2012 in review

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

4.329 Filme wurden beim Cannes Film Festival 2012 eingereicht. Dieses Blog hatte 19.000 Besucher in 2012. Wenn jeder Besucher ein Film wäre, dann würde dieses Blog 4 Film Festivals füllen

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Gute Ideen müssen gefördert werden…

…und das hier scheint mir eine sehr gute Idee zu sein, um Journalisten und Blogger besser miteinander zu vernetzen. Aufmerksam wurde ich auf bloxpert.de durch einen Artikel beim best-practice-business-blog, der wiederum beim basicthinking-Blog fündig geworden ist!

Tragt Euch bei bloxpert.de ein und lasst Euch den Newsletter mit Anfragen von Journalisten zuschicken. Das ganze Teil befindet sich noch in der Beta-Phase, sieht aber schon recht vielversprechend aus. Schon die Idee an sich ist irgendwie bestechend, finde ich!

65 Jahre Haft!

Man mag kaum glauben, was in Burma vor sich geht. Da werden Menschen zu Gefängnisstrafen verurteilt, die nichts anderes taten, als ihren Unmut über die regierenden Militärs kund zu tun. Und was ist die Konsequenz daraus? 65 Jahre Gefängnis!

Mir hat es heute morgen schlicht die Sprache verschlagen, als ich den Artikel von FAZ.NET (Burma – 65 Jahre Haft für prominenten Dissidenten) las. Nachdem der Blogger Nay Myo Kyaw erst kürzlich zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde, weil er über die unfassbaren Zustände in seinem Heimatland berichtet hatte, sinkt der Geisteszustand der Militärmachthaber in Burma offenbar auf immer neue Tiefstände. Nun wurde der prominente Dissident Min Ko Naing von einem „Sondergericht“ zu 65 Jahren Gefängnis verurteilt. Der 46 Jahre alte Regimekritiker war erst vor zwei Jahren nach 15-jähriger Haft entlassen worden. Gleichzeitig wurden acht weitere regimekritische Aktivisten zu ebensolchen Haftstrafen verurteilt.

In den vergangenen Tagen waren beireits 14 Regimekritiker zu 65 Jahren Haft verurteilt worden. Die Bundesregierung hat zwar protestiert, aber angesichts der Tatsache, dass Burma zur chinesischen Einflußsphäre gehört und man es sich mit den mächtigen Männern im Reich der Mitte nicht verderben will, dürfte es das dann auch schon gewesen sein. Schließlich stehen wirtschaftliche Interessen deutscher Konzerne in China auf dem Spiel und in Burma gibt es keinen Blumentopf zu gewinnen!

Was passiert, wenn „Menschenrechte meets Wirtschaftsinteressen“ auf dem Plan steht, wird hiermit auch klar: Die wirtschaftlichen Interessen überwiegen das „bisschen“ Menschenrechtsverletzung. Und schließlich sind weltweit operierende Konzerne auch in Burma aktiv, wo sie massiv von den üblen Zuständen profitieren – „Wer gut schmiert, der gut fährt!“ Das ist in Burma nicht anders, als anderswo auf der Welt, wo man seine Interessen mit einem hübschen Sümmchen an die verantwortlichen Politiker durch zu setzen pflegt!

Wann wird das Rauchen endlich verboten?

Als ich heute einige Lebensmittel einkaufen ging, war der Supermarkt relativ voll. Naja, dachte ich bei mir, andere brauchen halt auch irgendwelche Dinge und Zeit hast du auch ein wenig, also reihe dich ohne zu brummen in die Schlange an der Kasse ein und harre der Dinge, die da kommen mögen. Natürlich ist es wie immer so gewesen, dass die Schlange an meiner Kasse sich am langsamsten vorwärts bewegte.

Das alles wäre an sich nicht schlimm gewesen, wenn sich nicht plötzlich hinter mir ein Mensch angestellt hätte, der eine Aura von wochenlang nicht geleertem und dann versehentlich umgestossenem Aschenbecher um sich verbreitete. Mir blieb schlicht die Luft weg und ich versuchte ihn zu ignorieren – vergebens! Dann probierte ich die Luft an zu halten – angesichts einer grob abgeschätzten Wartezeit von ca. 10 Minuten ein sinnlos Unterfangen! Mir lag auf der Zunge diesen meinen Mitmenschen freundlich darum zu bitten, er möge für die nächsten 10 Minuten einfach mit dem Stinken aufzuhören. Ich entschloss mich dann aber doch, einer zu erwartenden Schlägerei und dem Erstickungstod aus dem Weg zu gehen und verfügte mich darum wieder ins Innere des Ladens, um mir noch ein wenig die Zeit zu vertreiben.

Zeit genug, sich ein paar Gedanken zum Thema Rauchen zu machen!

