Die Traumtänzer von Paris

Na da sind wir aber mal echt gespannt! Eine „rechtlich bindende“ Klimavereinbarung von 195 oder 196 Staaten, die nicht verbindlich sein soll, sondern getragen vom lauwarmen Versprechen der freiwilligen Selbstverpflichtung? Dann brauchen wir uns wirklich keine Sorgen mehr um unser Klima und die Zukunft der Menschheit machen. Das Thema ist dann nämlich gelaufen! Ein für alle mal! Aber wen juckts?
Übrigens macht Brasilien tatsächlich große Fortschritte beim Schutz des Amazonasregenwaldes. Nach Schätzungen nichtstaatlicher Umweltschutzorganisationen kann die Abholzung dieser einst unerschöpflichen Quelle pflanzlichen und tierischen Genmaterials, aber auch edler Hölzern in rauhen Mengen, in spätestens zehn Jahren quasi gegen Null gefahren werden! Allerdings braucht man den Regenwald dann garnicht mehr schützen, weil er unwiederbringlich verschwunden ist!
Um die Finanzierung sicher zu stellen, mit der die Folgen des Klimawandels für die Schwellen- und Entwicklungsländer abgefedert werden sollen, soll ein Fonds gegründet werden, der sich der notleidenden Eliten in eben jenen Ländern widmet und deren wirtschaftliche Interessen an oberste Stelle setzt. Damit will man die unkontrollierbare Korruption bekämpfen und so dafür sorgen, dass die Herrlichkeiten und Milliardenzahlungen der Industrieländer gleichmäßig auf alle anspruchsberechtigten Diktatoren, „Präsidenten“ nebst Entourage, sowie an weitere Ausbeuter und ihre Helfershelfer verteilt werden und sicher zu stellen, dass keine Gelder unberechtigterweise für die notleidende Bevölkerung abgezweigt werden!

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Sind Atomkraftgegner Idioten?

Ich weiss, dies ist eine sehr provokante Frage, aber sie drängt sich einem unwillkürlich auf, wenn man die Vorgänge zu diesem Thema der letzten Zeit Revue passieren lässt.

Der Winter ist kalt, die Russen drehen den Gashahn zu und plötzlich stehen alle – vor allem die Politiker – auf der Seite der Atomenergie. Oder sollte man besser sagen, auf Seiten der Atomkonzerne? Die Meldungen über einen weit massivere Klimaerwärmung überall auf unserer Mutter Erde macht die Runde und plötzlich rechnet man die hohen CO2-Emmissionen bei der Gewinnung von Uran und der Herstellung von Brennstäben, sowie dem Transport von und zu den Atommeilern weg und präsentiert uns (hokuspokus) die „saubere und umweltfreundliche Atomenergie“. Die Gefahren, die von den radioaktiven Brennelementen und dem hinterher „auf ewig“ sicher zu entsorgenden und endzulagernden hochaktiven Abfall, werden verschwiegen. ebenso die Kosten dafür.  Das hat natürlich seinen Grund. Die Kosten für die Endlagerung wurden erst kürzlich dem Steuerzahler auf´s blaue Auge gedrückt und drum redet man nicht so gern darüber. Denn dieses Jahr ist Superwahljahr und da kann man sich negative Presse nicht leisten. Aber mich juckt das überhaupt nicht! Ich presse gerne negativ und bohre mit den Fingern in den Wunden der Politik und Industrie!

Die Atomindustrie hat übrigens – welch merkwürdiger Zufall – sofort den Zug der Zeit erkannt und bezeichnet sich nun – in der Art eines missratenen Sohnes misshandelten Märtyrers – als „ungeliebter Klimaschützer“ (kernenergie.de – eine Propagandaseite der Atomindustrie)!

Ja wie jetzt? Die Betreiber von Atomkraftwerken und Aufbereitungsanlagen gefährden in höchstem Masse nicht nur die Umwelt und die Menchen bereits bei der Gewinnung spaltbaren Materials undder Herstellung der Brennstäbe. Sie stellen eine ganz massive Gefährdung für unseren Planeten dar. Zwar rechnet man uns immer wieder vor, dass sich ein Super-GAU nur alle 30.000 Jahre eintrete, aber sie verschweigen, dass dies in 30.000 Jahren sein kann – oder auch morgen! Statistisch gesehen spielt das ja überhaupt keine Rolle.

