Bankster auf Sparkurs?

Wie immer, wenn Wasserpfeifen oder Nieten in Nadelstreifen sich endlich dazu durchringen, zu sparen, tun sie nicht das, was getan werden muss, sondern nur ein bisschen. Wo bleibt die radikale Kurskorrektur? Wo bleibt der radikale Schnitt, die neue Unternehmenskultur, die man so großfressig ankündigte? Alles nur Schall und Rauch? Dabei wäre es so einfach! Ihr wollt sparen? dann spart richtig!
1.) Filialnetz? Wozu? Stellt dort blaue Kästen in den Städten auf, wo Menschen leben, die über die nötigen Barmittel verfügen. Fordert sie auf, da ihre pekuniären Vermögen einzuwerfen und sich dann möglichst unauffällig und beschleunigt vom Acker zu machen. So kann man lästige Lauf- oder Privatkunden abschrecken…
2.) Tempelgleiche Protztürme mit noblen Büros für lästige Angestellte? Weg damit. Hin zu Home-Office und für die Bankster, die schon eingebuchtet wurden führt man Knast-Office ein. Dann können die weiter arbeiten, selbst wenn die im Zuchthaus auf der Pritsche liegen!
3.) Doppelspitze? Überflüssig! Warum für zwei von Euch horrende Jahresgehälter zahlen, wenn auch keiner die gleiche Performance bringt? Weg mit dem dämlichen Pack an der Spitze von Deutschlands größtem Geldhaus.
4.) Deutsche Bank? Kein passender Name in globalisierten Zeiten! Ein neuer, ein schlagkräftiger Name muss her, mit dem sich richtig Werbung machen lässt denn merkel, auch schlechte Werbung ist Werbung! „Schröpf-House-Bank“, das Geldhaus für den gierigen, überbezahlten Idioten, passt doch wirklich viel besser. Denkt mal drüber nach!
Für die mir zustehenden Tantiemen nehmen Sie bitte direkt Kontakt zu meinem persönlichen Bankster auf.

Bank für gemeines Schröpfen, IBAN DE081527042015

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Es ist ein Brauch von Alters her, wer Sorgen hat, hat auch Libor!

Ein recht erstaunliches Sümmchen, das da genannt wird, wa? Noch erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass die Manipulation des Liqör-Zinssatzes angeblich nicht zur Bereicherung der Bank genutzt wurde und auch sonst nichts und niemandem geschadet hat, da es sich ja nur um einen Referenzzinssatz gehandelt habe! Aber getreu dem selbst verordneten Sinnes-, äh Kulturwandels in den heiligen Hallen des Kapitals, fuhr man mit eisernem Besen durch die Reihen der bösen Buben und säuberte diese! Sechs, sieben Bankster mussten gehen! Aber Verantwortung musste keiner im Vorstand tragen, denn wie in solchen Fällen üblich, wusste keiner was von den Manipulationen. Ja, bis zuletzt konnte man sie in den Vorstandsetagen frägen hören, wer es denn gewesen sein könne, der da so ungefrägt und ohne den Auftrag von irgendwem, einfach me nothing, you nothing den Zinssatz manipulierte und die Chefs damit in Verlegenheit brachte!
Die Antwort darauf steht in den Sternen. Und da wird sie auch bleiben, denn wer und wie es wirklich war, will eh keiner wissen. Also, Schwamm drüber. Ein paar Milliarden aus dem Portokässchen hervor geholt, die Strafe bezahlt und den Rest tragen dann die Mitarbeiter, vielleicht sogar der Steuerzahler? Wie war das nochmal? Too big to fail? Und man kann ja unmöglich verlangen, dass die Aktionäre, zumindest die Großen, auf ihre Dividenden verzichten, oder? Nein? Na dann ist es ja gut.

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Wie? Nur 7 Probleme?

