Mauterei auf der Vollhorst

Grad hat er nix zu tun, der Vollhorst und nun kümmert er sich um die Maut. Denn auch beschissene PR is besser als gar keine PR. Erst vor kurzem hatte er die HaderthauerIn zusammen gefaltet, weil sie bis heute nicht in der Lage und willens ist, ihre scheinbar privaten Geschäfte von offensichtlich politischer Gschaftlhuberei zu trennen, da drohte man schon wieder zu vergessen, dass er (leider) immer noch da ist! Und so gibt er wieder laut. Bevor er in den unverdienten Urlaub entschwindet. Es mag ja sein, dass Vollhorst dem Aberglauben anheim gefallen ist, ohne ihn und seine bayrischen Dorfdeppen könne in Deutschland keine Politik gemacht werden, aber eines wollen wir an dieser Stelle doch festhalten! Wenn ein Kamel (wie er) in der sozialen Wüste Deutschlands zugrunde geht, so ist das völlig ohne Belang! Die Karawane der Großen Kloalition zieht weiter…

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Die Maut ist Schwachsinn!

In Deutschland sind alle gleich – nur manche sind etwas gleicher als andere. Dann nämlich, wenn sie reich sind! Wie ich mich zu erinnern glaube schwafelte uns vor garnicht so langer Zeit ein gewisser Siggi Pop die Ohren mit seinem hirnlosen Gesülze voll, die Reichensteuer brächte nicht viel Geld ein. Höchstens drei, vier Milliarden. Da lohne sich der ganze Aufwand nicht dafür und eine Konsolidierung des Staatshaushaltes sei damit auch nicht zu machen. Nun dürfen wir mit wachsenden Erstaunen zur Kenntnis nehmen, dass die lumpigen 600 Millionen Euro, die der Bundesgeschlechtsverkehrsminister Doofspinnt aus den Autofahrern heraus pressen will, ihn in die Lage versetzten, die maroden Straßen zu sanieren!
Gleichzeitig sagt uns die Gewerkschaft der Polizei, es stünde für die Kontrolle der Mautbepper auf den Autos kein einziger Polizist zur Verfügung, weil es sich nicht um eine verkehrssichernde Massnahme handele. Soweit so gut, oder auch nicht!

Da lässt doch der Einwurf von berufener Seite besorgt aufhorchen, das Mautsystem per Ficknette sei aus der Steinzeit, es sei viel einfacher und effektiver, die gefahrenen Strecken mit Hilfe von Navis und entsprechender Software zu überwachen und auf Basis der so erhobenen Daten punkt-, äh, metergenau die Abnutzung der Strassen in Rechnung zu stellen! Die dabei anfallenden Bewegungsprofile kann sicher der Verfassungsschutz sinnvoll zur Überwachung nutzen und stellt von daher vermutlich auch gern sein geschultes Personal für die Kontrolle der Bepper zur Verfügung, oder?

Und seien wir mal ehrlich. wenigstens zu uns selbst. Geld ist doch in Deutschland mehr als genug vorhanden. Es wird nur nicht sinnvoll ausgegeben. Fakt ist doch, dass schwachsinnige Politiker Unmengen von Geld für schwachsinnige Projekte ausgeben. Für Frontkindergärten zum Beispiel, oder Drohnenleasing, für die Entwicklung verrostender Hubschrauber und mit Ökosprit fliegender Kampfjets, für Gewehre, die in erhitztem Zustand um die Ecke schießen können, anstatt geradeaus und dergleichen tolle Dinge mehr!

Und ja, ich weiss, man sagt, jedes Volk habe die Regierung, die es verdient. Aber kann mir mal einer verdammt nochmal erklären, was wir verbrochen haben, um so einen Haufen verdient zu haben?

Wer gut schmiert, der gut fährt?

Wer bislang noch keine Zweifel hatte, um was für eine Art „Verein“ es sich beim ADAC handelt, der kann sich nun sicher sein – es ist der wohl größte und einflussreichste Lobbyverband der Autoindustrie, und zwar der deutschen Autoindustrie. Und nun wird auch ganz klar, welche Interessen hier vertreten werden, obwohl die „armen“ deutschen Autofahrer für diesen Lobbyverband auch noch Mitgliedsbeiträge in nicht unerheblicher Höhe bezahlen müssen! Ein ziemlich kleveres Geschäftsmodell, zugegeben, aber genauso betrügerisch wie die Behauptung, die Regierung wolle die Energiewende um das Klima zu schützen!

Für gewöhnlich geht man, nicht ganz unbegründet, davon aus, dass die Industrie sich ihre Lobbyverbände eine ganze Stange Geld kosten lässt, um durch andauernd nerviges Anklopfen an den Türen der zuständigen Politiker und dem Verteilen von Geld und guten Gaben eine Politik im Sinne der deutschen Autoindustrie zu erreichen!

Wer mit dem Allgemeinen Deutschen Automobil Club (kurz ADAC genannt) zusammen unter einer Decke steckt, der kann sich größere Geldausgaben nach dem Gießkannenprinzip jedoch ersparen. Der einfache Feld-, Wald- und Wiesenautofahrer auf Deutschlands Straßen, der meint, mit der Überweisung seines jährlichen Mitgliedsbeitrages an den ADAC wäre sein sauer verdientes Geld gut angelegt und seine Interessen allüberall angemessen vertreten, der sieht sich eines Besseren belehrt.

Wer als Autofahrer sein Geld dem ADAC gibt, der unterstützt damit die notleidende deutsche Automobilindustrie und die lacht sich vermutlich schief über die Dummheit und Naivität der Mitglieder, die tatsächlich davon ausgehen, der „Verein“ würde sich um sie kümmern.

Das muss man der Indutsrie erst mal nachmachen. Kein Geld in die teure und manchmal ineffiziente Lobbyarbeit stecken, sondern die dafür zahlen lassen, die sich eigentlich nur gut und (ver)sicher(t) aufgehoben fühlen wollen, wenn sie mit dem Auto unterwegs sind!

Endlich mal wieder ein beispielshaftes Stück aus dem bayrischen Tollhaus. Der Filz ist schon bis in die letzten Winkel der Gesellschaft gekrochen. Wundert uns das? Nein, sicher nicht. Schließlich kennen wir ja bereits die bayrischen Gepflogenheiten in der Kommunal- und Landespolitik, zumindest da, wo sie von der alleinseligmachenden CSU beherrscht wird…

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