Natürlich sind die Anlagen hochtechisiert und möglicherweise auch bis zu einem gewissen Grad sicher. Aber niemand ist in der Lage, einen Störfall für alle Zeiten auszuschließen. Das können auch die Erzeuger anderer Arten von Energien nicht. Aber was passiert, wenn z. B. ein Windrad auseinanderfällt? Richtig, es ist kaputt und möglicherweise werden Menschen dabei verletzt oder sogar getötet. Wenn die Filteranlage eines Kohlekraftwerkes versagt, sind die Auswirkungen schon wesentlich gravierender auf Menschen und Umwelt.Wie die Auswirkungen aussehen, wenn ein Atommeiler ausser Kontrolle gerät, kann man am Beispiel Tschernobyl überdeutlich sehen. Die Umwelt ist auf Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte verseucht und muss evakuiert werden. Bis dahin werden unzählige Menschen kontaminiert und sterben einen elenden und langsamen Krebstod. Kinder werden im Mutterleib geschädigt und kommen tot oder schwerstbehindert zur Welt, um nach einem kurzen Leben im Leid elend zu verenden!

Auch in deutschland, diesem so reichen Land, gibt es kein Gesetz, welches die Betreiber von Atomanlagen verpflichtet, die von ihren Anlagen ausgehenden Gefährdungen und die Folgen von Unfällen ausreichend zu versichern. Gibt´s den großen Knall, haben die Anwohner eben Pech gehabt. Ihre Immobilien sind nichts mehr wert, wenn man sie nicht verkaufen kann, ihr Gesundheitszustand interessiert sowieso niemand mehr, genauso wenig wie sie jemand nach ihrer Meinung fragte, als man ihnen die Atomanlagen vor die Haustür gebaut hat. Und das Beste daran ist zweifellos: Die Atomkonzerne, die jedes Jahr viele Milliarden Euro mit der Erzeugung ihrer „umweltfreundlichen und sauberen Energie“ verdienen, haben sich von der Verpflichtung freigekauft, die Kosten für die Entsorgung ihrer kontaminierten Abfälle tragen zu müssen. Weil sie sich als unzuverlässig erwiesen haben und der Staat wohl nicht in der Lage ist, die sichere Endlagerung zu gewährleisten, hat er die Entsorgung radioaktiver Abfälle in die eigenen Hände genommen – auf Kosten des Steuerzahlers versteht sich!

Der Ausstieg aus dem Ausstieg wird, je nach Ausgang der Bundestagswahlen im Herbst diesen Jahres, schneller kommen, als uns lieb ist. Die Schweden haben vorgemacht wie es geht. Der Ausstieg aus einem Ausstieg, der nie vollzogen wurde, ist dort in vollem Gange („Energiepolitik – Schweden will neue Atomkraftwerke bauen“, Artikel bei sueddeutsche.de vom 5.2.2009). Wie es in Frankreich mit der Atomkraft und der Sicherheit aussieht, weiss mittlerweile auch jeder, der es wissen will (Greenpeace berichtet am 30.1.2009 unter der Überschrift: „Sarkozy lässt zweiten EPR in Frankreich bauen“).

Soviel zum Thema saubere Kernenergie und die Atomkraftgegner sind Idioten. Wir müssen uns dagegen wehren. Ich werde meine Familie und die Enkel, die ich mal haben möchte, nicht der Geldgier und den Gewinnbetrebungen der Atomindustrie opfern. Werdet aktiv gegen den Atomwahnsinn. Engagiert und organisiert Euch gegen kurzsichtige Politik und wirtschaftliche Interessen. Ihr seid das Volk! Erhebt Eure Stimmen! Wehrt Euch!

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Merkel ohne Maske – na endlich!

Nachdem Angela Merkel, unsere ehrenwerte Bundeskanzlerin, vor nicht allzu langer Zeit, mit Engelszungen und mitteldeutschem Akzent das Lied des Umweltschutzes sang, mit der Begründung, die Mehrkosten für den Bürger kämen schließlich dem Klima zugute, hat sie nun endlich die Maske fallen lassen!

