Das Kapital steht rechts!

Gestern war Brasilien dran! Putsch des Parlaments gegen die demokratisch gewählte Präsidentin Dilma Ruosseff unter dem Applaus der USA! Morgen Venezuela? Das Land mit den reichsten Ölvorräten der Erde. Wird seit der demokratischen Wahl einer linken Regierung von der venezolanischen Wirtschaft, US-Konzernen, den USA und Kolumbien unter massiven Druck gesetzt! Übermorgen Ecuador? Ebenfalls reiche Ölvorkommen und eine linke Regierung, muss sich das Land gegen die Einflussnahme durch die USA, US-Konzerne und andere reaktionäre Gruppen zur Wehr setzen! Griechenland? Kein Öl aber strategisch wichtig! Linke Regierung, die von der EU und dem IWF geknebelt und massivst unter Druck gesetzt wird!
Es gibt keine linke Regierung in irgend einem Land auf der Welt, mal abgesehen von Nordkorea vielleicht, die nicht unter dem massiven Druck des globalen Kapitals steht, insbesondere, wenn es um strategische Rohstoffe, wie z. B. Erdöl, geht, die grundsätzlich als wichtig für die nationale Sicherheit der USA betrachtet und deshalb beansprucht werden!
Und es ist kein Ostblock mehr da, der diesem Treiben Einhalt gebieten könnte.
Dies scheint allmählich der Moment zu sein, an dem wir den Untergang des real existierenden Sozialismus so langsam zu bedauern beginnen sollten!

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Das endlose Elend mit TTIP

Als ich heute morgen das Fernsehen einschaltete, geriet ich, Zufall oder nicht, sofort in die Präsentation der geleakten TTIP-Papiere durch Greenpeace und sah sofort meine schlimmsten Befürchtungen, die ich und die meisten anderen kritisch denkenden Menschen bis heute gehegt hatten, umgehend bestätigt!

Mir, und sicher auch einigen anderen Leuten, ist ofort klar geworden, warum sowohl diese Papiere, als auch die gesamten Verhandlungen geheim bleiben sollten! Sie zerstören unsere sowieso schon in Auflösung begriffene Demokratie und ignorieren vollkommen unsere Rechte und Interessen als Verbraucher, ja sogar unsere Menschenrechte. Hier wird ganz klar der jetzt offengelegte Versuch unterneommen unsere (relativ) hohen Standards auf allen wirtschaftlich in irgendeiner Form interessanten Gebieten, nicht nur zu senken, sondern so konsequent abzusenken, dass sie als solche nicht mehr zu erkennen wären. Und der Grund liegt ausschließlich in der Tatsache begründet, dass US-amerikanische Großkonzerne, eifrig unterstützt von ihrer Administration, nach neuen Märkten und Absatzmöglichkeiten für ihre Produkte suchen, ohne auf irgend jemandes Interessen und Befindlichkeiten rücksicht zu nehmen!

Wie ich auf diese Idee komme? Ich will es gleich so kurz wie möglich erläutern. In der gesamten 240-jaährigen Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika, hat es nch nicht einen einzigen Vertrag mit einem anderen Land gegeben, der die Belange der US-Wirtschaft nicht berücksichtigt hätte und diese etwa im Ausgleich mit den Interessen anderer Staaten gar zurück genommen hätte: Nach wie vor gilt in Amerika das Mott: America first! Und das betrifft alles, was der Meinung amerikanischer Politiker nach die nationalen Interessen der USA berührt. Und was würde diese mehr berühren, als die Profite amerikanischer Konzerne zu mehren? Die USA führen Krieg in den Staaten des mittleren Ostens, um ihren Einfluss auf die Ölquellen der Welt zu sichern. Die USA führen Stellvertreterkriege in Afrika und Asien, um Rohstoffe zu kontrollieren, die sie als strategisch erachten und nicht zuletzt wollen die Amerikaner den Absatz ihrer (und nur ihrer) Waren sicher stellen. Denn was hätte amerikanische Außenpolitik und Politik überhaupt für einen Sinn, wenn sie nicht amerikanischen Interessen diente?

Schaut man sich die sogenannten „Verhandlungspositionen“ an, welche in den TTIP-Papieren niedergelegt sind, wird sofort klar, dass hier Positionen aufgebaut wurden, die keine anderen Möglichkeiten zulassen, als die Aufgabe der europäischen Verhandlungspositionen zugunsten US-amerikanischer Wirtschaftsinteressen. Ist ja kein Wunder, dass die Verhandlungs“partner“ auf europäischer Seite – und natürlich auch nicht die Profiteure aus den USA – nicht wollen, dass das jemand mitbekommt, bevor die Verhandlungen abgeschlossen, in trockenen Tüchern also, und unumkehrbar geworden sind.

