Immer wenn ich traurig bin…

 

…trink ich einen Korn. Wenn ich dann noch traurig bin trink ich noch´n Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, trink ich noch´n Korn. Wenn ich dann noch traurig bin, fang ich an von vorn!

So meisterhaft brachte es Heinz Erhardt auf den Punkt, wie man ruckzuck zum Alkoholiker werden kann, in unserem Lande. Und Gründe dafür, sich dem Suff zu ergeben, findet man allenthalben. Einer der Gründe wäre zum Beispiel unsere Bundesregierung, allen voran Muddi, eine kaum zu ertragende tägliche Folter für Augen und Sinne, eine auf Dauer psychisch krankmachende Belastung aus geistigem Tieffluglärm und bodenloser Dummheit, aus Ignoranz und Käuflichkeit!

Aber es wäre keine wirkliche wertkonservative Regierung, mit einigen kleineren (wenn auch ziemlich lästigen, ähnlich einem anständigen Fußpilz) liberalen Infektionsherden, wenn sie sich nicht versuchte äußerlich und auch verbal den Anschein zu geben, sie sei auch ein ganz klein wenig sozial eingestellt und alles, was man zum Wohle der darbenden Wirtschaft tue, sei letztlich nur zum Besten der Bürger, die ja leider auch die Wähler sind!

Soziale Wohlfühlpolitik mit schwarzgelbem Anstrich, aber ohne jeden Inhalt, das ist genau das, was man von dieser Bundesregierung erwarten kann. Und wer noch nicht zum Säufer geworden ist, der kann es spätestens nach der Bundestagswahl am 22. September werden, wenn Muddi ihre aparten Hängebäckchen für weitere vier Jahre durch die Nachrichtensendungen der Republik schleppen darf.

Eigentlich ist es ja fast nicht meine Art, sich über die körperlichen Unzulänglichkeiten gewisser Politiker lustig zu machen. Aber was gibt es sonst, worüber man bei der Teflonmuddi herziehen könnte? Außer einer erlesenen Kollektion grässlicher Hosenanzüge, ihrer in der Art eines Fruchtbarkeitssymbols zusammen gelegten Hände und eben ihre Backen, die ihr, zusammen mit ihrer Ein“faltigkeit“ das Aussehen einer Bauchrednerpuppe geben, hat sie nicht viel zu bieten. Inhaltsleeres, ja sogar sinnentleertes Reden. Eine Politik ohne jede Richtung, dafür aber in jedem Falle alternativlos und eine Regierungsmannschaft, die außer ihren persönlichen Egoismen nichts weiter herzuzeigen hat! Die Behauptung, diese Regierung leide an Auszehrung, ist eine schlichte, aber doch starke Untertreibung.

Während die meisten Kabinettsmitglieder in erster Linie durch ihre Lustlosigkeit auffallen, gibt es aber auch ein paar Ausnahmen, die sich so richtig den Arsch aufreißen – jedenfalls für die Lobbyinteressen, die ihnen von den entsprechenden Leuten nahegebracht und schmackhaft gemacht werden. Und weil man ja sowieso die Meinung vertritt, das es den Menschen nur dann gut gehe, wenn die Wirtschaft brummt, vertritt man eben die Interessen der Wirtschaft und das mit einem Elan, der schon ans wunderbare grenzt!

Der Eifer beispielsweise, mit dem sich der Wirtschaftsminister Rösler gegen jedweden Schutz der Umwelt einsetzt und die Chuzpe, mit der er regenerative Energien schlechtredet, um den Energiekonzernen in den Analkanal zu kriechen, sucht schon seinesgleichen. Ebenfalls der beispiellose Einsatz des Herrn Bahr, der ja quasi im Hauptnebenjob die Pharmaindustrie vertritt, oder Nirk Diebel, der aus der Entwicklungshilfe für die Ärmsten der Armen in den Ländern der Dritten Welt ein (zugegebenermaßen recht effektives) Tool zur Förderung deutscher Wirtschaftsinteressen gemacht hat, bieten einen kleinen Überblick über die Fähigkeit liberaler Politiker, ihre Ministerien unmittelbar in den Dienst großer Konzerne zu stellen! Zwischen deutscher Wirtschaftspolitik und deutschen Wirtschaftsinteressen passt kein Blatt Papier, soviel ist mal sicher!

