…und dabei ist auch radioaktives Wasser ins Meer gelangt

So lautete die etwas lapidare Meldung zu den Folgen des verheerenden Taifuns Etau der sich über Japan austobt. Bislang sind wohl drei Tote zu beklagen, etliche Menschen werden noch vermisst. Bis zu 170.000 Menschen flohen vor dem Sturm. Die Behörden seien alarmiert, heisst es. Daneben, man kann es kaum glauben, ist der sind die Katastrophenmeiler von Fukushima durch die Wassermassen geflutet wurden und Tepco, die ja bekanntlich seit Jahren die Kernschmelze in den havarierten Reaktoren unter Kontrolle haben (wollen) mussten eingestehen, dass die Wasserpumpen überschwemmt wurden und nunmehr wieder (oder immer noch, wer weiss das schon so genau?) radioaktives Wasser ins Meer gelangt.

Nun sollte man sich nicht allzu viele Sorgen über die Verschmutzung mit strahlendem Wasser machen, oder den radioaktiven Fallout, der die Gegend in großem Umkreis verseucht hatte, denn schließlich will die fürsorgliche Regierung in Tokio in Kürze Teile der Sperrzone öffnen und wieder besiedeln!

Derweil schwimmen die Menschen in dem Katastrophengebiet die Häuser davon, auf deren Dächern sich teilweise noch Menschen befinden, die mit Hubschraubern gerettet werden müssen. Wenigstens der Schutz und die Hilfe bei Naturkatastrophen funktioniert eingiermaßen in Japan. Andererseits zeigen uns die unabsehbaren Folgen dieses Sturms, wie klein im Vergleich zur Gewalt der Natur doch der Mensch mit all seinen technischen Möglichkeiten ist. Die Naturgewalten kann er nicht kontrollieren. Er vermag vielleicht mit großem Aufwand die Folgen von Naturkatastrophen zu bewältigen und die Zerstörungen beseitigen, aber kontrollieren kann er die Natur nicht.

Er vermag ja nicht einmal die von ihm geschaffenen Technologien zu kontrollieren…

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Nur nicht so zimperlich!

Prima! Alles halb so schlimme! Über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg unbewohnbar? Was für´n Scheiss! Die Sraßenbeleuchtung konnte schon zurück gebaut werden, weil eh alles strahlt und als erstes soll das Krankenhaus aufgebaut und gleich erweitert werden, weil man sich ja um die vielen Krebskranken wird kümmern müssen, so lästig das auch sein wird! Arbeit ist genug da, wie man hört. Irgend jemand muss ja den Müll einsammeln und entfernen! Hier entsteht das Arbeiter- und Bauernparadies 4.0, wie sich´s der Kapitalismus nicht besser hätte erdenken können. Vielleicht hat er es ja auch erdacht? Wer weiss das schon? Und vergessen wir nicht – wo die Menschen wieder unbeschwert, wenn auch mit deutlich verringerter Lebenserwartung und einem geringfügig erhöhten Krankheitsrisiko wohnen und arbeiten, muss doch sicher auch keine Entschädigung oder Abfindung durch Tepco mehr bezahlt werden! So kann man das weiter führen, was der Sinn eines jeden kapitalistischen Unternehmens ist:

1.) Profit erwirtschaften!

2.) sich seiner Verantwortung entziehen!

und

3.) die Vermögensumverteilung von unten nach oben nach altbewährtem Muster auch in Zukunft weiter fortsetzen!

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Vier Jahre Fuckyoushima!