Klimaschutz? Nee, Leute, das gefährdet „unsere“ Jobs in der Automobil- und Schwerindustrie, tönt es heute aus dem Kanzleramt! Dies berichten unisono Focus-Online, Spiegel-Online und die Netzeitung. Angela Merkel ist gegen „zuviel Klimaschutz“! Aber gibt es das überhaupt? Zuviel Klimaschutz? Haben wir wirklich so viel Zeit, dass wir warten können, bis es der deutschen Industrie und den Banken und der Bundesregierung (nach den nächsten Wahlen!) besser geht? oder wird es dann einen anderen grund geben, der uns erfolgreich daran hindert, endlich wirklichen Klimaschutz zu betreiben?

Wieso muss sich eine Industrie, die an den Wünschen der Menschen vorbei Jahrzehnte lang Fahrzeuge entwickelt und produziert, die nicht nur die Umwelt schädigen, sondern auch noch die wertvollen Ölvorräte verbrennen und durch den Auspuff jagen? Ein Wille, hier gegen zu steuern und umweltfreundliche Fahrzeuge zu entwickeln, die mit alternativen Antrieben ausgestattet sind, sit nicht mal im Ansatz zuerkennen. Aber wir sollen Verständnis dafür haben, dass die Bundesregierung ihnen unser gutes Steuergeld hinterher wirft und das Klima? Das kann warten – wir haben ja so viel Zeit! Warum machen wir denn dann überhaupt Umweltpolitik, wenn das doch eigentlich garnicht notwendig ist?

Bei mir – und mit dieser Vermutung stehe ich nicht alleine – drängt sich der verdacht auf, der Umwelt- und Klimaschutz wird von der regierung lediglich vorgeschoben, um dem Bürger das Geld besser aus der Tasche ziehen zu können. Um den Widerstand gegen die immer fester angezogenen Steuerschrauben zu brechen, wird dem Bürger eingeredet, er sei schuld am Klimawandel und darum müsse er dafür bezahlen. schließlich fahren wir mit dem Auto zur Arbeit, in den Urlaub, zum Bäcker (am besten mit dem dicken Geländewagen) und sogar zum Zigarettenautomaten um die Ecke. Die Industrie aber, die diese fahrenden CO2-Schleudern (Autos genannt) baut, tut das ja nur, weil die Käufer dies wünschen und darum muss sie die CO2-Emission auch nicht senken, oder gar teure CO2-Zertifikate ersteigern. Denn wenn die Autobauer ihre Arbeitsplätze verlieren, wer soll denn dann die Autos fahren, die unser Klima zerstören? Und Alternativen zu Fahrzeugen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, gibt es ja bekanntlich nicht – oder vielleicht doch?

Eines kann ich Dir sagen, Angela, Du und Deine Konsorten, meine Stimme kriegt Ihr bei der nächsten Bundestagswahl nicht!

Hungern in god´s own country!

Das sind die USA, das Land der Freiheit, Segensbringer für alle unterdrückten Menschen dieser Welt. Hier kann es jeder vom Tellerwäscher zum Millionär bringen – oder auch nicht! Mächtige Pharma- und Chemiekonzerne wollen mit Gift und Gentechnik den Hunger auf der Welt bekämpfen, allen voran Monsanto und Konsorten und dann muss ich bei der Netzeitung das hier lesen: „Hunderttausende Kinder hungern in den USA“!

Sollte es vielleicht doch nicht so wunderbar sein in den Vereinigten Staaten von Amerika, die sich so gerne als Moralapostel und Vorbild für die ganze Welt sehen? Wer glaubt, dass die USA die Freiheit der Menschen überall auf diesem Planeten verteidigen, der glaubt vermutlich auch an den Weihnachtsmann! Im letzten JAhr haben 36 Millionen Menschen in den USA zeitweise Hunger leiden müssen! Das sind mehr als zehn Prozent der gesamten Bevölkerung in einem der reichsten Länder der Erde!

Aber es gibt auch Dinge, die in den USA im Überfluss vorhanden sind: z. B. CO2-Emissionen und spritfressende SUV´s, aber das ist eine ganz andere Geschichte. Möge die Macht mit Barack Obama sein. Möge er die Kraft besitzen, die notwendigen richtigen Entscheidungen zu treffen und den Menschen, die unter der Armutsgrenze vegetieren müssen eine Zukunft zu geben.