Wir können an einigen Beispielen sehen, wohin zum Beispiel die sogenannten privaten „Schiedsgerichte“ führen werden, die ja „Streitigkeiten“ zwischen US-Konzernen und jenen Staaten „schlichten“ sollen, die wegen wirtschaftlicher Differenzen (womöglich der Verabschiedung von Gesetzen, die den Profitinteressen von US-Konzernen nicht genehm sind oder gar entgegen stehen) angerufen werden können. So der Plan! Angeblich! Rumänien zum Beispiel hatte nach dem Abschluß eines Investitionsschutzabkommens (ähnlich den Investitionsschutzgarantien die bei TTIP vorgesehen sind) einem kanadischen Bergbaukonzern Abbaulizenzen für die Gewinnung von Gold im Tagebau erteilt, die nach Protesten von rumänischen Gerichten wieder kassiert wurden! Dabei spielten Umwelt- und Naturschutz, sowie die Interessen der Betroffenen in dem Gebiet eine nicht zu unterschätzende Rolle. Nun hat der kanadische Konzern den Staat Rumänien vor einem in Amerika ansässigen Schiedsgericht auf Schadensersatz für entgangene Gewinne verklagt. Es steht ein Schadenersatz von etwa 4 Milliarden US-$ im Raum! Und das ist schon ein Wort für ein Land wie Rumänien!

Glaubt wirklich jemand ernsthaft, dass das in anderen Ländern Europas anders ablaufen wird, wenn Regierungen souveräner Staaten Gesetze erlassen, die mit US-Interessen nicht kompatibel sind? Glaubt andererseits jemand, dass Konzerne aus der EU auch nur den Hauch einer Chance hätten, vor Schiedsgerichten in Amerika ihre Interessen durchzusetzen? Wenn dem so wäre, stünden die Schiedsgerichte nicht im TTIP-Vertrag. Wir haben eine unabhängige Justiz (jedenfalls halbwegs unabhängig) und wir haben juristische Traditionen, die teilweise über Jahrhunderte gewachsen sind, bzw. von den Völkern auf der Straße blutig erkämpft werden mussten!

Wir haben es nicht nötig uns vollkommen an die USA und deren Wünsche auszuliefern und ich werde für meinen Teil nicht auf dem Sofa sitzen bleiben und abwarten, ob sich die USA dazu bequemen gelegentlich auch den Interessen ihrer „Partner“ entgegen zu kommen. Darauf werden wir vergeblich warten. Und ich will, wenn ich in den Supermarkt gehe, auf den Verpackungen der Produkte nachlesen können, was und in welcher Menge darin enthalten ist. Dabei spielt es zunächst einmal keine Rolle, ob die Deklarationen der Wahrheit entsprechen (tun sie das nicht, dann ist das, unabhängig von der Gesetzgebung eine kriminelle Handlung, die mit der Härte unserer Gesetze zu ahnden ist!). Ich will auch keine gentechnich veränderten Organismen in unserer Umwelt verteilt wissen. Denn so kühl-technokratisch sich die Forderung der Amerikaner nach dem wissenschaftlichen Nachweis der Schädlichkeit, bzw. der Gefährlichkeit gentechnisch veränderter Organismen auch anhört. Wenn sie erst einmal in die Umwelt gelangt sind, lassen sich die GVO´s nicht mehr zurück holen, selbst wenn man plötzlich den wissenschaftlichen Nachweis in Händen hält, dass GVO´s eben doch nachweislich schädlich und potenziell gefährlich sind! Aber genau das wissen auch die Amerikaner! Und darum dreht sich´s in diesem TTIP-Vertrag!

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Der Krieg der USA gegen die Indianer

Kaum ein Land auf der Welt hält sich soviel auf seine demokratischen Werte und die Menschenrechte zugute, wie die Vereinigten Staaten von Amerika, die USA. In „gods own country“, in Gottes eigenem Land also, kann es jeder vom Tellerwäscher zum Millionär bringen (so sagt man), wenn er nur fleissig genug ist, wenn er rackert, wie ein Schwein und wenn er kein Schwarzer (aber sogar dann hat er vielleicht eine Chance in der Entertainement-Branche, als was auch immer, denn hier kann man es nur zu etwas bringen, wenn man exotische genug aussieht, das Können ist dabei Nebensache), kein Kranker, Behinderter, oder gar einer der Natives ist, also ein Angehöriger jener Rasse, die einst ganz Amerika bevölkerte und bereits kurz nach der Entdeckung des Kontinent durch den Falschfahrer Christoph Columbus, von den in Massen herbeiströmenden weißen Einwanderern, an die Wand und die unfruchtbaren Gebiete des Kontinents gedrängt wurden.

Dabei setzte man nicht nur Pfeil und Bogen überlegene Handfeuerwaffen und Kanonen ein, sondern bediente sich auch weniger hehrer Methoden, um sich der unerwünschten Kinder Manitous zu entledigen.

