Wieder rauschen umweltpolitische Horrormeldungen durch die News-Feeds. Im Monat Juni 2011 wurden sage und schreibe 310 qkm brasilianischen Regenwaldes abgeholzt! Für was, fragt Ihr? Für Rinderweiden und Sojafelder!
Die Rodungen erfolgen in aller Regel illegal und sind in die Höhe geschnellt, seit die brasilianische Regierung ein neues „Waldgesetz“, welches Waldbesitzern eine Amnestie für illegale Rodungen ind er Vergangenheit anbietet.

Es ist wirklich kaum zu fassen, wie kurzsichtig die Menschen handeln! Und wie dämlich sich Regierungen (und nicht nur in Brasilien, sondern grundsätzlich überall auf der Welt) bei der Formulierung von Gesetzen anstellen. Man könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre und so furchtbar in den Auswirkungen.

Aus dem frommen Wunsch der brasilianischen Regierung, auf dem Weltklimagipfel zu Kopenhagen im Jahre 2009, die Abholzung des Regenwaldes um 80% zu reduzieren (bis zum Jahr 2020), wurde in der grausamen Realität des Jahres 2011 eine Zunahme der Rodung um 79% im Vergleich zum Vorjahr! Saubere Leistung kann ich da nur sagen. Seid Ihr eigentlich noch zu retten? Amnestien zu versprechen für Umweltverbrechen, ist an Kurzsichtigkeit kaum noch zu überbieten. Wann wird Euch endlich klar, dass Umweltkriminalität immer auch Verbrechen gegen die Menschheit ist?

Aber für Euch ist es nur interessant, dass Ihr die Fähigkeit besitzt, die Erde mit Euren Atombomben zu zerstören. Das sind Dinge, die Ihr für wichtig und erstrebenswert haltet! Viel wichtiger aber sind Frieden und die Wahrung der Menschenrechte. Aber Ihr seid noch nicht einmal in der Lage, jedem Menschen das Recht auf Würde zuzuerkennen, weil Ihr Angst habt, das könnte Forderungen nach sich ziehen, die womöglich Geld kosten. Lieber schmeisst Ihr den Banken Abermilliarden hinterher, die durch Dummheit und kriminelle Energie, gepaart mit fehlendem Unrechtsbewusstsein, an den Rand des finanziellen Abgrunds spekuliert wurden. Denn weil sie „systemrelevant“ seien, muss man ihr verwerfliches Tun hinnehmen und sie auch noch retten – mit dem Geld des Steuerzahlers!

Zur Zerstörung der Welt fähig, aber nicht zu ihrer Rettung?

Wie lange wollen die Menschen es noch hinnehmen, dass ausschließlich wirtschaftliche Interessen die politischen Entscheidungen beeinflussen? Wie lange können Politiker die Bedürfnisse der Menschen ignorieren, bis man ihnen ihre abgeschnittenen Eier vor die Füße wirft? Die gesamte politische Klasse ist zu einem Haufen korrupter, willfähriger und unfähiger Halunken verkommen, die nur noch auf die Wahrung eigener Interessen und die Sicherung ihrer fetten Pfründen schielt.

Dabei verlieren sie völlig aus dem Auge, dass sie trotz ihres Geldes und ihrer möchtigen „Freunde“ aus den oberen Etagen der großen Konzerne, ebenso die Leidtragenden ihrer eigenen verwerflichen Entscheidungen sind, wie die Nieten in Nadelstreifen, die um des persönlichen Gewinns und um des Profits ihrer Konzerne (vor allem Banken, Versicherungen, aber auch Energie-, Chemie-, Gentechnik und Automobilkonzerne, um nur einige Sparten zu nennen) zu mehren, buchstäblich den Untergang der Welt und den Tod unzähliger Menschen in Kauf nehmen.

Während die Konzerne danach trachten die Gewinne zu erhöhen, während Spekulanten auf Lebensmittel- und Rohstoffpreise wetten und sie damit in die Höhe treiben, verrecken in Somalia und den angrenzenden Staaten am Horn von Afrika Menschen vor Hunger, weil durch die furchtbare Trockenheit nicht der kleinste Grashalm mehr wachsen mag! Sollen sie Sand fressen, während ihr Euch darüber wundert, dass Euch mit 130 kg Lebendgewicht der Diabetes plagt? Sind sie selber Schuld an ihrer Situation? Nein, Schuld sind die reichen Staaten, die Konzerne und alle, die als arschkriechende Steigbügelhalter des Kapitals nur zu dessen Vermehrung beitragen, anstatt mit dem Geld die Not zu bekämpfen!

Die Menschen haben durchaus das Wissen und die Möglichkeiten, den Hunger zu besiegen und dafür Sorge zu tragen, dass alle Menschen sauberes Trinkwasser zur Verfügung haben. Sie haben weiterhin die Möglichkeit, die hygienischen Verhältnisse auf ein akzeptables Niveau zu bringen und die Umwelt zu schützen, oder die Artenvielfalt zu erhalten! Leider fehlen den meisten von ihnen dazu sowohl der Charakter, als auch die Menschlichkeit!

