Ameisen, die unterschätzte Macht! (Teil 2)

Als ich einem Link folgte, den Noah in seiner Mentio geposte hatte, fand ich beim Weiterlesen den sehr interessanten Artikel „Entomologie: Ameisen-Superkolonie breitet sich über drei Kontinente aus“ (auf SpektrumDirekt vom 3.7.2009). Hier wird beschrieben, wie die kleinen Krabbler praktisch die gesamte Welt erobert haben, ausser der Antarktis. Dort dürfte es den unglaublich anpassungsfähigen Insekten denn doch ein wenig zu kühl sein – noch. Warten wir mal ab, wie sich der Klimawandel weiterentwickelt und schauen wir dann, wie er sich auf die Verbreitung der Ameisenpopulation auswirkt.

Die Tiere, die diese sogenannte Superkolonie bilden, stammen offenbar ausnahmslos von der Argentinischen Ameisen (Linepitherna humile) ab und verbreiten sich ungebremst über Nordamerika, Europa und Japan. Sie bildet gigantische Kolonien von mehreren hundert Kilometern Länge. Die Superkolonie an der europäischen Mittelmeerküste die mit mehr als 6.000 km Länge die bei weitem größte. Phantastische Tierchen also. Vielleicht sollten wir uns mal Gedanken darüber machen, ob diese Superkolonien nicht einmal irgendwann so etwas wie Intelligenz, vielleicht so eine Art  Super-Schwarmintelligenz entwicklen und uns die Herrschaft über den Planeten streitig machen könnten.

Man kann mal dahin gestellt sein lassen, ob das für die Natur so schlimm wäre, wenn die Ameisen die dominante Spezies dieses Planeten wären. Der Mensch mit seinem Ressourcenverbrauch und seiner Neigung, die Natur und die Umwelt nach seinem Gutdünken und dem Gewinnstreben seiner Konzerne zu verändern, bzw. diese verändern zu lassen, ist sicher kein Glücksfall für Gaia gewesen. Ob es die Ameisen wären? Wer weiss?

Ein wenig mulmig wird mir bei dem Gedanken dann schon, dass die Erde und die Menschen möglicherweise einmal von einer Meta-Ameisenpopulation beherrscht werden könnten. Menschliche Sklaven, eingeschlossen in gigantischen Ameisenbauten, wo sie mit der Zucht von Pilzen beauftragt sein könnten und damit, für die Brut der Kolonie zu sorgen – vielleicht sogar als „Lebendfutter“? Wenn ich an den Film „Formicula“ denke, den ich in meiner Jugend einmal gesehen habe und der mich dermaßen tief beeindruckt hat, dass ich lange Zeit einen Heidenrespekt vor den kleinen, starken Tieren hatte, wird mir ganz anders. Auch wenn die damalige „Tricktechnik“ (oder was man dafür hielt) heute keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor locken und den StarWars-verwöhnten Kids von heute nur noch ein müdes Stirnrunzeln abringen würde.

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Recycling oder Kreislauf der Natur!

Die Wiederverwertung von Stoffen, die für den ursprünglich vorgesehenen Verwendungszweck nicht mehr geeignet sind, ist in der Natur ein völlig normaler Vorgang! Alles, was die Natur hervorbringt, zerfällt über kurz oder lang und wird dem Stoffkreislauf wieder zugeführt, restlos, sauber und nachhaltig – ein Kreislauf des Lebens, ein Wunder der Natur, in der Natur und durch die Natur!

Ein Ameisenstaat bewohnt einen toten Baumstumpf...

Ein Ameisenstaat bewohnt einen toten Baumstumpf...

