es nicht und ehrlich gesagt, man will es auch garnicht wissen! Da in solch einem als Kopf getarnten Hohlblock sowieso an nichts Vernünftiges gedacht werden kann, außer dem nächsten Termin zum Abkacken, sollten wir uns um die wirklich wichtigen Dinge im Leben kümmern. Zum Bleistift, ob morgen Weihnachten ist, oder Ostern. Oder beides zugleich, um zum Wohle der Wirtschaft ein paar überflüssige Feiertage einzusparen!

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Zum 160. Geburtstag von Sigmund Freud

Am 6.5. wäre er 160 Jahre alt geworden. Unser Sigmund Freud. Könnt er sich heute anschauen, was da so in der Politik und der Wirtschaft umeinander rennt und sich für wichtig hält, ihm würde sofort klar werden, dass die Arbeit ihm niemals ausgegangen wäre! Allenthalben nur noch Idioten, die ihre unmaßgebliche Meinung ungefragt in die Welt hinaus posaunen. Überall Rassisten und Hetzer mit unbewältigten sexuellen Problemen, die wahrscheinlich darauf hinaus laufen, dass sie in ihrer Kindheit nicht genug geliebt worden sind. Vermutlich lassen sie deshalb jedes kleinste Maß an Menschlichkeit vermissen, schlagen Flüchtlingen vor der Nase die Türen zu, finden nichts weiter dabei, wenn Kinder, Frauen, Männer und Alte auf der Flucht im Meer ersaufen! Die Prämisse in der globalisierten Welt des Konsums und der Peinlichkeit lautet: „Ich, ich selbst und nur ich!“
Nein, man könnte meinen, es habe auf der Welt noch nicht genug Kriege, Tote, Folter, Hunger und Elend gegeben. Man kann immer noch eine Schippe drauf legen. Kaum 70 Jahre nach dem Ende des letzten Weltkrieges, den die Deutschen zu verantworten haben, stehen sie wieder da, wie Phönix aus der Asche und singen sirenengleich ihr Lied von der Rassereinheit und dem Wert und Unwert von Religionen, vom Wert und vom Lebensrecht von Flüchtlingen, deren Fluchtgründe man ja gut verstehen könne, aber sie sollen doch bitte schön dort bleiben, wo sie herkommen. Denn hier können wir sie nicht gebrauchen. Sie nützen der Wirtschaft nichts, weil ihnen Bildung fehlt und die Sprachkenntnis. Schaut man sich aber das rechte Pack an, das solche Thesen hierzulande verbreitet, dann weiss man ganz genau, wo die Bildung wirklich fehlt. Aber, ich habe das gelegentlich schon das ein oder andere Mal erwähnt: „Mit der Dummheit ist es so: Selber merkt ma nix davo!“ Und ausgerechnet an der Bildung spart das rechte Gesindel, denn nur wer dumm ist, der wählt auch rechts!

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