Den Rest dieses Ensembles an Knallchargen und nichtsnutzigen Trantüten, bilden der fröhliche Reigen unbedeutender und beliebig austauschbarer Ja-Sager aus CDU und CSU, die ihr christlich Weltbild wie eine Monstranz vor sich hertragen, aber ansonsten nicht in der Lage sind ein Loch in den Schnee zu brunzen!

Ursel von der Leyen, die einst als NachfolgerIn der Muddi gehandelte erfolglose Ex-Familien- und jetzt ebenso erfolglose ArbeitsministerIn unter deren weiser Führung sich die Arbeitsagentur als ein einziges Lügeninstrumentarium entpuppt, dass sich seine Erfolge aus den Bemühungen der Arbeitslosen um einen Arbeitsplatz selbst zusammenbastelt. Man muss ja zeigen, wie wichtig man ist…

Finanzminister Sch(r)äuble, der Gollum der deutschen Finanz- und Steuerpolitik…

Frau Schröder, die ebenso nichtssagende, wie ahnungslose FamilienministerIn, die an „das“ Gott glaubt, oder was auch immer und deren Charisma in etwa dem einer verstorbenen Miesmuschel entspricht…

Der Innenfriedrich, dem Recht(e) und (Un)Ordnung über alles geht, vielleicht auch noch Deutschland über alles, der aus unserem Land einen Überwachungsstaat machen möchte, den noch nicht einmal Orson Wells für möglich gehalten hätte…

Thomas de Maiziére, der Kriegsminister, dem die Aufklärungsdrohnen reihenweise vor die Füße fallen und dessen persönliches Lieblingsprojekt, die unbezahlbare Drohnemit Namen Euro-Hawk zur Bruchlandung gezwungen wurde, möchte demnächst Deutschlands Freiheit und Demokratie am Olympus Mons auf dem Mars verteidigen…

Und zu guter-, oder schlechterletzt, der Herr Altmaier, Deutschlands Antwort auf Oliver Hardy (der wenigstens tiefgründig witzig war), im Amt des Umweltministers, der so gerne auf eine Strompreisbremse treten möchte, die es nie geben wird. Sein eigentlicher Job scheint der des Pausenclowns zu sein. Immer wenn die Bundesregierung, in Gestalt von Muddi, mal nichts zu sagen hat, tritt er herfür, ergeht sich in haltlosen Ankündigungen und verteidigt eine Energiepolitik, die aus dem Businessplan von Eon oder RWE zu stammen scheint…

Und als wenn das noch nicht genug wäre, sollen wir am 22. September erneut zur Wahlurne schreiten und unsere Stimmen abgeben, damit Muddi weiter ihr Süppchen kochen kann? Vor der Wahl wird uns nun von der Union das Blaue vom Himmel herunter gelogen – unter Finanzierungsvorbehalt versteht sich – und nach der Wahl wird eifrig weiter den Konzernen in den Arsch gekrochen!

Besonders beunruhigend finde ich das merkwürdige Schweigen der Sozialdemokratie zu all diesen eigentlich herrlich offenen Flanken der Union. Aber wahrscheinlich hat man einfach zu viel Respekt vor Muddi und ihrem alternativlos nichtssagendem Gewäsch. Wer will es sich schon mit seinem zukünftigen Kloalitionspartner verderben, wenn man als Juniorpartner in Merkels Katastrophen-Kabinett einsteigen will, als Ersatzspieler für die hoffentlich an ihrer eigenen Lobbyhörigkeit scheiternden FDP! Vorausgesetzt, man kommt überhaupt über die 5%-Hürde!

Der Markenkern der FDP? Einfach nur Geld!

Fraglich ist, ob das reicht, wenn man nichts anderes im Wahlprogramm stehen hat, als Steuern zu senken, wo andere die Notwendigkeit sehen, die Einnahmesituation zu verbessern! Oder wenn man mit einem flächendeckenden Mindestlohn nach wie vor nichts anfangen kann und auch garnicht will – schließlich steh man nach wie vor auf dem Standpunkt, wer zu wenig zum Leben verdient, der ist immer selber Schuld!

Philipp Rösler, seines Zeichens Vorkämpfer des „freien Marktes“ und Ritter vom Orden der Brüder des geheiligten stillen Lobbyisten, sieht in eine schreckliche Zukunft – die Dämmerung des Sozialismus dräut am Horizont herauf oder hinunter, je nachdem, aus welcher Richtung man es betrachtet. Unabhängige Beobachter sind sich nicht ganz ganz im Klaren darüber, ob er nun auf- oder endgültig unter gehen will.

