Arbeiten bis zum Umfallen? Nein danke!

Länger arbeiten stabilisiert also „das System“? Okay, früher sterben natürlich auch! Man nennt das sozialverträgliches Frühableben, wenn ich nicht sehr irre. Aber die Frage müsste eigentlich lauten:“Warum sollen wir länger arbeiten und/oder (am besten beides zugleich!) früher verrecken, um „das System“ zu stabilisieren? Will ich ein System stabilisieren, dass mir und meiner Familie ein menschenwürdiges Leben verweigert, weil ich nicht studiert habe und nicht zu den 10% da oben gehöre? Will ich ein System stabilisieren, dass mich jeden Tag für dumm verkauft und mir erklärt, ich sei an Arbeitslosigkeit, Krankheit, Alter und Elend selber Schuld, weil ich nicht privat „Vorsorge“ betrieben habe (von was auch immer?)? Will ich ein System stabilisieren, dass behauptet, Menschen-, Frauenrechte und Demokratie am Hindukusch verteidigen zu müssen und mich, meine Familie und unsere Interessen an die Konzerne verkauft und das Ganze dann Freihandelsabkommen zu unserem Vorteil“ und „für Arbeitsplätze“ nennt (ich sage nur TTIP und CETA!)? Nein, Leute, das will ich nicht! Ich will mehr Urlaub, Ich will gesund bleiben. Ich will in Rente gehen, wenn ich noch nicht alt und krank bin. Ich will mal in Urlaub fahren können und ich will, dass ihr mich am Arsch leckt mit eurem dämlichen wirtschaftshörigen Geschwurbel! o.O

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Der Armutsbericht 2012…

…ein echtes Armutszeugnis für diese Bundesregierung und ihre VorgängerInnen! Nun ist es ja nicht nur nichts Neues, dass einige wenige Prozent einer Bevölkerung über einen Großteil des gesellschaftlichen Reichtums verfügen, über das Vermögen einer jeden Gesellschaft also, aber es ist in dieser deutlichen Ausprägung durchaus neu.

Selbst in Krisenzeiten, wie jetzt der Finanz- und Eurokrise, gibt es unter den Reichen etliche, die ihr Vermlögen noch dramatisch vergrößern konnten, während die Mehrheit der Menschen, die sich am unteren ende der sozialen Leiter befinden, immer größere Einbußen an Einkommen und erst recht an Vermögen hinnehmen müssen (sofern sie überhaupt in einem nennenswerten Maß darüber verfügen!).

Das aber der Staat zugleich über immer weniger Vermögen verfügt, zeigt deutlich die Richtung des Wohlstandstransfers an. Der gesellschaftliche Reichtum wandert (mit dem Willen und der ausdrücklichen Unterstützung des Staates) in die Taschen der Reichen. Das, was also der Staat den unteren Schichten der Bevölkerung abverlangt, wird in Form von Steuersenkungen und Steuerbefreiungen (siehe z. B. Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer) gleichzeitig an die Reichen weitergeleitet. Der unverschämte Wohlstand, die Dekadenz und der Überfluss, werden also von den steuerzahlenden Schichten der Gesellschaft subventioniert.

Da drängt sich einem schon die Frage auf, ob das richtig ist? Betrachtet man das Problem der vielen sehr Armen und der wenigen sehr Reichen, so muss man zu dem Schluss kommen, dass das System des Kapitalismus (und huier möchte ich beispielhaft die Finanzmärkte nennen) die Politik gekauft haben und durch die gezielte Vergabe von lukrativen Beraterverträgen, Vortragsreisen, sowie direkter und indirekter Bestechung, dafür Sorge tragen, dass die Gesetze zu ihren Gunsten geändert wurden und noch immer geändert werden. Treten Verluste auf, so werden diese nach Möglichkeit sozialisiert, d. h. alle müssen dafür in die Tasche greifen. Gibt es Gewinne zu vermelden, wandern diese ungehindert und ohne mit der Wimper zu zucken in die Taschen der Reichen. Dieses Prinzip kann nur der Kapitalismus als gerecht empfinden! Aber er hat natürlich seine Protagonisten und die setzen sich für eine „freie“ Marktwirtschaft ein (obwohl dies ein Begriff ist, der in sich widersprüchlich ist), die man aber gemeinhin als „soziale“ Marktwirtschaft bezeichnet, um den menschen das Gefühl zu geben, hier würde etwas für jeden abfallen vom Kuchen und jeder hätte die Möglichkeit, sich durch seiner Hände Arbeit ein bisschen bescheidenen Wohlstand zu erarbeiten.

Aber das Gegenteil ist der Fall. Durch ehrliche Arbeit ist noch niemand reich geworden und eine Marktwirtschaft kann weder frei noch sozial sein, da die Unternehmen, Konzerne und Betriebe stets danach streben die viel gepriesenen Marktmechanismen außer Karaft zu setzen. Warum? Ganz einfach! Eine funktionierende Marktwirtschaft würde bedeuten, dass durch den Wettbewerb der konkurrierenden Unternehmen einer Branche die Preise sinken müssten. Das aber würde zur Folge haben, dass die Profite in gleichem Maße sinken, wie die Preise. Daher strebt jedes Unternehmen nach einer Position, in der es in der Lage ist, die Preise zu diktieren, versucht also ein Monopol zu erlangen und/oder einKartell mit den vermeintlichen Konkurrenten zu bilden, wobei die Märkte untereinander aufgeteilt, die Preise willkürlich und unter Ausschluß des Wettbewerbs festgelegt und die Profite garantiert werden.

