Schavans Dissertations-Debakel!

Also ich finde, das sind schon ein paar deutliche Worte, die das Gericht da gesprochen hat! Es ist schon ein rechter Schlag in die Fresse der ehemaligen (Ein)BildungsministrantIn Schavan, was da verlautbarte! Diese Republik steht, wie es scheint, auf einem Fundament aus Lug, Betrug, Einflussnahme, Korruption und krimineller Energie und die Gesellschaft, allen voran die elitäre und abgehobene Kaste der Politiker, frägt sich allen Ernstes, woher nur die Politikverdrossenheit der Wählerschaft stammen könne, welche sie veranlasst, nicht mehr an Wahlen teilzunehmen? Bitte sehr, die Damen und Herren, dies ist ein (kleiner) Teil der Antwort auf diese selten dämliche Frage, auf welche die Politik nicht wirklich eine Antwort haben will…

Und bitte, wenn hier jemand die Lebensleistung Schavans schmälert, dann waren es ja wohl Ihrognaden höchstselbst, als sie in betrügerischer Absicht in ihrer Dissertation Plagiat an Plagiat reihte und, ohne Angabe der entsprechenden Quellen, als ihr eigen Gedankengut ausgab. Es ist nicht die Schuld des Gerichts, wenn es Recht spricht und dies eventuell nachteilige Folgen für jene nach sich zieht, die eben nicht rechtens gehandelt haben!

Wer das Aufjaulen der ungnädigen Frau Schavan hört, könnte glatt das Gegenteil anzunehmen geneigt sein! Vermutlich handelt es sich dabei um das erst kürzlich entdeckte Uli-Hoeness-Syndrom handeln, bei dem der Betroffene zuerst alles leugnet, dann eingesteht, was sowieso bewiesen werden kann und zu guter (nein schlechter) Letzt, nachdem es nicht mehr anders geht, sich selbst durh scheinbare Einsicht in sein Fehlverhalten, sich selbst zum Opfer und zwar zum Opfer widriger Umstände (in diesem Falle wohl von Reichtum, der verantwortlich dafür war, die Realität als etwas zu betrachten, was nur Idioten und/oder Steuerzahlern passiert) zu stilisieren trachtet.

Auch im Falle der Frau Doktoir Schavan, sind es nur die Umstände, die verantwortlich dafür sind, dass fast die ganze halbgebildete akademische Demimonde sie als Plagiateuse, bzw. PlagiatorIn betrachtet. Naturgemäß sieht die Schavan selbst das anders, denn zuzugeben, dass sie Bockmist gebaut und betrogen hat, ist nicht ihr Ding. Und doch machen sich auch andere Leute berechtigte Sorgen darüber, ob und wie sich der Verlust des akademischen Grades auf ihre Lebensleistung, die bereits verdieneten Summen und nicht zuletzt die unter Vortäuschung eines falschen Doktorgrades erschlichenen Titel, Ämter und auch die Altersvorsorge auswirken könnte!

Also sucht sie sich nun in die Arme des Vastikans zu flüchten um unter den Fittichen väterlich-wohlwollender Pfaffen, in deren Sinne und vermutlich auch dem eigenen, als BotschafterIn Deutschlands die BerufskatholikIn zu geben – eine aufgklärte KatholikIn, versteht sich, eine also, der keine menschliche Irrung und Wirrung fremd ist…

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Reichlich mies…

Ach wie jetzt? Ich dachte man kann seinen Doktortitel nicht einfach so zurück geben, er müsse einem schon entzogen werden. Naja, aber wenn die Dissertation schon den „eigenen Wertmassstäben“ (und die sind ja bei einem Politiker der Christlich Sozialen Union von vornherein enorm hoch…) wegen ihrer „evidenten Schwächen“ schon nicht mehr genügt, dann sucht man halt nach einem Schlupfloch, in dem man sich verkriechen kann, um dem zu erwartenden Shitstorm zu entgehen – da ist dann auch kein Platz mehr für einen Doktortitel, den man zwar mit Stolz getragen, den man sich aber nie verdient hatte…

Ohje, Herr Kreidl, wenn sie schon im Angesichts der drohenden Universitätsentscheidung lieber selber den Arsch nzusammen kneifen, anstatt wie ein bayrischer Löwe gegen den drohenden Sturz in die akademische Bedeutungslosigkeit zu kämpfen, dann muss wohl die Kacke schon heftigst am dampfen gewesen sein! Und fein ist´s, sich über solche Menschen lustig zu machen, die sich nur dann für Menschen halten, wenn sie einen akademischen Grad ihr Eigen nennen, gleich wie sie ihn auch erworben haben und dann, sind´s natürlich bessere Menschen als die andern, als der Pöbel, der´s zu nix gebracht hat außer zum Gesellen- oder Facharbeiterbrief!