Sozialismus, Teilen gar, oder womöglich auch noch freiwillig Steuern zahlen, das ist es, was die FDP uns ersparen will, wenn wir sie nur wählten. Noch aber scheint es so, als wären genug WählerInnen Herren/Damen ihrer Sinne, um ihr Kreuzchen bei der nächsten Bundestagwahl lieber auf einem Stück Klopapier zu machen, als auf dem Wahlzettel bei der FDP!

Brüderle, der von Manneskraft und verbaler Erotik trunkene Bacchant der Liberalen, kämpft mit spitzer Zunge und trübem Blick an der Front gegen den Klassenfeind, den er – wen wundert´s – links ausmacht! Leider steht da keiner mehr so wie früher. Die SPD und die Grünen haben sich längst da eingereiht, wo es was abzuholen gibt für findige Köpfe, in der Mitte der Gesellschaft nämlich!

Es ist bewundernswert, mit welch propagandistischen Winkelzügen und verbalen Attacken die FDP darüber hinweg zu täuschen versucht, dass sie nicht viel mehr zu bieten hat, als Nirk Diebels Vetternwirtschaft im Entwicklungshilfeministerium, das selbst das Treiben der CSU in Bayern aussehen lässt, wie ein öffentliches Ausschreiben von freien Stellen in den Abgeordnetenbüros. Aber wir können froh sein. In Niebels nebligem Reich ist Familienzugehörigkeit kein Grund für eine Anstellung. Dazu bedarf es schon eines eitergelben liberalen Parteibuchs, oder war es doch eher blau, wie bisweilen Herr Brüderle bei seinen beeindruckendsten Redebeiträgen?

Nolens volens hält sich die FDP samt ihrer klassenkämpferischen Helden für unverzichtbar und womöglich sind sie das ja auch. Sonst hätte die CDU das Mövenpickgesetz ganz allein aus der Taufe heben müssen, um sich das Wohlwollen der gut betuchten Möchtegerndemokraten und (nein, das kann man wirklich nicht sagen, ohne dass es einem das ganze Keyboard verbiegt) guten Steuerzahler zu erkaufen.

Ideen in dieser Richtung hat die Freie Demokratische Partei zur Genüge – weniger Staat, zum Beispiel, weniger fesseln für die Wirtschaft, frei aushandelbare Löhne, jeder gegen jeden und alle Arbeitgeber gegen die Arbeiter und Angestellten. Wo kämen wir auch hin, wenn jeder von seiner Hände Arbeit leben könnte? Wem die Einkünfte aus seinem Job nicht reichen, der muss eben einen zweiten, oder dritten Job annehmen. Wozu hat der Tag denn 24 Stunden? Sicher nicht um die Hälfte davon schlafend im Bett zu verbringen. diese unproduktiven Zeiten müssen natürlich deutlich reduziert werden und was wäre besser dazu geeignet, als ein Lohn von 4,- €/Std.?

Aber nicht einmal dazu kann man sich in der FDP durchringen und dann seilt sich auch noch ein Abgeordneter zur Alten Naiven für Deutschland ab…

„Die Annäherung (der Liberalen) an die Lebenswirklichkeit vieler Menschen“, so schreibt der Spiegel, „erfolgt nur schleppend“! Muss einen das wirklich wundern, wenn man einer Partei angehört, die sich sensibel um die Interessen der Wirtschaft, ja als politischer Arm der Industrie versteht (natürlich nicht offiziell), deren einziges Problem es vor jeder Wahl ist, genügend Idioten zu finden, die ihre Wählerstimme der personifizierten Lobby der Wirtschaft geben?