Indianer, die sich nicht mit Glasperlen und anderem wertlosen Plunder „überreden“ lassen wollten, ihr fruchtbares Land den Weißen zu überlassen, verfrachtete man mit Gewalt in unwegsame Gebirge und knochentrockene Wüsten, wo man ihnen in sogenannten Reservationen gewisse „Rechte“ und später auch eine Art Selbstverwaltung einräumte, freilich unter der Oberaufsicht und der Knute des weißen Mannes, der sich selbst nicht nur als die Krone der Schöpfung betrachtete, sondern dies auch sehr deutlich zeigte. Er behandelte die Indianer als unmündige, dumme und verantwortungslose Kinder, die einer strengen „Erziehung“ zu unterwerfen seien, damit sie zu „guten“ und vor allem christlichen Menschen wurden, die verlernt haben zu widersprechen und ihre eigenen Interessen zu vertreten.

Diese Einstellung, vom überlegenen Weißen und den kindlich naiven Indianern, hat sich bis heute erhalten und ist damit nicht mehr und nicht weniger als eine Form des Rassismus, der bis auf den heutigen Tag als selbstverständlich betrachtet, gesellschaftlich akzeptiert und genauso praktiziert wird!

Heute sind die Indianer, die einst frei und stolz die Prärien durchstreiften und den riesigen Büffelherden (ein Mosaiksteinchen im Krieg der USA gegen die Ureinwohner war daher zu allererst die Vernichtung der großen Büffelherden. In der Folge verhungerten unzählige Indianer, der Rest wurde in abgelegene Reservationen deportiert) hinterher zogen, die ihre Lebensgrundlage bildeten, auf viele mehr oder weniger große Reservate verteilt, wo sie, weil es keine Jobs und auch sonst keine Industriebetriebe gibt, auf staatliche Unterstützung angewiesen sind.

Glücksspiel, Korruption, Gewalt, Drogen und Alkoholmissbrauch sind daher in den Reservationen an der Tagesordnung und Diabetes, der seine Ursachen in der Fehl- und Mangelernährung durch den Fastfood-Fraß des weißen Mannes hat, ist zu einer wahren Plage geworden. Der soziale Zusammenhalt der Stämme, Sippen und Familien, ist weitestgehend zerstört, die Bildung auf einem erschreckend niedrigen Niveau! Indianer haben in der Berufs- und Arbeitswelt der weißen „Herrenrasse“ so gut wie keine Chance!

Ihrer Kultur, ihrer Geschichte, hat man sie gezielt entfremdet und ihre religiösen Zeremonien über Jahrzehnte hinweg verboten. Wer trotzdem daran teilnahm, oder auch nur dabei zusah, lief Gefahr, verhaftet und ins Gefängnis geworfen zu werden.

Heute tötet der weiße Mann nicht mehr einfach Indianer, oder lässt sie in der Wüste verhungern und verdursten. Er geht mittlerweile weit subtiler vor und verurteilt Indianer, die ihre Rechte einfordern nach regelrechten Schauprozessen jahre- und jahrzehntelang ins Gefängnis, isoliert sie und breitet den Mantel des Schweigens darüber.

Besonders erbittert wurden die Auseinandersetzungen von beiden Seiten geführt, als man den Indianern auch noch das letzte bisschen Land abnahm, sobald man darunter auch nur eine Spur wertvoller Bodenschätze vermutete, beispielsweise Gold, Öl, Uran und was sich sonst noch auf dem Weltmarkt gewinnbringend (aber in der Regel ohne Beteiligung der betroffenen Indianer) verscherbeln lässt!

Korrupte Regierungsbeamte verhökern bis heute die Rechte an Grund und Boden, Polizeigewalt sorgt dafür, dass sich die Indianer nicht wehren können. Das Ganze wird dann mit politischer Vorteilsnahme kombiniert und schon können die Kräfte des freien Marktes ihre segensreiche Wirkung entfalten (bedauerlicherweise nur segensreich für die Konzerne!).

Die betroffenen Indianer müssen mit der Umweltverschmutzung und der Zerstörung ihrer heiligsten Stätten leben, für ihre Rechte interessiert sich kein Schwein in der Regierung (und dabei spielt es keine Rolle, ob es sich nun um Demokraten oder Republikaner handelt!). Offensichtliches Unrecht wird nicht wieder gut gemacht, sondern vertuscht. Die Opfer der Schauprozesse, des Staates und der Konzerne leiden bis heute unter den Folgen des Rohstoffhungers der Welt! Vom Staat gezahlte Entschädigungen in Millionenhöhe verschwanden in korrupten Kanälen und dienten der Bereicherung einiger weniger einflussreicher Indianer, die sich mit den Weißen arrangiert haben.

Ein besonders krasses Beispiel für eine willfährige, staatshörige und abhängige Justiz und die bewusste Missachtung der Menschenrechte, stellt der Fall Leonard Peltier dar.

Leonard Peltier

Leonard Peltier ist ein indianischer Aktivist des AIM und seine Arbeit und sein Einsatz für die Rechte der Indianer brachte ihn 1977 vor ein US-Gericht, dass ihn wegen Mordes an zwei FBI-Beamten zu zweimal lebenslänglicher Haft verurteilte. Seit dieser Zeit, mithin also seit fast 35 Jahren, sitzt er unter teilweise unmenschlichen Bedingungen in politischer Haft.