Wohin werden sie gehen, die Bankster, wenn die Umwelt völlig verseucht ist? Ihre Welt ist auch die unsere! Welche Luft werden sie atmen, wenn der letzte Baum abgesägt und zu Zahnstochern verarbeitet worden ist? Was werden sie essen, wenn der Ackerboden überdüngt, versalzen, hart wie Beton und anschließend von der Erosion fortgeschwemmt und davon geblasen wurde? Fressen sie dann ihr Geld?

Da kann ich Euch nur guten Appetit wünschen, Ihr Idioten, und möge Euch der Blitz beim Scheißen erschlagen…

Es ist sicher nicht übertrieben, wenn man sagt…

…wäre die Welt eine Bank, hättet Ihr sie längst gerettet!

(Greenpeace)

Wäre die Welt eine Bank, hättet Ihr sie längst gerettet!

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Der Krieg der USA gegen die Indianer

Kaum ein Land auf der Welt hält sich soviel auf seine demokratischen Werte und die Menschenrechte zugute, wie die Vereinigten Staaten von Amerika, die USA. In „gods own country“, in Gottes eigenem Land also, kann es jeder vom Tellerwäscher zum Millionär bringen (so sagt man), wenn er nur fleissig genug ist, wenn er rackert, wie ein Schwein und wenn er kein Schwarzer (aber sogar dann hat er vielleicht eine Chance in der Entertainement-Branche, als was auch immer, denn hier kann man es nur zu etwas bringen, wenn man exotische genug aussieht, das Können ist dabei Nebensache), kein Kranker, Behinderter, oder gar einer der Natives ist, also ein Angehöriger jener Rasse, die einst ganz Amerika bevölkerte und bereits kurz nach der Entdeckung des Kontinent durch den Falschfahrer Christoph Columbus, von den in Massen herbeiströmenden weißen Einwanderern, an die Wand und die unfruchtbaren Gebiete des Kontinents gedrängt wurden.

Dabei setzte man nicht nur Pfeil und Bogen überlegene Handfeuerwaffen und Kanonen ein, sondern bediente sich auch weniger hehrer Methoden, um sich der unerwünschten Kinder Manitous zu entledigen.

Indianer, die sich nicht mit Glasperlen und anderem wertlosen Plunder „überreden“ lassen wollten, ihr fruchtbares Land den Weißen zu überlassen, verfrachtete man mit Gewalt in unwegsame Gebirge und knochentrockene Wüsten, wo man ihnen in sogenannten Reservationen gewisse „Rechte“ und später auch eine Art Selbstverwaltung einräumte, freilich unter der Oberaufsicht und der Knute des weißen Mannes, der sich selbst nicht nur als die Krone der Schöpfung betrachtete, sondern dies auch sehr deutlich zeigte. Er behandelte die Indianer als unmündige, dumme und verantwortungslose Kinder, die einer strengen „Erziehung“ zu unterwerfen seien, damit sie zu „guten“ und vor allem christlichen Menschen wurden, die verlernt haben zu widersprechen und ihre eigenen Interessen zu vertreten.

Diese Einstellung, vom überlegenen Weißen und den kindlich naiven Indianern, hat sich bis heute erhalten und ist damit nicht mehr und nicht weniger als eine Form des Rassismus, der bis auf den heutigen Tag als selbstverständlich betrachtet, gesellschaftlich akzeptiert und genauso praktiziert wird!

Heute sind die Indianer, die einst frei und stolz die Prärien durchstreiften und den riesigen Büffelherden (ein Mosaiksteinchen im Krieg der USA gegen die Ureinwohner war daher zu allererst die Vernichtung der großen Büffelherden. In der Folge verhungerten unzählige Indianer, der Rest wurde in abgelegene Reservationen deportiert) hinterher zogen, die ihre Lebensgrundlage bildeten, auf viele mehr oder weniger große Reservate verteilt, wo sie, weil es keine Jobs und auch sonst keine Industriebetriebe gibt, auf staatliche Unterstützung angewiesen sind.

Glücksspiel, Korruption, Gewalt, Drogen und Alkoholmissbrauch sind daher in den Reservationen an der Tagesordnung und Diabetes, der seine Ursachen in der Fehl- und Mangelernährung durch den Fastfood-Fraß des weißen Mannes hat, ist zu einer wahren Plage geworden. Der soziale Zusammenhalt der Stämme, Sippen und Familien, ist weitestgehend zerstört, die Bildung auf einem erschreckend niedrigen Niveau! Indianer haben in der Berufs- und Arbeitswelt der weißen „Herrenrasse“ so gut wie keine Chance!

