Apple Watch? Wozu soll´n das gut sein?

Also ich brauche diese beschissene Zwiebel sicher nicht! Kurze Akkulaufzeit? Wenn ich das schon höre. Vermutlich ist das Teil schon leer, wenn die nicht funktionierende Software richtig hoch gefahen ist. Und mal im Ernst, wer will schon dauernd Emails auf seine Uhr bekommen, die er auf seinem Handy und Tablet eh schon lesen kann? Und dann die Preise! 399,- $ für einen Wecker, dessen Elektronik nach spätestens zwei Jahren derart veraltet ist, dass wohl nicht mal mehr die Uhrzeit korrekt angezeigt wird, geschweige denn das Datum? Ihr Appleidioten könnt mich mal kräftig im Arsche lecken mit eurem Applescheiß! Steckt ihn euch dahin, wo die Sonne nicht hinzuscheinen pflegt und zwar gaaaanz tief rein… o.O

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Der „Wettbewerb“ oder wie man ihn ankurbelt!

Tooooll, so einfach schafft man „Markt“ und „Wettbewerb“, indem man die Tankstellenpreise an das Kartellamt meldet, die man dann per App auf seinem Handy abrufen kann, das man zwar nicht während des Fahrens benutzen darf, aber was solls! Das da nicht schon eher jemand drauf gekommen ist. So einfach ist das? So einfach kann man das Kartell der Ölmultis aushebeln??? Ach ja, man muss nur die richtigen Leute Politik machen lassen und schon sinken die Preise so dramatisch, wie der Wert der Apple-Aktie nach der Vorstellung des iPhone 5S und seiner „billigeren“ Derivate für die Dritte Welt? Gelobt sei der freie Markt, wo auch immer er sich gerade aufhalten mag…

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Neue Meldestelle des Kartellamts – Autofahrer können Benzinpreise live online vergleichen (Artikel auf Süddeutsche.de vom 12.9.2013)

Der Apple fällt doch weit vom Stamm?

Das ist einfach furchtbar! Große Konzerne können im Kapitalismus nur deshalb existieren, weil sie dort, wo sie ihre exorbitanten Gewinne machen, keine Steuern zahlen! Mal abgesehen von der Tatsache, dass sie sich lediglich Steuerschlupflöcher zunutze machen, die ihre „externen“ Mitarbeiter den Regierungen in die Gesetzestexte geschrieben haben, tun sie ja nichts Unrechtes! Was für ein bitteres Unrecht tun wir eigentlich diesen selbstlosen und bescheidenen Gewerbetreibenden an, wenn wir fordern, sie mögen sich doch an der Finanzierung der Staaten beteiligen?

Wir können von Glück sagen, das wenigstens ein paar Jobs in der westlichen Welt mit ihren horrenden Lohnstückkosten und Sozialabgaben geblieben sind. Nicht jeder ist so verantwortungsvoll, wie die Managerriege der weltumspannenden Konzerne, den sogenannten Global Playern. Die wollen eben nur spielen und ihre Produkte verkaufen, an wen auch immer.

Kann man ihnen verdenken, dass sie nichts von dem hergeben wollen, was sie einnehmen? Das geht ja einem ganz gewöhnlichen Feld,- Wald- und Wiesenarbeiter auch nicht anders. Der hat aber das Problem, dass ihm das Finanzamt am Arsch hängt und sein fürsorglicher Arbeitgeber die ihm abverlangten Steuern und Sozialabgaben gleich an den Fiskus weiter leitet, noch bevor der fleissige Arbeiter oder Angestellte sie auch nur auf seiner Lohn- und Gehaltsabrechnung gesehen und sich darüber geärgert hat!

Und weil das so schön einfach ist, dem kleinen Mann und der einfachen frau in die Tasche zu greifen, hat man vor einiger Zeit auch gleich dafür gesorgt, dass Privatpersonen Ausgaben für einen Steuerberater nicht mehr steuermindernd geltend gemacht werden können! Mit Großkonzernen legt man sich besser nicht an, die haben eigene Rechtsabteilungen und wenn es ganz dicke kommt, driohen sie mit dem Verlust von Arbeitsplätzen. Täte ich das, ziehe man mich zu Recht der Erpressung.

Wir wissen, dass wir um´s Steuerzahlen nicht herum kommen. Aber es würde sich eine Spur besser anfühlen, wenn man bei allen gleichmäßig die Hand aufhielte und bei denen mehr holte, die mehr haben. Genmeinhin nennt man das (Steuer)Gerechtigkeit, aber mich frächt ja keiner…

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