Kacke am dampfen!

Na, Herr Dingenskirchen…äh…Gabriel, was fällt uns dazu ein? „Nicht neutral“ ist der Herr bei seiner Entscheidung gewesen, „befangen“ noch dazu und dann hat er auch noch Geheimgespräche geführt? Das großspurige Auftreten vor der Presse mit noblen Worten im Munde, mit denen Sigmar dem hochverehrten Publiko seine hirnlose Ministrantenerlaubnis als Rettung von 16.000 Arbeitsplätzen zu verkaufen gedachte, war wohl nicht mehr, als ein Schlag mit der flachen Hand auf einen großen Haufen Scheiße! Die Folge davon ist, dass anschließend die ganze Scheiße nach dem Schlag in alle Richtungen weg spritzte! Und da klebt sie immer noch. Da wundert mir überhaupt nüscht mehr. Ach ja, die SPD hat die meisten Mitglieder verloren, so heisst es – von allen „etablierten“ Parteien! Bei solchem Spitzenpersonal ist das nur die logische Konsequenz! Wieviele von den Verlusten der gute Sigmar und wieviele die breite Andrea zu veantworten haben, interessiert da nur noch ganz am Rande.

Freilich ist die Ministererlaubnis für die Übernahme von Kaiser´s Tengelmann durch Edeka nur eine einzige in einer langen Reihe grandioser Fehlentscheidungen, die die SPD zu verantworten hat. Wie weit sie sich von ihrer Basis schon entfernt hat, wird deutlich, wenn man sich die Programmatik im Laufe der letzten dreißig Jahre anschaut! Es gibt weder sozialdemokratische Positionen, auf die sich die Spezialdemokraten verständigen können, noch überhaupt eine sozialdemokratische oder gar sozialistische Vision, auf die man hinarbeiten wollte. Dagegen scheint es dem Spitzenpersonal vollauf zu genügen, sich ein wenig mit sozialen und sozialdemokratischen Vokabeln zu schmücken, ohne jedoch Inhalte zu haben. Und sozialdemokratische Politik ohne sozialdemokratische Inhalte, ist etwas, für das man die SPD nicht wählen braucht. Das kann man auch mit der CDU/CSU haben, oder den Grünen, oder auch der FDP. Den das „sozial“ führen sie alle gern im Munde und wie das dann in der Realität aussieht, das wissen wir ja nun bereits… -.-

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Fischer´s Fritz fischt frische Fische…wenn er welche findet!

Greenpeace berichtet am 19.12.2008, bei der Festlegung der Fangquoten für das Jahr 2009, seien mal wieder über die Köpfe von Wissenschaftlern und vor allem Umweltschützern hinweg, die Interessen der Fischindustrie einseitig begünstigt worden. Im nächsten Jahr darf 1/3 mehr Dorsch und Kabeljau gefangen werden als 2008. Damit hat man sich einmal mehr über die Bedenken der EU-Kommission hinweg, die erklärt hat, dass in Europa 88% der Fischbestände überfischt seien. Weltweit trifft dies auf 25% der Fischbestände zu!
Damit hat der europaweite Lobbyismus ein weiteres mal einen glorreichen Sieg über die Vernunft, den Umweltschutz und die nachhaltige Fischerei errungen – zu Gunsten kurzfristiger Gewinne! Mal sehen, wie groß dass Geschrei der Fischindustrie in der Zukunft sein wird. Denn irgendwann wird man feststellen, dass die Netze trotz immer höherer Fangquoten immer leerer bleiben werden, weil einfach nix mehr da ist, um es aus dem Meer zu fangen!
Da sich die Politik – wie immer eigentlich – schwer tut, wenn es um den Umweltschutz und damit die Zukunft der Bürger und deren Ernährung geht, sollte der Verbraucher durch sein Kaufverhalten Einfluss auf die Supermärkte nehmen! Wie das geht, zeigt Greenpeace mit dem Artikel „Supermarktranking Fisch 2008: Der Handel bewegt sich“ (vom 16.12.2008). Hier auch gleich der Link zum Hintergrundpapier „Infoblatt Supermärkte im Vergleich“ (Hier gibt es Informationen welche Supermarktketten sich, der Vernunft beugend, in richtung nachhaltiger Fischerei bewegt haben – seit 2007 – und welche eben nicht. Besonders beschissen schneiden in dem Ranking die Ketten Netto, Kaiser´s/Tengelmann, Bünting, Aldi Nord und natürlich die Metro-Gruppe ab. Deren Angebote haben sich im Gegensatz zu ihren Konkurrenten von Norma, Kaufland, Aldi Süd, Rewe und Lidl verschlechtert. bei Edeka hat sich überhaupt nichts bewegt, hier wird sogar noch immer Dornhai verkauft!
Also! zeigt den Händlern, wer in ihren Läden wirklich das Sagen hat – der Kunde und das seid Ihr! Lasst den Mist in den Kühlregalen liegen, den sie Euch anzudrehen versuchen und greift auf Produkte aus nachhaltiger Fischerei zurück. Dass die auch kostengünstig sein können, zeigt ja eben Aldi Süd, oder auch Lidl.

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