Ihrer Kultur, ihrer Geschichte, hat man sie gezielt entfremdet und ihre religiösen Zeremonien über Jahrzehnte hinweg verboten. Wer trotzdem daran teilnahm, oder auch nur dabei zusah, lief Gefahr, verhaftet und ins Gefängnis geworfen zu werden.

Heute tötet der weiße Mann nicht mehr einfach Indianer, oder lässt sie in der Wüste verhungern und verdursten. Er geht mittlerweile weit subtiler vor und verurteilt Indianer, die ihre Rechte einfordern nach regelrechten Schauprozessen jahre- und jahrzehntelang ins Gefängnis, isoliert sie und breitet den Mantel des Schweigens darüber.

Besonders erbittert wurden die Auseinandersetzungen von beiden Seiten geführt, als man den Indianern auch noch das letzte bisschen Land abnahm, sobald man darunter auch nur eine Spur wertvoller Bodenschätze vermutete, beispielsweise Gold, Öl, Uran und was sich sonst noch auf dem Weltmarkt gewinnbringend (aber in der Regel ohne Beteiligung der betroffenen Indianer) verscherbeln lässt!

Korrupte Regierungsbeamte verhökern bis heute die Rechte an Grund und Boden, Polizeigewalt sorgt dafür, dass sich die Indianer nicht wehren können. Das Ganze wird dann mit politischer Vorteilsnahme kombiniert und schon können die Kräfte des freien Marktes ihre segensreiche Wirkung entfalten (bedauerlicherweise nur segensreich für die Konzerne!).

Die betroffenen Indianer müssen mit der Umweltverschmutzung und der Zerstörung ihrer heiligsten Stätten leben, für ihre Rechte interessiert sich kein Schwein in der Regierung (und dabei spielt es keine Rolle, ob es sich nun um Demokraten oder Republikaner handelt!). Offensichtliches Unrecht wird nicht wieder gut gemacht, sondern vertuscht. Die Opfer der Schauprozesse, des Staates und der Konzerne leiden bis heute unter den Folgen des Rohstoffhungers der Welt! Vom Staat gezahlte Entschädigungen in Millionenhöhe verschwanden in korrupten Kanälen und dienten der Bereicherung einiger weniger einflussreicher Indianer, die sich mit den Weißen arrangiert haben.

Ein besonders krasses Beispiel für eine willfährige, staatshörige und abhängige Justiz und die bewusste Missachtung der Menschenrechte, stellt der Fall Leonard Peltier dar.

Leonard Peltier

Leonard Peltier ist ein indianischer Aktivist des AIM und seine Arbeit und sein Einsatz für die Rechte der Indianer brachte ihn 1977 vor ein US-Gericht, dass ihn wegen Mordes an zwei FBI-Beamten zu zweimal lebenslänglicher Haft verurteilte. Seit dieser Zeit, mithin also seit fast 35 Jahren, sitzt er unter teilweise unmenschlichen Bedingungen in politischer Haft.

Seit dem 27. Juni hält man den heute 66-jährigen Leonard Peltier, der an Diabetes und Herz-Kreislaufbeschwerden leidet, in einer 1,8 m x 2,4 m winzigen Zelle in Isolationshaft gefangen.

Auf Grund lächerlicher und an den Haaren herbei gezogener Anschuldigungen wurde er zu 6 Monaten Einzelhaft verurteilt. Die gnadenlose Vollstreckung dieser Strafe ist unter den genannten Bedingungen und dem allgemein schlechten Gesundheitszustands des Delinquenten lebensbedrohlich. Es zeigt sich deutlich, dass hier ein Exempel statuiert werden soll, wobei das Leben, die Gesundheit und die Menschenrechte des Leonard Peltier keine Rolle spielen!

INFO: Natürlich will ich keine Falschmeldungen verbreiten und aus diesem Grunde weise ich auf Informationen hin, die ich kürzlich erhalten habe. Diese besagen, dass Leonard Peltier nicht mehr in diesem Höllenloch in Isolationshaft gefangen gehalten wird.

Sein derzeitiger Status wird mit Disciplinary Segregation beschrieben. Darunter ist wohl eine Isolation von allen anderen Gefangenen zu verstehen. Dies ist als Maßnahme der Disziplinierung für begangene (oder vermeintlich begangene) Straftaten während der Verbüßung der ursprünglichen Haftstrafe zu verstehen. Hier sind der Willkür Tür und Tor geöffnet, da bei solchen strafverschärfenden Disziplinierungsmaßnahmen vor Gericht keine Anwälte zur Verteidigung zugelassen sind! Vielfach, so wie vermutlich auch im Falle Leonard Peltiers, werden solche Disziplinierungen benutzt, um die Betroffenen zu demütigen und gefügig zu machen!

In jedem Fall dürften sie mit der Menschenwürde nur sehr schwer oder garnicht zu vereinbaren sein!

