Atomkraft ist (tot)sicher?

Ach sind das Trottel! Jodtabletten! So ein Müll! Jodtabletten waren gester. Nein, vorgestern! Ducken und verstecken (oder auf gut amerikanisch: Duck and Cover!) heisst die Devise wenn´s kracht und am besten vorher noch Sonnenmilch auftragen. Am besten mit dem Lichtschutzfaktor 10 Million – aber bitte ohne Nanopartikel in der Creme, wegen der nicht kalkulierbaren Spätfolgen!

Dabei ist es doch so einfach. Wer wissen will, wie der Schutz gegen Atomunfälle, Atombombenabwurf richtig aussieht, der kann ganz leicht auf YouTube die passenden Filmchen finden! Ist doch alles kinderleicht. Bert the Turtle macht´s euch vor…

 

…also: Nicht verzagen, Turtle fragen! Natürlich dürfen wir gegen Atomkraftwerek im benachbarten Ausland protestieren, weil die so unsicher sind. Man fand in den belgischen Meilern tausende von feinen Rissen, die sich aber in keinster Weise auf die Stabilität auswirken – sagt Belgien. Und weil unsere Politiker nur unser Bestes wollen, protestieren sie gegen die Atomkraftwerke in Belgien, denn die sind unsicher!

Atomkraftwerk in Deutschland dagegen sind sicher! Deswegen dürfen die auch weiter laufen und jeder, der dagegen ist, will Deutschland von der Energieversorgung, von grundlastfähigen Kernkraftwerekn und vor allem von einer wichtigen Brückentechnologie abschneiden, auf die gerade jetzt und bis 2022 keinesfalls verzichtet werden kann – sagt die Bundesregierung! Und außerdem hat man noch kein Endlager gefunden. Und bezahlen wills auch keiner. Deswegen ist es am Besten, wenn die Atomkraftwerke erstmal weiter laufen, denn dann kann man den ganzen Dreck einfach da drin liegen lassen. Außerdem sind deutsche Atomkraftwerke sicher. Und zwar so sicher, dass man die Kontroll maßnahmen in den Kernreaktoren einfach nur vortäuschte. Niemand hat das gemerkelt – aber die Sicherhiet der Bürger war natürlich nie, zu keinem Zeitpunkt, auch nur im geringsten gefährdet – sagen die Energiekonzerne (die schon mal auf Vorrat anfangen zu heulen, weil sie für den von ihnen hinterlassenen atomaren Dreck nicht bezahlen wollen). Und sagt auch die Bundesregierung! Denn die hat den Konzernen eine Möglichkeit angeboten, sich für ein paar Handvoll Euros aus der Affäre zu ziehen und sich anschließend rasch vom verseuchten Acker zu machen!

Schließlich hängen da Arbeitsplätze dran. Und hat die Atomindustrie nicht wahrhaftig schon genug gelitten? Unter den regenerativen Energien zum Beispiel? Die werden durch Subventionen gefördert, obwohl – das muss hier nun auch endlich einmal erwähnt werden – Subventionen eigentlich nur deshalb erfunden worden sind, um aus der Kernenergie ein saubere, umweltfreundlicher, sichere und vor allem billige Energie zu machen! Und dann kommen da ein paar Idioten mit ihren Windmühlen daher, oder ein paar Hippies mit Solaranlagen, und fordern auch subventioniert zu werden? Energiegewinnung, ohne dass daran Großkonzerne verdienen, so etwas sollte von Rechts wegen verboten werden. Wo bleiben denn da die Shareholder? Niemand konnte vor zehn Jahren ahnen, dass die Gelddruckmaschinen der Energiekonzerne, die man heute in verleumderischer Absicht unsichere Atomkraftwerke nennt, keine Zukunft haben würden.

Die Behauptung, die Energiekonzerne hätten die Entwicklung schlicht verpennt, ist eine infame Falschbehauptung. Sie hat sicha uf die Zusagen der von ihnen geschmierten Politik verlassen, dass sie auch in den nächsten fünfzig bis hundert Jahren jede Menge Geriebenes würden abkassieren können. Und dann das. Ein kleines Erdbeben in Fuckyoushima, eine Flutwelle und ein paar Wasserstoffexplosionen, einige Kernschmelzen in den zerstörten Reaktorblöcken und schon schissen sich die Politclowns in Europa in die nadelgestreiften Hosen, bzw. in die Hosenanzüge. Es ist einfach auf niemanden mehr Verlass. Am allerwenigsten auf die Politiker, die sich gestern noch die zart manikürten Patschpfötchen dezent mit Euros füllen ließen. Ach die Welt kann so ungerecht sein

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Und „BAMM“ hauen sie wieder unsere Steuergelder raus!

Das „ganze“ Geld soll in einen Fonds eingezahlt werden? Und wenn wir weiter so ein Glück haben, ist bei der aktuellen Niedrig- bzw. Null- bzw. Minuszinsphase nach einigen wenigen Jahren sowieso nichts mehr davon übrig. Die Energiekonzerne lachen sich den Ast ab und die Steuerzahler sind einmal mehr verarscht bis zum „Gehtnichtmehr“!