Seit dem 27. Juni hält man den heute 66-jährigen Leonard Peltier, der an Diabetes und Herz-Kreislaufbeschwerden leidet, in einer 1,8 m x 2,4 m winzigen Zelle in Isolationshaft gefangen.

Auf Grund lächerlicher und an den Haaren herbei gezogener Anschuldigungen wurde er zu 6 Monaten Einzelhaft verurteilt. Die gnadenlose Vollstreckung dieser Strafe ist unter den genannten Bedingungen und dem allgemein schlechten Gesundheitszustands des Delinquenten lebensbedrohlich. Es zeigt sich deutlich, dass hier ein Exempel statuiert werden soll, wobei das Leben, die Gesundheit und die Menschenrechte des Leonard Peltier keine Rolle spielen!

INFO: Natürlich will ich keine Falschmeldungen verbreiten und aus diesem Grunde weise ich auf Informationen hin, die ich kürzlich erhalten habe. Diese besagen, dass Leonard Peltier nicht mehr in diesem Höllenloch in Isolationshaft gefangen gehalten wird.

Sein derzeitiger Status wird mit Disciplinary Segregation beschrieben. Darunter ist wohl eine Isolation von allen anderen Gefangenen zu verstehen. Dies ist als Maßnahme der Disziplinierung für begangene (oder vermeintlich begangene) Straftaten während der Verbüßung der ursprünglichen Haftstrafe zu verstehen. Hier sind der Willkür Tür und Tor geöffnet, da bei solchen strafverschärfenden Disziplinierungsmaßnahmen vor Gericht keine Anwälte zur Verteidigung zugelassen sind! Vielfach, so wie vermutlich auch im Falle Leonard Peltiers, werden solche Disziplinierungen benutzt, um die Betroffenen zu demütigen und gefügig zu machen!

In jedem Fall dürften sie mit der Menschenwürde nur sehr schwer oder garnicht zu vereinbaren sein!

Wer den Freiheitskampf Leonard Peltiers unterstützen möchte, kann sich am Email-Protest beteiligen, mit dem Präsident Obama aufgefordert wird, den Schwerkranken zu begnadigen!

Das Unrecht, dass Leonard Peltier durch die US-Justiz angetan wird, steht den Verbrechen der US-Militärjustiz an den Gefangenen in Guantanamo Bay in nichts nach! Es ist ein Krieg gegen die indianischen Völker, die Ureinwohner Amerikas. Die USA haben unter dem Deckmantel der Menschenrechte und der Demokratie überall auf der Welt Kriege begonnen und geführt, während sie im eigenen Land diese recht emit Füßen treten. Es gibt keine unabhängige Justiz, sondern nur eine rassistische und parteiische Justiz, die sich den Wünschen der Mächtigen unterwirft und Kritiker mundtot zu machen und durch unmenschliche Haftbedingungen auszurotten versucht!


Das Logo des AIM

Die Gesamtsituation der Indianer in Nord- und Südamerika

Überall auf dem Doppelkontinent Amerika, der bekanntlich aus den Teilen Nord- und Südamerika und der die beiden Kontinente verbindenden Landbrücke Mittelamerika besteht, wurden die Indianer, nach der Eroberung durch Spanier (Cortéz, Pizzaro), die Portugiesen, Franzosen, Engländer, Holländer und wen auch immer, unterdrückt, versklavt und ausgebeutet.

Besonders gravierend wahren die Verfolgungen in den Teilen der Neuen Welt, die zum gigantischen Kolonialreich Spaniens gehörten. Mit beispielloser Brutalität wurden hier die Indios in die Gold- und Silberminen getrieben, oder auf den Haziendas und Plantagen gnadenlos verheizt. Ein übriges tat die spanische Inquisition, die mit Feuer und Schwert die ungläubigen Indios zum christlichen Glauben zu bekehren trachtete.

Politisch waren die Natives zur Tatenlosigkeit verdammt und damit zur Bedeutungslosigkeit verurteilt. Aufstände wurden mit brutalster Gewalt beantwortet und ohne jede Rücksicht niedergeschlagen, selbst nachdem die ehemaligen spanischen Kolonien die Herrschaft der Krone abgeworfen hatten, änderte sich an der Situation der Indios erst einmal garnichts. In Brasilien beispielsweise wurde die Sklaverei erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts verboten!

Überall bietet sich dem aufmerksamen Beobachter in Süd- und Nordamerika das gleiche traurige Bild – die Indianer, als die Ureinwohner des Kontinents, sind gleichzeitig die rechtlosesten und am grausamsten unterdrückte Minderheit, selbst Schwarze, Latinos und Chinesen erfahren mehr Anerkennung als die Natives.