Wer den Freiheitskampf Leonard Peltiers unterstützen möchte, kann sich am Email-Protest beteiligen, mit dem Präsident Obama aufgefordert wird, den Schwerkranken zu begnadigen!

Das Unrecht, dass Leonard Peltier durch die US-Justiz angetan wird, steht den Verbrechen der US-Militärjustiz an den Gefangenen in Guantanamo Bay in nichts nach! Es ist ein Krieg gegen die indianischen Völker, die Ureinwohner Amerikas. Die USA haben unter dem Deckmantel der Menschenrechte und der Demokratie überall auf der Welt Kriege begonnen und geführt, während sie im eigenen Land diese recht emit Füßen treten. Es gibt keine unabhängige Justiz, sondern nur eine rassistische und parteiische Justiz, die sich den Wünschen der Mächtigen unterwirft und Kritiker mundtot zu machen und durch unmenschliche Haftbedingungen auszurotten versucht!


Das Logo des AIM

Die Gesamtsituation der Indianer in Nord- und Südamerika

Überall auf dem Doppelkontinent Amerika, der bekanntlich aus den Teilen Nord- und Südamerika und der die beiden Kontinente verbindenden Landbrücke Mittelamerika besteht, wurden die Indianer, nach der Eroberung durch Spanier (Cortéz, Pizzaro), die Portugiesen, Franzosen, Engländer, Holländer und wen auch immer, unterdrückt, versklavt und ausgebeutet.

Besonders gravierend wahren die Verfolgungen in den Teilen der Neuen Welt, die zum gigantischen Kolonialreich Spaniens gehörten. Mit beispielloser Brutalität wurden hier die Indios in die Gold- und Silberminen getrieben, oder auf den Haziendas und Plantagen gnadenlos verheizt. Ein übriges tat die spanische Inquisition, die mit Feuer und Schwert die ungläubigen Indios zum christlichen Glauben zu bekehren trachtete.

Politisch waren die Natives zur Tatenlosigkeit verdammt und damit zur Bedeutungslosigkeit verurteilt. Aufstände wurden mit brutalster Gewalt beantwortet und ohne jede Rücksicht niedergeschlagen, selbst nachdem die ehemaligen spanischen Kolonien die Herrschaft der Krone abgeworfen hatten, änderte sich an der Situation der Indios erst einmal garnichts. In Brasilien beispielsweise wurde die Sklaverei erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts verboten!

Überall bietet sich dem aufmerksamen Beobachter in Süd- und Nordamerika das gleiche traurige Bild – die Indianer, als die Ureinwohner des Kontinents, sind gleichzeitig die rechtlosesten und am grausamsten unterdrückte Minderheit, selbst Schwarze, Latinos und Chinesen erfahren mehr Anerkennung als die Natives.

Heute wie damals nimmt keine Regierung Rücksicht auf die Bedürfnisse, kulturelle und religiöse Identität der Indianer und Indios. Kaum waren sie in die letzten unwegsamen Urwälder verdrängt, oder in andere, abgelegene Wüsten und Ödnisse deportiert, begann man auch schon die geschlossenen Verträge zu brechen, wenn man sie denn überhaupt jemals für ernst genommen hatte (was man aber getrost verneinen darf!).

Die Wälder (besonders der Amazonasregenwald) fallen den Motorsägen des weißen Mannes zum Opfer, ebenso wie die kläglichen Reste der Küstenregenwälder Nordamerikas der Gier der US-Holzindustrie. Hunderte Jahre, oder sogar mehr als tausend Jahre alte Baumriesen werden ohne mit der Wimper zu zucken gemordet und zu Bauholz und Zellulose für die Papierproduktion verarbeitet. Was stehen bleibt, wird ein Raub der Flammen, mit denen die Handlanger multinationaler Konzerne Weideland schaffen, um darauf Rindviecher zu züchten, damit der Nachschub an Hamburgerfleisch nicht nachlässt und die Nachfrage nach Gensoja gestillt werden kann…bis die Erosion die nackte, gequälte Erde hinweg gespült hat.

Wo Erdöl entdeckt wird, fallen die Ingenieure und Arbeiter der Mineralölkonzerne wie Heuschreckenschwärme ein, vergiften den Wald und die Flüsse,

zerstören die Natur und hinterlassen eine ölverpestete Mondlandschaft. Politische Aktivisten werden von Killerkommandos ermordet, die Frauen vergewaltigt und die Gewinne ins Ausland geschafft. In diesem grausamen Spiel tanzen die korrupten Systeme der Staaten in Nord- und Südamerika einen kriminellen Tanz mit den von Profitgier besessenen Managern westlicher Konzerne!

Im Indioland schürfen illegale Goldsucher nach dem edlen Metall und verseuchen die Flüsse mit Quecksilber. Drogenkartelle zwingen die Indios, Marihuana, Koka und Mohn anzubauen, die Rohstoffe für Suchtmittel liefern und wenn die Armeen der westlichen Länder den Kampf gegen den Drogenhandel in die Länder tragen, wo der Rohstoff heranwächst, dann leiden auch darunter die Indios am meisten!

