Gigmar Sabriel und das geistige Aneurysma!

Ach Herr Gabriel. Wissen Sie eigentlich, was Sie da so von sich geben? Sie, dessen Aufgabe es in der Tat wäre, Muddi für ihre Politik zu kritisieren und ihrem großkloalitionären Regierungspartner zu zeigen, wie es besser geht, lassen sich nun dazu herab zwar nicht Muddi, aber doch die dämlichen Idioten von der CSU zu kritisieren und zwar, das lasse man sich mal auf der belegten Zunge zergehen, indem Sie genau deren Argumente gegen Flüchtlinge und Zuwanderung aufgreifen und sie widerkäuen, dass jedem halbgebildeten Schwachkopf übel werden müsste!

Ausgerechnet Sie, der ja angeblich die Interesse nicht nur der Arbeiterklasse zu vertreten vorgibt, indem er eifrig dafür streitet, dessen soziale Absicherung zu zerstören, gibt jetzt ausgerechnet die CSU-Argumente zum Besten, die der unumstößliche Beweis dafür sind, wie sehr die Anhänger des Konservatismus an geistiger Unterentwicklung leiden!
Das jedoch ist allenfalls ein Beweis für Ihre eigene geistige Unterentwicklung, was Sie selbst augenscheinlich ebenfalls deutlich überfordert. Und was schließen wir daraus? Es ist nicht damit getan, den Körperumfang einer deutschen Kleinstadt zu besitzen. Um der drängenden Probleme Herr zu werden, sollte man auch eine entsprechende geistige Aufnahmekapazität besitzen und das scheint mir hier eindeutig nicht der Fall zu sein. So langsam wird mir deshalb auch klar, warum ihre ehemalige Lehrerin erklärt haben mag, Sie seien dumm! Bislang war das nicht mehr als eine Vermutung. Aber nun haben wir den entgültigen Beweis!

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Muddi und ihre Halbaffen!

Ja scheiß die Wand an! Muddi macht einen auf volksnah und eröffnet eine Pinguinanlage in Weiss-der-Geier-wo? Dabei kam ihr ein Halbaffe ziemlich nahe und wollte ihr die Klabusterbeerentüte stehlen. Die Behauptung, sie hätte sich mit den Worten: „Das is ja hier wie im Bundestach!“ laut kreischend vom Acker gemacht, um in einem Dixieklo diese Angelegenheit gekonnt auszusitzen, soll allerdings nicht den Tatsachen entsprechen…

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Also doch? Geld regiert die Welt!

Mich beschleicht schon seit einiger Zeit ein ganz schlechtes Gefühl, wenn ich diese rasend schnell fortschreitende Ökonomisierung der Politik betrachte. Man hat die Menschen ganz offensichtlich derart verblödet (und zwar ganz gezielt), dass sie nicht nur denken, Staaten ließen sich führen und managen wie Unternehmen, sondern auch glauben, Unternehmer seien die besseren Politiker, weil sie wirtschaftlichen Erfolg haben. Das alleine soll ausreichen, um Staaten zu leneken? Ich fasse es nicht! Es ist keine Demokratie, wenn Menschen mit Geld ihr Geld dafür einsetzen, sich Menschen ohne Geld gefügig zu machen und deren Stimmen mit Werbekampagnen zu kaufen!
bereits seit langer Zeit kämpfe ich gegen diesen kapitalistischen Irrglauben an, das Staaten = Unternehmen sind, nur größer und mit mehr Mitarbeitern. Die Propagandamaschinerie des Kapitalismus macht die Menschen glauben, es sei nur eine Frage des richtigen Managements, um erfolgreich zu sein. Es sei weiter nur eine Frage des richtigen Einsatzes ökonomischen Massnahmen, um Staaten zu gewinnbringenden Unternehmungen zu machen. Man hämmert den Menschen tatsächlich ein, mit den Massnahmen, die ein großes Unternehmen „sanieren“, könne man Staaten „sanieren“. Und man gibt den betroffenen Menschen Sündenböcke, an denen sie sich abreagieren können und so über ihre eigene politische Entmündigung hinweg getäuscht werden.
Unternehmen setzen Mitarbeiter frei (wie man das so schön euphemisierend nennt!) und führen sie dem Arbeitsmarkt wieder zu – auf Kosten der Allgemeinheit!
Staaten grenzen gesellschaftliche Gruppen aus, entziehen ihnen teilweise die Lebensgrundlagen und geben ihnen für ihre Situation selbst die Schuld, um sich aus der sozialen Verantwortung zu stehlen, welche die Unternehmen von vornherein garnicht zu haben glauben!
Unternehmen sparen auf Kosten ihrer Arbeiter und Angestellten, um sich zu sanieren, während das Management in aller Regel ungeschoren davon kommt und mit feisten Prämien bei Laune gehalten wird!
Staaten sparen auf Kosten ihrer Bürger (immer und zuerst der Ärmsten und Bedürftigsten!), während sich die Politik ihre Pfründen sichert und die wirtschaftlichen Eliten sich von Steuern zu befreien und der Steuerpflichten zu entziehen suchen.
Unternehmen haben seit den siebziger Jahren vor allem in der Bundesrepublik Deutschland eine groß angelegten und mit viel Geld gesponsorten Propagandafeldzug gegen den Sozialstaat geführt und der Arbeiterbewegung das Rückgrat gebrochen, indem sie die Gewerkschaften vereinnahmten und letztlich gekauft haben
Der Staat hat sich dem Primat der Wirtschaft ergeben und führt nur noch Scheingefechte, obwohl der Krieg längst verloren ist, um wenigstens halbwegs das Gesicht zu wahren!
Mir bleibt die Spucke weg, wenn ich solche Nachrichten lese und reibe mir verwundert die trüben Augen, dass nicht schon lange der Zorn der Arbeiterschaft dieses ganze korrupte System hinweg gefegt hat! Aber man wird ja noch träumen dürfen, man wird doch noch träumen dürfen, oder?