Heute wie damals nimmt keine Regierung Rücksicht auf die Bedürfnisse, kulturelle und religiöse Identität der Indianer und Indios. Kaum waren sie in die letzten unwegsamen Urwälder verdrängt, oder in andere, abgelegene Wüsten und Ödnisse deportiert, begann man auch schon die geschlossenen Verträge zu brechen, wenn man sie denn überhaupt jemals für ernst genommen hatte (was man aber getrost verneinen darf!).

Die Wälder (besonders der Amazonasregenwald) fallen den Motorsägen des weißen Mannes zum Opfer, ebenso wie die kläglichen Reste der Küstenregenwälder Nordamerikas der Gier der US-Holzindustrie. Hunderte Jahre, oder sogar mehr als tausend Jahre alte Baumriesen werden ohne mit der Wimper zu zucken gemordet und zu Bauholz und Zellulose für die Papierproduktion verarbeitet. Was stehen bleibt, wird ein Raub der Flammen, mit denen die Handlanger multinationaler Konzerne Weideland schaffen, um darauf Rindviecher zu züchten, damit der Nachschub an Hamburgerfleisch nicht nachlässt und die Nachfrage nach Gensoja gestillt werden kann…bis die Erosion die nackte, gequälte Erde hinweg gespült hat.

Wo Erdöl entdeckt wird, fallen die Ingenieure und Arbeiter der Mineralölkonzerne wie Heuschreckenschwärme ein, vergiften den Wald und die Flüsse,

zerstören die Natur und hinterlassen eine ölverpestete Mondlandschaft. Politische Aktivisten werden von Killerkommandos ermordet, die Frauen vergewaltigt und die Gewinne ins Ausland geschafft. In diesem grausamen Spiel tanzen die korrupten Systeme der Staaten in Nord- und Südamerika einen kriminellen Tanz mit den von Profitgier besessenen Managern westlicher Konzerne!

Im Indioland schürfen illegale Goldsucher nach dem edlen Metall und verseuchen die Flüsse mit Quecksilber. Drogenkartelle zwingen die Indios, Marihuana, Koka und Mohn anzubauen, die Rohstoffe für Suchtmittel liefern und wenn die Armeen der westlichen Länder den Kampf gegen den Drogenhandel in die Länder tragen, wo der Rohstoff heranwächst, dann leiden auch darunter die Indios am meisten!

Es ist ein Scheißspiel, in dem Menschen herum geschoben werden wie Figuren auf einem Schachbrett und genau wie die Bauern werden sie dem Profit geopfert und geschlagen.

Leonard Peltier ist ein Symbol für den Widerstand der Indianer gegen die Ungerechtigkeit und den Kampf für die Menschenrechte und darum müssen wir für seine Freiheit eintreten!

Free Leonard Peltier

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Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die völlige Teilnahmslosigkeit am Schicksal Leonard Peltiers durch die großen Tageszeitungen, besonders der Boulevardpresse in Deutschland. gerade Letztere stürzen sich ja üblicherweise wie Aasgeier auf jede Geschichte, mit der sich die Verkaufszahlen in die Hohe treiben lassen. Aus irgendeinem Grunde scheint man aber nicht unangenehm auffallen zu wollen…

Wasser!

Was hält unseren Planeten, unsere Mutter Erde, am Leben und ist die Grundvoraussetzung für Leben überhaupt im Universum? Richtig, Wasser! Wie abhängig sowohl die Menschen, als auch Tiere und Pflanzen vom Wasser sind, zeigt sich überall da, wo es nicht vorhanden ist. Wasser ist so wertvoll, nein, wesentlich wertvoller als Gold oder Erdöl. Öl ist irgendwann nicht mehr genug da, um die Erde mit Energie zu versorgen. Dann wird es vermutlich einen anderen Energieträger geben, der dessen Stelle einnimmt. Wasser aber ist durch nichts zu ersetzen. Ohne Wasser kein Leben!
Beste Voraussetzungen also, daraus ein richtig großes Geschäft zu machen. So sehen das jedenfalls die Konzerne und darum reissen sie sich um das „Recht“, die Wasserversorgung der Menschen unter ihre Kontrolle zu bringen. Und mit ihrem Drang nach der Herrschaft über das Wasser und damit über die Menschen und ganze Staaten, rennen die Lobbyisten bei den Regierungen offene Türen ein. Der Boden ist bereitet, auf dem sie nach der Macht greifen können!
Wasserversorger in deutschen Städten werden zunehmend „privatisiert“. Erste und meist einzige Folge: die Wasserver- und Abwasserentsorgung wird teurer! Schließlich sind Konzerne – im Gegensatz zu staatliochen Versorgern – verpflichtet Gewinne zu erwirtschaften, sonst bekommen die Konzernchefs von ihren Aktionären einen kräftigen Tritt in die Eier!
Die Privatisierung wird übrigens von den Behörden mit „Wettbewerb“ und angeblich sinkenden Preisen begründet, in Wahrheit aber verschenken Staat und Kommunen ihre Monopole an Unternehmen, die ihre Marktposition skrupellos ausnutzen.
Wie weit die Regierungen und Konzerne bei der Ausbeutung der Menschen zu gehen bereit sind, zeigt das Beispiel von Cochabamba in Bolivien. Dort wurde vorgeführt, was passiert, wenn ein Staat leichtfertig die Kontrolle über etwas so wichtiges, so unbezahlbar wertvolles, wie das Wasser aus der Hand und in die Kontrolle eines Konzerns gibt. Es führt uns vor Augen, was für Folgen dieser ungehemmte Drang nach Privatisierung öffentlicher Aufgaben für den Frieden und die Menschenrechte hat. So also sieht unsere Zukunft aus, wenn alles, wofür der Staat verantwortlich war, unter die Kontrolle privater Konzerne gelangt.
1999 erlangte der Konzern Bechtel (Wikipedia über die Bechtel Corporation) die Kontrolle über die Wasserversorgung von Cochabamba. Dabei wurden sowohl die Regierung von Bolivien, als auch die Stadtverwaltung regelrecht über den Tisch gezogen. Kaum hatte der Konzern die Kontrolle über das Wasser, erhöhte er die Preise. Dem Konzern wurde sogar das Recht zugestanden, an jeder Regentonne einen Wasserzähler anzubringen. Das bedeutete, dass die Menschen sogar für den Regen Wassergebühren an Bechtel zahlen mussten! Im Jahre 2000 brachen Unruhen aus, die im Wasser-Krieg in Cochabamba gipfelten!