Es ist ein Scheißspiel, in dem Menschen herum geschoben werden wie Figuren auf einem Schachbrett und genau wie die Bauern werden sie dem Profit geopfert und geschlagen.

Leonard Peltier ist ein Symbol für den Widerstand der Indianer gegen die Ungerechtigkeit und den Kampf für die Menschenrechte und darum müssen wir für seine Freiheit eintreten!

Free Leonard Peltier

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Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die völlige Teilnahmslosigkeit am Schicksal Leonard Peltiers durch die großen Tageszeitungen, besonders der Boulevardpresse in Deutschland. gerade Letztere stürzen sich ja üblicherweise wie Aasgeier auf jede Geschichte, mit der sich die Verkaufszahlen in die Hohe treiben lassen. Aus irgendeinem Grunde scheint man aber nicht unangenehm auffallen zu wollen…

Steigt der Goldpreis, stirbt der Regenwald!

Nachdem in den letzten Tagen und Wochen der Goldpreis in ungeahnte Höhen gestiegen ist, weil die Menschen offenbar nicht das geringste Vertrauen in das Geschwätz der Politiker haben, die da z. B. behaupten, der Euro-Rettungsschirm sei zwar mit Garantien über 750 Milliarden Euro ein dickes Ding, aber das seien ja nur Garantien und die würden ja nur fällig, wenn die Schuldner nicht mehr zahlen könnten…blablabla! Grund genug um den Goldpreis auf über 1.500 $ je Feinunze zu treiben.
Zuerst hiess es auch, Griechenland und nur Griechenland würde unter den schutz des schirmes gekrochen kommen, denn die hätten wirklich über ihre Verhältnisse gelebt und das „Spar“programm, dass man ihnen aufoktroyierte, habe es in sich – sparen, sparen, sparen! Natürlich nur bei den kleinen Leuten und denen, die eben keine Lobby haben! Frauen, Kinder, Alte, Arbeitslose, dasselbe Spiel wie überall in der westlichen, kapitalistisch orientierten Welt, in der nur der zählt der was leistet, oder der bescheißt!
Alles kein Problem? Naja, nach Griechenland kam Irland (das ja eigentlich nicht pleite und auch nicht abgewirtschaftet ist, aber mit seinem Bankensektor wohl irgendwie auf´s falsche Pferd gesetzt hat und nur mal eben nich so gut bei Kasse is! Kein Problem, denn die sparen auch wie verrrückt (bei wem? Da dürft ihr dreimal raten!) und ein Ausfall bei den Krediten und Bürgschaften steht keinesfalls zu befürchten. Und nach Irland klopft jetzt Portugal an die Rettungskasse. Portugal hat es eigentlich auch nicht nötig, man hat nach Aussagen der regierung alles im Griff, wie gehabt! Die Frage ist nur, warum wollen die alle unter den Rettungsschirm, wenn sie es nicht nötig haben?
Aber das ist hier und heute nicht das Thema! Es dreht sich um den Zusammenhang zwischen der Höhe des Goldpreises und der Zunahme der Regenwaldzerstörung! Und die ist offenbar nicht zu leugnen, weil man das mit Hilfe von Satellitenaufnahmen nachweisen kann!
Hier haben die Menschen kein Vertrauen in die Regierungen, erst Recht nicht in die Banken und auch sonst ist man dem allgemeinen Gewäsch von den Sachzwängen nicht besonders gewogen, also schichtet man sein vermpögen um und steckt es in Werte, die beständig sind, so wie Gold. Gold ist solange beständig im Wert, wie es einem nicht geklaut wird, aber man kann es ja zur Bank tragen und dort einlagern, also da wo man seine Aktien nicht lagern möchte und sein Geld am liebsten auch nicht parken will, weil man den Zugriff des Staates oder der Inflation befürchten muss.
Und hier stellt sich mir eine weitere Frage:“Wer kauft sich eigentlich Gold, um sein Vermögen zu sichern und sich vor abstürzenden Aktienkursen und der um sich greifenden Inflation zu schützen? Ja, es sind genau die, die mit ihrem Verhalten mitschuldig an der Bankenkrise geworden sind, weil sie ihre Gelder dort anlegten, wo man ihnen Zinsen versprach, von denen man eigentlich nie annehmen konnte, dass sie der Realität entsprungen waren, Leute, die ihr Vermögen auf´s Spiel setzten, weil sie es für chick erachteten, mit Derivaten zu spekulierten, obwohl sie nicht den Hauch einer Ahnung haben, was da eigentlich abläuft! Diese Leute sind es, die nun ihr Geld in Gold umtauschen und damit billigend in Kauf nehmen, dass die „Märkte“ (ich hasse diesen Begriff!) darauf reagieren und wie die Blöden in den Regenwäldern am Amazonas nach Gold buddeln lassen!
Wen interessiert dabei schon der Verlust an wertvollem Baumbestand, der als unsere grüne Lunge das Klima reguliert? Wenn´s solchen Leuten zu warm wird, dann brauchen die keinen Wald, die kaufen sich einfach eine Klimaanlage! Wer macht sich schon Gedanken darüber, ob ein paar nackerte Indios mit Pfeil und Bogen durch den Wald rennen, wenn ich mein Geld in Gold anlegen will? Nicht genug damit, dass wir mit „Bio“sprit das Brot der Menschen in der Dritten Welt in unseren BMW-, Porsche-, Audi- oder Benzmotoren verbrennen, wir tragen die Verantwortung dafür, dass es bald keinen Wald mehr gibt, den wir schützen können. Aber Hauptsache ein paar Goldmünzen oder einige mickrikge Goldbarren liegen im Banktresor, damit wir in schlechten Zeiten wie diesen notfalls darauf zurück greifen können! Dann is die Welt doch noch in Ordnung!
Ach ja, die Hartz IV-Empfänger kriegen einfach viel zuviel Geld von „uns“! Wenn man denen die Alimentation kürzt, dann werden die auch arbeiten gehen und nicht den Besserverdienenden und Leistungsträgern auf der Tasche liegen. Man stelle sich vor, die Hartzer, die einfachen uArbeitern und Angestellten würden ihre Knete auch in Gold umtauschen wollen, um für die Zukunft vorzusorgen – nicht auszudenken wäre das!