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Wie gehts weiter, SPD?

Jetzt haben wir es schwarz auf weiss und, dafür sollte wir von ganzem Herzen und mehr als dankbar sein, erst recht nicht (mehr) schwarz auf gelb, die SPD ist eine Volkspartei ohne Volk und ohne Wähler!

Woran das liegen mag? Sicher nicht an den Wählern, oder am Volk. Die Ursache mag eher eine Sozialdemokratie sein, die nicht nur all das verraten hatte, was Sozialdemokratie noch in den 60er und 70er Jahren ausgemacht hat: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit (noch heute oft auf der traditionsreichen SPD-Fahne freudig erregt vor sich her getragen) und das Wissen um die Tatsache, dass es in Deutschland eine Arbeiterklasse gibt, die einen politischen Arm braucht, deren Interessen zu vertreten und für deren Rechte zu kämpfen, sondern die einfach negierte, dass es eine Arbeiterschaft und die Notwendigkeit, für deren Rechte zu streiten, überhaupt noch gibt!

 Damit war es spätestens mit dem „Genossen der Bosse“ vorbei. Die SPD warf all ihre Traditionen über Bord und verneinte plötzlich alles, wofür sie einst stand und einstand und damit ja niemand auf die Idee kam, man könne dorthin zurück, wo man einst hergekommen ist, sägte man die eigenen Wurzeln ab und erklärte sich forsch zur neuen Partei der Mitte, weil es ja eine Arbeiterklasse an und für sich nicht mehr gäbe – jedenfalls nicht in dem Ausmaß, dass man deren Interessen noch vertreten müsste!

Ein grober Irrtum, wie sich mittlerweile herausgestellt hat! Während die SPD mit einem ganz seicht links angehauchten Wahlprogramm und einem rechten Spitzenkandidaten in die Scheiße fuhr, schwang sich Muddi, zwar ohne irgendein Wahlprogramm, aber wenn, dann mit deutlich sozialdemokratischen Aussagen (wenn auch in völlig belangloser und nicht ernst zu nehmender Form) zu einem atemberaubenden Höhenflug startete. So veraltet können sozialdemokratische Standpunkte aus der Sicht des Wählers also doch noch nicht sein.

Und so sehen wir mit grausen, dass die Stimmen, die der SPD regelmäßig bei Wahlen fehlen, der CDU zum Sieg verhelfen. Und die Tatsache, dass die SPD sich wie ein verhaltensgestörtes Huhn ständig von der Linken distanziert, die in ihrer Mehrheit ehemals linke SPD-Anhänger sind, lachen sich die Konservativen Kräfte halbtot über die Dummheit, mit der im Willy-Brandt-Haus Politik zu machen versucht wird, manchmals sogar Wahlkampf. Der Dilletantismus feiert ein ums andere Mal fröhliche Urständ!

