Werbemüll im Briefkasten!

Morgens runter zum Briefkasten, das Teil aufgemacht und was passiert? Genau, der komplette Inhalt liegt auf dem Boden, der vom Regen der letzten Nacht wunderbar nass ist und sofort alles durchweicht, was da aus dem Kasten gepurzelt ist! Den Göttern sei Dank, ist es meist nur Werbemüll, der einem da entgegen kommt, aber hin und wieder ist auch mal ein Brief zwischendrin, der dann…hui…mit viel Schwung in den Altpapier-Container fliegt! Solange das nur ne Rechnung ist, kann man ja damit leben, denn wenn die Absender nix kriegen, schicken sie wieder eine Neue!

Andererseits gibt einem der Inhalt eigentlich schon zu denken. Der Briefkasten heisst Briefkasten, weil darin eigentlich Briefe eingekastet eingeworfen weren sollen. Statt dessen liegen jeden Tag auf´s neue  zig Prospekte drin, die man sich meist sowieso nie anschaut, von Aldi und von Lidl und von was weiss ich von wem. Natürlich ist das äußerst lästig, belastet die Umwelt (weil die Dinger ja aus irgendwas hergestellt werden und zwar – richtig aus Papier und dies wiederum aus Holz) und erfreuen eigentlich nur den, der die Prospekte herstellt, denn der wird ja dafür bezahlt. Alle anderen, dene die bunten Blättchen den Briefkasten verstopfen sind meist weniger begeistert. Dagegen kann und sollte man was unternehmen.

Machs Grün will dem entgegen wirken und Bäume retten. 1 Million Bäume um genau zu sein und wenn´s nach mir geht, dürften´s ruhig noch ein paar mehr sein. Das was man meist eh nicht in den Prospekten lesen will, die Angebote irgendwelcehr Discounter nämlich, kann man auch auf einer Homepage anschauen, wenn man das droingende Bedürfnis dazu verspürt. Und hier kommt Machs Grün ins Spiel. Schaut Euch mal die Homepage an und bestellt Euch den Sticker „Bitte keine Werbung! – Ich schütze unsere Umwelt“, den Ihr kostenlos anfordern könnt. Klebt den Aufkleber auf Euren Briefkasten und erfreut Euch daran, dass Ihr von Stund´ an nur noch das im Briefkasten habt, was Ihr drin haben wollt. Okay, die Rechnungen gehören nicht dazu, aber das ist eine andere Geschichte. Wenn Euch wirklich interessiert, was die Discounter oder andere anbieten, dann könnt Ihr das auf der Seite kaufda tun. Dort findet Ihr Angebote von Geschäften in Eurer Umgebung und wenn Ihr fertig seid, braucht Ihr keine zentnerschweren Prospekte zum Altpapier-Container tragen, sondern fahrt Euren PC runter und gut! Ist zumindest mal einen Test wert, denke ich! Und für die Umwelt ist es allemal vorteilhaft!

Der ökologische Wahnsinn mit Prospekten

Der ökologische Wahnsinn mit Prospekten

Fischer´s Fritz fischt frische Fische…wenn er welche findet!

Greenpeace berichtet am 19.12.2008, bei der Festlegung der Fangquoten für das Jahr 2009, seien mal wieder über die Köpfe von Wissenschaftlern und vor allem Umweltschützern hinweg, die Interessen der Fischindustrie einseitig begünstigt worden. Im nächsten Jahr darf 1/3 mehr Dorsch und Kabeljau gefangen werden als 2008. Damit hat man sich einmal mehr über die Bedenken der EU-Kommission hinweg, die erklärt hat, dass in Europa 88% der Fischbestände überfischt seien. Weltweit trifft dies auf 25% der Fischbestände zu!
Damit hat der europaweite Lobbyismus ein weiteres mal einen glorreichen Sieg über die Vernunft, den Umweltschutz und die nachhaltige Fischerei errungen – zu Gunsten kurzfristiger Gewinne! Mal sehen, wie groß dass Geschrei der Fischindustrie in der Zukunft sein wird. Denn irgendwann wird man feststellen, dass die Netze trotz immer höherer Fangquoten immer leerer bleiben werden, weil einfach nix mehr da ist, um es aus dem Meer zu fangen!
Da sich die Politik – wie immer eigentlich – schwer tut, wenn es um den Umweltschutz und damit die Zukunft der Bürger und deren Ernährung geht, sollte der Verbraucher durch sein Kaufverhalten Einfluss auf die Supermärkte nehmen! Wie das geht, zeigt Greenpeace mit dem Artikel „Supermarktranking Fisch 2008: Der Handel bewegt sich“ (vom 16.12.2008). Hier auch gleich der Link zum Hintergrundpapier „Infoblatt Supermärkte im Vergleich“ (Hier gibt es Informationen welche Supermarktketten sich, der Vernunft beugend, in richtung nachhaltiger Fischerei bewegt haben – seit 2007 – und welche eben nicht. Besonders beschissen schneiden in dem Ranking die Ketten Netto, Kaiser´s/Tengelmann, Bünting, Aldi Nord und natürlich die Metro-Gruppe ab. Deren Angebote haben sich im Gegensatz zu ihren Konkurrenten von Norma, Kaufland, Aldi Süd, Rewe und Lidl verschlechtert. bei Edeka hat sich überhaupt nichts bewegt, hier wird sogar noch immer Dornhai verkauft!
Also! zeigt den Händlern, wer in ihren Läden wirklich das Sagen hat – der Kunde und das seid Ihr! Lasst den Mist in den Kühlregalen liegen, den sie Euch anzudrehen versuchen und greift auf Produkte aus nachhaltiger Fischerei zurück. Dass die auch kostengünstig sein können, zeigt ja eben Aldi Süd, oder auch Lidl.

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