Habe die Ehre, Herr „Doktor“…

Ach ja, die bayrischen Filzspezln unter sich, da hackt halt keine Krähe der anderen ein Aug´ aus, besonders, wenn sie alle schwarz sind, oder schwrazrot! Übrigens war ich mal zwei Jahre bei diesem Saftladen tätig und kann die erhobenen Vorwürfe nur bestätigen. Als ich ging, war das so, als bekäme ich plötzlich wieder Luft zum atmen! Der Druck von Vorgesetzten war so enorm, dass es kaum zu beschreiben war (und erst recht nicht auszuhalten) und der musste natürlich ungefiltert an die Reinigungskräfte weitergegeben werden, um die Sparvorgaben einzuhalten!

Bei einer Firmenveranstaltung in Regensburg, die der alte Götz (großzügig, wie er nun mal ist) am Stammsitz zelebrierte, es war ein Oktoberfest und passenderweise vor der Bundestagswahl, hielt er eine Rede und sagte den anwesenden Mitarbeitern klar, wen sie zu wählen haben und wen nicht! So einer muss von der Politik einen Orden kriegen, besonders von der bayrischen, die auf solche Bilderbuchunternehmer genauso stolz ist, wie der Papst auf seine Inquisition! Soweit ich weiß, führt jetzt der Junior die Geschäfte bei Götz und dem steht der Sinn nach noch mehr Profit! Der Alte kann sich nun voll und ganz seinen „sozialen Verpflichtungen“ widmen – dummem Geschwätz, wie´s der Politik so sehr frommt! Amen!

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Grüß´ Gott, Herr Doktor…

Ach ich bin ja so froh, dass der Herr Andreas Scheuer, seines Zeichens Generalsekretär der allseits beliebten bayrischen Staatspartei CSU nun seinen Vierteldoktor nicht mehr „in der Öffentlichkeit“ führen mag! Und sogar der Seehoffer Horscht, der alles fliegen lassen will, was betrügt, hat die Sache nunmehr – vermutlich in Vertretung des gar putzigen Herrn Pafolla – für erledigt erklärt! Nun denn, so sei es. Vor meinem inneren Auge stelle ich mir gerade den Herrn Generalsekretär Scheuer vor, wir er an stillem Örtchen, mit herunter gelassenem Höschen zwar, aber nichtsdesto weniger voller Stolz und aufgeblasen wie ein Pfau, seinen Pseudodoktortitel führt!

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Abgekupfert?

Auch wenn die meisten Fake-Doktorarbeiten bei Politikern von CDU/CSU und FDP aufgetreten sind, kann auch mal ein SPD-Politiker dabei sein und überprüft werden. Schließlich wollen wir nicht päpstlicher sein als der Papst himselfe, nicht wahr? Und wenn Steinmeier auch abgekupfert hat? Na denn, wech mit seinem Doktortitel, wo ist da das Problem? Glaubwürdigkeit, die auf der Strecke bleibt? Wo ist denn noch ein Rest von Glaubwürdigkeit, bei dem Hartz-IV- und Agenda-Desaster übrig geblieben, die er mit zu verantworten hat? Ist der Ruf erst uriniert, kandidiert sich´s völlig unscheniert!

 

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Reichlich mies…

Ach wie jetzt? Ich dachte man kann seinen Doktortitel nicht einfach so zurück geben, er müsse einem schon entzogen werden. Naja, aber wenn die Dissertation schon den „eigenen Wertmassstäben“ (und die sind ja bei einem Politiker der Christlich Sozialen Union von vornherein enorm hoch…) wegen ihrer „evidenten Schwächen“ schon nicht mehr genügt, dann sucht man halt nach einem Schlupfloch, in dem man sich verkriechen kann, um dem zu erwartenden Shitstorm zu entgehen – da ist dann auch kein Platz mehr für einen Doktortitel, den man zwar mit Stolz getragen, den man sich aber nie verdient hatte…

Ohje, Herr Kreidl, wenn sie schon im Angesichts der drohenden Universitätsentscheidung lieber selber den Arsch nzusammen kneifen, anstatt wie ein bayrischer Löwe gegen den drohenden Sturz in die akademische Bedeutungslosigkeit zu kämpfen, dann muss wohl die Kacke schon heftigst am dampfen gewesen sein! Und fein ist´s, sich über solche Menschen lustig zu machen, die sich nur dann für Menschen halten, wenn sie einen akademischen Grad ihr Eigen nennen, gleich wie sie ihn auch erworben haben und dann, sind´s natürlich bessere Menschen als die andern, als der Pöbel, der´s zu nix gebracht hat außer zum Gesellen- oder Facharbeiterbrief!

Mehr Schein als Sein, war schon immer eine der herausragendsten, wenn auch nit gerade die beste Charaktereigenschaften jener (hauptsächlich) konservativen Generation von Politikern, die nach dem Kriege in Amt und Würden gehievt wurden. Früher gehörte oft noch eine einschlägige Parteikarriere in der NSDAP dazu, um über jeden Verdacht erhaben zu sein, mit dem Sozialismus fraternisieren zu wollen, obgleich es kurz vor Wahlen auch in konservativen Kreisen die sozialistische Karte der Gerechtigkeit zu spielen. Besonders eindrucksvoll vermag das die CSU und niemand wundert sich dann, wenn auch noch lauthals auf dem nationalistischen Horn getutet und den Vertriebenen in den Arsch gekrochen wird!

Aber verzweifen´s ned, Herr Kreidl und lassen´s mich ihnen freudig erregt zurufen:“Is der Ruf erst runiert, politisiert sich´s völlich unscheniert!“ Und sicher wird man ihnen und ihrem Doktorgrad ebenso bittere Krokodilstränen nachheulen, wie dem der edlen Frau Schavan, dem vuz Guttenzwerg, der Koch-Mehrin und wie dergleichen Namen mehr sind, groß an Zahl! Aber Namen sind bekanntlich Schall und Rauch und auch ein Doktor pflegt beim Scheißen genauso zu stinken wie ein/e einfache/r Mann/Frau!
Dem Ruf ihrer Stadt „Mies“bach, deren Landrat sie ja (noch) sind, haben sie einen ziemlich miesen Dienst erwiesen, aber nu geht´s erstma ins Restaurant, zum Italiener vielleicht, ein paar Miesmuscheln verdrücken! Mahlzeit!

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