Ganz anders das, was der Mensch so produziert. Zwar ist die menschliche Rasse durchaus als anpassungsfähig und erfinderisch zu bezeichnen, aber die Qualität ihrer Erfindungen und Produkte, bleibt hinter dem weit zurück, was Gaia in diesem Bereich zu bieten hat. Nicht nur die Stoffe, die der Mensch herstellt, um seine Produkte beim Transport oder der Lagerung zu schützen, sind für gewöhnlich nicht wieder verwertbar, auch die Produkte sekbst bestehen meist aus Materialien, die alles andere als problemlos zu recyceln sind. Alles besteht aus Kunststoffen, Metallen, Lacken, Chemikalien usw., die beim „Entsorgen“ ein großes Problem darstellen. Entweder man schmeisst sie in die Landschaft und lässt sie über Jahrhunderte hinweg vergammeln, wobei unzählige schädliche Stoffe in die Umwelt und damit letztlich in die Nahrungskette gelangen. Oder sie müssen mit hohem technischen Aufwand dem Stoffkreislauf wieder zugeführt werden. Allerdings beträgt die Recyclingquote nur bei einem einzigen Rohstoff 100%, bei Glas. Alles andere kann nur in Form von Beimischungen zu frisch gewonnenen Rohstoffen der Wiederverwertung zu geführt werden, da die Qualität beim recyceln drastisch abnimmt. Bei Kunststoffen sieht dieses Verhältnis besonders beschissen aus!

Schauen wir uns an, was die Natur erzeugt und von dem die Menschen sich z.B. ernähren, sieht das ganz anders aus. Eine Nuss, birgt den essbaren Samen einer Pflanze in einer sehr stabilen Hülle, die individuell an die einzelnen Formen des Samens angepasst ist! Da wackelt nix, der Schutz ist perfekt und der Samen bleibt auch nach Jahren oder sogar Jahrzehnten noch keimfähig. (Dieses Muster an Nachhaltigkeit und sinnvoller Ressourcenverwertung in einem perfekten Kreislauf, muss für den aufgeklärten und verantwortungsbewussten Menschen das Vorbild all seines Tuns sein. Dies haben die Verfechter der Permakultur erkannt und versuchen dies in ihren Projekten umzusetzen.)

Fleissiger Mistkäfer auf dem Weg zur Arbeit

Fleissiger Mistkäfer auf dem Weg zur Arbeit

Was aber macht der „moderne“ Mensch? Er öffnet dieses perfekte Behältnis, röstet und salzt den Samen und verpackt ihn dann in Plastik. Der Unterschied zwischen  der Nussschale und der Plastiktüte wird schnell deutlich, wenn man beide auf den Kompost wirft. Während die Nussschale im Rahmen des natürlichen Recyclings, des Kreislaufs der Natur zu 100% zersetzt und zu wertvollem Humus wird, bleibt die Plastiktüte zu beinahe 100% erhalten (für mindestens ein Jahrtausen). Keine Mensch kann genau sagen, wie lange Plastik in der Umwelt verbleibt und in welchen Zeiträumen sich dieses teuflische Material  in welche schädlichen oder unschädlichen Stoffe zersetzt! UV-Strahlung beschleunigt den Zerfall von Kunststoff ein wenig und in sofern sollten wir über die sich immer mehr verstärkende UV-Belastung freuen. Aber wirklich hilfreich ist auch das nicht. Beim Zerfall gibt der Kunststoff Stoffe an die Umwelt ab, deren Auswirkungen noch kaum bekannt und schon garnicht systematisch erforscht sind. Schließlich fürchtet die Industrie  die daraus resultierenden Folgen. In großen Teilen unserer Wel besteht der Meeresstrand schon zu einem Gutteil aus mikroskopisch keinen Kunststoffpartikeln. Kleinstlebewesen nehmen diese Partikel als vermeintliche Nahrung auf und bringen sie so in die Nahrungskette des Menschen ein. Mit welchen Spätfolgen ist ebenfalls noch völlig ungeklärt.

