Das Märchen vom umweltfreundlichen Dieselmotor!

Da hat die Lobby wohl mal wieder ganze Arbeit geleistet. Die Umweltministranten von 5 Bundesländern konnten sich nicht darauf einigen, Steuervorteile und Subventionen für den besonders umweltschädlichen Dieseltreibstoff abzuschaffen. Und warum auch? Schließlich braucht man ja in die Motoren nur die enhtsprechende Software einbauen und schon stimmen die Abgaswerte bei den vorgeschriebenen zweijährlichen Hauptuntersuchungen. Wie es geht, hat VW vorgemacht. Jedoch wäre es ein fataler Irrtum zu glauben, die Volkswagenbauer seien die einzigen, die bescheißen. Sie waren nur so dämlich, sich als Erste erwischen zu lassen. Freilich ist uns allen sonnenklar, dass hier niemand von irgend etwas wusste. Natürlich waren da nur ein paar hundert Einzeltäter am Werk. Von einer systematischen Betrugsabsicht auszugehen, ist dabei ebenfalls nicht zielführend. Wichtig und ich meine wirklich wichtig, sind am Ende des Jahres nur die Boni des Vorstandes und des Managements!

Dieselruss und lungengängiger Feinstaub belastet bekanntermaßen zu einem nicht unerheblichen Teil die Atemwege vor allem beim Menschen, aber auch Tieren. Nicht nur Benzinmotoren sind Dreckschleudern, nein, wer hätte es gedacht, auch Dieselmaschinen sind (trotz des geringeren spezifischen verbrauchs und der deutlich höheren Wirkunsgrades) umweltbelastend. Besonders in der kalten Jahreszeit, entsprechenden Wetterverhältnissen und in Ballungsgebieten sind Dieselruss, Feinstaub und Stickstoffoxid die Hauptverursacher von Smog, neben den Emissionen von Heizanlagen und dem Ausstoß von Abgasen durch die Industrie.

Ein besonderes Interesse an einer Beibehaltung des status quo hat natürlich die Logistikwirtschaft und hier besonders die Speditionen. Die haben freilich keine besondere Lust, die Kosten der durch sie verursachten Umweltbelastung auch nur ansatzweise durch eine höhere Steuerlast zu kompensieren, schmälert dies doch die sprudelnden Gewinne. Und wer will darauf schon verzichten. und so sind – wie in vielen anderen Bereichen auch – die wirtschaftlichen Interessen mal wieder deutlich höher angesiedelt, als die Gesundheit der Menschen oder gar der Schutz von Umwelt und Natur.

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Wann wird das Rauchen endlich verboten?

Als ich heute einige Lebensmittel einkaufen ging, war der Supermarkt relativ voll. Naja, dachte ich bei mir, andere brauchen halt auch irgendwelche Dinge und Zeit hast du auch ein wenig, also reihe dich ohne zu brummen in die Schlange an der Kasse ein und harre der Dinge, die da kommen mögen. Natürlich ist es wie immer so gewesen, dass die Schlange an meiner Kasse sich am langsamsten vorwärts bewegte.

Das alles wäre an sich nicht schlimm gewesen, wenn sich nicht plötzlich hinter mir ein Mensch angestellt hätte, der eine Aura von wochenlang nicht geleertem und dann versehentlich umgestossenem Aschenbecher um sich verbreitete. Mir blieb schlicht die Luft weg und ich versuchte ihn zu ignorieren – vergebens! Dann probierte ich die Luft an zu halten – angesichts einer grob abgeschätzten Wartezeit von ca. 10 Minuten ein sinnlos Unterfangen! Mir lag auf der Zunge diesen meinen Mitmenschen freundlich darum zu bitten, er möge für die nächsten 10 Minuten einfach mit dem Stinken aufzuhören. Ich entschloss mich dann aber doch, einer zu erwartenden Schlägerei und dem Erstickungstod aus dem Weg zu gehen und verfügte mich darum wieder ins Innere des Ladens, um mir noch ein wenig die Zeit zu vertreiben.

Zeit genug, sich ein paar Gedanken zum Thema Rauchen zu machen!

Mal abgesehen von den zu erwartenden Spätfolgen des Rauchens (Lungen- und Kehlkopfkrebs, Zungenkrebs, Atemwegserkrankungen, Raucherbeine und, und, und…) über die seit Jahrzehnten anhaltend diskutiert wird, frage ich mich, wie eigentlich die Auswirkungen auf unsere Umwelt sind. Diesen Aspekt sehe ich ein klein wenig zu kurz gekommen in der ganzen Diskussion. Darum und in meiner Eigenschaft als Blogger von „tempeldergaia“ möchte ich mir einige Gedanken zu den Auswirkungen des Tabakkonsums auf diesen Planeten und damit auf unsere Mutter Erde machen.