Mehr Schein als Sein, war schon immer eine der herausragendsten, wenn auch nit gerade die beste Charaktereigenschaften jener (hauptsächlich) konservativen Generation von Politikern, die nach dem Kriege in Amt und Würden gehievt wurden. Früher gehörte oft noch eine einschlägige Parteikarriere in der NSDAP dazu, um über jeden Verdacht erhaben zu sein, mit dem Sozialismus fraternisieren zu wollen, obgleich es kurz vor Wahlen auch in konservativen Kreisen die sozialistische Karte der Gerechtigkeit zu spielen. Besonders eindrucksvoll vermag das die CSU und niemand wundert sich dann, wenn auch noch lauthals auf dem nationalistischen Horn getutet und den Vertriebenen in den Arsch gekrochen wird!

Aber verzweifen´s ned, Herr Kreidl und lassen´s mich ihnen freudig erregt zurufen:“Is der Ruf erst runiert, politisiert sich´s völlich unscheniert!“ Und sicher wird man ihnen und ihrem Doktorgrad ebenso bittere Krokodilstränen nachheulen, wie dem der edlen Frau Schavan, dem vuz Guttenzwerg, der Koch-Mehrin und wie dergleichen Namen mehr sind, groß an Zahl! Aber Namen sind bekanntlich Schall und Rauch und auch ein Doktor pflegt beim Scheißen genauso zu stinken wie ein/e einfache/r Mann/Frau!
Dem Ruf ihrer Stadt „Mies“bach, deren Landrat sie ja (noch) sind, haben sie einen ziemlich miesen Dienst erwiesen, aber nu geht´s erstma ins Restaurant, zum Italiener vielleicht, ein paar Miesmuscheln verdrücken! Mahlzeit!

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Monsanto auf dem Holzweg?

Es freut mich außerordentlich, mal einen Post ganz nach meinem Geschmack veröffentlichen zu können. Mag sein, dass es nur ein Etappensieg war und es ist nicht anzunehmen, dass Monsanto sich so einfach geschlagen gibt.  Aber ja, es ist so, Monsanto hat seine Klage vor einem Gericht gegen das Verbot der Aussaat  seines Genmais MON810 verloren. Zurecht jubiliert Greenpeace („Gericht bestätigt Gen-Mais-Verbot“, Artikel vom 5.5.09) ob der erstaunlichen Tatsache, dass endlich mal ein Gericht es wagte,

die Umwelt- und Verbraucheranliegen über die Interessen von Industriekonzernen gestellt. Die Entscheidung ist auch ein Erfolg für die Mehrheit der Verbraucher, die den Anbau von Gen-Pflanzen ablehnt!

Auch FAZNET (Niederlage für Monsanto: Gericht bestätigt Genmais-Verbot, Artikel vom 5.5.09) erkennt an, das…

…nach Auffassung der Richter sind jene Gefahren für die Umwelt vorhanden, wie sie das Gentechnikgesetz für ein solches Verbot verlangt. Dazu müssten keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse vorliegen, aus denen diese Gefahren zweifelsfrei herzuleiten seien. Es genüge, so heißt es in dem Beschluss, wenn sich aus neuen oder zusätzlichen Informationen Anhaltspunkte dafür ergäben, dass Menschen oder Tiere geschädigt werden könnten.

Und die unvermeidliche bayrische Wasserpfeife Horst Seehofer, erkennt ein…

„…unübersehbares Signal an den Agrokonzern Monsanto, der ohne Rücksicht auf Interessen der Bevölkerung handelt.“

Das weiss natürlich jeder, der sich ein wenig mit der Materie beschäftigt. Monsanto, die Konzernkrake aus den USA, der seine gierigen Fangarme nach allen landwirtschaftlichen Flächen dieser Erde ausstreckt, hat nicht das geringste Interesse am Wohlergehen der Menschheit und erst recht nicht an der Gesundheit seiner Mitarbeiter. Das haben diese Verbrecher oft genug bewiesen.

Gleichzeitig lobt Seehofer seine Parteifreundin Aigner über den grünen Klee für ihre mutige Entscheidung, wobei er verheimlicht, dass genau diese Ministerin den Anbau der genveränderten Kartoffel Amflora gestattet hat. Warum auch immer. Vielleicht liegts ja daran, dass Amflora das Lieblingskind von BASF ist und die haben ihren Sitz in Deutschland.  Wer ein klein wenig tiefer in die Wunder der bayrischen Logopädie (Artikel auf FAZNET vom 3.5.2009) einsteigen und die wundersame Wandlung des Seehofer Horst vom Saulus (als Landwirtschaftsminister war er ein glühender Verfechter der Gentechnik) zum Paulus (als bayrischer Ministerpräsident kämpft er nun – dank vergeigter Zweidrittelmehrheit – mit messianischem Eifer gegen die Macht der Genkonzerne, die Gentechnik im allgemeinen und den drohenden Machtverlust) in knappen Worten nachvollziehen will, der lese sich den Artikel durch. Man muss schmunzeln, obgleich man kotzen könnte. Hier sieht man, wie „wandlungsfähig“ Politiker doch sind.