Juhuu! Wir feiern vier Jahre „totsichere“ Atomkraft! Wie wir nun wissen, sind die Risiken tatsächlich beherrschbar und die Chance auf einen Super-GAU liegen nahezu bei Null. Da erübrigt es sich natürlich auch, dass irgend jemand Vorkehrungen für den Fall der Fälle trifft. Womöglich sogar von Seiten des Betreibers? Also bitte, das ist doch wohl an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten. Wenn das Risiko so gering ist, wie bei der „sauberen“, „billigen“ und „sicheren“ Atomenergie, braucht man ich garnicht auf den Ernstfall vorbereiten. In keinster Weise! Es genügt, sich als Tepco-Manager Asche auf´s gramgebeugte Haupt zu streuen, sich mehrfach in die Fernsehkameras zu verneigen und die magische Formel „Das tut uns aber leid!“ zu sprechen! Anschliessend holt man sich den Kaiser, der mit zittrigem Stimmchen sein Bedauern in die Mikrophone haucht und es unerträglich findet, dass man heute noch nicht weiss, wann die vor der radioaktiven Verseuchung geflüchteten Menschen, insbesondere die Alten, wieder in ihre Häuser zurück kehren können, und gut ist es. Wieder können vier Jahre ins Land gehen, bis zum nächsten großen Super-GAU-Jubiläum!
Aber wer denkt, bei uns würde es auch nur eine Spur anders zugehen, wenn denn die Meiler um unsere Ohren flögen, der hat das beschissene Prinzip des Kapitalismus noch immer nicht verstanden. Oder er will es nicht verstehen – vielleicht, weil er einer der wenigen Profiteure ist?

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Radioaktivität ist (h)armlos?

Na is das nich toll? Vögel können nich nur nich lesen, dass der Luftraum über Tschernobyl gesperrt is, sie sind (dank der Radioaktivität) auch noch größér und gesünder als ihre Artgenossen, die ohne die segensbringende radioaktive Strahlung auskommen müssen! Wir warten gespannt auf den ersten Siedlertreck schwerkranker Menschen die, gesponsort von der ukrainischen Regierung, zur Genesung und zum Wiederaufbau in die einstens viel zu vorschnell verlassene vermeintliche Todeszone turückkehren! Radioakivität ist harmlos! Atomenergie ist sauber und sicher! Weg mit dem Ausstieg aus dem Ausstieg, aus dem Ausstieg…

Dank der freien und unabhängigen Presse wissen wir ja auch schon, dass die atomare Katastrophe in Fokuhila/Japan keinen Anstieg der Krebserkrankungen zur Folge hat. Kein Grund also, die sowieso schon arg gebeutelten Kraftwerksbetreiber auch noch mit den horrenden und völlig überflüssigen Kosten für die Stilllegung, Sanierung und den Rückbau der Atomruinen zu belasten!

Und während man in Japan die übrigen stillgelegten Meiler wieder ans Netz nehmen will, sorgt man sich schon garnicht mehr über die radioaktive Verseuchung des Pazifik, des Grundwassers und der ständig woanders leckenden Sammelbecken für die strahlende Brühe in Fukushima! In Tschernobyl hingegen freut man sich über gesunde, wenn auch leicht überdimensionierte Vögel am Himmel! Wir sind ja so bescheiden geworden. Oder war das richtige Wort doch „bescheuert“?

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Die unendliche Geschichte von der sauberen Atomenergie!

Jetzt bin ich aber doch ein ganz klein wenig verunsichert. Man hat die Lage im havarierten Atomkraftwerk Fokuhila/Japan, auch nach mehr als 2 Jahren, noch immer nicht unter Kontrolle? Das lässt in mir schon die Frage aufkeimen, wie das bei einer so sicher beherrschbaren Form der Energiegewinnung nur passieren konnte? Sollte es vielleicht daran liegen, dass die Profite nicht groß genug, die Subventionen zu niedrig, oder einfach nur die undankbaren Bürger zu dumm sind?

Und dann geht man so in sich, überlegt, wie Menschen nur so dämlich sein können und Atomkraftwerke bauen und hört dann, dass wieder andere Menschen ihren Mitmenschen einfach Atomkraftwerke neben die Häuser stellen, weil diese Energie so unglaublich sauber ist, so umweltfreundlich und noch dazu so unbeschreiblich sicher. Schließlich passieren atomare Havarien, Super-GAU´s und „Zwischenfälle“, die Herstellung von waffenfähigem Plutonium, angereichertem Uran und dergleichen feiner Sachen nur anderen, unverantwortlichen Staaten und Konzernen.

Einem selber jedoch kann das gar nie nicht passieren, denn das Risiko ist ja kalkulierbar und die Systeme alle redundant ausgelegt, es sind hochkomplexe Sicherheitsvorkehrungen eingebaut, die „nach menschlichem Ermessen“ niemals versagen können!