Man hat ja schon vor Jahren zu Recht damit begonnen Autos mit Katalysatoren auszustatten und arbeitet auch heute noch daran, den Feinstaub besonders bei Dieselmotoren aus dem Abgas zu filtern. Nun frage ich mich: „Warum gibt es keine Initiative, die die umweltpolitischen Aspekte des Rauchens hervorhebt und damit ein weiteres Argument (neben dem gesundheitlichen Aspekt) in die Waagschale der Nichtraucher wirft?“ Bedenkt man, das im Jahr 2001 allein in Deutschland ca. 142 Mrd. (142.000.000.000) Zigaretten geraucht wurden, wird vermutlich nicht nur mir übel. Eine einzige Zigarette verpestet 3.000 Kubikmeter Luft. (bei einer Bevölkerung von 80.000.000 Millionen Menschen in Deutschland sind das statistisch gesehen 1.775 Zigaretten pro Jahr). Das wären dann – vorausgesetzt, meine Rechnung stimmt, 4,26 hoch 14 Kubikmeter verschmutzte Luft nur durchs Rauchen! Und das zusätzlich zu den Verschmutzungen, die uns die Industrie und der Strassenverkehr bescheren. Also, ich hielte es für sinnvoll, wenn nicht nur die Industrie und die Energieerzeuger CO2-Zertifikate kaufen müssten, sondern auch die Raucher. Schließlich muss ja in unserer kapitalistischen Gesellschaft alles einen Wert in Valuta haben, sowohl der Dreck, als auch die natürlichen Ressourcen.

Neben der Verschmutzung unserer Luft entsteht beim Rauchen aber auch eine ganze Menge hochgiftiger Sondermüll. Ich würde mal vermuten, dass die Zigarettenfilter besonders viele der Schadstoffe enthalten, die durch die Verbrennung des Tabaks entstehen. Der gewöhnliche Feld-, Wald- und Wiesenraucher schmeisst diese aber üblicherweise wo er geht und steht um sich und führt diese so unkontrolliert der Umwelt zu. Damit Mutter Erde quasi auch noch was davon hat. 142.000.000.000 verseuchte Zigarettenfilter und das jedes Jahr. Kaum vorstellbar, was das für ein Berg an Sondermüll ist!

Das einzige, was der Raucher dafür bezahlt, ist der Preis für seine Zigaretten. Und natürlich die darauf liegenden Steuern, womit er sich aber das Recht erkauft zu haben glaubt, die Folgekrankheiten des Rauchens auf Kosten der Allgemeinheit und der Krankenkassen behandeln lassen zu können. Natürlich hat der Raucher damit Recht. Die Krankenkassen sind schließlich Solidargemeinschaften, die auch für die Behandlungskosten derjenigen Menschen aufkommen müssen, die durch bewußten Raubbau an ihrer Gesundheit erkrankt sind! Jedenfalls ist es jetzt noch so.

Vermutlich wird es aber zu einem totalen Rauchverbot nie kommen. Nicht in diesem unserem Lande. schließlich hat die Tabak-Industrie, genauso wie die Spetzl von der Chemie-, der Gentechnik- und der Automobil-Industrie beizeiten vorgesorgt und sich die notwendigen Parlamentarier eingekauft. Aber wir sollten die Gelegenheit nicht ungenutzt vorüberziehen lassen, auf diesen wichtigen Punkt wieder und wieder hinzuweisen. Vielleicht erleben wir noch den Tag, an dem das Rauchen Bundesweit in allen Kneipen einheitlich verboten wird. Wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben!

Aber Ihr, Ihr könnt das Rauchen aufgeben! Ich habe es auch geschafft, nachdem ich 20 Jahre gequalmt habe wie ein Schlot und irgendwann derartig unter nächtlichen Wadenkrämpfen litt, dass ich schon dachte, bis zum Raucherbein könne es nicht mehr allzu weit hin sein! Und dann habe ich einfach aufgehört. Ohne Nikotinpflaster, ohne Hypnose, ohne Raucherentwöhnungskurs usw. Das könnt ihr auch. Voraussetzung ist allerdings, dass Euer Kopf es auch will, dann klappt das schon! Ich wünsche Euch viel Erfolg dabei!