Neues von König Dickbauch!

Ach der Sichmar. Vollkommen losgelöst von Zeit und Raum, erst Recht von der Realität und anderen unwichtigen Dingen, verbreitet er frisch, fromm, fröhlich und frei (von allem, was irgend etwas mit Intelligenz zu tun hat) seine spinnerten Ideen von einem sozialen Europa, von der Beliebigkeit irgendwelcher Staatsangehörigkeiten und überhaupt von allem, was er gestern noch für unabdingbar und in Beton gegossen vertrat? Wohl wissend, dass ihm geistig sowieso schon lange niemand mehr auf seinem Weg durch sämtliche Extreme seines beunruhigend irrlichternden Geistes folgen kann. Dabei ist er so schnell, dass er sich manchmal selbst überholt, um sich dann am politischen Wegesrand zu postieren und ein Bein zu stellen, weil er nur so verhindern kann, dass er vollkommen aus dem Hier und Jetzt verschwindet, um gottgleich als fetter Fesselballon der sozialpolitischen Unzuverlässigkeit, ein ständig mahnendes Beispiel abzugeben! -.-

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Boris der Brexit-Dödel!

Es ist absolut beeindruckend, wie sich gerade die britische Politik und die gesamte Parteienlandschaft selbständig zerlegt. Ohne Einfluss von außen, wie es scheint. Obwohl. Wenn man sich die Figur des tragischen Inselaffen anschaut, der sich äußerlich so sehr an Donald Trump anlehnte, dass er plötzlich den unwiderstehlichen Drang verspürte, sich auch auf intellektuellem Niveau der Ideologie des Trumpismus anzugleichen. Kaum hat er den Brexit durch sein jovial-dorfdeppenhaftes Auftreten durchgedrückt, schon will er mit der Umsetzung nichts mehr zu tun haben. Aber das ist ja auch kein Wunder. Wer aussieht wie eine Karrikatur von Donald Trump, der muss auch keinerlei Fähigkeiten aufweisen, die ihn in irgendeiner Weise qualifizieren. Egal für was! Das hat er angeblich selber eingesehen, nachdem ihm von rechts und links, von vorne und hinten, seine einstigen Kumpel und Kumpelinnen die Messer des politischen Verrats zwischen die Rippen gejagt haben! Zum Beispiel die noch-Innenministerin Theresa May, die beste Aussichten hat, Maggie „Dingdong die Hex´ is tot“ Thatcher 2.0 zu werden. Oder Boris´s einstiger Kumpel (gestern war er´s wohl noch) Michael Gove, der aussieht wie ein Roland-Koch-Verschnitt mit einer Frisur wie ein Schmierlappen. Noch gestern wäre es unmöglich gewesen, ein Blatt Papier zwischen ihre beiden Ärsche zu schieben und heute ist alles vorbei! So kann´s halt gehen, in der Politik!

Gestern noch enge Kumpel und heute schon verraten und verkauft. Aber das ist ja in der wertkonservativen Gesellschaft der marktkonformen Demokratien nicht wirklich neu. Da verwundert eher der Zwergenaufstand in der Labour-Party gegen Corbyn. Der war ja als wirklich Linker Parteirebell nie beliebt und nun will man die Gelegenheit nutzen, um ihn loszuwerden. Schließlich wurde er nur aus Verlegenheit und aus Versehen gewählt. Vermutlich möchte man es in Little-Great-Britain so machen wie im Deutschland der Angela Merkel. Die Unterschiede, die es möglicherweise früher einmal gab zwischen Torrys und Labour, so weit einzuebnen, dass die Politik ähnlich geschmeidig von der Hand geht, wie Muddis aktuelle Politik des gesellschaftlichen Stillstandes, getragen von einer CDU, die man genauso wenig von der SPD unterscheiden kann, wie die AfD von der NPD oder der NSDAP.

Zu guter Letzt aber hält es Cameron, diese Seichprimel des britischen Kapitalismus nicht mal für notwendig, nach dem von ihm zu verantwortenden Brexit-Referendum, nun die Konsequenzen zu tragen. Erst lästerte und lamentierte er ein gutes Jahrzehnt gegen die EU, um dann fünf oder sechs Wochen vor der Abstimmung plötzlich pro-EU zu sein! Das konnte nicht nur keiner nachvollziehen. Es war auch absolut unglaubwürdig und das schönste an der Sache war dann auch die Diskussion darüber, ob die „Alten“, die beinahe durchweg gegen Europa gestimmt haben, ihre soziale Verantwortung gegenüber der „Jugend“ missbraucht haben, die es vorzogen lieber überhaupt nicht abzustimmen! Da kann man nur entsetzt ausrufen:“Die spinnen die Engländer!“ Natürlich ist das dieselbe hirnlose Diskussion, die von Leuten geführt wird, welche sich in Deutschland den Wahlen verweigern und anschließend die gesamte Legislaturperiode hindurch lamentieren, wie dumm doch die „Schlafschafe“ seien, welche die etablierten Systemparteien wieder und wieder gewählt haben!

Ganz genauso funktioniert das Spiel in Great-Britain, dem Mutterland des Fußballs. Ebenso wie sie sich aus Europa zurück ziehen wollen (aber nicht ganz) und dennoch weiter am Binnenmarkt partizipieren (aber ohne die ganzen Nachteile, welche die EU so mit sich bringt), haben sich die Engländer aus der EM verabschiedet – mit einer erbärmlichen Vorstellung. Und wenn man ganz ehrlich ist, dann sieht es in der englischen Politik genauso aus, wie im Fußball. Potenzial ist zwar vorhanden, aber das war´s dann auch schon. Und darum ergeht man sich in exzessiver geistiger Masturbation und zeigt dem Rest Europas, wie dummman in Wahrheit ist. So ist dann wenigstens niemand wirklich traurig, wenn der Engländer dann endlich doch geht – und Schottland und Nordirland in der EU bleiben, weil selbst jenen, die schon jahrhundertelang unter dem Exzentrismus der Engländer zu leiden hatten. Aber vielleicht hat ja all Fehd´ nun bald ein Ende?