Bemerkenswerterweise ist kein Versicherungskonzern bereit, dieses nicht vorhandene Risiko zu versichern. Jedenfalls nicht zu einem Preis, den man seinen Kunden gegenüber vertreten könnte. Es sei denn der Staat haftet für das Risiko (und damit der Bürger und Steuerzahler) und das tut er ja dann auch sehr zur Freude der Energiekonzerne. Jedenfalls ein bisschen, denn schließlich gibt es ja praktischer Weise das allgemeine Lebensrisiko und das, was man Eigenverantwortung zu nennen pflegt, wenn niemand für Schäden bezahlen will!

Nein, dann nutzt man die Meiler schon lieber als Gelddruckmaschinen, ohne Risiko, jendenfalls für die Betreiber und mit ebenso atemberaubenden wie astronomischen Gewinnen! Natürlich muss der Bau von Atommeilern subventioniert und bezuschusst werden, das ist der Hochtechnologie geschuldet, und die Industrie möchte lieber verdienen als investieren, das ist klar.

Andererseits haben ja alle Bürger einen „Nutzen“ von sauberer und sicherer Atomenergie, ob sie das nun wollen oder nicht, also müssen auch alle Bürger für die Entsorgung von Atommüll und dessen nicht ganz billige Endlagerung haften, und am Ende, wenn wirklich kein müdes Watt aus einem völlig ausgelutschten und maroden Reaktor mehr heraus gequetscht werden kann, dann muss der Staat für den Rückbau der überflüssig gewordenen Anlagen sorgen!

Also wenn das mal nich genau das ist, was der Kapitalismus unter freier Marktwirtschaft versteht, dann weiss ich auch nicht

Darüber muss ich wohl doch noch mal etwas nachdenken…

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Der Super-GAU, der keiner war?

Während nach der schweren Erdbebenkatastrophe und dem darauf folgenden Tsunami mit anschließendem Atom-Desaster, die Zweifel an der Sicherheit der Atomenergie und der Kontrollierbarkeit der Atommeiler gestiegen waren und sogar die Bundesregierung, allenthalben für die Hörigkeit ihrer Minister, insbesondere derjenigen mit FDP-Zugehörigkeit, sich zu einem Salto rückwärts und dem Aussteig aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg veranlasst sah, ging die Atomlobby eifrig ans Werk um der Welt ein „X“ für ein „U“ vorzumachen!

Jeder der es hören wollte und die Zeichen erkannte, ahnte, was da auf die Welt zukommen würde. Eine Propaganda.Offensive ohnegleichen, die erst vor wenigen Tagen in der Schlagzeile mündete, die Verstrahlung nach und während der Atomkatastrophe in den havarierten Meilern von Fukushima 1-4, sei auf Panikmache zurück zu führen und nicht auf die Radioaktivität. Niemand, so kann man vermuten, sei in Wahrheit ernsthaft gefährdet gewesen. Allerdings widerspricht diesen Behauptungen die Tatsache, dass man in Thunfischen, die vor der Küste der USA gefangen wurden, erhöhte Strahlungswerte gemessen hat (die aber selbstredend völlig ungefährlich sei…).

Alles nur Panikmache also? Nun, die Menschen – nicht nur in Japan – sehen das deutlich anders, weswegen sie in ihrer Mehrheit mittlerweile gegen die Atomkraft sind. Und weil das so ist und, wie üblich, der regierung die Meinung des Volkes am sorgfältig gebleachten Arsch vorbei geht, schaltet man nun, peu á peu, die (für Revisionsarbeiten) herunter gefahrenen Atommeiler wieder hoch. Denn wer mag schon gern, als Abgeordneter oder gar Mandatsträger, in seinem nobel ausgestattenten Büro in Tokio schwitzen, während der Sommermonate? Für ein bisschen weniger Transpiration kann man schon mal im Gegenzug den ein oder anderen, klimaanlagenbedingten Schnupfen in Kauf nehmen.

Diese Einschränkung der Befindlichkeiten dürfte, mit allergrößter Wahrscheinlichkeit, durch die mit übergroße Spendierhosen ausgestatteten Lobbyisten der Atomindustrie mehr als ausgeglichen werden. Schließlich muss man sich der Gewogenheit der Parlamentarier in der ein oder anderen pekuniären Form versichern, wenn man auch weiterhin seine Atommeiler als Gelddruckmaschinen nutzen will.