Ach die größte Bank Deutschlands, die Deutsche Bank, ist gleichzeitich der größte Saftladen, den man sich vorstellen kann! Idioten im Vorstand, die den Laden nicht in den Griff kriegen. Verbrecher in Börsen und Finanzmärkten, die nicht nur die Leute um ihr sauer verdientes Geld bescheißen, sondern auch auch noch zocken auf Teufel komm raus, die die Zinsen manipulieren und falsche Rechnungen schreiben, die Sanktionen unterlaufen (die zwar hier nicht gelten, aber in den Staaten, und das hätte man durchaus wissen können), kurz, die sich einen Scheiss um die ganze Welt scheren und deren Gesetze. Aber ist es denn wirklich ein Wunder?
Oder ist das nicht eigentlich das übliche Tagesgeschäft einer Bank im Kapitalismus, in dem es nicht darum geht, die Wirtschaft zu unterstützen und Kunden bei Geldgeschäften zu beraten, sondern aus Nichts und Scheiße Geld zu machen (und zwar richtich viel Geld)?
Wie praktisch, dass die Deutsche Bank zwar global aufgestellt ist, wenn sie auch eine deutsche Großbank ist. So kann man sie praktischerweise auch prima als Melkkuh benutzen. Denn trotz der vielen Vergehen und der Abermilliarden Dollar an Strafen, wird immer noch soviel hängen bleiben, dass das Institut nicht pleite geht und weiter seine Geschäfte mit krimineller Energie betreiben kann. Man schlachtet schließlich die Kuh nicht, die man noch eine Weile zu melken gedenkt…

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Bankster – sie wollen doch nur unser Bestes!

Es ist sicher viel angenehmer für die über den Tisch gezogenen Kunden, wenn man sich in außergewöhnlich gewähltem Ton über ihre mangelnde Intelligenz lustig macht! Sicher ändert sich sofort das asoziale Zockermilljö, in dem die Bankster sich zuhause fühlen, wie ein Raubtier in seiner Höhle voller verwesender Kadaver, wenn sich nur die Sprache ändert! Liebe Freunde in den Banksterinstituten, Ihr seid der stinkende Schaum auf der Scheisse der kapitalistischen Gesellschaftssysteme! Ihr seid so überflüssig wie meiner Omma ihr Kropf!

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Hilfe für „notleidende Banken“ und kein Ende!

Focus-Online schreibt am 23.1.2009 unter „Schutzschirm: Regierung will Hilfe für Banken verlängern“, unser Bundesbeutelschneiderfinanzminister Peer Steinbrück wolle die Frist für Garantien des staatlichen Banken-Rettungsfonds SoFFin (was für eine blöde Abkürzung, wer die erfunden hat, der gehört mit einer nassen Socke verprügelt!) von 3 auf 5 Jahre verlängern. So weit so gut – oder auch nicht gut. Weiter offen sei aber, wie Banken von „faulen Wertpapieren entlastet werden“. Es geht – mal wieder – um mehrere hundert Milliarden Euronen.

Ehrlich gesagt, ich habe immer noch Verständnisprobleme mit dem ganzen Zeug, dass da Tag für Tag auf uns ein prasselt. Wenn ich das mal kurz und schmerzhaft zusammenfassen darf, so wie ich das sehe:

  1. Banken in den USA vergeben Kredite an nicht kreditwürdige Kreditnehmer, damit Menschen die es sich nicht leisten können, sich Häuser (oder auch schicke SUV als Zweit- oder Drittwagen für Frau und Kinder) kaufen können, die eine oder auch zwei Nummern zu groß für ihre Verhältnisse sind!
  2. Da sie dafür einen Haufen Zinsen nehmen, lohnt sich das Geschäft offenbar, selbst wenn einige der mit dem geliehenen Geld „beglückten“ Menschen die Kredite nicht mehr bedienen können (aus welchem Grund auch immer). Die auf Pump gekauften Häuser und Autos werden dann eben wieder eingesammelt und an den nächst besten Deppen Kunden zu den gleichen Konditionen weiterverkauft.
  3. Weil die US-Banken aber auch andere Institute rund um den Erdball an dieser wunderbaren, sich selbst erhaltenden Geldmaschine teilhaben lassen wollen, verkaufen sie die „faulen“ Kredite, wie das so üblich ist, einfach an andere Banken weiter, freilich ohne denen zu sagen, dass mit einem kurzfristigen Ausfall der Kredite zu rechnen ist – und es hat wohl auch niemand so genau danach gefragt.
  4. Banken in Europa ud anderswo auf der Welt kaufen sich also großzügig ein, weil die US-Wirtschaft brummt und ein Ende „absolut nicht abzusehen“ ist! Und weil das alles noch nicht genügt, deckt man sich mit hochspekulativen Wertpapieren oder – was auch immer – ein, dass einem normalen Menschen die Augen tränen, emmitiert selber Finanzprodukte, über deren Folgeverpflichtungen nicht einmal mehr die Erfinder einen genauen Überblick haben und hofft…oder betet vielleicht auch, dass das ewig so weitergehen wird wie bisher!
  5. Es geht nicht so weiter! Der US-Immobilienmarkt bricht wegen der ungezählten „faulen“ Kredite zusammen, als die Wirtschaft eben nicht mehr so brummt wie bisher und ruckzuck hat jede, aber wirklich jede Bank ein paar Milliarden abzuschreiben!
  6. Während jetzt die hochbezahlten Banker, die Spezialisten unseres Geldes, die von Wirtschaft und vom Bankwesen verstehen, was es zu verstehen gibt, die bestens, ja vorzüglicvh ausgebildet und hochbezahlt sind, merken, dass sie in der Realität ankommen,  erhebt sich ein Geschrei nach der Hilfe des Staates, dass mir echt übel wird. Ausgerechnet jene Banker, allen voran der liebe Herr Ackermann, die sich schämen würden, wenn sie staatliche Hilfen in Anspruch nehmen müssten, schreien am lautesten nach dem Staat und damit dem Geld des Steuerzahlers, obwohl sie sich noch kurz vorher vehement jede staatliche Einmischung in ihre Geschäfte auf´s heftigste verbeten hatten. Aber man kann seine Meinung ja auch mal ändern besonders, wenn´s darum geht, den eigenen Arsch zu retten!
  7. Und der Staat gibt, ohne wenn und aber. Ohne mit der Wimper zu zucken werden mal eben zig Milliarden hingeblättert, die dann niemand haben will, weil mit einigen Auflagen verbunden. Nur die Hypo Real Estate (toller Name für ´ne Geldverbrennungsmaschine) und langt ein um´s andere mal in den Topf ´rein um sich zu bedienen! Ich will´s mit meiner Aufzählung mal hier bewenden lassen. Sicher liege ich völlig falsch mit meinen Vermutungen. Sicher konnte niemand in den Vorstandsetagen der Banken auch nur ahnen, was sich da anbahnte. Sicher hat es nie und nirgends kriminelle Energien beim verzocken der Kundengelder gegeben. Alle taten alles nur aus lautersten Motiven und das die böse Weltwirtschaft den „notleidenden Banken“ (übrigens zum Unwort des Jahres 2008 gewählt) einen solch üblen Streich spielen würde, wer hätte das gedacht? Die Banker jedenfalls nicht!

Sind bisher Köpfe gerollt? Ich meine das jetzt nicht im Wortsinn! Aber hat schon einer der Banker seinen Job wegen Unfähigkeit verloren? Musste einer gehen, weil er das Geld der Bankkunden mit hochspekulativen Wertpapiergeschäften verzockt und verscheudert hat? Ist mir nicht bekannt! Jedem Menschen, der – unverschuldet oder nicht – in eine finanzielle Schieflage gerät, wird in die Schuldknechtschaft getrieben und von Inkassounternehmen bis auf´s Mark ausgesaugt und wenn´s gut geht kann er nach beantragter Privatinsolvenz innerhalb von 7 Jahren schuldenfrei werden (in diesen 7 Jahren muss er allerdings Monat für Monat den pfändbaren Teil seines Einkommens zur symbolischen Schuldentilgung abführen, denn die Zinsbelastung wächst meist schneller als die Schulden abbezahlt werden können!). Die Banken kriegen Milliardenbeträge in die breiten Ärsche geschoben und machen gerade so weiter wie bisher!