Und dann kommt noch der Wolle im Rollstuhl daher gefahren, mit Siggi Pop auf dem Schoß und schmeisst unser gutes Steuergeld den Autokonzernen hinterher, die ums verrecken keine vernünftigen Elektroautos bauen und erst recht keine massentauglichen und auf halbwegs akzeptable Reichweiten ausgelegten Akkus entwickeln wollen (es sei denn der Steuerzahler kommt in Form von Subventionen dafür auf und wagt es hinterher auch ja nicht, die Hand aufzuhalten). Mir geht diese ganze Scheiße aber sowas von auf den Sack, dass mir beinahe die Worte fehlen…

Kaum der Erwähnung wert, dass es bis heute keine flächendeckende, einheitliche und vor allem funktionierende Ladeinfrastruktur gibt. Da kommt dann noch der Herr Dobrinth ins Spiel und – damit er dazu überhaupt mal irgend etwas gesagt hat, verkündet frisch und froh, fröhlich und frei (von jeder Form von Intelligenz), „ja, ja, die Lademöglichkeiten müssten dann ja schon mal ausgebaut werden und dafür mache er sich ja auch stark…“ (ganz frei und aus dem Gedächtnis zitiert).

Na immerhin wird eine Kaufprämie für Elektroautos bezahlt. Die soll 4.000 € betragen und nach dem Prinzip „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ auf jene verteilt, die mal eben so um die 30.000 oder 50.000 € für ein elektrisch betriebenes Fahrzeug aus dem Ärmel schütteln können. Naja, wenn´s der Wahrheitsfindung dient? Tut es aber nicht. Man kann diese Prämie, wenn man ein Zyniker ist so wie ich,l auf einen einfachen Nenner bringen – außer Spesen nichts gewesen! Denn eines ist ja mal klar. Geld für Renten, von denen man leben kann, oder die womöglich Altersarmut verhindern können, das ist natürlich nicht da. Aber den Konzernen die Knete hinterher schmeissen, obwohl die seit Jahrzehnten märchenhafte Gewinne einsteckten und (am Beispiel der Automobilindustrie) das heute auch noch tun, da gibt es kaum Grenzen. Es trifft ja auch keine Armen!

Und selbst wenn die Energiekonzerne heute in der Krise stecken, vielleicht der schwersten Krise seit etlichen Jahrzehnten, so ist das einzig und allein auf ihr Unvermögen zurück zu führen. Fehlinvestitionen, und das gnadenlose Verpennen der regenerativen Energien sind nur ein Teil des Problems. Die wirklichen Probleme (die Problembären also) sitzen in den fein ausgestatteten Büros des Managements und der Aufsichtsräte. Und obwohl es doch eigentlich der Sinn des kapitalistischen Systems sein soll, nicht konkurrenzfähige Unternehmen zu Innovationen zu zwingen oder sie vom Markt zu fegen (das ist ja angeblich die selbstreinigende und wohltuende Wirkung des freien Marktes), Fangen die betroffenen Konzerne regelmäßig an Krokodisltränen zu heulen und ziehen sogar die Gewerkschaften auf ihre Seite, die plötzlich unisone zu Befürwortern der prähistorischen Kohleverstromung oder gar der Atomenergie mutieren – nur um ein paar Arbeitsplätze zu „retten“, die bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit dann doch wegrationalisiert werden!

Heute wird wieder einmal das Hohelied auf die Privatisierung von Gewinnen und die Sozialisierung von Verlusten (bzw. Investitionen) gesungen und alle hauen sich vor Begeisterung auf die Schultern, am liebsten auf die eigenen. Was soll man dazu noch sagen? Nichts? Außer vielleicht, dass selbst das bisschen Kohle den Atomkonzernen noch zuviel ist? Wie n-tv schreibt, lehnen die Betreiber der Atommeiler die Einzahlung in einen Fonds auf Grund ihrer ähm begrenzten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ab. „Soviel Geld könnten sie nicht aufbringen, sagen die Unternehmen.“ und „Sie könnten die Vorschläge daher nicht so akzeptieren, wollten diese aber vor einer abschließenden Bewertung genau analysieren.“ (Und nach verwertbaren Lücken suchen, versteht sich)

Natürlich brauchen wir uns nichts vorzumachen. Wenn die Unternehmen einem Deal final zugestimmt haben, dann sind sie ein für alle mal aus der Sache raus. Einschließlich der einst gemachten und mittlerweile längst verjubelten Gewinne. In ein paar Jahren werden die Unternehmen so aufgesplittet sein, dass nichts mehr übrig ist, dem man vielleicht doch noch eine Rechnung präsentieren wird können. Die Bestrebungen um eine Neuorganisation, inklusive Aufspaltungen und Auslagerungen sind ja bereits in vollem Gang!

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Tschernobyl und kein Ende

Heute feiern wir! Und dafür gibt es einen Grund. Ein Jubiläum quasi. Denn vor nunmehr 30 Jahren flog der Reaktor in Tschernobyl in die Luft und verseuchte ein Gebiet so groß wie Polen. Obwohl das ja eigentlich unmöglich war, weil die Wahrscheinlichkeit so verschwindend gering war (und nach Aussage der Atomkraftbefürworter noch immer ist), dass eine solch verheerende Havarie nur alle 10.000 Jahre – oder so – möglich ist.