Wir müssen den Wald retten, sonst vertrocknet der Planet!

Bereits im Jahre 2005 hatte eine verheerende Dürre den Regenwald im Amazonasbecken schwer geschädigt und große Flächen des Waldes zum Absterben gebracht. Im darauf folgenden Jahr blühte der Regenwald dann verstärkt auf, wie Wissenschaftler erstaunt festgestellt haben.
Auch 2010 war für den Amazonas-Regenwald kein gutes Jahr. Eine monatelange Trockenheit von Juli bis Oktober vertrocknete den halben Urwald und auch diesmal könnte das Folgejahr sich durch vermehrtes Wachstum der verbliebenen Baumbestände auszeichnen.
Es darf allerdings bezweifelt werden, dass diese Art des Klimawandels im Endeffekt einen positiven Einfluss auf das Wachstum des gesamten Waldes und auf seine CO2-bindende Wirkung haben könnte. Vermutlich wird es den Regenwald nachhaltig schädigen, wenn er längerfristig und öfter, als in der Vergangenheit durch Phasen großer Trockenheit belastet wird.
Die Agrarindustrie, die sich in Südamerika und anderswo der Regenwälder bemächtigt haben, mit Duldung der jeweiligen Regierungen, werden sich ins Fäustchen lachen, und die vertrockneten Flächen flugs komplett rasieren. Dann lassen sich darauf mit Hilfe von Unmengen Dünger, Roundup ready von Monsanto, riesigen Maschinen (und entsprechendem Energieeinsatz) und den entsprechenden gentechnisch veränderten Saaten Biospritpflanzen, Soja, oder Mais zu gewinnen und sie den besorgten Europäern als Ökotreibstoff anzudrehen!
Und alle schreien Halleluja zu diesem ökologischen Wahnsinn und fahren weiter Auto, dass einem der kalte Schweiß ausbricht!
Verdorrte Wälder sind in jeder Beziehung wertlos. Das Holz ist nicht zu gebrauchen und oft von Schädlingen zerstört. Der Grundwasserspiegel sinkt dramatisch, was zur Folge hat, dass auch keine vollwertigen Wälder nachwachsen können, selbst wenn man die Natur sich selbst überließe. Die CO2-Bindung ist natürlich auch nicht mehr gewährleistet und infolgedessen richten sich die Begehrlichkeiten profitgieriger Konzerne auf diese riesigen brach liegenden Flächen!
Die Ursachen für die Trockenheit der letzte Jahre liegen sicher in den allgemeinen Klimaveränderungen, möglicherweise haben sie auch mit dem El-Nino-Phänomen zu tun, welches in immer kürzeren Abständen zu ungeheuren Überschwemmungen auf der einen Seite der Welt und zu großflächiger Trockenheit und Dürre auf der anderen Seite führt!
Ich glaube, man kann dem Klimawandel am besten dadurch begegnen dass man den CO2-Ausstoss begrenzt und mehr Wälder pflanzt. Wir müssen begreifen, dass wir die letzten Urwälder schonen müssen und bei der Neupflanzung von Wäldern und Wiederaufforstungen nicht nur in eindimensionalem Kosten-Nutzen-Denken verhaftet sein dürfen, sondern zu aller erst von der klimatechnischen Bedeutung der Wälder ausgehen müssen.
Masanobu Fukuoka, der kleine weise Mann aus Japan, der völlig neue Prinzipien in die natürliche Landwirtschaft einbrachte, sagte einmal sinngemäß: „Es ist nicht so, dass die Bäume verschwinden und dann die Wüste kommt. Erst verschwinden die Bäume, anschließend bleibt der Regen aus und dann kommt die Wüste!“
Die Ursachen für die zunehmende Trockenheit liegen also nicht in der Austrocknung und der Zerstörung der Wälder, sondern in der brutalen und rücksichtslosen Abholzung des Regenwaldes seit 5 Jahrzehnten!
Der Schlüssel zur Rettung des Klimas ist der Wald!