Nach dem Tod etlicher Menschen, die für ihr Recht auf Zugang zu sauberem Wasser auf die Strassen gingen um zu protestieren, wurde die Privatisierung rückgängig gemacht! Nun klagt Bechtel auf horrende Entschädigungen durch den Staat Bolivien. Wer glaubt, bei uns würde das anders laufen, der glaubt vermutlich auch an den Weihnachtsmann, der uns übermorgen wieder einen Haufen Geschenke bringen wird – hoffentlich. Und mein Wunsch wäre, dass zu Weihnachten die Politiker mit einer guten Portion Vernunft, Aufrichtigkeit und einer kleinen Prise Selbstlosigkeit beschenkt würden, aber ich glaube, da verlange ich zu viel!

weiterführende Links:

  • Veolia Wasser GmbH (beherrscht nach eigenen Angaben die Wasserversorgung von mehr als 450 Kommunen in Deutschland – Der Ausverkauf der kommunalen Wasserversorgung an die Industrie hat in Deutschland schon begonnen!).
  • Wasser in Bürgerhand (so bezeichnet sich ein „Netzwerk lokaler Initiativen und Gruppen aus verschiedenen Staaten, die sich gegen die Kommerzialisierung und Veräußerung öffentlicher Güter einsetzen“).
  • attac Wasser (wer sich darüber informieren will, wie die Konzerne nach der Macht über das Wasser greifen, der ist hier sicher ganz gut aufgehoben).
  • Wasser ist Menschenrecht (hier gibt es eine Vision der Zukunft, wie sie keiner will, außer den Managern der großen Konzerne – Also, wenn Ihr der Meinung seid, dass Wasser ein Menschrecht ist, dann wehrt den Anfängen. Was in anderen Staaten der Welt passiert, wird auch bei uns passieren!).

Eine Privatisierung aller möglichen und unmöglichen öffentlichen Aufgaben ist eine verhängnisvolle Entwicklung. Die Regierungen lassen sich von Konzernen immer mehr Aufgaben aus der Hand nehmen, zu denen sie eigentlich, ihrem Selbstverständnis nach, verpflichtet sind. Der Staat ist eigentlich verpflichtet, seine Bürger vor dem Zugriff der Konzerne zu schützen. Tut er dies nicht, führt er sich selbst ab absurdum. Gewisse Dinge dürfen nicht in private Hand gelangen und den Gewinnbestrebungen einiger weniger geopfert werden. Der Staat, der seine Aufgaben nicht wahr nimmt, denen er seinen Bürgern gegenüber verpflichtet ist, verwirkt auch sein Recht Steuern einzutreiben!

Wird die Menschheit die nächsten 30 Jahre überleben?

Due Umweltstiftung WWF stellt am heutigen Mittwoch in Berlin den „Living Planet Report 2008“ vor. Dies berichtet die Netzeitung. Nach diesem Bericht benötigen wir ab dem Jahre 2035 zwei Planeten, um weiter im bewährten Massstab die Ressourcen Gaias zu verschleudern und zu verbrennen.

Nachdem der Mensch über hunderttausende von Jahren hinweg als Sammler und Jäger sein Leben fristete bevor er wahrscheinlich eher zufällig zum Ackerbauern wurde, hat er es nun geschaft in einigen wenigen Jahrzehnten unsere Mutter Erde derartig auszuplündern, zu verseuchen und zu vergiften, dass seine eigene Existenz auf dem Spiel steht. Gleich den Lemmingen, die sich in manchen Jahren so rasant vermehren, dass sie ihre eigenen Lebensgrundlagen zerstören und schließlich in einem endlos scheinenden Zug im meer ihr Leben in Massen beenden, scheint auch der Mensch halt- und gedankenlos seiner eigenen Vernichtung entgegen zu taumeln. Obwohl alle wissen, dass es so wie bisher nicht weitergeht, nicht weitergehen kann, ist kaum jemand bereit sein Verhalten zu ändern. Nur die wenigsten sind bereit Verzicht zu üben, nicht nur um anderen Menschen ein Leben in würde zu ermöglichen, sondern um sich selbst vor dem drohenden Untergang zu retten.