Nun gut, dann haben wir also die nächsten zehntausend Jahre Ruhe? Brauchen wir keine Angst vor einem Atomdesaster mehr zu haben, weil wir das ja sowieso nicht erleben werden? Jedenfalls nicht persönlich, weil wir dann schon längst tot sind (und weil wir auf Grund des unter das Existenzminimums abgesenkten Rentenniveaus bereits deutlich vorher verhungert sein werden)? Das Problem mit der Wahrscheinlichkeit ist halt, dass nicht nur in zehntausend Jahren das nächste Atomkraftwerk in die Luft fliegen muss, sondern dass dies auch schon morgen (und woanders) passieren kann. Aber lassen wir uns davon nicht irre machen. Glauben wir einfach dem Geschwätz der Wissenschaftler, die die Kernenergie für eine sichere Sache halten, weil sie dafür bezahlt werden. Und sicher ist sie ja auch – todsicher.

Also feiern wir am 26. April das 30-jährige „Jubiläum“ von Tschernobyl und den dreißigsten Geburtstag des atomaren Desasters. Sicher werden wir nicht allein sein. Ehrwürdige Wissenschaftler, mit stolz geschwellter Brust in blendend weißem Laborkittel feiern sicher mit und beteuern ein um´s andere Mal, dass man das so ja nie hatte voraus sehen können und dass letztlich alles nicht nur unmöglich, sonden außerdem eine äußerst unglückliche Verkettung unglücklicher Umstände gewesen sei, die noch dazu durch menschliches Versagen ausgelöst und aus dem wohl kalkulierten Ruder gelaufen war. Ganz genau so, wie zum Beispiel die unsinkbare Titanic, die eigentlich garnicht hätte sinken können, nein dürfen, wenn nicht menschliches Unvermögen dazu gekommen wäre. Aber das kann man ja mathematisch nicht ausreichend genau kalkulieren, weswegen man es erst garnicht versucht. Oder es doch zumindest so manipuliert, dass dieses Risiko vertretbar erscheint.

Wieviele Kinder wurden missgebildet geboren und starben unter Qualen nach einem mehr oder weniger kurzen und dennoch kaum erträglichen Leben als Zombies der nuklearen Apokalypse? Wie viele Menschen erkrankten in der Folge an Krebs und siechten dahin, bis sie jämmerlich verröchelten, ohne dass die Regierung jemals die Verantwortung dafür übernommen hätte und sich um die Heilung und wo das nicht (oder nicht mehr) möglich war, wenigstens um eine Linderung der Leiden und eine angemessene Versorgung der Opfer und Hinterbliebenen gekümmert hätte?

Nun ja, man hängte den mutigen Männern und Frauen, die mit lumpigen Blechschaufeln bewaffnet in die havarierten Reaktorblöcke geschickt wurden, um die hoch radioaktiven Abfälle, den Schutt und die Brennstäbe zusammen zu schaufeln mit Orden aus purem Blech und überließ sie anschließend der Strahlenkrankheit. Das Gebiet um den Reaktor wurde großflächig zur Sperrzone erklärt und im Nachhinein gesehen ist das ja ein wahres Glück gewesen. Jedenfalls für den bald im Ostblock eingezogenen Kapitalismus. Denn so kann man heute für satte 80 € pro Nase einen Tagesausflug in die Stadt am Prypjat machen, zum sich gruseln. Das schafft wenigstens ein paar Arbeitsplätze und der morbide Charme der Ruinen ist sicher eine passende Kulisse für jeden Zombiestreifen.

Was das Thema Wahrscheinlichkeit in Theorie und Praxis angeht, so können wir, um das ganze dumme Geschwätz der Energiekonzerne auf der ganzen Welt zu entlarven, noch kurz auf ein paar weitere mehr oder weniger große Havarien verweisen, die nach der Wahrscheinlichkeit auch noch nicht hätten passieren dürfen – und trotzdem eintraten…

  • am 28.3.1979 kam es im Atomkraftwerk Three-Miles-Island bei Harrisburg in Pennsylvania/USA zu einer partiellen Kernschmelze. Die Katastrophe wurde mit INES 5 eingestuft (INES von International Nuclear and Radiological Event Scale). Es gibt 7 INES-Stufen, wobei INES 7 die höchste Stufe ist, mit der katastrophale Unfälle in atomaren Anlagen eingeschätzt werden. Ursache war menschliches Versagen!
  • am 26.4.1986 ereignete sich im Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine/UdSSR ein katastrophaler Unfall (oder ein Super-GAU), der nach INES 7, also der höchsten Stufe eingestuft wurde – mit den oben geschilderten katastrophalen Auswirkungen. Aber das war noch nicht alles. Bereits im Jahr 1982 hatte es eine Havarie der Stufe INES 5 gegeben. Hier, wie auch bei dem genannten Super-GAU, waren neben technischen und konstruktiven Mängeln in erster Linie menschliches Versagen die Ursachen!
  • am 11. März 2011 kam es im Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi in Japan infolge eines Seebebens mit anschließendem Tsunami zu einer katastrophalen Havarie der gesamten Atomanlage wegen Stromausfalls. Das Unglück wurde zunächst in INES 5 eingestuft, musste später aber auf INES 7 erhöht werden.