Um aber beim eigentlichen Thema zu bleiben, dies ist natürlich nicht der erste Armutsbericht. Es ist bereits der Vierte. Und aus den dort abzulesenden Daten, lässt sich eine Entwicklung herleiten, die jeder Bundesregierung seit dem ersten Armutsbericht, aber auch den vorhergehenden, denn die stelleten die entsprechenden Weichen, das oben erwähnte Armutszeugnis ausstellt. Die Regierungen haben ganz bewusst und in voller Kenntnis der fatalen Folgen die Massnahmen ergriffen, die zu dieser Entwicklung hinführten. Und obwohl bei jeder Veröffentlichung eines neuen Armutsberichtes ein großes Wehklagen einsetzt, weigern sich die Verantwortlichen hartnäckig, die ebenfalls durch diese Armutsberichte nahe gelegten Massnahmen einzuleiten und umzusetzen, die es einzuleiten gilt! Im Gegenteil, man weigert sich nicht nur, sondern wähnt sich offenbar auf genau dem richtigen Weg und dreht den Armen, Besitzlosen und Kinderreichen immer weiter den Hahn zu, zum Wohle des Kapitalismus und seiner Profiteure!

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Was können wir tun?

Diese Frage stellt sich eigentlich nicht erst, seit die Diskussionen um die Veränderungen des Weltklimas entbrannt sind, sondern seit der Zeit,da die Menschheit in der Lage ist sich Gedanken über den Grund ihrer Existenz zu machen. Möglich, dass das Wetter sich verändert,die Gletscher abschmelzen und das Klima immer wärmer wird. Möglich auch, dass der Mensch mit seiner Ressourcen verschleudernden Wirtschaftsweise eine Mitschuld daran trägt. Genauso gut ist es aber auch möglich, dass es Gaia ist, die das Klima langfristig verändert, wie sie es in der Erdgeschichte bereits mehrfach getan hat.
Unbestreitbar gab es bereits vor Millionen von Jahren längere Phasen, in denen die Temperaturen auf der Erde deutlich über den für die nächsten Jahrzehnte prognostizierten lagen. Damals gab es noch keine Menschen, denen man die Schuld dafür in die Schuhe schieben konnte.
Es ist daher nicht auszuschließen, dass die Menschheit – trotz momentan gegenteiliger Behauptungen der Wissenschaftler – überhaupt nicht in dem Ausmaß für die Erderwärmung verantwortlich ist. Möglicherweise handelt es sich um einen Prozess im Rahmen einer globalen Veränderung, wie sie alle paar tausend Jahre ohnehin auftritt. Und die gleiche Wissenschaft, die heute den Menschen zum Hauptverantwortlichen für die globale Erwärmung macht, hat noch in den siebziger Jahren unwiderlegbare Beweise für eine bevorstehende Eiszeit gehabt.
Nun ist die Frage der Erderwärmung zu einer Art neuer Religion geworden. Die Wissenschaftler, die ihre Forschungen diesem Thema gewidmet haben, bilden im Zusammenspiel mit der Politik und der Kirche eine neue Inquisition, die alle Zweifler der Ignoranz und Unbelehrbarkeit bezichtigt und ihnen die Schuld am erwarteten Weltuntergang bereits vorab in die Schuhe zu schieben versucht.
Mit meinen Artikeln möchte ich keineswegs einer Fortsetzung des eingeschlagenen Weges der Verschwendung von Ressourcen, der ungebremsten Verschmutzung unserer Umwelt und der Übervölkerung das Wort reden. Ich möchte gleichzeitig dazu anregen, nach neuen Wegen zu suchen. Neuen Wegen, die es den Menschen ermöglichen ein Leben in Würde und Freiheit zu führen, in dem jeder einen Zugang zu sauberem Trinkwasser, ausreichender gesunder Nahrung, umweltfreundlicher Energie, Wohnraum und Arbeit hat.
Um dies zu erreichen ist es notwendig, sich von den bisher genutzten, konventionellen Technologien abwenden und neue, der Natur entlehnte, bzw. an ihr angelehnte Technologien zu entwickeln. Diese bionische Technologie soll durch und durch „grün“ sein, d. h. nicht umweltschädlich in der Produktion, angetrieben durch saubere Energien und – nach dem Ende des Lebenszyklus eines solchen Produktes – rückstandslos und umweltgerecht zu entsorgen sein!
Bei der Entwicklung solcher bionischen Technologien sollen die folgenden Bereiche besondere Beachtung finden:

  1. Nahrungsmittelerzeugung
  2. Energieerzeugung
  3. Medizin
  4. Forschung und Entwicklung
  5. Kommunikation
  6. Rohstoffgewinnung und -erzeugung
  7. Logistik
  8. Produktion
  9. Handel
  10. Dienstleistungen

In dieser Aufzählung wurde der Bereich der Kriegführung bzw. Verteidigung bewusst außen vor gelassen, da hier lediglich destruktive Kräfte genutzt werden. Diese sind verantwortlich für Tod, Zerstörung und Verschmutzung und stehen demnach dem Streben Gaias nach Ausgleich und Harmonie diametral gegenüber.