In Deutschland ist das nicht ganz so einfach, gibt es hier doch eine kampferprobte und ziemlich lautstarke Anti-Atom-Bewegung. Darum versucht man es hier auch mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgerict, um sich die Summen zu sichern, die einem die Atommeiler in den nächsten Jahren sowieso eingefahren hätten, wenn man sie nur hätte weiter betreiben dürfen…

Aber noch ist nicht aller Tage Abend und so lange auch nur ein einziger FDP-Minister in einer Regierung sein Unwesen treiben darf, muss man immer mit einem neuerlichen Ausstieg (aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg – hab ich auch keinen vergessen?) und einer Rennaissance der Atomenergie rechnen!

Lobbys sind überall am Werk und mit ihrem Geld, der Propaganda und gefälschten, oder gefälligen Gutachten und gekauften Befürwortern, beeinflussen sie die demokratische Meinungsbildung in geradezu unglaublich unzulässiger Weise. Und die Regierung, aber nicht nur die gerade amtierende, sondern auch ihre Vorgänger, lassen die Lobbys auf fahrlässigste Art gewähren – weil sie selbst davon profitiere. Die demokratisch legitimierten Regierungen haben ihre Handlungsfreiheit an die Wirtschaft abgegeben, gegen üppige Privilegien, Bestechung und Vorteilsgewährung. Sie haben ihre hoheitliche Aufgabe des erarbeitens und erlassens von gesetzen zum Wohl der Allgemeinheit durch die Praxis ersetzt, Gesetze von Firmenmitarbeitern und Lobbygruppen schreiben zu lassen, die sie anschließend nur noch abnicken müssen. Sie sind zu Getriebenen der Märkte geworden, zu Handlangern der Konzerne, der Wirtschaft, die die Interessen der Gesellschaft völlig aus dem Auge verloren und das Wohl der Menschen dem Primat der Märkte untergeordnet! Banken, Energiekonzerne, Versicherungen, Pharma-, Chemie-, Gentechnik- und Automobilkonzerne bestimmen die Richtlinien der Politik und das ist es, was wir gemeinsam ändern müssen!

Demokratie heisst Herrschaft des Volkes und NICHT Herrschaft zugunsten der Wirtschaft und des Kapitals!

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Wann, wenn nicht jetzt?

Wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um aus der Atomkraft auszusteigen?

Eigentlich hätte man niemals diese Büchse der Pandora öffnen dürfen. Welches Leid wäre den Opfern erspart geblieben, die ungefragt der Meinung der „Experten“ vertauen mussten, die Atomkraft sei sicher? Besonnene und besorgte Menschen, die schon immer auf die Gefahren und die nicht beherrschbare Technologie hingewiesen haben, wurden jahrzehntelang als Öko´s, Spinner und Traumtänzer verunglimpft. Ihre Sorgen vor atomaren Katastrophen als Panikmache hingestellt!Viel lieber glaubte man den Beteuerungen der Wissenschaft und vor allem der Atomkonzerne, es könne nichts passieren, die Risiken seien zu vernachlässigen und ein GAU (der größte anzunehmende Unfall in einem Kernkraftwerk) derart unwahrscheinlich, dass man das sogenannte „Restrisiko“ eben einfach zu tragen habe!

Mit Wahrscheinlichkeiten ist das aber so eine Sache. Selbst wenn man beispielsweise das Auftreten eines GAU alle 10.000 oder auch 100.000 Jahre für wahrscheinlich hielte, so sagt diese Zahl nichts darüber aus, wann innerhalb dieses Zeitraumes die Katastrophe eintreten kann. Der Betrieb kann also über den gesamte Zeitraum unfallfrei ablaufen, muss er aber nicht! Genauso gut kann der Betrieb aber auch schon im ersten Jahr zur verheerenden Katastrophe führen! Der Grund dafür mag möglicherweise nicht in der Technik der atomaren Energiegewinnung liegen, aber er liegt mit Sicherheit in Bedingungen begründet, auf die der Mensch nur sehr begrenzt Einfluss auszuüben vermag!