Daran wird sich so lange nichts ändern, wie die Hersteller von Kunststoffen nicht für die Folgen zur Verantwortung gezogen werden, die durch die Verwendung ihrer Produkte entstehen. Belastet man die Unternehmen mit den Kosten, die für die Umwelt surch die Nutzung ihrer Produkte entstehen, wird sich sehr schnell etwas ändern. So lange aber die Allgemeinheit für die Müllentsorgung bezahlen muss und Umwelt- und Spätfolgen nicht den eigentlichen Verursachern aufgebürdet werden, wird fleissig weiter umweltschädliches Verpackungsmaterial auf Teufel komm raus produziert! Genau das selbe gilt für die Hersteller von Chemikalien, gentechnisch veränderten Tieren und Pflanzen. Noch heute kann niemand sagen, was passieren kann, wenn diese künstlich von Menschen erzeugten Lebewesen unkontrolliert in die Natur entweichen. Trotzdem beruft sich die Industrie auf das Recht, solche Genmonster zu erzeugen und Patente auf Lebewesen zu beantragen. Dies ist der ziemlich durchsichtige Versuch, die Kontrolle über die Nahrungsproduktion der gesamten Menchheit zu erlangen. Die einzigen, die das nicht zu checken scheinen, sind die Politikern, die sich darin überschlagen, den Wünschen der Konzerne zu willfahren und deren Bossen in die breiten Ärsche zu kriechen! Von den ethischen Fragen einer Patentierung von Lebewesen einmal abgesehen ist es unverantwortlich, kommerziellen Unternehmen die Kontrolle über die Nahrungsmittel zu überlassen und zu hoffen, sie würden ethisch, verantwortungsbewusst und moralisch einwandfrei handeln! Da ist der Wunsch (oder die Gier, denn entsprechendes Verhalten der Politiker zieht natürlich Gegenleistungen der Konzerne nach sich) der Vater des Gedankens!

Rohstoffkreisläufe müssen rückstands- und schadstofffrei funktionieren und sich an den perfekten Kreisläufen in der Natur orientieren. Gaia zeigt uns wie es geht. Wir müssen die Natur beobachten und nicht alles den gewinnorientierten Konzernen überlassen, nur um dann hinterher entsetzt festzustellen, was da für Verbrechen an der Natur und den Menschen begangen werden. Es muss Schluss sein mit der nachträglichen Technikfolgenabschätzung, die zwar den ein oder anderen schädlichen Aspekt erkennt, aber wegen der bereits erfolgten Einführung neuer Technologien oft keine Möglichkeit mehr hat, deren Verbreitung zu bremsen. Schlechte Beispiele gibt es hier zu Hauf. Es seien da nur die Gentechnologie genannt und die Nanotechnologie. Es ist ein Unding, die Einführung neuer Technologien zuzulassen und hinterher, quasi im Nachgang, festzustellen, dass hier Gefahren auftreten, die nicht zu kontrollieren sind, aber sich wegen der bereits erfolgten Investitionen keiner mehr traut, STOPP zu sagen!

Es kann nicht hingenommen werden, dass Konzerne ihre gierigen Pfoten nach den Ressourcen der gesamten Menschheit (und um nichts anderes handelt es sich bei dem Genpool der landwirtschaftlichen Nutzpflanzen, bzw. den Haustierrassen) ausstrecken und damit Menschen in ihre Abhängigkeit zwingen. Es kann kein Recht geben, Patente auf Lebewesen zu beanspruchen, weil dies moralich unverantwortbar ist! Jeder Mensch muss das Recht darauf haben, seine Nahrung selbst anzubauen und aus seiner Ernte einen Teil als Saatgut für das nächste Jahr zu gewinnen, ohne dafür Lizenzgebühren an einen Konzern abführen zu müssen. Anstonsten droht eine neue Art der Sklaverei. Wer nicht zahlen kann wird verhungern, weil die Beauftragten der Konzerne die „unrechtmäßigen“ Ernten vernichten. Alle anderen müssen sich dem Preisdiktat der Konzerne fügen und diesen ihre eigene Arbeitsleistung bezahlen – was für ein Irrsinn! Wo bleiben da die Menschenrechte?

weiterführende Links:

  • TAB – Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (einige der gerade laufenden Untersuchungen sind sehr interessant. Es besteht aber meines Erachtens der Verdacht, dass mangels notwendiger technologischer Kenntnisse beim Vergeben der Untersuchungen an Institute wie z.B. IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung eine unzulässige Einflussnahme stattfinden könnte, da es sich bei besagtem Institut um eine gemeinnützige Einrichtung handelt, deren Auftrag- und Zuwendungsgeber zu großen Teilen aus der Industrie kommen!).
  • Gen-ethisches Netzwerk & Gen-ethischer Informationsdienst (Zitat: Das Gen-ethische Netzwerk (GeN) vermittelt seit 1986 Informationen und Kontakte zu Gen-, Bio- und Reproduktionstechnologien. Seit dieser Zeit gibt das GeN den Gen-ethischen Informationsdienst (GID) heraus, der im Jahr zuvor gegründet worden war und heute zweimonatlich erscheint. Der GID berichtet als einzige Zeitschrift in Deutschland gleichermaßen kritisch und wissenschaftlich fundiert in den Bereichen Landwirtschaft & Lebensmittel, Mensch & Medizin sowie Politik & Wirtschaft über diese Technologien. Das GeN nimmt außerdem Stellung zu aktuellen politischen Prozessen, führt Veranstaltungen durch und unterstützt andere Initiativen bei ihrem Engagement).
  • Kein Patent auf Leben (Zitat: Initiative, die sich gegen die Patentierung von Pflanzen, Tieren, Gensequenzen, aber auch gegen die Patentierung von Stammzellen und Gewebe des Menschen und gegen jegliche Biopiraterie wendet).

    Kein Patent auf Leben, das Logo

    Kein Patent auf Leben, das Log

Ameisen, die unterschätzte Macht!

Als ich noch ein kleiner Junge war, hatte ich immer eine Menge Spass daran, mir im nahen Wald einen der riesigen Ameisenhaufen zu suchen und dann stundenlang die mehr als einen halben Zentimeter langen fleissigen Waldameisen bei ihrem Tun zu beobachten. Es war ein Gewusel, dass ich nicht durchschauen konnte, weil ich keine Ahnung von dem hatte, was die Ameisen antrieb und vor allem, wie sie es untereinander kommunizierten. Aber es war faszinierend zu sehen, wie sie im Verhältnis zu ihrer geringen Größe unglaublich große und schwere Teile aus dem Wald in ihren Bau schleppten. Blätter, kleine Äste, und geschlachtete Tiere, von der Heuschrecke bis zum kompletten Regenwurm – alles verschwand in den unergründlichen Gängen des Baus.

Heute bin ich zwar etwas älter geworden, viel älter um genau zu sein, aber von ihrer Faszination haben die Ameisen nichts verloren. Das ist auch der Grund, warum ich heute über sie schreiben möchte. Mit den warmen Temperaturen des heranrauschenden Frühlings, werden auch sie wieder aktiv und durchstreifen Feld und Flur auf der Suche nach Nahrung und Baumaterial. Überall kann man sie antreffen und wenn man sie sich genau anschaut, stellt man fest, dass es viele unterschiedliche Arten von Ameisen gibt. Rote, Gelbe, Große und Kleine und nur sehr selten treten sie allein, dafür aber viel mehr in Scharen auf. Denn eine Ameise (Formicidae) allein ist nicht mehr als ein winziges und wehrloses Insekt aus der Familie der Hautflügler (Hymenoptera) um genau zu sein.

Aber wie gesagt, meist trifft man sie nicht allein an, denn Ameisen gehören zu den staatenbildenden Insekten und es gibt sie seit 130 Millionen Jahren, wie Fossilien beweisen. Ameisen sind für ein intaktes Ökosystem unverzichtbar, denn sie sind Allesfresser und verzehren auch große Mengen an Insekten, aber auch Aas und sie bedienen sich auch einiger Lausarten, deren Ausscheidungen (Honigtau) sie verzehren, ebenso wie Pollen, Samen und Früchte. Um sich des Nachschubs an süssem Honigtau zu versichern, halten sich Ameisen pflanzensaugende Insekten wie Nutztiere und leben in einer Symbiose mit ihnen. Während die Honigtaulieferanten die Ameisen mit dem begehrten Stoff versorgen, verteidigen diese sie wiederum gegen Fressfeinde, wie z.B. Marienkäfer. Manche Ameisenarten lassen die Blattläuse und deren Nachwuchs sogar im eigenen Nest überwintern.