Sehenden Auges schreiten die Industriestaaten ins Verderben und reißen alle andern mit sich. Während das Eis der Arktis dahin schmilzt und der Spiegel der Meere steigt, die Permafrostböden tauen und riesige Mengen an CO2 freisetzen, verheizen die Energiekonzerne Kohle und Gas in ihren Kraftwerken und die Menschen verbrennen das kostbare Erdöl in ihren viel zu großen, viel zu schweren und völlig übermotorisierten Geländewagen um in die Shoppingcenter auf der grünen Wiese zu fahren. Die Genkonzerne setzen ihre patentierten – und ohne ihre Dünge- und Pflanzenschutzmittel – Genplanzen rücksichtslos frei und kontrollieren den Anbau von Nahrungspflanzen. Andere Konzerne haben die Kontrolle über das Trinkwasser erlangt und verkaufen es zu ständig steigenden Preisen wie Öl und Gas, welche zum Heizen gebraucht werden. Und die Politiker schauen diesem Treiben tatenlos zu und winden sich wie der sprichwörtliche Aal, um sich nicht festlegen und keine Gesetze erlassen zu müssen, die den Konzernen schaden. Sie sind es, die letzen Endes die Verantwortung tragen für das was auf und mit dieser Welt geschieht. Aber auch wir tragen Verantwortung. Weil wir zugelassen haben, dass Versager, Ja-sager und Schwätzer in die Regierung gewählt wurden. Weil wir wussten, dass sie nichts ändern würden. Weil wir selbst nicht bereit waren uns zu beschränken und bewusst zu konsumieren und andern auch ein Leben in Würde zu ermöglichen.

Wundern brauchen wir uns nicht, wenn die Menscheit in Krieg, Hunger, Not, Naturkatastrophen und Verzweiflung untergeht. Aber noch können wir gegensteuern. Können uns wehren gegen die politischen Wendehälse, die nur an ihre Pfründen denken sobald sie erst mal die Macht in Händen halten. Wir müssen ihnen nur klar machen, dass die Klimakatastrophe nicht an den deutschen Grenzen halt macht und wir nur mit politischem Geschwafel kein Gramm CO2 binden können, sondern nur durch konsequentes Handeln. Wir müssen die Energieerzeugung zu 100% auf regenerierbare Energien umstellen und zwar so schnell es geht und nicht erst in 20 Jahren! Das ist möglich, man muss es nur wollen! Die Scheiss Atomkraftwerke müssen stillgelegt werden – ein für alle mal und endgültig! Die Automobilindustrie, das „Flaggschiff“ der deutschen Ingenieurskunst muss endlich ihren Arsch bewegen und mit dem Gejammer aufhören. Sie sollen umweltfreundliche und kleinere Autos bauen und nicht nach der Maxime handeln: größer höher, schneller, breiter weiter (bekanntermassen wird jede neue Generation eines Automodells immer größer, schwerer, stärker als die vorhergehende. Siehe VW Golf. Der Golf VI braucht trotz allem technischen Fortschritts und allem Schnickschnack immer noch soviel wie der Golf I – wo ist denn da der Fortschritt?)!

Wir müssen Wälder pflanzen wo keine mehr sind! Die genetische Vielfalt muss bewahrt und nicht Patente auf Lebewesen erteilt werden. Es gibt so viele Möglichkeiten sich zu engagieren. Tut was! Kämpft für Gaia, kämpft für Eure Zukunft und die Zukunft Eurer Kinder und Enkel! Und wenns sein muss, dann geht für eine saubere Umwelt auf die Strasse!

Los Angeles verbietet Plastiktüten!