Und wieder muss ich den ollen Konrad Adenauer zitieren, denn sein berühmt-berüchtigter Ausspruch ist heute aktueller denn je…

…“wat schert mich mein Jeschwätz von Jestern!“

Was dann dazu führt, dass Aigner ungerührt erst dem Genmais den Halm durchschneidet um keine zwei Wochen später ein Halleluja auf die Genkartoffel Amflora zu singen. Was tut man nicht alles, um die Macht zu behalten? Richtig, alles!

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Der Asse steht die Sch..sse bis zum Hals!

Nachdem seit Jahren und Jahrzehnten auf die Gefahren der „sicheren Endlagerung radioaktiver Abfälle“ hingewiesen wurde und die jeweiligen Regierungen ebenso vehement die Meinung vertraten, das habe schon alles seine Richtigkeit und es kann ja nix passieren, stellt sich nun heraus, dass in dem vielgerühmten aber eher berüchtigten „Versuchsendlager Asse II“ Salzlauge schwappt, Fässer verrosten und Radioaktivität austritt! Von wegen sichere Endlagerung für Millionen von Jahren.
Seit einigen Tagen gibt es hektische Aktivitäten um die Asse, die letztlich darin gipfelten der lieben Anette Schavan die Kontrolle über das Endlager zu entziehen und sie in die verantwortungsbewussten Pfoten von Sigmar Gabriel zu legen, seines Zeichens Bundesumweltminister. Betreiberwechsel – obs nun besser wird (Greenpeace beleuchtet diese Vorgänge kritisch!)? das können wir getrost knicken. Denn egal ob jetzt für die Asse das Atomrecht gilt und nicht mehr das laschere Bergrecht, das ändert nichts an dem maroden Zustand dieses Vorzeigeprojektes. Wir müssen uns wohl mit dem Gedanken anfreunden, dass aus dem mit radioaktiven Abfällen zugemüllten Salzstock über kurz oder lang Radioaktivität freigesetzt wird. Gleichzeitig durften wir heute morgen in den Nachrichten die „weisen“ Worte von Angela Merkel hören, die da öffentlich herumposaunte, mit ihr und der Union sei ein Atomausstieg nicht zu machen und überhaupt verstünde die ganze restliche Welt die Deutschen nicht, die doch die „modernsten“ und „sichersten“ Atomkraftwerke besitzen und als eines der ersten Länder aus dieser Energie (sauber, billig, sicher und umweltfreundlich versteht sich von selbst) wieder aussteigen wollten.
Muss uns das wirklich kümmern, was in diesem Fall die Welt von uns denkt? Kann es nicht einfach mal sein, das Deutschland von Vernunft und Einsicht profitiert und auf diese gefährliche Form der Energieerzeugung verzichtet, oder sind wir es – warum auch immer – den Energiekonzernen schuldig an der Atomenergie festzuhalten, damit die sich dumm und dämlich verdienen können, auf Kosten unserer Mutter Erde und der Gesundheit der Menschen?
Natürlich wird das in unserem Land nicht passieren. Eine Regierung, die von Vernunft geleitet die richtigen Entscheidungen für die Zukunft unseres Volkes trifft, wird es vermutlich auf absehbare Zeit nicht geben. Dazu bestimmen zu sehr die sogenannten Sachzwänge das Geschehen in unserem Land.
Trägt nun jemand die Verantwortung für mehr als 40 Jahre gezielte Desinformation über den Zustand des Atommüllendlagers Asse? Wird irgend ein verbeamtetes Bauernopfer seine Pensionsansprüche verlieren? Mitnichten. Wie wir allewissen, passiert auch hier und in diesem Fall nichts! Keiner ist Schuld, erst recht trägt niemand die Verantwortung ( nicht umsonst erklärt man vorab, die Schuld sei nicht zu klären) und irgendwann wird niemand mehr davon sprechen, wenn das Sommertheater vorrüber ist und die Tagespolitik die Deutschen und ihre Geldbeutel wieder voll in Anspruch nimmt.
Nehmt Euch meine Worte zu Herzen. Gebt den etablierten Parteien einen kräftigen Denkzettel. Engagiert Euch im Umweltschutz und für Gaia. Zeigt denen da oben die rote Karte, damit endlich mal jemand merkt, dass Politik nicht gegen die Vernunft und das Volk funktioniert! Nehmt Euch dabei Mahatma Gandhi (die große Seele) und seine Heiligkeit, den Dalai Lama (offizielle Homepage seiner Heiligkeit) zum Vorbild. Bleibt gewaltfrei aber macht Eurem Unwillen Luft, laut und deutlich!