weiterführende Links:

    Die Wälder sterben!

    n.tv.de schreibt am 22.1.2009 unter „Klimaerwärmung und Trockenstress – rasantes Waldsterben in den USA“, die Wälder in den Vereinigten Staaten sterben schneller denn je. Ursache seien die Auswirkungen des globalen Klimawandels! Eine in den 70er Jahren begonnene US-Studie wies nach, dass die Gründe für das massive Waldsterben nicht in der zunehmenden Umweltverschmutzung oder anderen Faktoren begründet liegen, sondern allein der Erderwärmung zuzuschreiben seien.

    Im Gegensatz zu Europa, wo es kaum noch größere, naturnahe Waldbestände oder gar richtige Urwälder gibt, verfügen die USA noch über einen relativ großen Bestand an unberührten Waldflächen. Allerdings wurden in den letzten Jahren vermehrt Genehmigungen zum radikalen Abholzen dieser unberührten Flächen erteilt – dies führte zu teils massiven Protesten von Umweltschützern, die zum Teil gewaltsam ausgetragen wurden. In den USA hat der Umwelt- und Naturschutz keinen so hohen stellenwert wie in Europa, auch wenn es hier wesentlich größere Nationalparks mit sehr restriktiven Nutzungsvorschriften gibt. Wirtschaftlicher Nutzen ist in den Vereinigten Staaten nach wie vor das Maß aller Dinge und der Kommerzialisierung wurde – zumindest unter der Bush-Administration – alles untergeordnet! Bleibt zu hoffen, dass sich das unter Barack  Obama zügig ändern wird!

    Das Problem des Waldsterbens und der radikalen Abholzung bestehender Urwälder durch die Großindustrie und das organisierte Verbrechen bedroht nicht nur die Wälder, sondern die gesamte Menschheit, hängt doch die Sauerstoffproduktion der Erde zu einem großen Teil von den Wäldern ab. Im Jahre 2004 ist allein in Brasilien eine Fläche von sage und schreibe 26.130 qkm („Urwälder ade – Dramatisches Waldsterben“ schrieb n.tv.de beteits am 28.5.2005)  abgeholzt worden! Man kann sich das kaum vorstellen. Die Vernichtung der letzten Regenwälder der Erde, aber auch der übrigen Urwälder geht in einem Tempo von statten, dass es einem die Tränen in die Augen treiben müsste, würde man nicht dieselben fest vor der Realität verschliessen – und das machen wohl die meisten Menschen. Wegsehen ist eben bequemer als handeln!

    In den Wäldern rund um den Planeten versammelt sich eine Artenvielfalt, die in anderen Lebensräumen ihresgleichen sucht. Allein auf und in einem Paranussbaum im Amazonas-Regenwald, leben mehrere tausend verschieden Arten, von denen die meisten nicht erforscht sind. Viele Arten sterben aus, weil ihre Lebensräume zerstört werden.

    Was für ein Wunderwerk, welch ein Meisterstück der Natur ein einzelner Baum ist, könnt ihr hier auf Wikipedia nachlesen! Dann überlegt, ob sich ein Einsatz für die Wälder oder auch für einen einzelnen Baum nicht lohnt?

    Wald im Schnee

    Winterwald im Dezember ´09

    Wo Wälder sind, da ist Leben, da sind Wasser und Regen, da ist Fruchtbarkeit. Wälder brauchen Jahrhunderte um zu Wäldern zu werden. Gefällt sind sie innerhalb von Tagen. Minuten nur braucht man um einen Baum mit der Motorsäge – oder vollautomatisch mit dem Harvester – zu fällen, der hunderte von Jahren herangewachsen ist. Wenn seine Wurzeln den Boden nicht mehr halten, schwemmt ihn der Regen hinweg, bläst ihn der Wind davon, bis nur noch das nackte Gestein zurückbleibt. Dann verschwindet der Regen und alles was bleibt, ist eine unfruchtbare Wüste!

    Masanobu Fukuoka sagte einmal sinngemäß: „Es ist nicht der ausbleibende Regen, der die Wälder sterben lässt, es sind die vernichteten Wälder, die den Regen verschwinden lassen!“

    Und weiter…

    Mein größter Traum ist, Samen in der Wüste zu säen. Die Wüste wieder mit Pflanzen zu bedecken, heißt, Samen in die Herzen der Menschen zu säen. Es heißt, die Erde in ein friedliches, grünes Paradies zu verwandeln.