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Das Scheissbuch der deutschen Entwicklungshilfe

Ach das hat uns nun gerade noch gefehlt! Nirk Diebel, liberaler „Spitzen“mann im Entwicklungshilfeministerium beweihräuchert sich selbst und seine „hervorragende“ Arbeit im heute vorgestellten Scheissbuch der Entwicklungshilfe. Und weil die Opposition gerade mal wieder über die „Verschlankung“ seines Ministeriums durch Verdreifachung des Personals, nach dem Prinzip „wess Parteibuch ich hab, dess Loblied ich sing“ meckert, erläutert er charmant wie eine Klobürste, dass er seine Leute nach „Können“ aussuche, nicht nach dem liberalen Parteibuch, woraus sich nur ableiten lässt: es sind ausschließlich die Liberalen, die die einzigen fähigen Leute haben…

Wir haben es schon immer geahnt. Silvana Koch-Mehrin, Spitzenfrau im EU-Parlament, zwar neuerdings ohne Doktortitel, dafür immer noch blond! Philipp Rösler, Statthalter der Industrie in der deutschen Politik  und ausgerechnet im Wirtschaftsministerium, Spitzenmann und mit allen Abwässern gewaschen und natürlich gegen die Verteuerung von CO2-Zertifikaten zum Schutz unseres Klimas! Rainer Brüderle, liberaler Spezialist für genuscheltes Politwischiwaschi, Spitzenmann und Weinkönigin der FDP ehrenhalber, unwiderstehlicher (nach eigener Einschätzung) jedoch lediglich selbsternannter Rodolfo Valentino des politischen Afterwork-Nachtlebens. Guido Westerwelle, Spitzenmann, schwer gezeichnet von intellektueller und außenpolitischer Selbstüberschätzung, sowie der nichtssagenden Belanglosig- und/oder Beliebigkeit, Mister „alle-Hartzer-sind-spätrömisch-dekadent“, gewesener Sonnyboy der Springerpresse und rührend besorgt um die wirtschaftlichen Interessen der Geschäftspartner seines Ehemannes, die er gerne mal mit im Regierungsjet auf seine Vergnügungsreisen nimmt…bei solch liberalem Spitzengesocks allüberall, braucht einem um die Zukunft des Entwicklungshilferessorts wahrlich nicht bange zu sein.
In Wahrheit sieht es wohl eher so aus, dass Niebel das gesamte Ministerium mit seinen Arschkriechern unterwandert, um sie nach der drohenden Abwahl als fünfte Kolonne nutzen zu können! Lobbyismus, Käuflichkeit, Vertretung wirtschaftlicher Interessen unter dem Deckmäntelchen der Entwicklungshilfe, natürlich mit deutlich gekürzten Ausgaben zementieren die Stellung der Entwicklungshilfe unter der schwarzgelben Kloalition als Türöffner für die geschäftliche Interessen deutscher und internationaler Konzerne, vorwiegend aus dem Rüstungs- und Chemiebereich.

Wer gedacht hat, Niebel würde tatsächlich sein eigenes Ministerium abschaffen, wie er es noch kurz vor der Übernahme der Amtsgeschäfte angekündigt hatte, sieht sich bitter enttäuscht! Der erst fünfzigjährige geistige Kleinrentner aus der FDP sieht nun keinen Grund mehr dafür, sich und sein unnötiges Ministerium auch weiterhin für obsolet zu halten.

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„terre des hommes“ kritisiert deutsche Entwicklungspolitik – „Niebel operiert mit Instrumenten von gestern“ (Artikel auf tagesschau.de vom 17.4.2013)

Das Drei-Klöten-Treffen der FDP

Nun, da wir schon deutlich im Neuen Jahr angelangt sind, wird es höchste Zeit, weiter zu lästern und zu lamentieren und sich über den politischen Betrieb lustig zu machen, bzw. sich darüber zu echauvieren, wenn dies opportun ist! Und da wir es in der Politik meist mit Opportunisten zu tun haben, ist daran auch nichts Verwerfliches, finde ich!

Gleich zu Beginn wollen wir darum mit großer Freude auf die sich gerade in einem Selbstauflösungsprozess befindliche FDP drein zu schlagen. Natürlich soll man nicht auf jemanden eintreten, oder einschlagen, der schon am Boden liegt. Wenn man aber sicher gehen will, dass er nicht wieder aufsteht, dann muss man es doch tun – und wer könnte schon der Meinung sein, die FDP wäre ein großer, oder überhaupt ein Verlust für die bundesdeutsche Politik? Eben, ich nicht.

Schließlich finden sich in der Politik sowohl der CDU/CSU, als auch der SDP und dbei den Grünen genug neoliberale Ansätze, um die diesen jämmerlichen Haufen gekaufter Lobbyisten mühelos mehrfach zu ersetzen.