Dies sind nur die allerschwersten atomaren Katastrophen der letzten Jahrzehnte weltweit. Die komplette Liste von Unfällen in kerntechnischen Anlagen kann auf Wikipedia eingehend studiert werden. Wer sich das antut, kann sich wirklich nur verwundert die Augen reiben, ob der Dummheit der menschlichen Spezies. Es handelt sich um eine Aneinanderreihung menschlichen Versagens, oft gepaart mit technischer Unzulänglichkeit und am Anfang mit schlichtem Unwissen und bodenlosem Leichtsinn. Wir müssen uns im Klaren darüber sein, dass die Folgen zum einen durch ein totalitäres System zu verantworten waren, zum anderen durch den Kapitalismus und das damit verbundene grenzenlose Profitstreben.

Die Propaganda der Energiewirtschaft machte aus der hochgefährlichen Atomenergie eine „saubere“, „effiziente“ und „umweltfreundliche“ Form der Energiegewinnung und verschwieg geflissentlich, dass a.) die Entwicklung, der Bau und der Betrieb von Atomkraftwerken staatlich gefördert und damit hoch subventioniert wurde, b.) die Gewinne des künstlich verbilligten Atomstroms in die Kassen der Konzerne flossen und c.) die finanziellen Risiken (für Rückbau, Entsorgung, Wiederaufarbeitung und Endlagerung), sowie die Folgen für Gesundheit und Umwelt auf die gesamte Gesellschaft abgewälzt wurden und werden!

Gerade heute, wo regenerative Energien immer konkurrenzfähiger werden und die Bundesregierung (zumindest in Deutschland) den Atomausstieg, nach langem Hin und Her und gegen den verzweifelten Widerstand der Energiekonzerne, bis zum Jahr 2022 beschlossen hat, versuchen sich die Energiekonzerne aus ihrer finanziellen und gesellschaftlichen Verantwortung für ihre atomaren und radioaktiv verseuchten Hinterlassenschaften zu stehlen, in der Regel durch betriebswirtschaftliche Tricks!

In anderen Ländern ist man lange noch nicht so weit, sondern baut eifrig weiter aus, was sich als verheerender Fehler der technologischen Entwicklung erwiesen hat – mit genau denselben Begründungen wie das die Energiewirtschaft in Deutschland jahrzehntelang auch getan hat. Die Unfälle, die sich bis heute ereignet haben und deren Folgen über die Jahrzehnte und bis in die ferne Zukunft hinein kaum einer abzuschätzen vermag, werden bagatellisiert und geleugnet. Noch jeder Energiekonzern behauptet bis heute, steif und fest den Stein der Weisen gefunden zu haben (nämlich das sichere Atomkraftwerk) und noch immer verweist man auf die „Wahrscheinlichkeit“, die es nur einmal alle zehntausend Jahre zulasse, dass es zu einem schweren Unfall in einem Atomkraftwerk kommen könne. Und man verschweigt mit einer ans Unverschämte grenzenden Frechheit, dass dieser Unfall (auch nach der Wahrscheinlichkeit) schon morgen geschehen kann und nicht erst in zehntausend Jahren.

Wieviele Menschenleben wird es noch kosten, bis man bereit ist zuzugeben, dass die Entwicklung und der Bau von Atomkraftwerken ein fataler fehler war? Wieviele weitflächige Gebiete müssen noch zur Sperrzone werden, bis klar wird, dass unsere Erde ein Planet mit Grenzen ist? Nur zwei Dinge scheinen grenzenlos zu sein auf unserem Planeten – die Gier nach Profit und die menschliche Dummheit!

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Nur nicht so zimperlich!

Prima! Alles halb so schlimme! Über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg unbewohnbar? Was für´n Scheiss! Die Sraßenbeleuchtung konnte schon zurück gebaut werden, weil eh alles strahlt und als erstes soll das Krankenhaus aufgebaut und gleich erweitert werden, weil man sich ja um die vielen Krebskranken wird kümmern müssen, so lästig das auch sein wird! Arbeit ist genug da, wie man hört. Irgend jemand muss ja den Müll einsammeln und entfernen! Hier entsteht das Arbeiter- und Bauernparadies 4.0, wie sich´s der Kapitalismus nicht besser hätte erdenken können. Vielleicht hat er es ja auch erdacht? Wer weiss das schon? Und vergessen wir nicht – wo die Menschen wieder unbeschwert, wenn auch mit deutlich verringerter Lebenserwartung und einem geringfügig erhöhten Krankheitsrisiko wohnen und arbeiten, muss doch sicher auch keine Entschädigung oder Abfindung durch Tepco mehr bezahlt werden! So kann man das weiter führen, was der Sinn eines jeden kapitalistischen Unternehmens ist:

1.) Profit erwirtschaften!

2.) sich seiner Verantwortung entziehen!

und

3.) die Vermögensumverteilung von unten nach oben nach altbewährtem Muster auch in Zukunft weiter fortsetzen!