Im Gegensatz zum Universum ist die menschliche Dummheit grenzenlos
(sehr frei nach Albert Einstein) und menschliches Versagen ist einer der Hauptgründe für das Versagen der „perfekt“ durchdachten und redundant (das heisst mehrfach) abgesicherten Technik der Atommeiler! Gleichwohl gibt es keine Möglichkeit ein Atomkraftwerk zu bauen, dass absolut sicher ist, nicht gegen Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen, Brände und erst recht nicht gegen menschliche Dummheit und Fanatismus! Und trotzdem ignoriert man geflissentlich seit Jahrzehnten die Gefahren, weil sich im Betrieb eines Atommeilers ungeheure Profitmöglichkeiten eröffnen! Bei Geld hört nicht nur die Freundschaft auf, sondern auch die Vernunft. Dafür ist die Politik der vergangenen Jahrzehnte ein Beispiel, das uns als Fanal dienen sollte, Profitinteressen niemals über die Sicherheit der Menschen zu stellen! Genau das aber wird getan!Die Risiken des Einsatzes der Atomkraft tragen nicht die Konzerne, die sich über märchenhafte Gewinne freuen, diese Risiken trägt die Gesellschaft, tragen die Menschen, besonders diejenigen, die gezwungenermaßen in unmittelbarer Umgebung atomarer Anlagen leben müssen. Keine Versicherung ist bereit, dieses Risiko zu tragen, so „undenkbar“ und statistisch unwahrscheinlich das Eintreten eines GAU oder Super-GAU angeblich ist! Die Folgen eines gravierenden Störfalles tragen nicht die Konzerne, es ist die Gesellschaft, sind die Bürger, die dafür aufkommen müssen!!!

Freilich finden sich heute auch Menschen, die sich gerne selbst als Atomkraftgegner bezeichnen, denen der jetzt aufflammende Kampf gegen die Atomenergie in Deutschland, Europa und weltweit nicht passt! Sie sind der Meinung, es wäre „pietätlos“, wenn man jetzt, angesichts der Katastrophe in Japan, die Abschaltung der Atommeiler in Deutschland verlange!

Aber wann, wenn nicht jetzt, soll man aus der Atomkraft aussteigen? Wie könnte man jetzt schweigen, wo doch für alle, die sehen wollen, so offensichtlich geworden ist, welch unberechenbare Risiken in der Nutzung der Atomkraft liegen? Die Folgen dieser atomaren Katastrophen sind nicht beherrschbar! Größere Gefahren birgt nur die hemmungslose Gier der Konzerne, denen die Folgen ihres Tuns völlig egal zu sein scheinen!

Ob Tepco, E.on, RWE, ENBW oder Vattenfall, die Namen sind verschieden, das Streben nach Profit ist dasselbe! Die kriminelle Energie ihrer Manager, das Kartell der gekauften Politiker, das alles zerstört die mühsam aufgebauten demokratischen Strukturen dort, wo sie noch vorhanden sind! Ein Atomstaat kann kein demokratischer Staat sein, er entwickelt sich in dem Bestreben, die Sicherheit „seiner“ Atomanlagen zu garantieren zu einer parlamentarischen Diktatur, die die Menschenrechte per Gesetz aushebelt und den Ausnahmezustand zur Normalität erklärt!

Wir müssen jetzt aussteigen, auch wenn die meisten anderen Staaten dem Einfluss und den Einflüsterungen der Atomlobby zu erliegen scheinen und lieber das Geld einstecken, dass man ihnen hinterher schmeisst, als logisch zu denken und kritisch zu urteilen! Einmal nur, wenigstens einmal, will ich es erleben, dass Deutschland das Richtige tut und zwar als erster und von mir aus auch als einziger Staat!

weiterführende Links:

und hier noch für die, welche es interessiert, die oben genannten Atomkonzerne so, wie sie sich selber sehen und natürlich auch nach außen hin präsentieren:

  • Tepco (Homepage des Unternehmens mit Sitz in Chiyoda, Tokio – wer sich das zu Gemüte führen will, sollte des Japanischen mächtig sein, sonst wird es ein wenich kompliziert).
  • E.ON AG (Homepage des Unternehmens mit Sitz in Düsseldorf).
  • RWE (Homepage des Unternehmens mit Sitz in Essen).
  • ENBW (Homepage des Unternehmens mit Sitz in Karlsruhe).
  • Vattenfall (Homepage des Unternehmens mit Sitz in Stockholm, Schweden).