Und so schauen wir mit wachsender Begeisterung zu, wie die FDP in einer Art Selbstreinigungsprozess versucht, sich von ihrem kleinen Vorsitzenden Philipp Rösler zu befreien. Natürlich ist das kein einfacher Vorgang, denn

1.) wer sollte ihn ersetzen? Ein Wechsel innerhalb des noch vorhandenen Führungspersonals wäre in etwa so sinn- und gehaltvoll, als würde man die Pest gegen die Cholera tauschen weil man sich lieber die Seele aus dem Leib scheißen möchte, als die Lunge aus dem Hals zu kotzen,

2.) gibt es überhaupt Alternativen die „glaubwürdig“ eine liberale Politik vertreten und den paar Wählern, die sich selbst für die besserverdienenden Leistungsträger halten, verkaufen kann? Nirk Diebel etwa, den fliegenden Teppichhändler, der die Meinung vertritt, Militärhilfe sei gleich Entwicklungshilfe? Oder vielleicht die lustige Reblaus Rainer Brüderle, der die FDP-Hymne liebend gern gegen „Trink! Trink! Brüderle trink!“ austauschen würde? Wäre möglicherweise der kleine Christian Lindner die Wahl der Stunden? Jenes Männlein, das seine Stirn schon in jungen Jahren bis zum Rücken trägt und diese mehr oder weniger geschickt mit ein paar drüber gekämmten Haaren zu kaschieren trachtet?

3.) gibt es denn jemanden, der die FDP, diesen politischen Wurmfortsatz der Wirtschaft, überhaupt vermissen würde? Sind „liberale“ Ideen wirklich so unverzichtbar, wie von Philipp Rösler, dem Schutzpatron der Belanglosigkeit, und Konsorten behauptet wird, oder handelt es sich dabei nicht doch bloß um die Fortsetzung der Wirtschaft mit marktradikalen Mitteln, quasi als radikal-politischer Arm des Kapitalismus?

Wir wollen hoffen und notfalls selbst als nichtreligiöse Menschen dafür beten, dass die FDP bei den Landtagswahlen in Niedersachsen am 20.1.2013 mit einer krachenden Niederlage in die Grube fahren möge. Und es wird Zeit, dass sich die von der Ahnungslosigkeit und Dummheit der undankbaren Wählerschaft gar schlimm gebeutelten „Liberalen“ von der Last Röslers endlich befreien und unter einer neuen Führung (durch wen auch immer) endlich final im Klo der deutschen Geschichte verschwinden können!

Wie man der Presse entnehmen kann, ist die Behauptung, der FDP gehe der Arsch auf Grundeis ein dezenter Euphemismus. In Wirklichkeit ist das Gezeter der „Liberalen“ geprägt von nackter Panik, Egoismus und der Lust an der Selbstzerstörung. Wir dürfen uns freuen…

 

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Manche sind einfach gleicher als andere…

Jaja, wir haben es kapiert, in diesem Lande kann jeder machen, was er will, ohne das man ihn deswegen belangt! Vorausgesetzt, er gehöert der Bundesregierung an, oder zur Not auch noch einer Landesregierung. Und es erweist sich als durchaus vorteilhaft, wenn man liberal, konservativ, oder am besten beides zusammen ist.

Wer aber versucht zu bescheissen, wenn er als kleiner Arbeiter oder Angestellter seine Steuern erklärt, dem tackern Justiz und Finanzamt sofort die Eier oder auch die -stöcke an die nächste Wand! Alle sind eben gleich in unserem Land – nur manche sind ein wenich gleicher!

Niebel, der sich sowieso üblicherweise im geistigen N(i)ebel bewegt und sich grundsätzlich immer mit zwei Beinen in jedes noch so kleine Fettnäpfchen zu stellen pflegt, hat sich schon zu gar mancher unpassenden Gelegenheit durch unquaklifizierte Äußerungen, oder auch einen hinterzogenen und hintenrum eingeflogenen Teppich, hervor getan. Und weils doch gar zu peinlich ist, wenn man als Minister aussieht wie ein dämlicher Trottel, schiebt man eifrig anderen die Schuld zu. Es ist eben mit der Dummheit wie mit den Blähungen. Wenn man einen fahren lässt, dann schnüffelt man halt einfach auffällg unauffällig bei seinem Nachbarn und wendet sich dann angewidert ab…

Wenichstens bleibt sich Niebel selbst treu und fällt mit seinem unprofessionellen und dümmlichen Verhalten zwar unangenehm auf, aber innerhalb seiner FDP nicht allzu sehr aus dem Rahmen!

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