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Kein Bock auf Klimaschutz! Gabriel überholt Muddi beim Salto rückwärts!

Man kann es auch kurz und knapp mit drei Worten zusammen fassen: „Scheiss auf´s Klima!“ Und endlich, endlich mal wieder klare Kante, wie man es von der SPD gewohnt ist! Sigmar Gabriel himselfe und dann auch noch persönlich, hat die Kohleabgabe und damit den Umweltschutz in die Tonne getreten – aus Sorge um die Arbeitsplätze in der Kohleindustrie? Naja, man hätte ihn ja eigentlich ruhig gewähren lassen können, den Hansdampf in allen Einbahngassen. Schließlich wäre kaum jemand in der Energiewirtschaft je in die Verlegenheit gekommen, auch nur einen müden Euro zum Schutz des Klimas abdrücken zu müssen! Aber so, nachdem die notleidenden Konzerne alle Register des Lobbykriegs gezogen und sich sogar der Unterstützung der Gewerkschaften versichert hatten, war der Drops gelutscht! Und nun will er mjit der Energiewirtschaft kooperieren, der Herr Wirtschaftsministrant? Was das für unsere Umwelt bedeutet, kann sich jeder an den jeweils sechs Fingern seiner Hände abzählen…

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Gabriel und die dicke Luft!

Oh je! Sichmars neue CO2-Pläne, die so gut wie keines der alten Kohlekraftwerke merklich einschränken oder deren Betreiber gar zur Kasse bitten dürften, werden von der Industrie schon beweint, noch bevor sie jemand auch nur ansatzweise durchgelesen hat! Aber nur wer laut genug jammert, dem kommt man dann ja auch entgegen, denkt sich die Energiewirtschaft und heult drauf los, dass jeder Werwolf vor Neid erblasst! Emissionen sparen? Zum Wohle des Weltklimas? Womöglich zu Lasten der deutschen Wirtschaft? Ja geht´s noch?

Der Markt regelt das doch! Schon vergessen? War ja klar. Alle haben schon vergessen, wie der Markt das geregelt hat mit den Verschmutzungsrechten, den sog. CO2-Zertifikaten! Man hat sie eingeführt, natürlich viel zuviele und der Preis je Tonne rauschte, sehr zur Freude der Industrie, der Konservativen und der Marktliberalen, in den Keller, wo er nun verharrt, wie Willi Brandt in seiner Gruft! Und ausgerechnet jetzt kommt Sichmar Gabriel mit seinen lauwarmen und unausgegorenen Vorschlägen daher, weil ihm irgend einer gesteckt hat, dass auch in „seiner“ SPD eine ganze Menge Leute für den Klimaschutz sind.

Und obwohl ihm das ganze Gezerre um die Erderwärmung sichtbar am Arsch vorbei geht, wagt er nun einen Vorstoß, um wenigstens seinen letzten Getreuen zu beweisen, was für ein taffes Kerlchen er doch eigentlich ist – und das, wohl gemerkelt, obwohl der Markt ja eigentlich alles regelt, wenn man ihn nur lässt. Wie er allerdings die Rettung unseres Klimas regeln will, das mag sich weder mir, noch den meisten anderen vernünftigen Menschen ershcließen. Aber genau darum sind wir ja auch keine Politiker, nä?

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Allaaf und Helau – die Narren gehen in die Bütt!

Ohooo! Das Dreigestirn des politischen Karnevals, Doofspinndt, Gröhöhee und Nahles,  tritt gemeinsam auf und verkündet die frohe Botschaft der GroKo! Jungfrau, Bauer und König. Wobei man sich noch nicht ganz im Klaren darüber ist, wer denn nun die Jungfrau mimt und warum es einen Bauern gibt, obwohl Drehhofer nicht dabei is.

Aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben, selbst wenn man noch so heftig will und darum muss man sich mit Nichts begnügen – keine Steuererhöhungen, vielleicht einen bundesweiten staatlich festgesetzten Mindestlohn, der aber nicht überall gleich hoch sein und auch nicht für alle gelten soll. Keine Energiewende, dafür aber einen Tritt vor´s Schienbein der erneuerbaren Energien und unbezahlbare Strompreise als Ausgleich – die mit Hilfe von Prepaidkarten für den Stromzähler den armen Verbrauchern in diesem Lande deutlich machen sollen, dass Energiesparen sinnvoll ist, besonders, wenn man sich Energie nicht leisten kann!

Auch sonst bleibt alles beim Alten und Neues wird erst garnicht angepackt, denn der Finanzierungsvorbehalt (mein ganz persönliches Lieblingsunwort des Jahres 2013) wird schon dafür sorgen, dass alles so kommt, wie es nach Ansicht von Angela Merkel und ihrer Leyenspieltruppe wohl auch kommen muss – die Rechnung für alles zahlen immer die anderen und zwar die, denen sowieso keiner mehr helfen kann, weil sie nicht genug verdienen. Wozu Menschenwürde, oder gesellschaftliche Teilhabe in einem Land, in dem man nur lange und heftig genug arbeiten muss, um als geringverdienender Leistungsträger zu gelten. Drei oder vier Jobs á 450 Euro und schon hat man fast ausgesorgt, weil man bei einem Tag, der bedauerlicherweise (oder zum Glück) nur 24 Stunden dauert, keine Zeit mehr hat um auch nur einen müden Euro auszugeben, wenn man 20 Stunden davon arbeitet, oder sich auf dem Weg zu einer seiner zahlreichen Arbeitsstellen befindet!