Unter den 12.500 bekannten Ameisenarten befinden sich auch solche, die gemeisam auf die Jagd gehen, wie beispielsweise die Treiberameise, die sich ausschießlich räuberisch ernähren. Wanderameisen dagegen sind reine Nomaden, die ebenfalls mit Hilfe der Jagd ihre Nahrungsbedürfnisse befriedigen und sogar Vögel, kleinere Säugetiere und Schlangen erbeuten. Ameisen, so klein und unscheinbar sie auch aussehen nögen, sind wahre Wunderwerke der Bilologie und verfügen über die unterschiedlichsten Systeme zr Orientierung bzw. Kommunikation. Ameisenvölker besitzen eine Art Kollektivintelligenz, die es ihnen ermöglicht, gemeinsam relativ komplexe Aufgaben zum Wohle des gesamten Staates zu erledigen. Dazu gehören die Jagd, der Transport größerer Gegenstände oder Beutetiere. Ameisen bedienen sich ebenso der Pilzzucht in ihren Bauten, um in der Nahrungsversorgung autark zu sein. In diesem Zusammenhang sind sie sogar in der Lage, ihre Baue zu klimatisieren. Ameisen können ihre Nester durchaus auch an Stellen bauen, wo sie dem Menschen im Wege sind. Dann kann es zu Schäden kommen. Sie können Wege untergraben, in Häuser eindringen, oder Holzteile fressen, so dass die Standfestigkeit von Gebäuden gefährdet ist.

Termiten

Termiten

Mit den ebenfalls staatenbildenden Termiten (Isoptera) aus der Familie der Fluginsekten (Pterygota), sind sie jedoch nicht näher verwandt. Diese ernähren sich bevorzugt von totem Holz. Nicht zu unterschätzen ist deren Ausbreitung in heute gemässigte Zonen im Zuge der Klimaerwärmung.

Rote Waldameise

Rote Waldameise

Wenn Ihr also bei Euren Spaziergängen in Feld, Wald und Wiesen ein Ameisennest endeckt, so könnt Ihr es zwar bestaunen und das scheinbar planlose und chaotische Gewimmel betrachten, aber zerstört es nicht. Haltet Euch vor Augen, dass Ameisen ein ganz besonders wichtiger Teil jedes funktionierenden Ökosystems sind und die Rote Waldameise, die auf der Roten Liste der besonders bedrohten Arten steht, ist bei uns besonders geschützt.

Jedes Lebewesen hat seinen Platz in der Natur. Wenn eine Art überhand nimmt und in unseren Lebensraum eindringt, so ist der Grund nicht darin zu suchen, dass sie uns ärgern wollen. Entwickelt sich eine Art zur Plage, so nur deshalb, weil der Mensch das ökologische Gleichgewicht gestört, oder zerstört hat. Es ist die Art Gaias, uns zu sagen, dass wir etwas falsch gemacht haben und auf diesem Wege nicht weiter gehen dürfen. Eine Art, die wir als Schädling bezeichnen, können wir nicht mit Hilfe von Insektiziden oder anderen Giften ausrotten. Hoher Verfolgungsdruck resultiert immer in einer erhöhten Reproduktionsrate. Dies ist der Grund, warum es uns nicht gelingen kann z.B. Moskitos und Stechmücken auszurotten. Geben wir der Natur aber ihr Recht zurück, so findet sie immer selbst ein Mittel gegen die massenhafte Vermehrung einiger weniger Arten. Sie stellt das Gleichgewicht wieder her und erhält es aufrecht.

Wir müssen unseren Teil dazu beitragen, dass die Natur einen Teil der verlorenen Lebensräume zurückerobern kann, die sie benötigt. Bescheidenheit ist es, die wir lernen müssen, die Einsicht, freiwillig Verzicht zu üben, denn wir können nicht ohne die Natur existieren. Die Natur ohne den Menschen schon!

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