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Nach Verzicht von Boris Johnson – Wer wird neuer Premier in Großbritannien? (Artikel auf tagesspiegel.de vom 30.6.2016)

Herrn Klunckers juristische Kinkerlitzchen

Vorneweg möchte ich kurz erwähnt haben dass man, um seine Glaubwürdigkeit zu verlieren, vorher wenigstens ein kleines bisschen Glaubwürdigkeit besessen haben muss! Warum ich das extra erwähne? Weil ich der Meinung bin, dass die EU keinerlei Glaubwürdigkeit besitzt. Nicht mehr! Und ausgerechnet der ehemalige Ministerpräsident des Zwergstaates Luxemburg, deren beider Geschäftsmodell sowohl die Steuervermeidung, als auch die Steuerhinterziehung, waren und immer noch sind, erklärt nun frisch, fromm, fröhlich und gänzlich frei von jedwedem Schuldbewusstsein, er sähe nicht ein, warum sich 28 nationale Parlamente mit der Verabschiedung des Freihandelsabkommens CETA beschäftigen sollten. Ob CETA nun ein gemischtes, oder ein „EU only“-Abkommen sei, wäre ihm schnurzegal! Bedauerlich nur, dass es den einzelnen Staaten eben nicht schnurzegal zu sein scheint, nachdem sich die Briten schon mal vorsorglich aus der EU verabschiedet haben. Jedenfalls fast. Aber noch nicht ganz. Diejenigen, die das zu verantworten hätten, weil sie diese Abstimmung vom Grenzzaun gebrochen haben, wollen jetzt für den Ausstieg nicht verantwortlich sein.

Dem Herrn der EU, Schang-Klod Kluncker aber ist das sowieso völlig egal. Er will nicht nur CETA. Er will CETA jetzt und er will es ohnen Diskussion, ohne Widerstand und er will es, weil es seiner unmaßgeblichen Meinung nach das Beste ist, was die EU jemals verhandelt hat! Selbstverständlich kann man das so sehen – wenn man so eine Klobrille auf der Nase hat, wie der rachitische Gnom aus Luxemburg, dem die Meinungen der EU-Bürger ebenso scheißegal sind, wie deren Sorgen und Nöte. Man muss es aber nicht so sehen! Wir sind eigentlich eine Demokratie, gebildet aus mehreren demokratischen und einigen autokratischen Staaten. Aber ob das dem Herrn Juncker genehm ist, oder nicht, interessiert mich soviel, als wenn in Luxemburg ein Geldsack umfällt.

Für sein Verständnis von Demokratie und Freiheit und das der EU gibt es derzeit ja auch ein unschönes Beispiel – Luxleaks! Die Whistleblower, die diesen ungeheuerlichen Finanzskandal öffentlich gemacht hatten, wurden soeben verurteilt. Zwar zu Bewährungsstrafen, aber was spielt das schon für eine Rolle? Man hat sie für schuldig befunden! Jenen aber, den Herrn Juncker nämlich, der eigentlich die Verantwortung zu tragen hätte für diese schändliche Praxis, weil er zu der Zeit der Ministerpräsident war, hat man nicht einmal amgeklagt. Es ist wie immer. Der oder die Überbringer einer schlechten Nachricht, sind diejenigen, die dafür bestraft werden. Der Verantwortliche aber braucht sich nicht einmal sonderlich bemühen. Er ist schließlich ein Ehrenmann und mit weit wichtigerem beschäftigt, als mit den lächerlichen Steuerersparnissen einiger Megakonzerne in Höhe von ein paar Milliarden Euro. Der ist schon nach oben weggelobt worden. Schließlich hat er von nichts gewusst. Sagt er und man glaubt es ihm gerne. Wer kann schon die Politik und die Wirtschaft in einem Lande überblicken, dass so enorm groß ist, wie Luxemburg? Wer kann sich schon um solche Lappalien kümmern, wie ein paar Milliarden Euros, die anderen EU-Staaten wegen der Steuertricksereien vorenthalten wurden? Das kann man von keinem verlangen und schon garnicht von Schang-Klod Juncker.

Was man aber durchaus einmal machen kann, sind ein paar Gedanken darüber, warum die EU bei ihren Bürgern so verdammt „beliebt“ sind. Warum immer mehr Menschen lieber aus der EU verschwinden wollen, als sich noch länger von solchen Geistesgrößen wie Juncker, Oettinger, oder Stoiber, aber auch Malmquist und wie sie sonst noch alle heissen, weiter für dumm verkaufen und an der Nase herum führen zu lassen! Europa ist ein Werkzeug zur Gewinnmaximierung der multinationalen Konzerne verkommen und keiner in diesem Zirkel der Macht in Brüssel, findet auch nur eine Spur daran auszusetzen. Man geht offenbar davon aus, dass man die Menschen Europas, auf Grund ihrer ungeheuerlichen Dummheit, einfach zu ihrem Glück zwingen muss. Erklärungen warum, weshalb, wieso, sind in diesem Szenario nicht vorgesehen! Und das wäre ja auch noch schöner, wenn sich solche wichtigen Wichtelmännlein wie Juncker vor dem ahnungs- und mittellosen Pöbel verantworten müssten. Verantwortung? Wem gegenüber denn bitteschön? Gegenüber den Menschen? Muahahaha…Das alles lässt nur einen Schluß zu – der Juncker, der hat sie nicht mehr alle!

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