Wohl dem, der keine Hilfe nötig hat, denn ihm wird, ganz nach den christlichen Grundsätzen wertkonservativer Klientelpolitik geholfen werden! Steuernachlässe zu Hauf, Herdprämie, Amnestie für Steuerhinterziehung und trotzdem unbescholtener Ehrenmann/Ehrenfrau bleiben? Das ist der Stoff aus dem politische Träume sind!

Umweltpolitik zu Nutz und Frommen der Energiekonzerne, die es erstaunlicherweise (und auch wieder nicht) geschafft haben, eine ihrer Bauchrednerpuppen unter dem Decknamen Peter Altmaier in Muddis christlich-demokratischem Affentheater unter zu bringen, wo er auf der Klimakonferenz in Warschau plötzlich auftaucht wie ein lange verschollenes U-Boot, die USA und China an ihre heilklimatische Verantwortung zu erinnern, die Kohle als segensbringende Brückentechnologie zu verkünden und alsbald wieder in den unruhigen, dunklen Abgründen und Untiefen des gewaltigen Ozeans scheindemokratischer Politik zu entschwinden!

Die Gestalt eines gestrandeten Wals bringt Altmaier ja passenderweise mit, schade nur, dass er nicht auf ein Riff aufläuft, um dort jämmerlich zugrunde zu gehen, erdrückt vom Gewicht der eigenen Unzulänglichkeiten!

Und durch all das Jammern hindurch hören wir zu allem Überfluss auch noch die anhaltenden Sirenengesänge des neuen Arbeitgeberpräsidenten Ingo Kramer, der ungefragt zum Besten gibt, dass die Unverschämtheit eines bundesweiten Mindestlohns den Verlust von Abermillionen (freilich beschissen bezahlter) Arbeitsplätze zur Folge hätte. Und da geht er völlig d´Accord mit demdauerhaft  dummschwätzenden Herrn Sinn vom Ifo-Institut, dem jeder Sinn fehlt für angemessene Wortwahl und wohlüberlegte Argumentation. Aber das, was er von sich gibt, ist so sinnfrei, wie der Zusammenhang seines Namens mit irgendetwas tiefergehendem, als beispielsweise einem kräftigen Tritt unter die Gürtellinie eines jeden arbeitenden Menschen!

aber wir haben es ja alle schon bemerkelt. Die deutsche Wirtschaft ist vor allem dadurch so leistungsfähig, weil der Staat (d. h. die Bürger, die zur Zahlung von Steuern befähigt gehalten und entsprechend geschröpft werden) die Niedriglöhne die in der deutschen Industrie und auf dem Dienstleistungssektor bezahlt werden aufstockt und damit (meiner bescheidenen Meinung nach) ganz offen die Wirtschaft mit Steuergeldern subventioniert und sich noch nicht einmal die Mühe macht, dies zu verschleiern! Die EU stürzt sich jedoch auf angeblich ungerechtfertigte Zahlungen der Bundesregierung an die Post und den DB-Konzern, die diesen ungerechtfertigte Vorteile gegenüber ihrer Konkurrenz verschafft hätten…

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Peterchens Mondfahrt

Wenn es einen Minister in Muddis Gruselkabinett gibt, der so richtig mit dem Pfund wuchern könnte, dass er zuviel auf den saftigen Hüften hat, dann ist es er – Peter Altmaier, der verbale Turbolader (leider auch er mit dem gefürchteten Turboloch).

Ausser lautem Geheule ist da nichts und es wird auch nichts kommen, die Luft ist raus, bzw. es war noch nie Luft drin, die man hätte kompressieren können!

Na und nun? Peterchens Mondfahrt ist vorbei! Der minutiös geplante, steile Karrierestart als BundesstrompreissenkungsministerIn endete nur wenige Zentimeter über dem Boden! Ausgebremst, bevor es los ging! Von der eigenen Kloalition, die einfach nicht verstehen will, dass er immer nur das Beste verkünden mag, und das Gute verkörpern und zwar in Hülle und Fülle! Sollen doch die Preise steigen, wen juckt das schon? Die Muddi und ihr Gruselkabinett jedenfalls nich…

Die Strompreisbremse ist nun ein Teil der leeren Worthülsensammlung geworden, als die sie die meisten aufmerksamen (und kritischen) Leser schon von anfang an gesehen haben! Da kann Peterchen noch so hektisch erläutern, wie das hätte funktionieren sollen (oder auch nicht, aber das wäre dann eh die Schuld der bösen Sozialisten gewesen).

Aber eines ist sicher – seine Glaubwürdigkeit konnte das in keinster Weise erschütern. Die hat Altmaier sowieso nie gehabt! Denn als christlich-demokratischer Hansdampf-in-allen-Gassen ist er bekannt für viele Worte und anschließend wenige Taten. Es ist aber auch ein Graus, wenn man gern möchte, aber nicht kann, weil man nicht darf. Und wenn man dürfte, dann will man natürlich nicht, denn schließlich hat man als Politprofi ja auch seinen Stolz.