Als ich diese Nachricht in der Netzzeitung und bei tagesschau.de las, dachte ich: „Hey, Alter, Du träumst!“ Aber als ich aus tiefer Ohnmacht erwachte und die Nachricht immer noch auf meinem Bildschirm stand, wurde mir ganz allmählich bewusst, dass hier, mitten in der amerikanischsten aller Metropolen, etwas revolutionäres geschehen ist. In L.A. werden Jahr für Jahr 2,3 Milliarden Plastiktüten (das sind mehr als halb soviele Plastiktüten, wie jährlich in ganz Australien verbraucht werden!) mit dem Einkauf der Verbraucher gefüllt und vermutlich zu Hause sofort auf den Kompost geschmissen (hups, Plastik lässt sich ja gar nicht kompostieren, es verrottet mehrere -zig Jahre lang, vergiftet den Boden und das Grundwasser und ist eine Gefahr für Tiere und Umwelt!). Leider soll das Verbot von Plastiktüten erst ab dem 1.7.2010 greifen, aber immerhin.
Das Verbot von Plastiktüten in Los Angeles ist ein kleiner, aber wirkungsvoller Schritt zu Einsparung ungeheurer Mengen an Erdöl, welches die Rohstoffbasis für die Erzeugung von Kunststoffen bildet. Und eine grössere Verschwendung dieser wertvollen Ressource kann man sich überhaupt nicht vorstellen. Höchstens das Verbrennen von Erdöl ist noch eine Spur sinnloser – oh, hoppla, das machen wir ja auch schon, mit Hilfe unserer Autos, Maschinen, Rasenmäher, Motorsägen, Laubgebläsen und, und, und…!
Aber wie gesagt, es ist ein erster, wichtiger schritt. Hoffen wir, das dem bald weitere, vielleicht noch bedeutendere Schritte folgen werden.
Eine Meldung aus dem Januar 2008 in der Netzeitung besagt, dass auch Australien ein Verbot von Plastiktüten „erwägt“, aber sorry, ihr Aussies, da warn die Amis wohl ein wenig schneller! Und der australische Einzelhandelsverband kritisiert die geplante Massnahme mit dem Argument: „Plastiktüten gehören zu unserem Leben“! Ich glaube bescheuerter kann man nicht argumentieren, oder was meint Ihr?

Wie lang reicht das Erdöl noch?

Heute hat es mich gereizt, mal einen Blick auf den aktuellen Ölpreis zu werfen. Ich wollte einfach mal wieder sehen, wo wir momentan stehen, nachdem das Geschrei vor, während und nach dem ersten Reißen der 110$ Marke wieder verstummt ist. Der Mensch, der Verbraucher dazumal ist ein Gewohnheitstier und nachdem er trotz des neuen Ölpreisrekords fleißig weiter mit seinem Auto zur Arbeit, in den Osterurlaub und wohin auch immer fuhr, hat das Jammern inzwischen auf ein leises Wimmern gedrosselt und greift – zwar nach wie vor ungern – aber trotzdem bereitwillig immer tiefer in sein Portemonaie um den Tank seines liebsten Spielzeugs zu füllen.
Nun steht der Preis für ein Barrel Rohöl bei 101,70$ und der Trend zeigt nach oben. Schließlich gibt es immer noch genügend Geld in den Taschen der Autofahrer, das abgezockt werden will und solange es Menschen gibt, die Auto fahren wollen, weil sie Auto fahren müssen – warum auch immer – werden sie nahezu jeden Preis für das Benzin oder Diesel bezahlen.
Es ist schon verwunderlich, dass niemand ernsthaft an einer Alternative zum Verbrennungsmotor arbeitet. Obwohl, so verwunderlich ist es nun auch wieder nicht. Womit soll man schließlich Geld verdienen, wenn nicht mit einem knappen, oder sogar künstlich verknappten Rohstoff, den jeder braucht und alle wollen?
Trotzdem wäre es eigentlich das Vernünftigste, Autos mit Strom anzutreiben und sie leichter zu bauen. Dazu ist es allerdings notwendig, endlich wirklich leistungsfähige Batterien zu entwickeln, die ihren Strom aus einem Netz entnehmen, dass mit regenerativer Energie gespeist wird und zwar aus Wind, Sonnenlicht und Wasser. Man müsste nur irgendwie dafür sorgen, dass das, was technisch machbar ist auch wirklich gemacht wird, um den Wirkungsgrad deutlich zu erhöhen. Es ist sehr zweifelhaft, ob unsere Politiker dafür den Mumm aufbringen, der gebraucht wird!
Wenn wir weiter auf die sich jedes Jahr auf „wundersame Weise“ vermehrenden Ölvorräte bauen, werden wir eines Tages wirklich blöd aus der Wäsche schauen, wenn es dann plötzlich doch versiegt. Die ständig neuen Zahlen „neu“ entdeckter Ölvorkommen stammen seltsamerweise immer aus den selben Quellen, die in verdächtiger Nähe zu den multinationalen Energiekonzernen stehen. Wie sollte es auch anders sein.
Letztlich spielt es überhaupt keine Rolle, ob das Erdöl noch 20 oder 200 Jahre reicht. Es einfach nur zu verbrennen um ein Auto zu bewegen, ist nicht nur eine barbarische Verschwendung. Nein, es ist, wie einige schon bemerkt haben auch noch dem CO2-Gehalt der Atmosphäre nicht gerade zuträglich. Also lasst uns doch einfach mal vernünftig sein und etwas tun, was sowohl uns, als auch Gaia zu gute kommt und dem Raubbau an den Ressourcen der Erde ein Ende bereiten.
Ich weiß, wahrscheinlich bleibt dies nur ein frommer Wunsch, mein frommer Wunsch, aber vielleicht setzt er doch bei dem ein oder anderen einen Umdenkprozess in Gang und das ist ja auch schon etwas wert!