    Wir dürfen damit nicht warten, bis kein einziger Baum mehr steht. Wir müssen jetzt handeln, bevor es zu spät ist! Masanobus Traum soll uns ein Ansporn sein und der Natur, unserer Mutter Erde, Gaia zurück zu geben, was ihr gehört! Wenn wir Gaia zerstören, zerstören wir uns selbst. Wenn wir die Natur zu einem Raub der Konzerne werden lassen, vernichten wir nicht nur unsere natürlichen Ressourcen, sondern uns selbst!

    Holz-„Hacker“ meucheln den Regenwald!

    Auf Yahoo.de habe ich diese Meldung von der Nachrichtenagentur glp gefunden: „Hacker tragen zur Regenwaldabholzung am Amazonas bei„. In der Meldung heisst es, 107 Holzfällerfirmen seien in einen Skandal verwickelt, bei dem eigens engagierte Hacker sich in die staatlichen Computernetzwerke einklinken und dort im Auftrag der Unternehmen, die bereits exportierten Holzmengen verändern. So erschleichen sich die Holzfirmen immer neue Ausfuhrgenehmigungen und verkaufen mehr Holz, als sie eigentlich dürften. Das dieses Vorgehen nicht besonders gut für den Amazonas-Regenwald ist, brauch an dieser Stelle nicht besonders hervorgehoben werden! Aufgedeckt hat dieses Verbrechen gegen den Wald, gegen Mutter Erde und gegen die Menschen einmal mehr Greenpeace! Bravo Leute, weiter so!

    Eigentlich sollte den Firmenbossen klar sein, dass sie so noch viel schneller das Ende der Fahnenstange erreichen, als es selbst die pessimistischsten Prognosen befürchten lassen. Wenn sie den letzten Baum abgesägt und in die USA oder nach Europa verschifft haben, würde mich echt mal interessieren, was sie dann abzuholzen gedenken? Oder satteln sie dann mit EU-Hilfsgeldern und Entwicklungshilfe auf Rinderzucht um, indem sie die freigewordenen Flächen beweiden lassen? Vielleicht machen sie aber auch den großen Reibach mit Zuckerrohrplantagen gigantischen Ausmaßes. Sigmar Gabriel wird sicher dankbar den dort erzeugten „Biosprit“ annehmen und ihn dem Benzin beimischen. Schließlich will man ja seinen Audi Q7  oder Porsche Cayenne turbo S „umweltfreundlich“ betreiben. 8 oder 10 Zylinder wollen schließlich gefüttert werden und das gute Umweltgewissen darf man ja auch nicht vernachlässigen, nicht wahr?

    Was aus den armen Holzfällern wird, die mit Feuereifer bei der Sache mitwirken und Baum um Baum ermorden (meist mit Hilfe deutscher Qualitätswerkzeuge wie z.B. Stihl Motorsägen)? Wen interressiert das schon? Die Verbrecher an der Konzernspitze sicher nicht!

    weiterführende Links:

    Leben kämpft stets gegen das Gleichgewicht?

    Das Artenblog hat einen Link zu einem Essay auf Spiegel-Online gesetzt, wo man unter dem Titel „Leben kämpft stets gegen das Gleichgewicht“ von Josef H. Reichholf einen interessanten Artikel zum Thema Gleichgewicht der Natur lesen kann. Selbstverständlich muss man die dort vertretene Meinung nicht unbedingt teilen, aber es schadet sicher nichts, wenn man sich mal damit beschäftigt.
    Die Behauptung, „Im Einklang mit der Natur müssten Milliarden Menschen verhungern“ im 2. Teil des Artikels vom selben Autor, wirft dann freilich die Frage auf, ob wir mit unserem Wunsch nach Harmonie und eben Einklang mit Mutter Erde, Gaia oder einfach mit der Natur wirklich etwas unnatürliches erreichen wollen. Sollten wir uns mit industrieller Landwirtschaft abfinden und die „natürliche“ Natur lieber gleich vernichten? Aber es gibt ein Problem dabei! Auch der Mensch ist ein natürliches Wesen, welches durch die Natur hervorgebracht wurde. Wir sind also alle Kinder der einen Mutter Erde und wie kann sie da wollen, dass die Menschheit verhungert? Nur weil ein Essayist der Meinung ist, es sei nicht natürlich, dass auf der Erde mittlerweile mehrere Milliarden Menschen leben?
    Also ich teile diese Meinung nicht! Allein das Beispiel des Regenwaldes am Amazonas, der zu den ältesten der Erde gehört, zeigt doch schon überdeutlich, dass es auch in der wild wuchernden Natur eine gewisse Konstanz und ein Gleichgewicht geben muss, sonst wäre dieser wunderbare Regenwald schon längst verschwunden, noch bevor der Mensch die Stihl- Kettensäge erfand!