Und so warten wir auch in Zukunft auf den Tag, der uns endlich einmal ein Gesetzesvorhaben bringt, dass die Interessen der Bürger vertritt. Das wäre sicher kein Problem bei der Strompreisbremse gewesen, wenn nur irgendwer dem Petererklärt hätte, wie man die Strompreise für die Verbraucher senken kann, ohne die Gewinne der Energiekonzerne zu schmälern, ja, diese womöglich sogar noch zu steigern. aber das wäre die Geburtsstunde der eierlegenden Wollmilchsau und die gibts leider nicht, auch wenn man ihr noch so ähnlich sieht!

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Willst Du eine Tüte, Alter?

Es ist schon erstaunlich, dass man alle umweltpolitischen Massnahmen (sofern man die Einführung einer Bezahlpflicht für Plastiktüten überhaupt als umweltpolitische Massnahme bezeichnen kann) über den Geldbeutel der Bürger zu steuern versucht.

Ich meine, es wäre sicherlich furchtbar, wenn man die Herstellung, den Handel mit und den Verkauf von Plastiktüten einfach verbieten würde! Die Konzerne allüberall in Europa würden (natürlich völlig zu Unrecht) notleidend, denn die Gewinne aus dem Verkauf der Plastiktüten an die Einzelhändler und von denen an die Kundschaft (ja, sowas gibt es schon) sind märchenhaft! Wo sonst gibt es schon so dämliche Kunden, die dafür, dass sie mit den bunt bedruckten Plastiktüten auch noch Werbung für den Laden machen, in dem sie gerade eingekauft haben, auch noch Geld bezahlen? Außer bei Apple vielleicht?

Die Forderung, Plastiktüten müssten Geld kosten, damit weniger davon auf dem Müll landeten, ist abstrus! Plastiktüten kosten in aller Regel heute schon Geld, das weiss derjenige, der selber einkaufen gehen muss, weil er sich keinen Einkaufsknecht leisten kann, am allerbesten! Aber nichts ist so einfach, als so zu tun, dass man die Umwelt und die Natur schützen möchte und dafür einfach in die Tasche eines anderen zu greifen, wie es die Regierung tut?

Ihr wollt saubere, regenerative Energien, um das Klima zu schützen? Sorry, aber das wird teuer (denn die Energiekonzerne wollen zwar auch weiterhin richtig gut Geld verdienen, aber bitte sehr keinerlei Risiko tragen, oder gar in Netze und anderen Firlefanz investieren!)!

Ihr wollt auch weiterhin Auto fahren? Dann aber bitte schön müsst ihr auch bereit sein, mehr dafür zu bezahlen (Katalysatoren, schwefelarme Spritsorten, effektivere Motoren, die Ksten nehmen kein Ende und wer sich die neueste Technik nicht leisten kann, sorry, der hat eben Pech und muss noch mehr bezahlen, wie z. B. mehr Kraftfahrzeugsteuern, Fahrverbote in Innenstädten und die daraus resultierenden Kosten für die Öffis)!

Ihr wollt keine saubere und sichere Atomenergie? Ja, dann habt ihr ein Problem, denn die Energiekonzerne, die damit jahrzehntelang die dicke Kohle geschaufelt haben, wollen sich nicht an den Kosten für Stilllegung der alten Meiler, den Rückbau und die ebenso sichere Endlagerung der radioaktiven Abfälle beteiligen (das ist schließlich Sache der Kunden, die genauso lange von dieser wunderbaren und unerschöpflichen Energiequelle – jedenfalls was die Einnahmen aus Sicht der Konzerne betrifft – „profitiert“ haben und vor allem des Steuerzahlers!)!

Früher und gelegentlich auch noch heute (allerdings bedeutend seltener, als uns suggeriert wird) pflegte sich „Unternehmertum“ durch eine gewisse Risikobereitschaft auszuzeichnen, die auch ein gewissen Mass an Einkommen rechtfertigte. Wer das Risiko trägt, kann im Zweifelsfall auch alles oder einen großen Teil seines Vermögens verlieren. War er also bereit, dieses Risiko einzugehen, so rechnete er sich eine Erfolgschance aus und wenn er dieses als akzeptabel einschätze, dann konnte er im Falle eines Erfolgs die Früchte sowohl seiner Arbeit, als auch seiner Risikobereitschaft ernten.

Damit ist es allerdings heute vorbei. Man ist zwar bereit Risiken einzugehen und zwar JEDES Risiko, aber keinesfalls die Folgen, falls die Erwartungen sich nicht erfüllen. Dagegen nimmt man (aus garnicht so unerfindlichen Gründen) die Gewinne gerne mit, wie es so schön heisst!

Man hat schließlich noch ein gewichtiges Pfund, mit dem man wuchern kann, wenn man es versteht. Große Banken beispielsweise sind „systemrelevant“, d. h. wenn sie pleite gehen, dann reissen sie ganze Volkswirtschaften, ganze Staaten mit in den Abgrund…sagen sie und jedermann in der Regierung glaubet es gerne! Also rettet man die Banken, hebt drohend den Zeigefinger der Moral und lässt sie weiter machen wie bisher!