Das ist jetzt meine eigene Sichtweise der Dinge! So stellt sich mir das ganze Desaster der Finanzkrise dar. Und wenn von euch mir jemand erklären kann, ob und warum das gerecht ist, was da passiert, der möge mir das bitte erklären!

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Das Geld nehmen wir, aber sonst haltet Euch raus!

Also wenn wir den lieben Ackermann nicht hätten, man müsste ihn glatt erfinden! Über wem könnte man sonst Hohn und Spott abladen, wenn nicht über Ackermann? Er ist wohl der Manager in Deutschland, der aber auch nicht ein einziges Fettnäpfchen auslässt. Sozusagen das personifizierte Fettnäpfchensuchgerät. Und wenn er auch sonst auf der menschlichen Seite nichts beherrscht, da drin ist er große Klasse. Mir drängt sich der Verdacht auf, er wird dafür bezahlt, denn so wird man von den ganzen anderen Unzulänglichkeiten sowohl in der Politik, wie in Wirtschaft und Umweltschutz trefflich abgelenkt!

Aber der Reihe nach:

  1. 2. Oktober 2008 – Josef Ackermann ruft nach dem Staat (Welt Online), als sich abzeichnet, dass das gesamte Weltfinanzsystem vor dem Kollaps steht – hervorgerufen durch kriminelle Spekulationsgeschäfte der Manager quer durch alle großen und kleinen Banken, gepaart mit einer Unfähigkeit, die sprachlos macht! Ausgerechnet Ackermann hatte zu den Zeiten, als die Banken Milliarden verdienten am lautesten geschrieen, der Staat solle sich aus deren Geschäften heraushalten!
  2. 25. Oktober 2008 – Ackermann überlegt es sich anders und verkündet lauthals, er würde sich schämen wenn seine Bank (die Deutsche Bank) Geld vom Staat in Anspruch nähme! Es entsteht der eindruck, dieser Mann weiss nicht was er redet, oder schlimmer noch, er weiss es ganz genau und macht es mit voller Absicht. Ein Agent Provocateur, wenn man so will. Vielleicht um von anderen Problemen abzulenken. Ein Problem fällt mir da sofort ein, dass in dem ganzen Trubel fast untergegangen ist: Die Diskussion um den Klimawandel, der plötzlich nur noch halb so interessant war, als alle Welt sich um seine unsicher gewordenen Spareinlagen sorgte!
  3. 11. November 2008 – Erneut fällt Josef Ackermann mit grandioser Überheblichkeit und Selbstüberschätzung aus dem Rahmen. Während das komplette Banken- und Finanzsystem immer noch knirscht und gefährlich wackelt, verbreitet er in einem Brief, den er an Schorsch Dabbelju Busch und 20 weitere Staats- und Regierungschefs schreibt, die unzähligen Milliarden zur Stützung der Märkte seien ja willkommen gewesen um den Zusammenbruch zu verhindern, aber ansonsten habe sich die Politik so bald wie möglich wieder aus der Wirtschaft zu verabschieden! Das nenne ich mal dreist.

Man sieht also, Ackermann tut was er kann, um ja möglichst viele Menschen gegen sich aufzubringen. Und darin ist er wirklich gut. Wenn man daran denkt, welch unrühmliche Rolle er in dem Gezerre um die Übername von Mannesmann durch Vodafone im Jahre 2000 spielte, wird einem klar, dass so etwas wie ein Gewissen scheinbar nur etwas ist, das anderen passiert, aber keinem Manager.

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