Mal abgesehen von den zu erwartenden Spätfolgen des Rauchens (Lungen- und Kehlkopfkrebs, Zungenkrebs, Atemwegserkrankungen, Raucherbeine und, und, und…) über die seit Jahrzehnten anhaltend diskutiert wird, frage ich mich, wie eigentlich die Auswirkungen auf unsere Umwelt sind. Diesen Aspekt sehe ich ein klein wenig zu kurz gekommen in der ganzen Diskussion. Darum und in meiner Eigenschaft als Blogger von „tempeldergaia“ möchte ich mir einige Gedanken zu den Auswirkungen des Tabakkonsums auf diesen Planeten und damit auf unsere Mutter Erde machen.

Man hat ja schon vor Jahren zu Recht damit begonnen Autos mit Katalysatoren auszustatten und arbeitet auch heute noch daran, den Feinstaub besonders bei Dieselmotoren aus dem Abgas zu filtern. Nun frage ich mich: „Warum gibt es keine Initiative, die die umweltpolitischen Aspekte des Rauchens hervorhebt und damit ein weiteres Argument (neben dem gesundheitlichen Aspekt) in die Waagschale der Nichtraucher wirft?“ Bedenkt man, das im Jahr 2001 allein in Deutschland ca. 142 Mrd. (142.000.000.000) Zigaretten geraucht wurden, wird vermutlich nicht nur mir übel. Eine einzige Zigarette verpestet 3.000 Kubikmeter Luft. (bei einer Bevölkerung von 80.000.000 Millionen Menschen in Deutschland sind das statistisch gesehen 1.775 Zigaretten pro Jahr). Das wären dann – vorausgesetzt, meine Rechnung stimmt, 4,26 hoch 14 Kubikmeter verschmutzte Luft nur durchs Rauchen! Und das zusätzlich zu den Verschmutzungen, die uns die Industrie und der Strassenverkehr bescheren. Also, ich hielte es für sinnvoll, wenn nicht nur die Industrie und die Energieerzeuger CO2-Zertifikate kaufen müssten, sondern auch die Raucher. Schließlich muss ja in unserer kapitalistischen Gesellschaft alles einen Wert in Valuta haben, sowohl der Dreck, als auch die natürlichen Ressourcen.

Neben der Verschmutzung unserer Luft entsteht beim Rauchen aber auch eine ganze Menge hochgiftiger Sondermüll. Ich würde mal vermuten, dass die Zigarettenfilter besonders viele der Schadstoffe enthalten, die durch die Verbrennung des Tabaks entstehen. Der gewöhnliche Feld-, Wald- und Wiesenraucher schmeisst diese aber üblicherweise wo er geht und steht um sich und führt diese so unkontrolliert der Umwelt zu. Damit Mutter Erde quasi auch noch was davon hat. 142.000.000.000 verseuchte Zigarettenfilter und das jedes Jahr. Kaum vorstellbar, was das für ein Berg an Sondermüll ist!

Das einzige, was der Raucher dafür bezahlt, ist der Preis für seine Zigaretten. Und natürlich die darauf liegenden Steuern, womit er sich aber das Recht erkauft zu haben glaubt, die Folgekrankheiten des Rauchens auf Kosten der Allgemeinheit und der Krankenkassen behandeln lassen zu können. Natürlich hat der Raucher damit Recht. Die Krankenkassen sind schließlich Solidargemeinschaften, die auch für die Behandlungskosten derjenigen Menschen aufkommen müssen, die durch bewußten Raubbau an ihrer Gesundheit erkrankt sind! Jedenfalls ist es jetzt noch so.

Vermutlich wird es aber zu einem totalen Rauchverbot nie kommen. Nicht in diesem unserem Lande. schließlich hat die Tabak-Industrie, genauso wie die Spetzl von der Chemie-, der Gentechnik- und der Automobil-Industrie beizeiten vorgesorgt und sich die notwendigen Parlamentarier eingekauft. Aber wir sollten die Gelegenheit nicht ungenutzt vorüberziehen lassen, auf diesen wichtigen Punkt wieder und wieder hinzuweisen. Vielleicht erleben wir noch den Tag, an dem das Rauchen Bundesweit in allen Kneipen einheitlich verboten wird. Wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben!

Aber Ihr, Ihr könnt das Rauchen aufgeben! Ich habe es auch geschafft, nachdem ich 20 Jahre gequalmt habe wie ein Schlot und irgendwann derartig unter nächtlichen Wadenkrämpfen litt, dass ich schon dachte, bis zum Raucherbein könne es nicht mehr allzu weit hin sein! Und dann habe ich einfach aufgehört. Ohne Nikotinpflaster, ohne Hypnose, ohne Raucherentwöhnungskurs usw. Das könnt ihr auch. Voraussetzung ist allerdings, dass Euer Kopf es auch will, dann klappt das schon! Ich wünsche Euch viel Erfolg dabei!