Große Konzerne verweisen gerne auf die Zahl ihrer Beschäftigten, die man doch nicht in die Arbeitslosigkeit schicken wolle, egal wie bescheuert sich die Geschäftsführung auch verhalten, wie sehr sie aich auch verkalkuliert haben mag! Denn auch Arbeitslose sind Wähler und wer möcht schon gern tausende von Wählerstimmen riskieren, wenn man doch zumindest nach außen hin den Anschein erwecken kann, man hätte alles nur menschenmögliche getan? Ein Politiker jedenfalls nicht!

Und man darf ja auch nicht vergessen, dass eine politische Karriere nicht ewig dauert. Einmal das Maul zu früh und/oder am falschen Ort aufgerissen und schon kann es vorbei sein. Vielleicht hat man aber auch nur auf´s falsche Pferd gesetzt und plötzlich lässt einen die eigene Seilschaft fallen, wie die sprichwörtliche heisse Kartoffel, dann ist man froh um jeden Konzern, bei dem man es sich zu zeiten von Amt und Würden nicht verdorben hat. Denn wer möchte schon, wenn er erst einmal daran gewpöhnt ist, auf all die vielen kleinen, wenn auch recht unbedeutenden und die eigene unabhängige Meinung keinesfalls beeinflussenden Annehmlichkeiten verzichten, die einem die verschwiegenen Lobbyisten jedweder Couleur zu gewähren pflegen, angefangen von üppigen Buffets mit exostischen Kostbarkeiten, über allerlei elektronischen Schnickschnack, kostengünstig bis kostenfrei für Testzwecke zur Verfügung gestellt, bis hin zum exzessiven Besuch im Puff?

Im vorliegenden Fall dürfen wir einmal mehr davon ausgehen, dass die Bundesregierung, in Form des Bundesumweltamtes und unter der weisen Führung des Jockel Flasbarth, vermutlich mit „massiver Unterstützung“ durch die übergewichtige Gestalt ihres Bundesumweltministers Altmaier, nach dem bewäührten Prinzip des allen Wohl und keinem Wehe (außer dem Steuerzahler vielleicht, nein, sogar ganz sicher!)und unter maßgebendem Einfluss der entsprechenden Lobbyverbände, zwar den Anschein umweltpolitischer Aktivität erwecken möchte, aber dennoch nicht zu viel des Guten will. So werden also auch weiterhin Plastiktüten in ungeheuren Mengen und gegen gute Bezahlung an den Einzelhandel geliefert und von diesen dann (gegen Bares, versteht sich) an den Kunden weiter gegeben werden. Was daran nun wirklich neu sein soll, mag jeder für sich entscheiden. Für mich zeigt dieser Plan jedoch eines ganz klar: Die Bundesregierung hat keine Ahnung von Umweltpolitik (und wie man sich weiter denken kann, auch keinerlei spürbares Interesse), aber davon jede Menge!

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Mein gaaanz spezieller Freund, der Herr Altmaier…

…beliebt wieder einmal, sich mit gaaanz besonders unsäglichem Geschwafel in der Tagespolitik zurück zu melden. Vermutlich nur, damit man ihn nicht einfach völlig vergisst. Dabei sollten ihm seine Politberater und Spin-Doktores schon mal gesagt haben, dass zwar auch schlechte (in diesem Falle aber dumme) Werbung auch Werbung ist, diese Werbung aber nicht in jedem Fall das gewünschte Ergebnis zu zeitigen pflegt – nämlich beim Wähler in angenehmer und vor allem wählbarer Erinnerung zu bleiben! Warum ich mich so ereifere? Es sind Herrn Altmaiers ebenso bescheuerte Bemerkungen zur Energiewende, die nur deshalb stockt, weil die Politik nicht Willens und in der Lage ist, einen Kurs festzulegen und die Energieunternehmen an die Kandarre zu nehmen, damit die Energiepreise bezahlbar bleiben…

Wer hätte das aber auch ahnen können? An der hakelnden Energiewende is nich die Karrikatur eines Bundesumweltministers Schuld. Schon erst recht nicht eine Bundesregierung, die lieber der Wirtschaft in die fetten Ärsche kriecht und den lieben Gott einen guten Mann sein lässt (man denke hier bloss mal an das viel und oft beschworene „C“ im Namen der CDU). Natürlich is auch nich besagte Wirtschaft schuld, die ja gern wollte, wenn sie nur könnte, aber die man nich lässt, so wie sie will, weil das, was sie will, mit Umweltschutz, Energiewende und Klimarettung soviel zu tun hat, wie Muddis Politik mit Tranzparenz. Es sind die Länder! Es is der Egoismus! Es sind nicht zuletzt die Bürger, die einfach nicht einsehen wollen, warum sie den Energiekonzernen die Taschen füllen sollen, obwohl die heute schon nicht mehr wissen, wohin mit den Profiten, besonders seit Zypern nicht mehr als Geldwaschmaschine in Frage kommt!

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