Und weil man einfach nicht einsehen will, dass man Fehler gemacht hat und zwar verheerende Fehler, versucht man nun halbherzig an den desaströsen Folgen der Agenda 2010 und den hartz-Gesetzen herumzudoktern und ein kleines bisschen zurück zu rudern – mit demselben „Spitzen“personal, dass genau dieses Debakel für die Arbeiterschaft und die kleinen Angestellten zu verantworten hat!

Ein Elefant bleibt ein Elefant, auch wenn man ihn rosa anstreicht. Und Peer Steinbrück ist genau dieser Elefant, der als Spitzenkandidat mit dem Charm einer vollgekackten Kloschüssel plötzlich (halb)linke Ideen propagierte, die er noch vor Kurzem vehement bekämpft hatte.

Wie wenig überzeugend er dabei war, zeigt das zweitschlechteste Wahlergebnis der SPD bei einer Bundestagswahl!

Und einen echten Wahlkampf gegen die Unionsparteien, Muddi und die Marktradikalen der FDP musste man auch lange suchen, ohne ihn jedoch zu finden. Er fand nicht statt, ganz gleich, welche Vorlage die politische Gegner von CDU/CSU, oder die gelben Sumpfdotterblumen des zur Staatsdoktrin erhobenen Wirtschaftslobbyismus auch lieferten.

Für viele, zu viele, sah das nach einem bewussten Streben nach der muffig-warmen Großen K(l)oalition aus und in der Tat scheint sich dies nun zu bewahrheiten. Wohl hat Steinbrück dies mit leicht mürrischem Gesicht stets kategorisch bestritten, aber wirklich polarisieren konnte und wollte er im Wahlkampf nicht. Zu sehr überschneiden sich doch die Programmatik der gewendeten SPD mittlerweile mit dem ebenso inhalts-, wie programmlosen „Merkeliamismus“ von Muddis Gurkentruppe!

Die SPD braucht eine Erneuerung, programmatisch und erst recht personell! Und sie braucht eine Rückkehr zu ihren Wurzeln als Partei des kleinen Mannes, bzw. der kleinen Frau! Das erfordert eine innerparteiliche Auseinandersetzung bis aufs Messer, eine Abrechnung mit der Ära Schröder und den Seeheimern, die viel zu lange die Richtung der Partei bestimmt haben!

Jetzt ist die Zeit gekommen, um abzurechnen mit Marktradikalismus, staatlich verordneter Armut, unzulänglicher Gesundheitsfürsorge und Zwei-Klassen-Medizin, Bildungschancen, die abhängig sind vom Umfang des elterlichen Geldbeutels. Es muss Schluss sein mit unbezahlbaren Mieten, Massenarbeitslosigkeit und Kriegseinsätzen im Ausland, deren Ziel es ist, die strategischen Interessen der USA zu schützen. Es kann nicht sein, dass Menschen sich Energie nicht leisten können, dass ihnen ihr Lohn nach einem Monat Arbeit nicht reicht um sich und ihre Familien damit zu ernähren und zu kleiden! Es muss Schluss sein mit den Tafeln, bei denen sich Arme und Kranke mit dem Müll ernähren müssen, der von den Wohlhabenden und/oder Unternehmen weggeschmissen wird!

Und endlich muss der Primat der Wirtschaft über die Politik gebrochen werden! Politik muss für diejenigen gemacht werden, die die Regierungen wählen und nicht von Unternehmen, die unsere Mandatsträger kaufen, bestechen und beeinflussen!

Aber vermutlich wird das mein, unser Wunschdenken bleiben. Bislang sieht es nicht wirklich danach aus, dass der Wille zur Veränderung innerhalb der SPD nun Raum greifen könnte. Das Gesindel an der Spitze der FDP hat den Bettel schin hingeschmissen. die sind sowieso so überflüssig, wie ein Kropf, oder wie dem Papst seine Eier. Die Führungsriege der Grünen hat ebenfalls das Handtuch geworfen und wird sich wohl nun in der Hauptsache mit ihren innerparteilichen Erfahrungen zum Thema Pädophilie auseinandersetzen. Und Du, alte Tante SPD? Wo willst Du hin? Wie geht es mit Dir weiter?