Ein Schwank aus dem bayrischen Deppentheater

Don Ulixote de la Minga, der Ritter von der jämmerlichen Gestalt! Die größte Fresse des Profifussballs ist (aber sowat von) auf die Schnauze gefallen! Der Herr der Selbstgerechtigkeit, der scheinheilige Moralapostel und Schmutzpatron aller reichen und „ehrlichen Steuerzahler“, der anderen gern seinen moralischen Zeigefinger bis zum Anschlag in den Arsch steckte, hat Dreck am Stecken, weil er den Hals nicht voll genuch kriegen konnte!
Ich muss mich für meine Häme entschuldigen, aber mein Mitleid mit solcherart „Ehrenmännern“ hält sich doch arg in Grenzen! Und weils so schön ist, gleich nochmal – Uli Hoeneß, der Berlusconi des Fussballs, war die Nummer eins und wer muss sich als nächster outen???

Schaut man sich diese Meschpoka an, die Bayern regiert, diesen Filz aus Seilschaften, Klüngel und Gschaftlhuberei, diese Verquickung von Gier, Ellenbogenmentalität und, ja man kann es einfach nicht anders sagen, Dummheit, zeigt, wie sehr unsere Demokratie in den letzten 25 jahren verkommen, verfault und vermodert ist!

Menschen, die so stinkend reich sind, dass sie nicht wissen, wohin sie ihr Pulver verschieben sollen, damit es nur ja der Staat nicht in seine Griffel kriegt und womöglich an Leute verteilt denen es, aus welchen Gründen auch immer, nicht so gut geht wie dieser Haute Volleè aus botoxgetunten Sackgesichtern und mit Rouladenspiessen gelifteten Hängetitten, diese silikonunterspritzten Schandmäuler, die aussehen wie ein aufgepumpter Fahrradschlauch und vermutlich auch genauso gut schmecken, erklären der staunenden Welt, was Anstand, Ehre und Moral bedeuten? Nichts auf der Welt ist so ehrlich wie Schadenfreude und darum sollten wir sie genießen, bevor die Zeit, eher kurz als lang, darüber hinweg gegangen ist und aus Uli Hoeneß wieder einen schwäbischen Saubermann gemacht hat!

Man ist zwar immer peinlich darum bemüht, die Schattenseiten des Kapitalismus zu leugnen, zu negieren und zu verbergen, aber ganz gelingt es nicht immer. Das ist auch gut so. Jedenfalls für die, denen das Glück nicht in den Hals geschissen hat, diejenigen ohne güldenem Löffelchen im Maul!

Wir sollten nur nicht den Fehler machen und einfach zum Tagesgeschäft über gehen! Wir müssen immer weiter die Finger in die schwärenden, eiternden Wunden des Systems und dieser Gesellschaft zu legen. Nur so werden wir es schaffen, etwas zu verändern!

Steuerhinterziehung ist ein Verbrechen an der Gesellschaft und Steuerhinterzieher sind Verbrecher. Sie gehören hinter Schloss und Riegel, ihr Vermögen konfisziert und zu Gunsten wohltätiger Zwecke eingezogen! Und nein, ich meine nicht zum Wohle des Finanzrollators Sch(r)äuble, oder zum Stopfen der Haushaltslöcher der schwäbischen Muddi und Hausfrau auf dem KanzlerInnenthron!

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Lieber doch Vegetarier werden?

Hmmm, sieht das nicht lecker aus?

Hmmm, sieht das nicht lecker aus?

Wer die Schnauze vom Fleisch noch nicht voll hat, nach all den Skandalen um BSE, Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, Maul- und Klauenseuche, Schweinepest, Vogelgrippe und zu guter Letzt auch noch Gammelfleisch, dem kann die Lust auf tierisches Eiweiss nun bald endgültig vergehen. Diesmal sind´s die Puten, die unter dem „Diktat des Marktes“ dafür büßen müssen, dass immer mehr Menchen auf ihr vermeintlich gesundes und fettarmes Fleisch zurückgreifen, nachdem ihnen beim Verzehr allen anderen Fleisches offenbar der Bissen im Halse stecken bleibt!

NDR Info berichtet am 19.2.2009 unter „Putenzüchter am Rande der Legalität“, dass die neue „Putenfleischmode“ für die Tiere zu einem nicht endenden Horror geworden ist. Im Rahmen der Massentierhaltung werden die Puten mit Antibiotika vollgestopft, obwohl dies ausdrücklich verboten ist. Natürlich dürfen kranke Tiere behandelt werden, aber keine Gesunden. Die zuständigen Veterinäre drücken vermutlich beide Augen und alle Hühner- (oder Puten-) augen zu und versorgen die armen, heulenden Putenmastbetriebe mit einem Coktail aus Antibiotika-Medikamenten, was diese derart verfetten lässt, wie die „ausgewogenen“ Hartz IV-Diät des (bald) ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin einen Hartz IV-Empfänger!

Wie üblich, verschwindet Antibiotika nach der Einnahme nicht einfach spurlos, sondern hinterlässt Rückstände im Fleisch und wohl aucvh ion allen anderen tierischen Produkten, so dass die Menschen, die sich von solcherart behandeltem Fleisch ernähren, schon mal gut mit Antibiotika vorbelastet sein dürften. Den Bakterien, gegen die man gemeinhin Antibiotika verabreicht, dürfte das allerdings scheißegal sein, sind sie doch durch die ohnehin übertriebene Anwendung dieses Medikaments längst resistent dagegen geworden. Die Frage lautet nun natürlich, ob das auch gut für den Menschen ist, besonders, wenn er irgendwann mal so heftig erkrankt, dass er wirklich mit Antibiotika behandelt werden muss? Vermutlich hat er dann einfach Pech gehabt. Schließlich ist es nicht das Problem des Putenmästers, wenn die Kunden seines Fleisches wirklich glauben, das wäre gesund, was sie da zu sich nehmen – oder vielleicht doch?

Hier zeigt sich wieder mal überdeutlich, wie verheerend der Profitgedanke sich sowohl auf die Tierzucht, als auch auf die Menschen, die sich guten Glaubens von solchen Produkten ernähren, auswirkt.

Andrea, vom andrea me-Blog schreibt übrigens darüber wie es Menschen gehen kann, die als TierrechtsaktivistInnen die Partei der geschundenen KReaturen ergreifen – man behandelt sie wie Verbrecher, ganz im Gegensatz zu den Verbrechern, die die Rechte der Tiere und der Verbraucher derart mit Füßen treten, wie z. B. die Putenmäster! Und Noah vom Mentio-Blog veröffentlicht auch einen Artikel zum Thema Tiermisshandlung, im Zusammenhang mit Tierversuchen für Botox-Präparate.

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